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Full text of "Ausgewählte briefe"

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XCIV. 

I 

t&n 3 i m m e t m a n n» 

BMd, bell 24» 5i»a9 1759» 

©ie füoUtn tolffcn, ia>ai SKab. ®n ton öm 
S5clcfe 3^rec utn^rgleJc^Ucften Sreunbirt fast. — 
6le 1(1 fo fe^r Don ömfelbeii tejaubert gewcfen/ 
Dag fie mit me^c btxtd) bin f)b^txn ©lanj f^rec 
9liiBen mb butd) abgebrochene ^ctte fagte/ a{^ 
We fc^5nf!e SSeurtbeflung Uttt fasen fSnnen. 
@ie glaubt/ ba§ man nic^t fct^onet benfen mb 
fi* nic^f id)hntt auöbruden tbnntt aW SKaö* 3* 
unt) pe W alle ?u(i terlo&ren jemaW bfe Sebec 
«n|ufe|en» ©le l|i unfabfg/ für ^o^ere S5ow 
luge ettt>aö anDre« afö SBewunberung unb Jlebe 
iu empfittben; aber fie mn((i)tc btt Kebeng^ 
tourbtgf!en unter ben SBeibern {u gleichen / unb 
ti Uantt fit aui einer untabel^aften Qclbfllkitf 
(t(6 unter ibr ju fe^en* 

«Kein »eofatt Ifl feine große Slutorlfat/ t^le 
©fe )u fagen belieben, unb fott feitte fepn. 3br 
Säbel beg unn6tbigen®ebrau*öfrcmber $ffi6rter, 
Ift Dottfommen gegrunbet» .3c^ Uit nur bl^ 



5tuniin)&rUr t>ett btx aUitmtlntn 93er ua 
t^eüutid aninchtncn, tild)t aber meine 92a4^ 
liffiiUlt überhaupt entfc^atbiflen tt>oaeti* ^cft 
bin tiic&t fabid in btnten f &a§ mir efmaj tabeMi 
tDuröt^e^ 6e(fer erlaube fe9/ ald einem anbern* 
£)ie ®ocbenfcbrIf( foO in 31bf!c(ie auf tiefen 

^unft/ ber iUC Gorrectnes ^ and Chastilj of 

Stile n>efen((icb ifl/ 2fbrem Seriangen D^Oig 
ditfpre^en. SIber {f{ etf nicbt t)crbrief lieb / tag 
fo t)ie(e SQ&rfer bet beutfcben ©pracbe mangeln/ 
t)>e(c^e feinem benfenben unb geifheicben !Bo(fe 
mangein foaten* £>er £eno))bi>n/ in beffen 
@pra4^e bie SD^ufen gerebet babeu/ biefer %KtU 
ling ber ®raiien/ t)erliert felbfl in einer ^witxi 
beutfcben tUberfegung eben fo tvcbl alä in ter 
fcbiecbten fransoftfcben beä gl^arpentier oDe 
feine 9Inmutb; er berliert alletf bcA, x^ai b\t 
ajJebicelfc^e Söenuö in ben geicbnungen t)erliert/ 
bie t)on ibr gemacbt n>orben; mebt/ tpenn ^Xn 
J^errdbcrger^ tpeniger^ tt>enn ein 6anbrart fie 
fiemacbt %(kU %^ babe über bie 9Ire tpie ber 
^Peet/ ber ^elbenbicbter / unb ber ©icbter öe* 
%\)x\\i fcbreiben fcD^ fo (ange gcbacbt/ big ic^ 
if bixi ©runb fanu 3cb «^erbe eben fo fcbarf 
m bie Slrt benfen fpie ein ^ilofopb fcbteibeti 
d/ ber in tßrofa für bie a){cnfcben fcf^reibe* 



€< lagt fid) fo^nid AUdttntlnti Dem ©tpl 
fasen* 3c^ glaube unfm ©cHnttn, fo 6al^ 
mir fie reicht üixis^fpto^m Hbm^ mxbcn mf 
anbec aOejdt treffen- Stot^^flTeti Ifi e« S&neii 
ioc6 tfeOeic^e nict^e utiandene6m/ »cnn t(^ 
meine SeOer u6er piefcn SegenffanD fo (angc 
fotfloufen (äffe/ olö jtewIO- ©legraae/n?e(^^ 
^ti i|l öie fcOonfle älre {u fc^rei6en^ ((?/ mie 
toenn man fragte/ tt)e(c|>eö ifl Me fc(^6nf7e 9(rf 
itt nta&len! £)te ^orte fmb bU %avUn btS 
$oeten. ®e&en @ie bcm Zitlm mb irgent) 
einem itWitt Tapeten ^9}?aler bU ^(eic^ett 
Sargen/ btm S^omfon mb bem S)ttt. ** bit 
gleidKR ®&rter* Waffen @{e' Oiefe^ Doppelte. 
9aat eine Slora malen/ toie ffe in einem f&ßen 
SKorsenttaum an einer ÜueRe fd^(ummert/ fn^ 
Deffen tmß Der Sep^pr mit i^rem leicbten @ti 
toanbt fpielt — . Wai für ^unDer tverDen 2:itian 
nnD S^omfon mit cbtn Diefen ^atbtn tbnn / mit 
totl^en Die anDem bepDen nur eine (unte @u# 
De(eo^ in gftinefifc^em ©(fc^macf ^erDor^rinseti 
foerDen« 

fbU S)anae £e^ Sorreg^ iDurbe mnlQtt fc&on 
frpn/ f9enn fle tDie Die fc^on^e SKaDonna tti 
9lap(^aet sema^It n>are/ unD umaefe^rt» 

^nbm Sarben tu einer Solana, anDere |ur 



fßtnnif anbtt {itm fitttuUtf anbtt }um atcntö. 
SBet rannte bU t>ttid^Ubmm ^anlttm btt 
%itiun8 nnb bei 6t9td i^Wn^ mld)t bU 
manniifaltistn @e^en({an^e in einem SBerfe 
tt)te «pru« funftffi fepn tt)lr6/ erforöern? Da« 
@c(>mece if{, t>ie ein^eit unD Harmonie 
imSott&e^dan{ett Sßetfe^ ju Derbinöen* 
!3f{ t)ie ntaterifd^e cC^et tie fprucf^reic^e 
©*cel6are beffer? feine öon fcepöem 6ie M 
einander nut at^^antt entgeflcn defekt/ totnn 
Uifbt über i^ce @ren|en getrieben tt>erOen« Wai 
ift fc^eiben/ ali fefne SrnpfinDungen tmb @e^ 
tanfen maten? SQaä f!n& @et)anfen/ ali 
aSeobac^mnaen oDer 6*luflre/ bU jtcfr in einem 
imm ©))ru0 au^brücten (äffen ? (Sine ecbrf ib^ 
are obne @emä^(be mu§ einfc^iäfern unb o^ne 

^ie vibrantes Sentenfias bti Sacittt^ Ober 

©tnecaf ner^enlo« fepn» 

<£i ftnt) n^eriidlten^ {ebnmat bvnbertfaufenb 
EXegetn/ n>e(cbe ein sutet ©cribent nur in Slbftc^t 
M Sluöbrucf^ «nb ©epW iu beobacbten bat 
SBenn einer ftc aOe n>u6te unb tß fe^te ibm am 
^erlfanbe f!e recbt anfumenben / fo tcüxc er ein 
cblecbter @cribent Sllfo fommt su(e(t oSe^ auf 
len Serßanb unb ba^^enie bti ©cbriftfieQerö an« 

93U »eniae Seferfinb 36t|en/ mein St^eunb/ 



\ 5 

an bet »eifen Se^uf famfeit a^nUc^/ bU 6ie fit 

ie9 feinem Serfaffer ®enie unb Xnnfl totanis 
fett? 3tt00eiitein ipxid^t man in einem S(u0en# 
Blitfe n6er bai SBerf t^ieter ^a6)ma<btn a6; 
unb toufenö finielne SSetfe^ bU btm ^oeten 
nnfifißc^e SRul^e/ ia ofe $ein unb SRarter fle# 
foftet ^a6en/ biö ße fo semorben finb/ t9fe et 
f{e si^t/ tt>ert)en mit greic^flfiitiaem S3Iicfe n6er^ 
fe^n. IDit meifien Sefet 6i(ben flc^ ein/ ber 
SetfafTet &a6e mit e6en bet Seic^tigfeit ttau 
ieitet/ mit tt>e(c6er ffe ibn (efen« 6ie benfeti 
nic^t mit iveic^et SSabtß mit meldtet Utbn$ 
UiWQ, mit tt^elc^et: Strenge et fein eigenec 
Sriftarc^ getpefen/ unb noc^ meniger f^Ot i^nen 
ein/ bag ein SeirfafTer Ct^orau^gefe^t / ^a§ er 
fein etumper fep) not(^toenbia beffet: n^iffen 
mu6/ ali irsenb einet bon feinen Sefetn^ mie 
et fein SBetf erfinben/ orbonniten/ beffiniten 
unb ott^maten muffe* & ^t unenbUc^ bie( 
me6t battt6et gebacbt/ ali fie; et ^at {einen 
3ttg demacbt/ fein SBore $efe$t/ o^ue ben ®tunb 
toben in toifftn unb geptuft {u ^a6en* illlein 
blt unenbUc^e ^ense bon Stegetn betOtbunng/ 
6€^6n^it unb fyatmonit, bU et {u beo^ac^ten 
Mte/ etlaubt bet menfc6({c(>en Xnnü ntc^t/ 



6 

.1 

attt ^chUt atiiiuml^en , ober nur aOe bltman 
nid^t lottmltbtn ftat, iu tntbtdtn. Unb bier<< 
if{ ber ®runb/ tDatum i(^ Don meinen Sreunben 
j^rieifen en detail t>er(an0e. ^0^ toatu mit 
lUtgcbuIb auf 3^r unb 36rer ®iUtbttn mit 
frietfcben Seichen Derfe^enen (ifcmplatt wm 
€9ru^* Sliemanb uneer (^Üen a^annäperfpnen 

^at bin Sensum veri, pulchri et boni, ober 
bai toai @b<ifte46urt> ben Sensum communem 

mnnti in tlntm b^bem @rabe ali QU, mein 
greunb/ unb 3^te Stau — tf{ bie vierte Srofle 
unb bie sehnte SD^ufe* . ^b^e Slnmerfungen mw 
btn micb aufmerffant machen ; (cb tt>etbe bie 
bejeicbneeen @eeOen entmeber recbtfertig^n ober 
t)ec6e(fern« @ie baben aucb einteine SBorte unb 
Siu^brucfe gefunbeu/ mein greunb/ bie (Sie 
anber^ tounfifytta, IDarf icb 36nen {um t>ot$ 
anif unb o^ne 6ie in bet frepen Slu^ubund 
3bre^ 9lecbtö $u geniren/ ein paar t>on m e i n e n 
Slnmerfunaen über baß Slllaemeine biefer SRaterie 
fagen? Sin jeber $oet mug ßcb feine @pracbe 
felbfibübeu/ unb biefeöifi/ n>ie niemanb beffer 
merf t ali @U, eine fc^töierige SIrbeit. €« mug 
ibm alleö ertaubt fepu/ toai <^ora) ben $oeten 
in 3l&ficbt ber 6pracbe/ bec neuen SBortfägun^ 
flen, ber iufammengefegccn SS6rter u» bergt. 



ttimUf iiitt nur unter bcn fBtblnimitn^ bU 
tt iWn öorfc^relbt. * 

6eöm 0le/ toit J^omer/ S5lrflü/ Jaffb/ 
Stoiber ffc^ biefec gre^beU 6eMent &a6en* 3e(er 
(ae feine eigene @pr«c^e/ fo n>ie ieöer dro§e 
0){a(er feine eigene 9(rt t)er Sar6uns» Slic^fö 
iff falfc^er ali bic franjSfifclie aKajrime^ man 
m&ffc in SSerfen e6en fo , toU in 5)rofa fc^reiften. 
& i({ nnn6t^td / ba9 icO @ie hierüber mit einem 
(andtoeiliden S>etai( ermfiöe« S>ad SSe^fpiel 
affer grogen ISerfaffer if{ tolbtt bU QtbadItU 
^aflmt; nnb bai ifl denug. 

Unter bm 0)?ateria({en / bit tin $oet' am 
melden n6t6id bat, finö bit SBorter/ tie t>m 
fc^ieöene @rabe un& ^uanctn ton btt gleic^ett 
Sar6e Mibxuäm, nnb in bitfm 6ttufe mu§ 
nnfere (Sprache 5fter^ au^ fremben bereichere 
»erlern (£i if! «lir eindefaCenT/ tb tieOeictyC 
fta^ SBort etflatifcft unter fceneit fe^/ 6ie, 
6ie ant>er« 6a6en indcdten. SiOein n>o fott ic^ 
ein anbtxti SSort finben/ öaö Den Suflant) ber 
6eele/ bin man ecstasia nennt/ au^brficfe» 
€ntsftrft/ ravi, ifi ein aeringerer &tab m 
t6m bltfm Suffanb — Die UiUt ifl - §ufrie^ 
ben, »er9nftst,*fr6f)lic6 / mtihat, effiatif** 

3(1 t^ieaeic(>t e^tgöttert ein« biefer mixs 




8 

Uli tt ifl ft(t((ar t)d§ ti mä) btt ^naUgU btt 
btutfdttn &ptad)t d(mad)t ifl; ti fast fo tAH 
M ttt Qottbcit beraubt/ a6er e^ fast ti 
in btttf Splben* 2>ie tn^litiblifitn ^tttu 
^abtn biete bergUtcben 9ß6rter; icb bin f%Or 
fparfam eamie* ^- S>oc^ tt>a^ nuge e^^ toeiter 
}u vatbtni aSic tooaeti fe^/ ic^ bfn nic^t 
nur Qtntlatrbtt Xxltlt 9Sbtttt mb Ißtift, 
fonbetn flatise 6teQeti auftuopferm ^df ^abe 
ti fc^on get^an* €^ ift feine (Suttt in biefen 
befangen/ bie nic^^t mebr ali lebnmaf lu tttf 
fcbiebenen Seiten überarbeitet tDorben fe9 ; Mt 
^abt bitt unb ba (an^ Siraben^ unter anbern 
eine t>on me^r al^ soo SSerfen^ (ein 6efpracb 
jtDifcben einigen (ingtln,) dän{(ic^ au<gef{ri((^en; 
ti flibt @cri6enten^ bie nicb^ baju ju bringeR 
ftnb/ ein SBort au^sufirei€(>en ; mir gf^t ti 
nid)ti {u fc(>affenr>)man)ia iBerfe n^e^jumerfen/ 
toenn ic^ merfe ober. t>Dn anbern beric^^tet tottbtf 
bag (le nl(S)ti taugen. 

^ä) ambitionire ein SRa(er ber Seelen 

iu fepn^ unb in ber SSerfificdtion bti (l^ftnif 

bU muffcadfc^e !8oKfomnien(^eit/ bie in biefer 

'irt möglich) if{/ erreicbt ju ^oben* & ifl mir 

Ifo uucnbUcb angenehm/ ba^ @ie mlc^ in 

iefeu etucfcn fo finbcn, n)i^c& ju fe^n tounfcöe. 



iric^e 6e(eit)iden; ^abe iäi i^n nl^t thtn fo 
faltfinttid an SD^aOame 3** @eite figett fe^ett? 
3<^ liebe i^n um begmtaen ntc^ttveni^er^ t)a§ 
<c anDer^ otganifirt ifl ali @le uttD ic^« 9Bä« 
6U mir t>on N. N. fagen/ beftembet mic& 
auc^ nic^t« 9Bir n^oOett ^ed (E9tu^ funftig 
nicbc t>or ibm emoabnen* SIbec faden @fe mir/ 
bat er ben Seoniba^ gelefen? unb fyat ibni 

* 

{eönf^aiS gVfaflen? 



XCV. 
3(n Sbenbenfelben* 

' $itx^t ben 26. sBi«p 1759. 

• 

3(6 bin äußerf! &ber. mic^ felbfl eriurnt, 
ba§ ic6 @ie s^flern in Sbrer grmartung be^ 
trogen h(^it. S^er^eiben @ie mir^ mein lieb^ 
^tt^ttmbl 3cb toiU ^^ntn fageu/ tt)ie eö 
iusing* 3cb mußte ^en SRorgen^ ba icb ba^ 
^aquee fortf^icfen foBfe^ ausgeben einen ^tcms 
Un ju feben/ ber micb fprecben moOte/ unb 
Heb nicbt tüo^ genug befanb^ felbfi au^juge^ 
ben* 3cb nabm mir tM)r/ fru^ genug mieber 
nacb i^aufe jn fommen^ um 3b( $aquet |u 
xtd^u tu macben*!^ SiOein mcroe t>ert9unfcbten 



12 

V 

n>(e bai f}eH mir! ^tll tndfl mtintm 
fhettdett 9(uae etttmtfc&t ffi; DieHdc^f »eil i<^ 
feine anbm ^nitnfnniifottnfi finbtn tonntt. 
&t tö&tbtn mic& t)et}>f{i((^ett/ toenn 6fe mir 
fasten/ n^ie biefe^ ätalbiiidf^ ^ott *) mit 
einem anft&nblictn tertaufc^t toer^ 
Den f6nnte. Sintge oon 3(ren Slnmerfan# 
sen n^aren am f&düc&fien in S^rm ton ^oi 
gen ober Zweifeln erfc^ienen; fte fint> 6(o§ ani 
einem {(einen aRangel an aKerleo Aenntniffen/ 
Die ein Sgeurt^eiler tin^i poeeifc^en SBerfe^ 
^aben foUttf ober ani einem anbern f (einen 
^an^el an Ue6er(eduttd entflanben/ ber^^nen^ 
mein (ieber Sreunb/ aU^n 6^toif)üÜ(l^ ifi. 
SXefe (S(a(fe 3^rer £>6feroationen (ann nicDt 
tooil anbeti^li münbüc^ 6eanttt)oreee toerben. 
tbii babin mtbcn 6ie nic^t u6er tbw, toenn 
@{e ficb mit bem bunfe(n @(au6en btbtU 
fen/ toe(c(>ett @.ie aucb bon mir focbern: tour# 
ben / loenn ic^ ein JTranfer unb @ie mein Sirje 
toaten« 

£){e britte Siaffe btfltbt ani fofc^en 3inmer# 
fangen/ bie micb in einige SSertounbernng 
feg/ten/ ba% (le bon 3 5 n e n.an mic^ famen» 

lif^en 3)Deten entfernt. 



■Ea 



^3 

i&Ußet geboren 6(i ölefm epith^tes olslfs, bre 
@{e im (Epruö finben* 2!c6 tounb^rte mii^ 
(eflo me^t/ toeU ic^ mir bmn^t toat, mit 
tote t>UUt ©orgfait/ unb oft mit toic t>ie( 

^u^e ic6 aOe epithetes oisifs an6QCtold)m 

iattc. (£i mißfiel mir aufy ein votnidf Oaß 
QU oft torau^jufegen fc^ienett/ ic^ ^abt 
ifUvi oMe SßaH/ oDer Prüfung bUfti 
tbtt ienti S3>ort gefegr. J^ierin ^abett @ie 
jic^> gelrre. 
32uRme$ir f ommt t)ie Steige an bU aSorfer/ toe(c^e 
6ie olpmpifc^/ ^(op({o((if(^/ S5oöme# 
rifc^ nennen! fAn^ in tiefem <3tucC M niir 
bk^anitv, tpie @{e ffc& auötrucTen^ ni(lt)t 
fonDerlic^ gefaffen* 6ie foOten boc^ n)o^( 
»lir^n/ t)(i§ i* feln^nn 6in/ bcv Älopfipcf, 
oDer tt)er er fep/ fc^Wer^aft nachäffet» 3cfr 
ftabe in ^bflcftt ölefcr ©ottuna twn 30«^^" re- 
marques critiques &bcvf)aupt smeperlep bes 
mtxH; €r(fen^ Dag 6ie unter bm ^af^mta 
Der Oipmpifc^en $oefle/ Die SReffiaDe 
unD anDere @eDtc^te t)on &^n lieber SIrt 
fc^Iec^t^in unf^r Die ^ant werfen/ morin ^err 
Ouflöfpuraer / J&err ^elDeflfler/ J&err 2l6e 3e# 
rufafem^ j^err @pa(Dina ic& unD anDere f leine 
Sel(?er ^i(l^t mit ^bnm unD ^errn ScDmiDt k^ 



benttn. Stoti^Unt bag @U ntft bcn Sebrauc^ 
aütt v^tHidlttn mitttt, bk in (er ^tff 
flabc tM)rfomttien/ utfadtn, mit ^f)ut ^tU 
nun^naät ein SSort J(Upf{o(flfc& tf{/ n>enn 
e^in Der SO{ef(ia((/ unö$Sot>merifct>/ itenn 
ti im tRod^ Mt 3(& n)d§ gar nic(>t {* €. 
tcai Gie mit 3(ren mi§6rau(&fen fS5r# 
lern meinen* ®dD man gar nic(>t fc^reiften? 
Oiefeä t|{ baS einiige Rietet fic^ See mi§6rauc^# 
ten SBttter ju 6emu§faen« 

gtofentoanaic^te ^ibd^tn ftnb sanf 
nrf fse !R abc^en in unfern Sagen mie in J^omectf» 

Siee^er^ atbtxiiö), @tUi, (Btll^ß 
U\x$ i^armonifc^/ ©pmpat^eeifcb/ 
^h^Vibttf mianOrifc^ k« @ie n^erOen 
mir erlauben/ ba§ \^ fo Diel Sret)6eit (ia6e 
al^SlöOifon^ ^ope/ S^omfon/ @(ot>er/ !;:aflro2c. 
fSffe tiefe SSorter finD fc^^on ju Opi$en« 3ei^ 
ten in beutfdl^en @c^r{f(en semd^nicc^ deme^ 
fen» SRaanbrifcb l(! am n)eniaf!en getoö^n^ 
licO / unb fann DieOfeic^f n>edfaO[en* 

J^6rner bti Sluffeö/ if{ &a# 
teutfcO? e6 ift bersleicften Ocutfct^^ tt>ie ic^ 
fc&rclbe — NB. ©ie^e C auger Den ^eten aller 
äiafionen) fioSktti Slipen/ Strophe 44* 

»^ee^erifc^em Sritt/ sut; nur t)en 



15 

Sfet^er OUäpurflcrf!* Pardon Mo^ieur! 8l6ec 

®ie Unb ()et Meinung/ man muffe mit t>en 
S>eutrc(;en bmfä) unb nic^e griec^ifd; tei 
btn. ®adm &U bai fein t>em SSirgK/ ^orat 
unö aden S^it^tern ton Italien ^ ^ranfreic^ 
unt> SnglanD* (£$ Übt btt ^tvt ^'l^ofeffoc 
Qottfd^tb bod) l btt thnt feine nt^erifc^e dritte* 

,5®efl«fle(te SBorte («V«4i irr«(«w«) 
Hrejd!)e lc|> au«,« 3c& nfcftt 

6{e fjnnen Me f)axmjDniiä)tn ©c^rfet^ 
Der 9(rmfe ()e« Sont« nfc^t leiben, totll f)axf 
monlfcö in Der OIpmpf fetten 3Joeffe^ unl 

läMIge mal üorf Ommt Mais mon- dieu ! Mon- 
sieur le doeteur, vous n*y pensez pas. 

^abd)cnl Öllpmptf*! Älopflodifc^! 
^obmtvli(S)l mb bU 3lnmerfun$ ifi @otu 
f*eMfc|>, ©cftinaic^ifcft/ au« itt aH&etifc&en 
5Ru6 flejogent — 3m €rn(?, mein Uebflec 
Sreunb, tple fott man pucUa, maid, filk, 
Dcttffcö Umi 3*n3f(c, nlcftt toafytl ober 
Srauenjimmer? S)itne ifl ein t)eräc()nic^e« 
8Bore, ba« ficö feiren fcf;fde* ©agett ©U mir 
dn btffcxte für S^fäbc^en , fo toid (c& ba« 
£>(9m})ifc6e SS^tf au«(!reic^en/ fo eigenflnnid 
«u* 3&re falf^c ©eUfatejfe hierin f(l. SSBenn 
6&afe«i>ear ober S:^omfon Roiai Maid fasert 



fo i({ bat gerabe tt)ie Mnn icO futfllidni 
^aM)tn iaQtt; bmn man nennt in iEnslU 
fc^er 9)rDfa tie t)rfti|effinn<n auc^ nicbt maids. 
€c fcl^iefit 'durcl^ ^eti 9lttfytt ^tvab. 
NB. J^ier ttU&tin ^it mir t^aä Der 9(e(^ec 
fe9 unb (meifm mir^ t)a§ ein SlMec nic^t bi^ 
über bie 9ltmcipf)ixt l^inau^fltefle. — Helas! 
n>er bin ic^/ baf @ie ßc& fe ju mir berablar^^ 
fem — 6dS icb 3Mn im SSertraiun fagen; 
toarum ic^ ^ier SHet^er gefegt ^abe? Lisez, 

s'il Yous plait, les tropes de Monsieur de 
Marsay. 

Setter ae^ort {u ben ^ai^m&ttetn 
Der £>l9mpifcOen 9)oefie/ damned to 

eternal fame. — Vfni)l deleantur bergUi^ 

(6en gebanfenlofe^ ^afarbirte Urt^eiie^ ba matt 
felbf{ nid^t tt>ei6/ n^atf man fast! deleatur, 
deleatur! ic^ fann ci an meinem Simmec^ 
mann nic^t (eiben / mnn er mie bie veteres 

aviae fc^magt* 

J^armonie ber.@pMrem £>ie Steman 
que über bkUi 9i(b mad^t 3(^nen feine e^re 
mein S^eunb; biefe J^armonie if{ eine feftr 
pMIofopt^ifd^e Sbee mit 3()rer €rlaubnig^ 
unb id^ fann nl(i)tS bafuv, ba^ 36uen aüti 
i>er(^a6t iß/ mi in btv (Reffiabe fie^t* 



an? — ja! 

m ftucfttfgem buft? — SReln! . 

ibi^bd mit ^nl&niütfytn. iSvunbtn. 

@ et ap bittt — ©Ott ipesaefhrjc&m mtben, 
t»tnni anabt* 

©lefe 6«iee »Irö ^errii Ö* ^(cjel 

jefaUen* Tant pis pour vous. €3 ifl^tne 

t>oii betten / Die mir unetibdc^ SRti&e gefofief/ 
und bie mit fe(&({ am be(!eti gefattt 

£)a6 ec r- mit tntmxitlttn %id)ttn sed^tt 
und fc(^n»and — if{ ba< nit^e ^9pet6o# 
Ilf*? 3ä* SRerigliffor, ein otieneatifc^ec 
SDe^pot/ ein Sonciuerant^ ein 6iö {um Itnffntt 
fitlitt unb aufde6(afener Sprann^ fagte e^ 
im 3ortt? £)er 3orn bVPttboüfitt f oßat Ut^ 
im ((einigen Seut^^n. S>ie d^it tütbc ^0 
tiillffoti Ift 69)>erbo(if€6« 

(Entladung. - SBefl! bai flnb olpm^ 
tifc^e af^äc^me^en* S?olai 

aRicfttid eintjucfe. Fi donc! ©ott öer^ 
ottbert n)erben! 

»allenbe fange bttfKldt, deleatur^ 

deleatur! deleatur! Non, Monsieur! 
€ot(lttrien f(l niclit echappcr^ tcU ©ie 

^iff«nM 9v{fff. IL OB. 2 



ünbllbtni btn iipptn <nffiAr{ett/ f49t mn, 
flatt f^on beit tlppm fiutm* 

iDitfe« frnb tUine Qa^t», bk @lt Uintn 
^oeeen Ubttn itiufTeit. 

^at genud itla^elt. cotrige t IRUdt. SH0pi 
fiDcf M tbcn fo i>ie( SU de* 3ft Ikbtln uttb 
S&Iicfe d[iri(& trief? ®ie finb fel^r fre9se6fs, 
ein SSort für &a< aft^ete |tt fegen! 

1D 2 m n. Aimon ^eifit 6e9 ben grattiofen 
bct Seufel. £)ämDn &e(§e 6e9 ben aieen tmb 
betf mit ein ®enfu</ oter tin SSSefen tott |l^ 
Oerer tRatur a(^ bfe a);enf4>en* €^ fbfl ffe^n 
6Iei6en. 

S>ie (BHecben nannten fl^re Qbttet tmfiMt, 
Qottauß Mte einen 2) Anton/ £)ie ^(ateinff 
fc^en Ue6erfe$er bti neuen ZtflamttUt nannt 
ttn blt Xenftl daemones ant einer SIrt t>en 
VtüaUa, unt) Mefe SSeOeutung bti SSorte« 
tvurOe nac^ unb nad) iblidi}. ^2nton nnb 
€n()el ^eigt mir n{c(^t.dlei(^ 9iel. &tbm 
$ie nur ein menig brauf aü)t 

Sed ohel jam satis est« @{e ft^lrben mir^ 

uin Sretint>/ nlä)t u6e( aufnehmen ^ ba§ idf 
\btt tHimatqmi un&berieae unO einige 
ict> er l i c& finbt. ^it) tünn smi9 fo wenig 



19 

oird)/ atfittli(i>, l&mi^i waUtn tt 
^hntn fo wrl^agt finb-. ^e Mafien ftf>t m^ 
nid ^oefen odefen habtn. tgi flnb Dieffett^ 
iUN {e^ tteue ^uibtMt im €9tu^* aOTe 
meine IBHfrer unb {Xe^cn^ürteH 0n& Sie st4 
ti>&IE>it(U(Ktt $ar^ Oer @rift()fifc^en / 9{SmU 
mtfcOftt/ 3falkn{fc^en undSnflfifc^eA ^eeten^ 
3(^ ^a6e 36ret ttfc()f ^ef*onf> toett ** 
3ftn^ Sttnt att f&ihnli^ittn tihitxch^m 
t&6(^e/ öie 6ie in fri^ir Sbtt )u utt^eiteniA 
itt detifeit# 4m eefdE^macf mit dni^en »euf^ 

fcO^n petit-mattres hesLixx esptits iftAM* 

S^icfe Sel^nlic^feieen tnt^tütn 6ie me^r) dld 
Die Whtttt, bU Idt mit ^(opfiocf ^emeitt ^aie> 
ben Q^ruö efttfleOen f innen« 

3cb n^iinfc^te^ 6a§ eie fic^ einmal f&r aOfe^ 
mal in ben Stopf fegen m&(t)ten/ ba§ id^ Oie 
9oeten nnO bU poetifc^e ^unfi fo t)ie( ftnblett 
^aUf ba§ etf fe^r ferner l^, mir etn^a^ bari 
u6er iu fagen^ bai iä) nic^t miffe* @ie f&nn^ 
ten ft^ tobutc^^ manche betdleic^en Slnmecfuni 
gen erfpart ^ahcnf tolt (iejeniden^ Die i^ ittt 
Siütuwtil ansefu^rt 5d6e. S)oc^ •« ic^ mollte 
nic(>t/ ba§ @ie auf einmal fo gar fveife miV 
ten. 6ie n^&rben umt^tilmenigee amufantfepr 



« 

, .^1^ t$nn n6dr nU^ een ^^m 8te«<ir4iM< 
ti^itoann(9t 3(^ vm% üni« (in 6(««en lufüf 

^tit^tt 5a64y) um fie corc«c^ftt ««|tti» 
f(nen sAPien SStf^en ooB Sei»((tr »«»er 6k urffni 

fmbtßivi ^%r<^^|| tJefem «9ru#r »oii tm 
@k/ k6<nl>faii .tt9t> ,fa((Ii|ntiiae €flinmi6ittioir/ 
fo undf^euef iM<I:Q||iti< f(»d<ii/-1fl.ttl(^/ maU 
mA^iPVi fmftt Z^m, o(9nvi»ie«r A(o»' 

3c& Nn fe^r «ntfittu, i^tft f&nf Qcrand« 
fuc ooOid correce au^tudeben. 3{(> ft^e txr« 
f((>IfO«ne a)?aRd((/ Oie 3^n<ii Aic^t ft(t)t6«t 
finb, €^ ifi m(c SjEiretioede.n r<((K »(ttrU§« 
lic&rdag @ie fo unoerirfferlic^» in 2t&ren Sto» 
urt(»e((en/ un5 fo ^^({ia fn 3^Ttn SxciPonen 
(tnb. €{ne fldne fl&c^ttae Smpfinbund/ «ou 
t>(t @ie fe(6(i txn @cunb nic^t tolffen, i(t 
2i&nen gmuS/ <mai {u om^irtn. @ie (ob;n 
mitf&ht auf ((en t>t( 3(rt wU ©ie ta^(lR. 
@ie haften ftf^t mnii ^ttn Qütftn , un> 



hx 



no^ mnldtt fiubUtt. 0k tthtbm «ffoöert 
€9rtt< Immer auf Unfoff^n mbmt -^ 3öi?e 
Bttoi^nll^t Sormel, ^bitfti Uttttifft 
alle« tt>atf Jemat« ein ©(c()fer 0e&6i 
««< aefaflt ^atl ünb feergre^en/ t6nt öai 
^c (n meinen O^ttn fe&c Demiie^fflent* etu^ 
bUtm eie um^ J&lmmel« wlOen em 86rfe> 
öcii arifiptele«, »en m<ito, Den JWaDfebranc^e/ 
«nb toerfen Sie äffe ?h>eten ms. (ÜMlHi 
3elt. ®oaen'6le efne ?Jro6e/ wie n&e^ffl S^ncit 
We ioslt Ifl? e#&en 6{e f>Ux: bn Seyt Ifi : 
— €^ füffen We feitibe, wie unter itt ©e«fe 
— ©wßeBke^ ®ra^ — 

36r €ommetttartu<: gtniaö fcftonere.g f>at 
«etojg rtlemal« lein ©fc&eec aefagt 

(risum leneatis!) -8|6er Qt^t bai S^tt)f 
^^^t ftufitn für @ra« an? Slnali^flrt 
i^ ein ttjenlä, s'il vous^plait. gsBenit öicfec 
Sfr« en quesiion fcö6n ff?; fo mu§ er eö um 
^ SSttöe« toftten fepu/ Da« er entWft: bai 
Unfitnbe etai mug biefe @*6n&elf fepn/ 
We aDed übertrifft/ »aö nocft je ein ^ott ges 
fast $at; Denn In ten aSörtccn/ faUen^ 
Stinte, ©enfe, fanft fte nlOjt w^t Hmnl 
®'e fdflen alf6 im glelc^n Slt^einj^jg > Wefe^ 
®flö fei) aUii mi fc&fn fei^h fanu/ un& i 



ft^^^itt itctiftlHft i 06 matt ti (aitücttnutf 
i. c. ob e^ niifyt ®aUmal^M fe9? •- fiH €6 
mhiüd), t)Q§ Sfemanö/ Dem nccbt aüt ^oe^ 
^ätiiUc^ neu ifl/ 6(e gra^e t^un fantt/ e6 
feufjent)e4@cad unter btt&tnft, thnnt 
StfdQt totvbcn. j^^ttn mw (astn: £rer i>auc( 
i>ctlltbtet mtflt tt>intet Mr IkMofenb 
{tt — 2>fe Stacht 6e(au6ter $5Aume 
fu^tt Uta in Ztaumt. — ®inb 3(nta {ffici 
0i(/ SaflTo/ l^ope/ ^^omfon uii6c(aant? 



XCVII. 

Sitii^r teil 2. 3imp 1759* 

3(& bin mit mdnem legten ^iefe an @te 
Hit^t recbt {nfcieOtn. m(bt Oag ic(> ttn Sor^ 
nmrf t^ott 3&nen beforse/ icd fimte feiaeu 
Sofie! ertragen« Sleini fo «lein fann mein 
gimmtmann n{((t »Ott wir bmttn. 3^ <m« 
Vfin^</ ^a6 ic^ nicf^t Uke iays<;lf d(f4>t{r6en 
f>af>e, unt> t>i;fed verbrieft mi(<», £)ie Sßa^t« 
^eit iu dtileftm^ mein UtbfUt %ttvmtt, Mt 
fpoteen^e Spii ua» tec a)?ut&»iaer »et tnrc^ 
^tt ddtiie <Sc(iif (^etcffi^et,^ Mtiüiate mit». 
gc& f«iro Olffe» So« an nUmanb jpcaisw 



«U an mitmn %ttn\xUn ereragm* C< fH 6et^ 
«rir 0ac nldft notHi. (iin ^int C n>ie ic^ 
^f^tn fagte/ ba lil) ettte €ritt( t>on Sonett 

iratt(^ fdiie @<4(äde mie öer $eitfd)e« 

34 tt^itt 3^n^n nun mit fäUerem f&lutt t^on 
3^teit Slnmetfangen reten* 

@{e M<n eine tiet unO {I9an|id facf^K 
J^nKerep im Gprutf dtfnnbtn, mb 6fe t>er^ 
lanöetif ba9 Id) bltft ®ivttt obut @nabt 
butdfitbtnbi au^ffreic^^ Siltfti Ct^i 
tttt i({ |ii bUi; ti ift in bm Son, in melc^em 
6ie 3&ten j(na6en jum Senffet l^inau^merfcn 
fMUttn, meil@ie nic^t (eiben fonnten^ ^a§ et 
3Men tu X>^ren betätige« ^dfy ffabe Mefe oiec 

a 

mb itoanifg Geeflkn naä)ßtfd)la$tn , unt> ge^ 
fnntxii/ ^ unfiefa^r fec^ie^ii t>at>0it t>etini 
(iert »etb^n muffen; ic^ f)ab€ fit n>irf(i<^ 
in mehiem f[Tcmplat meif?eng fc^en Qtinbtxt; 
4lleia In einigen @eeHen iß bai SSSert btts 
(nllen cbtt nm Rillen fc^iec^noeg nhtb'iSf 
mb tann mit feinem 6effern erfe^t toer5en/ 
nc^mlli^ ba »a tt <tn terme propre 
i$i {«e* 6ie|e tin (dbtoatici emblt um 
mit K. b.ttb&llt bin $oteilenge(* 
9Ri^^tnf »iefM SSott foK im ganjen €9^ 



24 

tut nit dtitfun tottbtn, toettn ®ie mir (te 
bcep Ottütn, m ti ße^t/ vag. 17« ttnb 94. unb 
7u Dfranöirn n^üOen« ^^ Derf!c()te/ 5a8 ^(6 
ftf red^t gecne au^gmic^^en ^oice, tvetto i(6 
Seum§e 6at(e toie.? €tittttern 6i€ ßc^^ M 
man me^ (Ai ein SBott 6rauc^t 3c^ reiitiee 
tDo^I iumeilett Gc^&ne fla» 9){at>c^ it^ti, 
aUt ttic^ aKeteU« 

a){2an^ec mb maanbrif^s MeM SBcrt 
tna(t fo darf / ba% ti iti Oec poetifc^en @pra4e 
itnenKe^rU^ i(!* £>a§ ^ert Sommer e4 gti 
htau^t ^at / t^ut nlöiii )itr Gacl^e« €9rtt< 
ipicö fepn^, n)(iin 9loa|^ ni^t we^r ifi« £fr 
4naanöcif€(>e 2:aRS/ in Oiefern einiism 
SepiDorte iflüad fc^toa^e dbitahibt f iofd €or# 

tre#l£anie^« 34> &a6e maeandric - dance it 

4inem €a0li|i:(;en 9)oeten gefunben / . €ö ^at 
mir gefaO^n/ mb gef^Ot mir noc^. 

J^acmonU/ @9nfottU/ ^atmonifc^/ 
gRuflf,muniatif*,aieffter,ae^<r:lfc&, 
,^n&/ ungeacf^eet fie fltiec^ifc^ fiiit>/ f$on läng^ 
(ep unö loie 6C9 t)en uMgen Suropüet n ^oces 
civltate donatae. 6ie f{nt) in 0er l^f^ffc^ 
^prac^e unenebe^rU^^« €^ {oinmt m(bt 
darauf an/ oft bergU^n 93{irlet j^oft aa# 
pern^ fon^cr» 96 fie t»on miP mf|ftrattc)>t 



«5 

p^tbm. ^tnttn 6ie nur (c^9 StudettMIcfe 
tem (SrunDfa^ nac^z auf bin flcft 3^re fßw 
uttbtHnns s^nOet« S!3enit @(ot>er fic(> aaer 
fSJorter ^attc mtf)(klUn muffen/ t)te ^(afmore 
gelraac^t oter mi§6raucl^t ^at/ tote ^atte er 
bin iimibaß fdl)reiben {6nnen* 

€&en OUfe ^m^iibnig &ae eö mit Den ^ovs 
Uxn 9R9i:iat)e/ SJectar/ 3(m6rof{a/ £a^ 
fepriittM« f* ^* $^in ^ilbiublifytit foH fuc 
etotfOeutfc^e/ ©tocffranjofifcfte/ BtodintUf 
id^e iifit id^tilbin. €r fegt eine ^einttire wn 
S^UJenbiit, menigfien^ in ^oeten, &ifä)l(f)U 
i(S)tiibitn, nnb ^oralificn 6e9 feinen Eefern 
«oriut^» 3d^ fage 3(^nea noc(^ elt^mal^ i(b 
t»htJbi feine Seile mibx am ^9tui ft^tilbin, 
toenn ld> S&efe&( er^ielte^ micft aOec 6iefec 
Wörter ju enthalten/ toe(c()e fein fottlfabi^ 
9Sa(er ent^e^ten faun» (£6 fommt aOe^ auf 
i^ren ge^oriflen Qiibtmdl) m. 

& m^in noc() iini^le ^pithetes oisives, 

ttogeacbtet meinet angen^anbten @orgf«It &6rig 
9e6Ueben fepn; fie find aber gemiS in ungleich 
fleinecet Slnja^l/ alö im SSirgiC unO andern 
flafftfc^en 9)peten,t)er SHIten un& SRettern/ €< 
migen auc^ manche feoti/ Die ft^nen o^ne 
senugfameit @tunO muffig fc^einen. Sfußer^ 



' \ 



26 , 

(em n>ni fcO 36nett m^ tln 6e^e{mnl§ tnU 
btdtn. @{e haben aemig Dm bitmUtleUHm 
btt ^ttüficatlon niifyt genus nadfstbadft. S^ 
miUn fommt man fit Den Sad/ ba% man 
((bUdiUtblnsi entmbet bit i^armonie bei 
SSerfeö aufopfern/ oOat €{n S&e9mort fe$<ii 
muß/ n>VIdl>e^ {tpar enlfte^rlic^ if{/ aber boc^ 
Ulnm mettUd^tn Utbttflanb Derurfac^t >Datf 
SJepmort laetus. ff{ beQm SJtrflU fafi immer 
eine ^^tiiUe; man fpftrt eö/ Oa§ er eö gerne 
au^^etolcf^en f)atu, mnn ti i^m mb^Utb se# 
»efen noare. Experto cr^de. 3c& »ef§ »o^l 
tvaS man ba^^dtn einmenOen fann» »&n 
,3^oet foK unenüddi) (trenge ge^en ffc^ felbfl 
»feon.5^ Suflege&en! aber t)ie 8efer fotten e« 
tttcf)t aHjufebr fepn. @ä gi^t ^aüt, too Die 
SRätur Der Sprache, DU Sefcftaffeh&eU Der 
JQorier/ Die fontaceifc^en fRcatln Der Serfifti 
cation fo Üavt an einanDer fioßen/ Da§ man 
nac& ^{ner 9lr6eit/ bit Den J(ot>f rauchen ge# 
mac^e Ht, flib Dennoch desmungen itt^t, eine 
Heine regle de perfection einer anDem anfiu$ 
opfern, tgln ferner Ser« ffl eine grJfere 
')$n^fe in einem etbl(lit, aie tln tnmiti 
mxt ein SJecten in Demfelben» 
i ifl mir für @ie Mb, mein ^mnb, Dag 



ä7 

f{(& ^i)tt <Sfti6l(buttd^raft an einen fblc^eit 
9l6fc^eu t>oir demiffen nnfc^uIDiflen aBimtn ge^ 
n>&6ne ^at 3cb Nbe aud 2f(^^n Slemarqiteti 
gefe^en/ 6tt§ 35nen einige Der fc^onffm ete*# 
(en im (Epru^ 6Io§ aud biefem @runbe nic()t 
fotvo^I defaflen Hitn, ali id^ ecmartet ffittt. 
ISie fonnte 36neii 6e9 bem Betß: 

(ie J^armonte ber SJrefcbfledet in einet Scheune 
einfallen? ^an if{ tinsiäcflic^/ tocnn man mit 
einer fo fraroquifc^en 2[magination ^{)oeeen Ucit. 

€r fc()ie§t OurcO ben SIetMt f)crai>« 
3j{ 93irdt(tfc(^. £)iefeö SSoct fc^^icTt (!(b )um 
tor^ergel^enben / totnn et t>om luftigen 
®efle jut 6onnetc. 6ie »iflTen »a^figu- 
rae verborum finb* 3c& 6in fo fpatfam ba$ 
mit, ali aSirgil terfc^menbevifc^ Damit if!; 
aoein am U(btm Ott finb ffe fc(|jn* Steiger 
if{ ^iec fär £uft/ ihn bie tinsemeine ^dbe beö 
SIMerffus« au^subrucfen» @ie merben feI6f{ 
merfen/ baß micb bie Srt/ mie @ie btefed' 
Si9rt crilifieren/ befremben mußte* 

2) am DU foD au^geüricben merbeu/ too ti 
fSt einen guten Snget gebrauc(>t n^irb» 



2» 

inivitt fint) mir nic^C enttolftfyt, tt ßnt> 
4tt((^ feine olpittplfc^en Slac^toe^em 

dt^icntoanitd^tti ^abäftn if{ ttf<6e 
Sil^odlidt itmbitn Sjfomtviid), unb ^cf 
pifc^/ ti feü^tt Ui auf ein cln^ldti auif 
Sf ßric^en toertem 

^acfttig entiudt 9(enbern @ie tiefen 
aSec« Ini btfftti, bamlt 6ie nur ani einer 
Meinen $ro6e feigen/ tt>le fc^mer ba^ Sefferi 
machen ifl* fiSenn tolt nur fo Diele unö fo 
mannidfaieise SS&rter f)itun üli tolt n^oKen 
m\b beb&rfen! ' 

@9nipat6etif(0» C'est un mot que j'ai 
employe.le premier parmi le& Allemands — 

fefllic^/ ifl ein sutetf nnö unent6e6r(i((iej 

aSore. €ö ^eißt etttaid anoere« aK f e 9 e r I i c&* 

9Bir finb tu feinen €nde(n den)ei&ee* S3e9 

6iefer 6(el(e f&llt ^^tttn ein: Sle^nti 

Hd) Idi) unb l^t fc^n^arteu/ Qt&ntn, 

biantn, braunen unD rotten i^ufaren» 

^a«' iß S3}i6 aug 5em S^eotoflifc^en WovUo 

i). €9ruä fpric^t mit feinen o6erf!en Offi^ 

i, nic^t t)cr j?öni3 t>t>n freuten mit ffinm 

aren» 



Kl» Uno I» Ä 1 1 e n D ifl , n/c^« elÄjuttenb«!. 
3^re sfausse dellcatesse ma,(^ t>ei» iir|f(fn 

fint) noc^ eilic^e Muntert SB&rtM/ t>ie in d«f)>{ri 
fifii @eM(&ten migbcatu^t tocrb««. 

2>le SJ<rt<(f«t«iifl iuitt.£rn ({en ©ef c^ä f te* 
flatt ium &<ttffien 0ef*aft<, i(l guod 

pace tua dixerim, nt^f fl^o^I ««Mr^Cn, gRUft 

t>unrt^ ((^ mäfTe ed m ((ßten ti>{fr«n/ t»(|0e 
aJJJrttc meine 3^een am 6^ft^n malen. 

^n SSaflen dec Sonne unt>^eö 
aRonö« mufl^n 6ie Den JJorten unD gsaiew. 

«eftött/ um |u töfflTen, M t)(e ©onne ni*t 
auf elnm Baflen «e^t, 6eR$e i* aucft- ©iefe 
art ton Stttm^rf unsen tfl e^/ DU mi€(^ anfangt 
iofe mac()te/ unb i)ie mic^ \t%t ju lachen mac^r» 
€itt S(uden6(ict tDur^et ^ecatom^ 
6etK CTest ä dire in einen? ©(fracmujer. 
aiutt n){e mu§ e^ in ter (ScOUc^t ge^ 
dangen fepn* 

(Stücke IV e|. 

a ntmort: ghi Otfcrtateut ni!f§ fe&r ge^ 
nau auf alle Um(?änOe a0td^6en* 30(9Bt$ 



30 

gldühte hict ntetne ^maßinatcn duf frifcftet 
S:(at tvtappt {u ^abeti. tN6er ~ |n>ir4en 9iuf 
Qtnbttd nnb aagenblfcf l({ eltt Untcrf);^Ub/ 
ttieftt i^tt. Iffienh f< ^ei§t: Cltt augen^Iict 
n)&r8et i>ec4eom6ett / fo lf{ bfe fKcbt tion 5em 
8lu0en6I(cfe/ ba bU ^tbtt blt f((^Iafent)ett 
Vactrer überfielen* ®entt€< ^elfit: mit jeD^m 
auflcnMict fc^mefien (itUäf t tots, Jo Ifl hk 
Ste^e ton Oen SngenMicfen/ ba 9{er{flIt(for 
nac() einem fangen 0efec^t mit menfgen 
feiner setrenfien 6c(at)en aOein gcaen bU 
Sfinbc u6ri9 bltibu 3n tiefen 3Iuden6(icfen 
foanttn physice aOemat niä^t mtf^t ali 
eHicOe n>esfc(>me(sem IDiefe Sritif tf{ eine 
taufenb Zentner fc^mere ^robe bct unenMicben 
^l&dtÜiMt, mit btt @ie ju lefen/ {u beuten, 
mb )u nrt^ellen ittoct^nt (int. iositi iositl 

12 3 4 

boäi i nid^e I Dann | nur | allein | 

5 6 ' 

ttenn fein — tiefet f)abt ic6 auc^ Lemerre/ 
tint) mit dieler ^uf^e ju antern a^fuc^t. SSieli 
Uld)t gelingt ci mir ein anberntal. 

@c6tt>ärmen be« ^olf, iß fo bicl M 
fc^marmeri f cb e ^ !8oIf. ^an fann auc^ fo^ 
flen fc^jtoarmerifct^ 53oIf. 

Siferne atoe^« S>iefeä SSe9mort migfoat 
3&nen* Sßa^ fann iät hierauf anet9orten> & 



31 

ift mein ®lid, totnn 2^nen ein SBort gefast/ 
mein ttnfiern/ n>enn eine« migfao^ S)ie (49 
feinifd^en nnb bU ensttfc^en Rotten baUn 
^nbertmat gefagt eiferne fSlQtb* hit $oetett 
D0n Stehen auc^/ »eld^e mtbtt Ol9mplf<i) nodf 
iHopfiotf if(^ ^ nDc^ €6albaif(6 i^icbeeten* ©ie 
urelMlen fo gerne tt>ia(it^rlic0 / ®te lieben unfr 
Raffen fo miOfuNic^ ^ ^fi§ tc^ 6en JS^mmel 
yreiflT/ bü% et @ie su.feijiMni Surfen smadit 
'W. ■ 

VfCeaen De« £ei&e<> (corpus curant) 

n^ö) mei§ nidl^t toaxnm mir biefer Sfuddrud 
^ob(Q6 ifi/'' Da« n^eig Der Fimmel! 

6ie ^abtn bai cbtlfte ^er}/ bcn idtfbnfltn 
^avatutf bth (eb^afteflen @e(fi. 916er mein 
^tnnb, mein S^ruber^ nrein (ie6|ler S^eunD/ 
6ie mnifen ftc^ einige Heine Sedier abaetD&d^ 
nen/ Don meieren @ie atU StudenfilicTe |u dtogen 
faux-pas verleitet merDen fdnnten* Sie tm 
nen Diefe ^lucbti^Utt , Diefe f e i cD e e SI r t nac^ 
Slnfit^einunsen i« urtbeilen/ Diefe SluftoaOun^ 
gen / Diefe SBoutaDen unD Sapricen , Denen 3ftr 
jtopf fo U\)x uneermorfen 19* ^d) foOte nicftc 
firenge fielen @ie fepn/meii id) meine eii^ 
gene Sedier in 3ftnen taDie* Slber i0 bin 
3f>r grewnD* 



92 

?Binn (^ nldft i^offnung &a((e/ ba% Bk 
mit btt 3tit riesiger / itfUftet unb 6iOi«fr 
9011 Stlopfiod mb fbtbmtt bid)tm , fo f((M9ore 
Üb 36nen/ mibi SrenoO/ ic^ htbtmtttt bai 
i(b |tt 3fynm ittommtn bin. & tann Mnt 
Gtmtinf^aft )toi(icbeR unfetn ©eefen fepn/ 
OfBa toic fo M$lti(f^ ibn bU tolfbtHfitn &af 
d^tt benttn. 9ibtv mein £rofi if{/ tag Me 
3eie/ 6a @ie dtfelst bmttn mtbtn, tbtt ba 
3ftr Sot>fen< Den {fiseCofen 9Bi6 mit Mamom 
eenen i(etten toirt) gebutiOen haften/ nic(|f met^ 
fb fttnt ((!• 

SBcr 3^re Slnmerfungen filtr €9rtt< (efeii 
toArDe^ mu§te baxani f4^(ie§€ii/ Sie ba^tm 
i^oti btt aRefftaDe ober 5em SRoa^ mie tet 
aSerfalfer te^ SReo(ogif(()eti aB$rter6u((>d unto 
t)er SBobmeciaä* 3e$e fageti <3(e mir um bei 
i^immelö toiOctt/ oft @ie nic^t fitr uniheieig 
Saiten ^ M bit fSttfafftt bti Sprud f^l^ig f(f9/ 
t)on SeDic^een rlc()tig {u urt^eilen« SBenn @i€ 
ja fagen^ fo b^ttn @ie mein Urt^eil unb loeri 

fett 3&re SSocurt^eiie {um . ^(opßocf i^ 

einer t>ec gr&geen ipoeteti/ t)ie jemaU g^n^fen 
ftnb. @eine SRefflaDe bleibt aOetett ein bu 
n)un{)ecn^n)&rb(ge^ unb augerorOentlic^ fdbimi 
®tbid)tf^ toenn man gleich bie 9BabI btt ^af 



ii 

tint)er6efrer(fdl> fc^öner ®UÜen. @ie W beri 
Sepfad btt grigeen ©eifler fe(6f{ unter Quatiß 
minnern unO Unten t)on ter grogen 9Be(t erf 
(alten; bie toaf)xt Urfac^e^ n^arum bU S^tttm 
@c(mit)te un5 i^rei g(e((^en fo toenls ®ei 
id)mad an i^r t>a6en/ ifl/ n>e(( fte^ feinen @e# 
fc^macf an bem 6:(rif{ene|)um un6 bcm ((rif!i 
lic^^en €ntl^ufiadmuö (aben/ Oer t>i>n Sa# 
natUmni mit unterfc^teben i({^ menn ci fc^ott 
tiefe i^erren nic^t begreifen n>cSen. €d t({ 
ttel an 5er ^efßaOe {u tabetn^ a6er ei iß 
itnenMid^mal me^r an berfel6en {u Io6en* 9(it 
ber ^oefte/ an bet poetifc^en ^aletei), am 
9ivabvnd, an 6er SSerfiftcation 6erfe(6en ift 
loenig mit @run6 {u tabetn. ^ebev Qte§t 
9kalet h<^t feine eigene (Spanier — tHapHet 
datte ein §tt finifred Kolorit ^ 9iu6end malte {u 
«oOe Contourö/ ie ^rüo afectirte eine demiffe 
Qpptfle unD fc&muljlige .@r66e — wnb toc^ fin^ 
9Iapl^ae(/ dinbeni unb ie S5vm fe^r droge 
9Siakt. S^irgtl if{ jn ftgurirt / 3;afrD (n ftnn^ 
rei€& unD )u Appig/ S^omfon {u DoU/ $ope 
)tt Mtimict^t/ Jinö Ooc^ (tn5 SSirgit/ ItafTo/ 
Sftomfon un5 ^ope fe^r große ^oettiu £)fe 
Belgier in ^erm Jt(opf!o(r^ panier flnb no# 



y^ 



J4 

iiien/^efi6teii Xtnnttn stpt&ft unb bu 
fiimmf toorben* Sin itbtt feiertet j(opf nimmt 
flcft b(e Sre9^e{t/ u6et SBerfe aftiufpte^en/ an 
tt)e(ct>en er ttccOt im 6ton6e vmt teftti er(raa# 
licOe Seilen {u machen. Malheur ä ceux qui 

ne sentent pas les beaut^s de la Messiade 
et qui ne le3 senfent pas assez pour oublier 

I ses defauts — im t)(ctaebcif(^n @t9( |u fpre^ 
c&en / Der fo fe^r ^oDe {u toerben anfingt 

fEBlrt) J^enr J((opiIoct nic^t t>ott 6«nDen S^r/ 
e&rern {u fe^r 6ett>iinDerf? 3 a. 

SßirD ^crr J((op(loct nic^f t>on (HnDen 2;ab# 
lern {u fe^r berac^fee? 3 a- 

3ü Der 32od& in Der ^Jlanier Der SRefHabe 
8ef*rie6e.n? SReim 

3f{ t>er S^oa^ ein elenbed Spircbeö 0e6i(^t? 
Sleinl 

3fi ber 92oa^ mit ber Sliaä/ 3(eneiä< bem 
befrepten 3^^ttfa(em^ bem^arabie^z bem £eoi 
niba^ in eine 6(a|fe {u ffeOen? SR ein* 

3fi moab lac^eriic^/ n>ei( er SRoa^ ^eige? 
«lein! ^ 

@inb tieie fcb&ne @(eiren im 0!od^? 3a! 

®inb oiele tpelc&e toeit fc^iner fepn fknten? 
3a. 



31 

^\\\t> %^Wixi Stgurm SU (tdf unb tinBei 
lebt, ifi fein golorit ju fc^ectlc^t/ feine 93erf!^ 
Pcation raiil^ unb unmuftfalifcfe ? 3«. 

^angeic eä i^m m Saia(^rfc()e{nUci)fe{f/ att 
fßatur/ an 9Iffect/ an et)(ec Einfalt? einfältidee 
6d)6n^eit? fc(}6ner €cba6cn^eit? 3a» 

^at 3^ntan5 eine t>ernunf(tde unb ^erec^te 
€rleif ton SRoab gemacbt ? 5R e i n- 

^ann berjenifle tom Sloa^ urt&eilen/ bei: 
i^n nicbt gelefen ^at SR e i m 

J^iermit empfeble icb 6ie 3&rem ^xXtXL @e^ 

^B. 3cb feCfe ba6 f^ enf$uctf unb^ntju^ 
((uns tergeffen ^a6e« @ie eifern toiber biefe 
Olompifcbe Slac^me^eu/ n^ie @te e^ 
nennen. O^ne gfeeifel mlßfattt 3&nen nicbt 
ber @e6raud^/ fonbern be;r unf(^ictltct)e 
unb ber alljul^aufise @e6raucb berfeI6en. 
34 tpitt 6ie in 2l6(ic^e biefe« 5Pünft« jü N« 
ru^iflen fuc^en. 9I6er erinnein @te flcb^ \i(k%, 
ti unfecer 6;pracbe gar feftr qm 8B5rtern fc^lt/ 
bie ben ^^^^t^ unb b^c^flcn ®rab bei; fc()5neii 
unb an^enebmen Siffcctcn au^brficfen^ S)cc 
Jateiner, ber granjofe, bcr (Snglanber fann 
«(n^4)feln/ n>enn icb aeu&tl^iflet bin ba« flUic^c 
SBort (pieber su brauchen* 



etbtn G(e iiilr ttod^ einige (Stinnttnnstn 
mstn btß ^tttüitnt, mldltci 6ie mit ttitn 
bit fbttntt am anftanbii^tn g(ati(en. 6q>ii 
eu umfl&nbUii) batuUv. SSai terfte^m 6ie 
tl8tntüä> batunUtp 5ag U^ me^r tcoiten 
üM aOiudofKcO fepn foO. 

^ptopoSf eine große Xlelnigfeft: tourbe tß 
ttngeto&bnlicft ober (äc^^ernc^ in 93erii Uflfen/ 
toenn tcb {tHoeiien ftbtoüti gefleibet ginge ^ ober 
einen fc^marten SlocC in einet zeigen Sßefte 
trüge. 3c^ fann über berg(ei(ben SRic^tfm&ri 
bigfdten SRiemanb fnglicl^er fragen/ ali mtU 
nen greunb« 

i^err $5. unb icb fc^eiben auf bie freunbi 
fc^aftlicbffe 3trt« t£t mb $5r« finb/ nngeacbfet 
i^rcr Mangel/ f e^r fc^a|6are ^ute. 3(b mitnfcbe/ 
ba§ bU Serner/ mit benen ic^ umtuge^en ^oi 
Ben toevbCf feine gr&ßern SRängel unb eben 
fo grunl^licl^e SSerbienfie 6a6en n>ie bleft 
BeoDe. 

$ert ©t** ^ae mir ein poffierlicbe« Urt&eir 
t>om €t)ruj ge/cbrieben. €r ifi mit bem ^(an/ 
mit ben S^arafteren/ mi^ bem Sfu^brucf (bitf 
an bie asobmerianigmen) für} mie aSem too^f 
iufrieben^ aber— er oerm(§e bie 9ieime. €9ru# 

Ware in feinen Stugen nocb weit boKfcmmner^ 



37 

ttentt er ditlmt f^attt. ^tnn (c^ bai tum t)or# 
Mi smnSt f^attt, fo ^ttt Id) i^m tu btm 
(Sftmplat Dom €9tu^ noc^ ein paar Gc^eHm 
sefc^icff ^ bamlt et aDemal {tt €nbe eine^ jebett 
Secffö baj Unifono ftlH bitte mac^eft fonneti# 
baß Ibn fo feftr 6esau6er^ 

Je ne parl^rai pas le mot de Gyrus [ou 
de poesie k moins d'y 6tre Obligo absolu* 
ment. 

X&nftlttn ^ien^ag »erbe fc^ }u ^aöett fepti» 
3c& ertDacte Dörfer noc^ einen $5rief i^on ^^i 
nm. WBtm Id^am Sonntag noc^ einen erhielte/ 
fo tt>urbe e^ mir {um $ro|l aereic^en. ^äf bin 
unenblic^ fc^tto^/ ba idt) wn aOem/ toai Id) 
am meiflen Hebe/ fc^eiben foO. ^ , 

NB. 2. €9ru^ gefällt bi^r aOfen toadttn 
ituttn o^ne älu^nabme/ unb tbirb ftatt qü 
U\kfu 3« SÖern (fagf 6t**) liebt man ble 
0ebi((;te o^ne 9ldm nicfit! 



XCVIII. 

* * 

Stn €benbenfe((en* 

3(& erbracb 3&ren SSrief mit @ebnfucbt unb 
Sreube/ mein Sreuub* $lber »ie U^mt unb 



3i 

UfMmt foat Id) im iUlä)tti SfudenSUcf / bä 
i(i) ben 2fn6alt faf^. ^d) fudle unb bebaute 
sneiit SerfeM* S3ec{ei&ett 6ie mic^ mein 
liebfler §./ tc(> bin ti toivtlid), id) bin Jbt 
$ß« Oet @ie KeBe tittb ^o^fc^agt/ mebt a(« 
et ci Sonett fagt/ unb me^t a(ä feine lRac6# 
lagi'dfeie unb tbmali feine untettige ^ii^e eie 
glauben (d§t S[?etiei^en.@ie mit« unb (ie6en 
mUbf toenn id) fd)on nod) nid)t fo gut bin/ 
4ild @ie roic^ tt)unfc^en/ unb a(ö Sie ani 
fteunbfc^aftlic^et Doreiliget SReinuns fic^ ein^ 
bilbtm, ba9 id) fc^on fe?. 

^at 3bre ©ema^iln bm S$rief nidl^t empfang 
seu/ ben id) wt ctUd)tn Xastn bie Sb^e b^fte 
Ibi^ SU fcbteibeu. S>et 3^tige/ auf iDelcbea 
mdnet bit unmutbi^e SIntmctt tt>at/ ift um 
tnblld) fcbon. 

3cb bin nun fc^on jttjJIf 2:<^öe in Sbttn — 
itnb^i^be nic^t ah bm erflm meinet ^teunbe 
sefcbtieBen; benn baß ftnb 6ie unb tt^etbett 
€S aOeteit bleiben/ 3cb meinte in bet £bae 
tild)ti bJfeg bamft 3(b "toateete aDe Soae 
uf einen 35rtcf t)on Sbnen* Sfbet eben biefe« 

'/ matf ic& mit felbfl nicbt betjei^en (ann. 

^ HtU biete B^t^tcnnmn biefe Za$t übtt, 



/ 3f 

toie efe ((nfeit Uamu, mb mü§U umfi^f 
etn ;Du|en^ Briefe bain fc^teibfn. 

3(& ftks bem dolbMtn %a\Un a6. SD^dne 
9teir(9ef<l^r(en toarett i(auf(eute t>ott ®<nf/ 
artige Seute/ t>ie mic txti SSea ansene^m txrr 
thtiten, ®tc Ratten «fne eigene €ttroffe. SItt 
tec Safel erjä^Iten ralc Me Herten gerfen eine 
ÜRende Dpn^tec 9iei>utation tvorin mein fHa^mt 
iu 95ero (le^>e/ unö »on öen fluten €l8enf*af# 
t«o unO öem ainfeften btt Ferren ©•* tt.f.f.v 
Slatfr Dem fflTen fomeni §ert ©t** ^ert 6** 
un6 ^ew $«• ml4> in 6e»i3fomroen. 3(& 
'fllng mit j^rrn e.'na* ^aufe. €t mt nacft 
feiner eljenen SIrt fe^t J>8ffl*/ un& faflte 
mlt>. fo6«U) »Ir oOeln »aren / et fe» ein ^^9# 
fiognorolli, unb meine ^^plioflnomle Jafte Die 
€^ce l^m iu gefaffen. - SWalJame »at fe^c 
pollt; »le ant>erö? 6le 1(1 eine SBernerln. äDte 
foigenften ijafle ma*te i* S5efu* fcep ^err» 
©edelmelffer Ouflfjjutflei:/ SDtttn SRaf^&etri» 
»on gsonffetten/ J&etrn SRal^öiietw geaen6«tfl, 
^ettn J&elmll^et SjexUtt, S}<ttn «anöftogt 
©Inner »on ©anen «. unl> erhielt SSefü^ie »on 
J&ertn geOenierfl^ i&errn ©Inner t>on tftt^tU^, 
J&ertn a&otft(jreJ6er Sf*lffe!l< (ein SRaan 6cc 
ml? fefer «efa«) $ew »o» Sawl/ $err tpr- 



40 

feffor ittitt, ^tttn IDIacoit SSonbeH/ J^ernt 

3iDe 9)^ann#t>erronen / Me Itb noc^ defel^eti 
&a6e# gefallen mit, Ubtt in feiner 91rt/ fe^t 
tooi)l t>it droffen i^erren blt icO defeften ba6e^ 
l^aben mi^ fe^r mU em)>fatt5en; anfi allta 
i e(ie. 3(0 ^abe dleic^ am @amf{as mit f}tt$ 
ttn Siatbßf)tttn ^illtnUtdr mb bce^ Sage 
darauf mit Gerrit dtat^i^mn t)oti Soni 
ftctun einen Spaiiecflans d^mac^t 2)ieStatt** 
(ae toittUdti febr Diele Ste^nlicOfete mit Hn €n# 
sein beä $au( SSeronefe ebtt bti ^'armefano* 
@{e/ auf einem ^e^nÜu^I fi^enb/ i^r lä^elni 
PtS S6c()tetc6en auf if^tim &d)oo%, unb tln 
Heiner/ artiger ^unb, btt neben ibr las, 
macbten {ufammen ein reijenbe^ ©cmalbt aui. 

3cO betrachtete e^ unDertoanbt in ÜiKei^ 
€ntiu(tttnd (mit ^f^m <Er(aubni6/ mein 
greunbO SMeß if{ atM, tcai icb nocb fadtit 
latin* ^err * * ^at tohUidt) bai ab, bat 
@ie ibm {ufcbreiben. ©eine Srau tcntbt iät 
^ucb obne ibre fcböne ©((»magerin nicbt bemerke 
l^abem €ä finb einige £)amen/ bte micb ft^en 
mtUn. £)ie merfn)ttrt)igfle ifi tlnt 9^abemoi# 
feDe SBonbeli/ au btr micö ^err © * * / peHt 

piaitre antiquairc, ttdcftÜetl Sage« f&ftren t^irb. 



N 



V 



41 

S5e9 aOem bem ifl tnfr noc^ ni4e anberö/ 
d(d 06 ict) aud meinem Clement fe^* S3ießelc()t 
ff{ Die elenbe £e6en^art baran fc^ult)/ Ofe 
fc& fu&re* Öle ÄnabCeiti * * finD fo unft>ff<5 
fenO/ unsefc^fcft^finDifc^unb ungeU^tiS/ Da§ 
icO nie auf(>oren merDe^ mic(> unO meine Deb 
lorne Seit ju bebauren» ^erc **/ bec auf 
bie ceeliie 91re mein ^reunb tf{/ bat mit J^errn 
""*/ bem eä ebenfalls unemjflncb ffl/ mic^ 
ib fituirt ju feben/ auf 9)2ittel debacbt/ mkb 
|u teftem Slacb ben 3been blefer Gerrit boffe 
icb'^nacl^ Serlauf etlicbec 9}7onatbe en homme 
de lettres bter flanj n)o^( {u leben« 3e|t trSfie 
icb micb mit bem S)ion9(!u^ tfon @9<^aM 
»nb nage an \ii^ Sitt^ern; 

Uebrigenö ecleicbtert mir ^errn *** ujib fei^ 
ner @emablin bdflicbeä unb blrbinblblie^ S3e# 
tragen meinen Suft^nb fe^r. Unb bennod^ i({ 
ein gro§er Unterfcbieb ^mtfc^en meiner @{tu^ 
ation in 'ihX^ unb ^\tu 9l6ec aOe^ biefe^ 
tutis auribus. ©aö t)er(?ebt Pc6. 

3c& babe an einem ©ebic^t aber bie Sigrid 
cultur/ in gereimten Werfen/ angefani 
flen^ mX^ii \^ biefen Sommer ju Staube 
)u bringen tpunfc^e* 3cb &atte ^i\x SinfaH 



i 



f 



42 

<rft feft btfp Zditn^ ttnb et gefalTf ^tttn iß: 
unb ffittn * * • ä6er We ffl?a§ett. 

3c^ l^offe/ 6le befinOm it4> too^I/ nnb to(t 
(tiefen funfffg toieber fc()n)a$eii/ tpoooii tvie 
lOoDen/ foflar Dorn Q.tftni. 



XCIX. 
Sin S5o5mer* 

fßttn, itu 26* 3unh 1759» 

!Der ©eöanfe/ mein f^eurer J^err unb 
%ttunb, ba^ lä) ani einer Entfernung bon 
itoaniii ©tunben an @ie iä^ttibt, nad^bem 
id^ üeben Sa^re bai ®Iuc( Qi^aht mit 3bnen 
in einer @(abt unb einen beträcOilic^en S^ett 
tiefer Seit in Syrern J^aufe ju Ie6en/ mac^t 
eine fOfende bon SorfteOunden in mir rege; 
6ie mi(b aa^ufe^r bmtsm, ali ba§ iip t>tvfai 
ibm m5c^tC/ f!e {u 6efc^rel6en» ^dt'bln biii 
btv noc^ itnitbiatt, bie Erinnerung an Suric^/ 
fo biel e^ nur immer möglicb iHf aud meinem 
®emut5 iu entfernen/ um eine $irt bon @c^mer^ 
mut& }4i minberu/ bie/ toenn fte )u merflic^ 
iDirb/ meinen ^ießsen S^eunben ^ubc ma0)t 
X>ft frage ic& mic^ feI6|{/ unb fann mic& 
faum (ereben/ ba^ icO In S3ern f^9/ ba^ i^ 



45 

•Ott ^^üMf ton unferm SBreWnaer, iw)n aU 
leitt/ toai id) am mtlütn liebte, entfernt fep. 
^d) bcflttU tnic^ lumfonfi/ bti @eQmibdli 
mic^ ju 6ercOen uhi> erfeufje u6<r ^er traurig 
flen SSaftr^eit (£ö foDte mir in btt Xf)at in 
btn Umfianben/ in benen id) mic(^ btfinbtf 
ni^t tt6el fepn. 9(6er Me Srennuna ton Sreun# 
^n/ Oie Beraubung 3N^ ^nblldi, 3^red 
Um^^nde^/ Oer 9Söanc()fdt 6ie äffe @tunDen 
}u fe^en / n^irO für mid^ eine 6ef?ani)ige Üueffe 
ton ed^metitn (ti^n, bic bai Slnsene^me metV 
nei dedenmdrtfsen 3uf7ant)eö t)er6itfern unt> 
mic^ nur affiufu^l^ar 6e(e^ren/ ba% blt &lhdf 
(tUstcit fein 3int&ei( biefeö £e6en^ iff. 

3u efufgem €rfa@ ^abt Id) ^ier angenel^nre 
Sefannifcdaften/ uni) S(n(a§ Sfttti gute @e^ 
feOfc^afe iu Üben, ^d) bin bmlti mit et((# 
d^en J^erren Dcä ((einen THatbi^ ^tttn Biatbiif 
^errn Don SBonfletten/ gettenberfl/ $er6ort k. 
in€onne;rionr unb ^abe etliche 9)7a^(e ^tomtf 
nabcn mit ibntn gemacht. i>err @ecfe(meiffer 
9Iu9ft>urger b(^t mld> auf bit Srnpfe^iung uns 
ferö <^errn 6ecfeUneiiier ^eibcMtti Übt flutia 
empfanden* ^d) bin geifern ne6en biHen am 
betn J^erren auf einer fleinen Sampagne bei 
Siettn ton a5on|!etten mit (&m In ®efeaf*aff 



44 

gmtUn. €t na^m 9(it(a6 bai &odt t>on J^errtt 
^cibmtt in madicn , unb er tbat ti mit fo 
t>te( Scttcr unt) S^erebfamfelt/ t)a§ Mefe^ aOeitt 
mir eine» Qcnusfamm SS>et0cli pM btn tlst^ 
nen Sorsuflen Mefe^ a}?adfflratd fle0e6en $atre/ 
n^enn ein f6(($er SSemeiä nbtbld toivt. CD?an 
lennt nur öiejenlaen fo genau unb btlobt fle/ 
tenen man fonfl abnU(S) ifl. 

Unter meinen t>cr(rauten mb eigentlic^eii 
SreunDen (tnb §err ?Jrofeffbr ©(apfer unö ein 
junger ^err geffenberg/ ein SKann wn fe^r 
ifeföenfenDem ®eif!, grogem Slei§e, richtigem 
®efclE)raacf/ unb ber eine fiefonbere SReigung 
iu mir trogt. Sie Ferren Sfc^arner finb fe^r 
meine greunbe* 

S^iefen @ommer n>erbe idb meine 97e6enf!uni 
bm auf tin pbilofop^lfd^cß ©ebic^t u6er bte 
9igricu(t|ir totnbttt, toelcbed gegenwärtig 
bai siijet favori ber ferner ifl. 3c& bin nicftt 
SReiffer fi6er mic& fe(6(i. 8Bare 1* iß, fo 
iDörben äffe meine 3lr6eitjlunbett bem Spru« 
smibmtt feon» SI6er fo lange man in feiner 
eituation if!, »orin man ficb glucflicb^ fhblt^ 
ift an feimeSIrbeit {u benfen, bie einen freien 
©eiH unb forgenlofe tXu&e beö ©emut^« bor; 



X 



4$ 

C. 

Sftt Simmecmanm 

,A Berne » le i* Juillet 1759* 

fespere, mon eher Monsieur, qua vous 
aurez re^u ma lettre de samedi passe. Je 
souliaiterois pour l'amour de vous qu'elle ^ 
auroit pu voler, pour prevenir celle que j'ai €i^ 



regu de yoüs le 3o Jui^. Je suis au deses- 
poir de tous avolr cause des agitations si 
Yiolentes sans en avoir eu le dessein. Je 
pourrois alleguer quelques raisons de xnon 
silence* Mais votre lettre me force k me 
taire* 

Je TOus la renvoye, de pei;r que si eile 
se pr^senteroit k mes yeux dans la suite, 
eile pourroit exciter quelques mouvemens 
indignes de Famitie parfaite et inviolable 
que Yous k Tou^ 

Totre deroue W« 



4« 

ci. . : 

SBctn , ben 4> 3>(9 1759« 

. 3* f^n^^ 3&n^n/ mein grctmb/ i)en SJctef 
tx)ie^er turSct/ ben @{e ntk gefc()rie6en (^abeit^ 
t)ä Sie in Dem 3u({ant>e t>ti Orlonbo ^uriofo 
tpareti* S^ freuet mi(^ au^N^btem (e$terti |u 
feM^ 6o§ @ie ftc(^*3&rec gefunOett ^cnunft 
n>ieOer bemac^tf^ct ^abett/ o()ne eine SReife 
nac^ bem SSon^e )u t^un/ toie Slflolfo für 
ienen unfllucfUdl^ett 9Zi(ter t^un mugte. 

3c6 6a6e Oen Srfef be^ Sn^elö/ Oeti @(e 
3bre ^rau ju ttenneti (iOig (toi) finb/ ch^tid 
erhalten. £>U SInnoorl (fegt fc()on etlicf^e !J:a8e 
^alb fertig* SIber ic^ 6in nic^t SReifier ui>er 
meine j?eit/ iä^ \^aU nur a6gebro((>ene b<tl6e 
@eunDen/ unb eine {temlic(> n>eitUufige Sorrei 
ft>0nt)en{ iaju* 

S3fäber bin ic^^ utigeacbtet mir Sern unb 
bad Sjawi n>o ic^ bin^ unt) Die jcute bie (c^ 
fenne/ unb bie ^rcunbe bie ic^ gefunben/ 
fammt luib fonberä febr n)ob( gefaUen/ gant 
unb gar verlegen / fcbn^ermfitbig unb nicbe recbt 
beo mir felbfl gemefen. SBcnn \>ai 9lmt/ dBe 
tage bier 6tunben in ben €(ementen ber @ra»M 



«7 

inatlt itx untttfotlfm^ langit forträume; ft> 
toutbi btt @ei({/ Der Den S9ru^ bct^tn, mb' 
mit &ffafttih\ixt9 mb S^ibetot nnb SKouffeaa 
tottttifetn (oü) Qaniüd) terlofc^en obtt toenig^ 
^n^ tum ^\)imatn tottbtA. 

9iaein J^ecc ©tapfer unO icQ &a6en fo (ange 
nac^defonnen, 6{^ tpir ein Smi'ii^n^ getroffen 
^a6en* 

6tate bei blibtt ttt^ältm Unterrid^t^ fefe 
id^ Dfer iungen J&erren üon funfte^n Hi fe^$ 
itbn ^abun, t){e jiemtic^ Qt(d)idt finb, qUc 

ZoQt itOt9 @tunt)en Collegia philosophica, 

n)el($e mir ebndcf&bt sme^ bmbctt (fronen 
ja^riicO eintragen. 2)ie übrige S^it ijl mein/ 
uni) fo n9ert)e ic^ Dann fe^r toobl fepn. 

3c& n)unfct)tef @ie n)ären e^ auc^V mein 
StennD/ 3^re UmiianOe in S5rugg plagen 
mic^ fe^r* SßoKte Der i^imme( @ie tonnten 
in Sern (e6en! SBir Dermiffen @ie oft^ unD 
minfd^en 6ie oft }u mi* Unter Sßir/ iü' 
©tapfer/ SeSenberg unb SBieianD gemeint; 
t»tl(bt aüt Dreo im @uper(atioo "^btt ßrennDe 
UnD* e« freut midi) febt, Dag @ie in gurtet 
Sefanntfcbaft machen tooütn. (£i toitb 35nen 
toeit Deffet' Da gefallen/ ali @ie e^malö 
tueint^n^ 



etdtnb t)on 3Attc(>/ tod( tc^ überbot bat 
ianb Hebt mb bk et&bU ^afe; fo ifl mir 
We &i^hnbtU btt J&äufec mb ettÄgen iii 
S5^rn fein Ccfa^ für Dfe aitflrnebmeii ^rome^ 
«abeti unb beti ©ee tn 3»^*. a6et tüenit l^ 
fo d<(tt iti etibten mbntt, tolt ^vt ®taf 
pftt, fo tohtbt l(b fttxfli^ blt junse unB 
fcb&ne asertt/ ber dUen 3&ric(» be« ^rrn 
!5« to^tt t)oriieben. 

^err t>on S3. i({ t^oOfornmen fo (ie6en^tt)ur# 
bis aW ©fe fagen; er f*efnt blel enrtgfelt 
ftir mic^ tu baben. (£r lub micb wtigt SBoi^e 
In feinen ©atten ein / too er eben ben itiH ♦> 
^Ätte* ©le grogen J&erren »aren aütif 
toai bhflld) fepn fann^ se^en micb* 

ijerr bon ©** Ifl nacb meinem Urtbeil etn 
?Kann oon (jregen SSorjuaen; fein ®eHi bat 
mebr S^er al« ble S3erner sem&^nUc^ ju ba^ 
ben fcbelnem €c benft beöweaen fr ep, unb 
In^flemeln n>ob(; er bat mit mcbc ©enle al« 
aBIffenfcbaft. ©ie ^afßon für SWalecep unö 
eHampen fcbeint bW jur ©cbtt)acbbelt begibt» 
}u debem €r empfinbet ble ^oefte^ tüeif 
er ble 9)1 a lere 9 empfinbet* €r {f{ einer t^ott 



49 

btn S^eunOm bti iEtfvnt. & W tint Mim 
lefene (Sammluna ©cmalbtf tooxmuv nid)ti^ 
mltttlma^idti tdf efne nntnt>Ud)t SKenge €^# 
tampe^i , tie er Htl%i9 fhibiert^ unD eitt^ siem# 
n^e SRenge n^o^I s^unbtnct SBud^et/ die er 
tiic^t (iefee. 3n feinem €(»arafter ttan^t M 
eine et)(e Sreomut^dfeit unb Oie S>roUure/ bie 
ein 9inem[ 0er SamtUe "^^ ift^ auä t>ie(en aus 
bern Sngenben ^eroor. @o Tctieint mir ^err 
•* »Ott ** §n fftjtt/ bon t)em ©ie müttn, 
t)a§ {<^ S^nen fpred^e* $err ** ifl an SSiQ 
ein S^ansofe/ an (Senfe ein Sngianber/ unb/ 
6etfi unb ^erfon {ufamnungenommen ^ ein 
boOfommen lUbtnitouxblQ<t SKann* 3c(> bin 
fe(^r t>on i^m eingenommen. SBie biet ober 
loenfd ^r anf mic^ Hlt^ tbei§ id^ nl^t jnber^ 
lÄglg» ©le grau ♦* tfl feftr idthn^ cpnce- 
doi Stier id^ munf^Mir ba§ flefo bie( 9t m 
|ie atö @c&5n0eir; utib atfo me^r (Seift nnb 
itbm ^tte / atö fie M*' Sil^Oann n>äre f!e fo 
tmoß, ba6 einem (^ngel flieic^en m6c^(e. Sfnrf 
befen i}l 'fler n)ie fie iß/ eine fe^^r (ie6(ic^i 

Mademoisellcf Bondeli ür parfaitement' biea 
r^nssi k m^ennuyej* peiidant deux heure$ 
sontinues. Cest uner fiUe ^royable quc 



50 

cette Mademobelle BondelL Elle, me paria 
tout d'un coup de Piaton , de Pline, de Gl- 
ceron, de Leibnitz; de Pfaff, d'Arislole, de 
Locke, des triangles rectangles, equilate^ 
raux et que sais-je moi; eile parla de tout« 
II n'y a rien dans la nature de comparable 
ji la Yolubilit^ extreme de sa langue, eile 
vous pairle arec une vilesse qu'il est impos- 
sible de suivre avec les pens^j eile a de 
Fesprit, du savoir, de la leclure, de.la pbi- 
losophie, de la g^ometrie, de la trigonomet- 
lie sph^rique, si vous YOuIeZ| mais ell^ a 
}e don de me d^plaire souy^rainement. Vi- 
vent les femmes idiotes! tout le monde n'a 
pas le genie et le bon iens de Madame 
Z. La leeture ne convient qu'ä des femmes 
comme eile« Mais pour cette ^rudite de 
Bondeli, il n'y a point de fiUe d'Oiyerland, 
que je ne lui pr^fererois« Vous voyez qu'elle 
Bt'a mis fuHeusemeat/en humeur contte eile* 
Peut'^tre qu'elle me plaira mieux-ä unc 3e- 
•Gonde convcrsatiop« Mais j'en^ 4ou(p«,,^|'^ 
TU peu de femmes jusqu'ici^ et je lroi|ve,4 
redire k toutes^ que j'ai yn^^ L'une. est 
Irop idiote, Tautre est trop sayan^e, ^ne 
autre a trop peu «d'csprit« et mie autre trop 



5J 

d'hijmeur et des caprices. Celle^ei inanque 
par rext^rienr, celle lä ne plait qu'en gar^ 
dant le silence. 

^erc ©tapfer Ifl mit wtnbU^kb. Sytii 
löegTine^rf c& lu^e äirne m% f &m ; i<i) mu§ee 
€t>i(f e(n fd)ttiUn $ mm lc& dffeä fagen tvoUff / 
toai i^ ^uUi Dott i^m benfe. ^Un fa i|t e< 
mit ^mn geffenberg^, Jbcp &Ut swat uber^upif 
re6t eftimirt/ a6ec Doti mit aOcin^ o6et Doc^ 
nur ooit $mn ©tapfer unD mir defatint 
tDirb* 9Bir Drep ftnb oon Der !!Riitter ißatujr 
flaitj unt) gar für einanber d;ma<J&^ ^^ tf{ 
mir utiJef^reibÜcb wo5i/ tt)enii tcö bei? blfferr 
(e9beti Si^eunbeit bin. <ok ^cAtn mic^ 6i^&ec 
(epm Sebett er(^alten/ unb fle aOcfti «Arbeit 
rnic^ in SBern aufN^en; fo fange fle unb 
tc^ (eben* 3c& to^H nicftt mebr oftne f!e {u 
fepm aiber ©le/ mein Sreunb/ unb 3bre 
grau/ bie 6e({e unb lieben^murbigfle ber WtU 
Utf fe^fen mir bentio* airejeit. ©ie woaen 
tt)ifren/ todi ?uric(» für borsuglic^e Stnncbm; 
WüÜtHtn f&? midi flebabt babe? Slucb bieru^ 
bei miigte i^ ein 93ucb fcbreiben» Unb toa^ 

foiivbe «^ 3bn^n n»&^n ^ 

®a< bod uebrjge betrift/ fo {toeifle ic& 
»lc<>f/ »ern tticbe mir teffer atfaOen» ©a« 



I 



52 

ansene^mfle iil mir inbeffett ^otb btefe^/ t>d§ 
icb aOe 3^^^^ ^i^t^ ^(><r fec^tf 9Boc()en in 3ui 
tid^ {ttitt6r(n0m ^offr* 

9^an fast 36nen immer/ ©U fepeii em 
SntMfidff* 3a freplic^ finD ©ie eä/ o6 
6ie dleic^ Die SBa^r^eit fe^r oft (refen« 3^re 
Smaslnotiott dtgantiffre bie SBa^r^eit/ t>a« i({ 
aßeg/ ' ", '" 

9);elt)en ^fc 3^rer {ie6en ^rau meinen {2rt^ 
lic^flen ®rug. 9Ran fann nii^t Tcf^ooer btn$ 
tttif fc^6ner empfinden unt> f!cb fc^Sner au^i 
briicfen atö fte* €in einiiger SBrief bon i^ 
(e^re micb 6e(fer tvaä ««ao «i«; «v«>^«» iß/ «M 
${ato uni) 9lrif{ote(e^. 3c^ tDer&e ba^ ^tt$ 
tnusen ^a6en/ m^ine Sln(n>ort [0^5 M 
m^0iti fertig ju machen. 



CIL 

Sin (E6,enöettfel6em 

Sern, ten ag. 3uli. 1759. 

SDiefen 9(uden6ac{ tperbe ic6 auf bit wagti 
ne^mfle 9{rt t>on einer <Srfc6einung ä6errafcOet/ 
b\t ic5 am n)en{df!en t>eirmut^ete. 9}{. j({ 6eo 
Sönen? - ©ie UUn Den SBrief t>om ie&nten 
3ttH an |ie aelefen — SRiin ^uu You shaU 



55 

know ihc wholc Story — 3c6 6fn ttnenWld 
ttfttmtf ba% blt^i^gfebt &tfd)b»f baß ®lhd 
erlalten ^atß meinen Zimmermann unb m^ne 
B^mt^t fennen su (emen — fc& b(n fo fro| 
(a^et/ bag {c6 aOe a);n|fel<dfeiten> feie mir 
(er iDonat biefen SRorsen Deriirfacbt ^at, 
t^ergeffe» 

SBenti (K* nid^t me^r ht^ 36nen ober (n 
Sc^injnad^t t(}/ fo 6e(te6en 6fe innegenben 
Srief in t^erfteseln nnb i^r {usuf^icfen. 

^d) bin tinenbUc^ itthfyxt, Dag @ie unb 
grau Zimmermann fo oiel Semoden^eit fär 
meine 3firc6erif(i[)e Sreunbin |a6en* &t fom 
nen nld^t glauben/ toie fe^r ^(e mlc^ bas 
but<b ber)>f[{(t)een« Sersangenen Sontag |a6e 
14 3lnen einen grogen S3r{ef gefc^rleben/ ben 
l^ aber fc^on toitbtt {erriffen labe* Acvr<>< 

S>er bornelmffe "^nbM bab^n toax eine 9(rf 
Don 3ottmal oon ber oerflangenen SBocfte. Je 

d^pense la plus grande partie de mon tems\ 
eh pure perte. II est vrai je* fais toujours 
^e noüvelles connoissances, mais ce sont ' 
des connoissances qui ne m'intevessent pas.' 
Monsieur Tscharn^r, Mr. Fellcnberg, Mr. 
Stapfer et Afr. SiuÄcr de Sanen — mais j'aJ- 



I 

u 

t 

lois oubUer Mr. le S^ateor jAe Böttsicttett 
\ et Mr. TschiffeU — vol^^les seiils honunes^ 
- tfui me convienjient ici ^et que je souhaMe« 
rois dt jpouvoir amener avec moi k Zntitj 
avec Vous et v6tre incompara)>le . femaae* 
II ne tote faudroit alor$ qu'un reveau mo* 
dlque et de la liberte ppur ^tre heureuxi 
ou pour ßtre au ciel daiis Ic Stile de Ma!- 
demoiselle S« 

Monsieur Tscharner me devicnt de jour 
en jaur plus chen Cest ua homme comme 
il faut. Mr. Fellenberg est k plusieiurs 
igSLvds un autre moi-m£inc; il me semr 
i)le quelques fois c^uo nous avons t^u eo-^ 
semble deux ou trois siecles daas une wr 
Ire pktniete — mais pour vous dlrc la vertti 
je n'ai point trouvie enctire T^tte ig^ dpi 
c6i6 du caractere, moins encore y a-4-il 
ici une seule fbmme comparable-ii >la y6tne 
saus «n excepter Mademohelie Bon^kU, qui 
d'ailleuts est une fille de m^rke. Vous aves 
bien devin^ te qui ifi'arriveroit avec eile. 
Autant «qu'elle üi'avatt d^pitk k la premi^ 
entrevue, mutant eile iine cbarma Ji ia se« 
Gonde. A la troisieme je lui tro^Tois dijk 
%m ooeur excellent et tout le monde ntc 



SS 

Qonfirme daas cefte opinion. EUe est extre- 
memeat ouverfe. envers moi^ eile va jusqu'ä 
me faire des deelarations qu'une fille ne 
fent jamais qu'k un philosophe qu'elle sup- 
po$e honnet^hoi^iite et .etranger. 

Monazeur Slapfer est allö k Diesbac ehez 
$on frÄ:«, pour y prendre je 'ne sais pas 
qu'elles eaux. I^ vie epicurienne que ce$ 
Theologiens y xneueronf cnsemhlel J'ira| 
arec Mr. Fellenberg et Tscbamer. leur rendre 
▼isite« 

^Si j'avois eu lo Pegase, ou s'il y avoit 
des po9tes^ etablies en Suisse, je souperoia 
ebez TOus ce soir k buit ^beures^ (et je se*- 
rois'encbaot^ d'y rencontrer M.-*^Mais non 
ie retoumerois k ZtiriQ apres avoir pass^ 
quelques jours avee tous et cela derange- 
«eit 'tout n6tire Systeme* Gependa^t k ce 
que je croiS). ünm&^ur a Beme ne fera pas 
d^ lon^^ duree^ Je suis trop loii^ de 
votts^ trdp Wm de mes amis de Zuric, et 
la mani^re . de Ti^re iei w me con- 
vient poa. J'aüne la simple nature; iei 
tUe jne paroit ' etoufiee de falbalas et de co« 
lifichets de toutes ^späccs. .Je n'aime pas 
eela. Yotre femme West pa^ Berhoisef eile 



56 

est Grecque, ou plutot eile est ce qu^une 
femme doit 6tre en tout pays pour itre ah* 
mable aux yeux des sages, c'est ä dire de 
/ Vous et de moL 

A propos, Madame Z«? eomment vous 
plait la M. de y6tre ami « soa amiti^, dites 
vouSj e$t uü tr^sor pour vous * — vous 
ressemblez toujours k vous m^me^ 
c'est ma reponse. Que ne puis-je vivre avee 
de tels coeurs! •*- Si M. pourroit vivre une 
s^ule ann^ avcc vous, je crois qn'elle de- 
viendrqit bien aimable; eile deviendroit dis- 
orete, sage, sans pr^tentioas, et je la prefe^ 
recois k dix müle Bondeli k la fois* AycL 
la boute, ma obere $oeur-^ de me dire touf 
ce que cette jolie babiUarde a dit de moL 
Je vous promets toute la discr^tion ima* 
giuable. 

Adieu ma soeur, adieu moh Zhnmamiann 
mon fr^re. Vous deux .faitos le bonbeur de 
ma vic- Que nc puis-je 6tre avec vous! 
Mes respects, s'il vous plait, k Madame 
M * * , et un baiser k la petite Caton* Que 
fai^ cet aimable petit äuge? M. a-t eile k\k 
foUe, comme eile devbit l'etre de ce cber 
eufaiit? Dites a v6tre fiJs, ma «oeur,que 



' / 



57 

8*il continue k montri^r de l'ardcur pour les 
etudes, et s'il ressemble unjour äson pere 
et ä sa 'mere par son Esprit et par sa vertu, 
je ferai moi-mSitie sa vie, je serai son Pliu ' 
tarque, et Monsieut Wille fera son pör- 
trait. Adieu. 

&ä)vtlUt mir fleng jttjep SSriefe/ für einen/ 
bin id) €n^ f(^rei6en t^n. <Snvt unb Surer 
Stauen Briefe/ nnb bit Don Surtc^/ erf^alten 
mfc^ 6er) ?eben* Farewelll 

9Jo(^ aOerlep ^ 

Monsieur Sinner de Sanen est charm^, ' 
frappe, touche, cnchant6 de Cyrus. Cet 
hemme Ik est tout coeur. Enthousiaste de 
la Tertu. ^timable et aimable au supreme 
d^r6* Mr. Sinner' le Biblioth^caire ne fait 
pas grand cas de Cyrus; il ne le sent 
pas. JLes compliments sont bien froids» 
qu'il me fkit sur ,ce cTiapitre. Je ne Pen 
trouTc pas moins ä mon gre; 



■ ii 



5S 

cur. 

Slit ^btnbtnftlttn. 

S3(ftt/ itu 34. 3UU. I759> 

, 4 

3^ batife S^nen/ mein Srennfr/ fnc 3^ 
6re9 atigine^mett S&riefe. (Sie (init€tt mie ntt 
|u oft fd^reibeti/ a^er tt^oac^ {)fer ^mmel/ lä^ 
tinntt 3^nett fo oft atitmorten aÜ Ic^ n)finfi|l^ 
(Sie fitiö ber greunt)/ Det Settratite meinet 
^tvicni , ic& toähfcl^te 3Mtt iüied faaeti ju 
f6nneti/ toai S^tieti* SSergnusen mU^e/ ((( 
m^te «Qe meftie SrettOen / mit ^^tn t^Hen 
a0e meine Citiioärfe mit ^nm Anordnen ^ 
aber Mi fInOe in etoer 8im(in< Wwlfe taum 
Seit {u einem ein^iien ^&(ijiidm Sbiait , too 
ic^ Aftern aen&t^iSt 6{n/ meine @e5anfen nttc 
&Al6 ftcl^t6at iu mac^eiii^ $bet mit bem tt^en 
aiaibtudt Der mit einfäSt/ {ufcirDen iU fe^n^ 
nn^ }it tt&(uireii/ Dng et 3^eornlc^t bad 
fafit/ m« (<<Ntinfe* @e0u(M>3iire4i«iitb jbe(^ 
fer n^erden; i > r- 

@eir oerga^jrenem ^onnerfiag i9t6enO blti Ic^ 

6i« geüern SU^nt^ 6r9 / nnfer» 1 »urOf^ii 

freunoe in l&eKet^ne gittefen* @eftt UmdanSf 

%itie SreunOfcl^^^ft und ^Dfe ®efdlffi(aft t>ti Mf 

ttut^igen &iiilif 6e9 me{€(;em er^iu fc^fen 



59 

bU €bfe (a^ i(l me{n< »th^u (SludUHdUlt 
in Seen, «m Sreptag machten toie einen ^t 
m JM Äerftti. ©teOen ©le (fcO 3&«n gwun& 
ne6en btt grau ** in einem 9^aeton *ot, 
»ie er i|c r^gt/ üof er münfcftte/ f(4 in eine 
SKucfe «etwanbeln (u f&nnen^ um tai 93er« 
Snugen }ii ^a6<n> auf i^ren CBanden in rubn, 
iwbeg Dag ^err ** oW Ä«tf*et oiif einen 
Sorberfl^ «epfTanit i(i unt> in toüm^Abmlt 
m6 bMtn M^t —. tttddit bta ni^t ein erfli^' 

©ie Jungfer SbiaUlk ift eine ptuAe par, 
priadpes, unb.Md nici)rd t>on Sl<6e &(ren« 
ete id meine ^«imMn unO leb fott i^r SreunO 
fcptf. ©0 f^!e*.ft«ttii fpl l* taufe nl*t 
sertt um SBorte.. -Die SBa^^ii iu s<^^^>>/ 

Sc«» *^, mAfite fo $e{|{rei4 fo^n # a(ä ^nnsiw 
Sßoabedf tpettit iiitte Don 6e|^eit mic^ f^r(i<(^t 
iii<i«m foae&.'eie/ mein stuctlMer S^eunO # 
(m^en in ^. ein 9Rä6c(^en auiS t)em Q^l^ntn 
Srftafter ^«fünften, ©kfe f^dne^fetcfteriii 
M fogaf t)le engUf^e ** teo 3&n« (^nif 
Oddf(^t @{e bat eine neue fKetofution in 
af^rem ©elffe ftctt>ocse6ta*t. ®le giÄ ein 
gtnia Uibbüfict ^(atoni(l getoorben* ID^* ift 



6o 

btt (Sc^fuffel/ bit 3^n^n Me Se^eimitflfe m^U 
ner 6#rift<tt aufattf^aUf unb &ie Hr bU 
eer(or0iieti @(^inf)titm bttftlUn ^IntlnhUäm 
M§e/ 5ie btn Mdttoi9f>tm f&ustn mit mldtm 
£>unte( umi&Üt fitib« J^a &a ^e! ^i ^ f^i! 
3a too^t/ tüai Ift btt ^tnid)l ^SBenn l^ 3^^ 

mtt animae dimidium meas fd^e/ fo fage i(l(^ 

|tt wenla / @le pnö melit anbttß ^di — auffec 
ihhA um bt^ ober Dier ®rabe hlii^tt , ent&ni 
fiaftirc^er/ n>a(t>|hr5mifl^er ^ M (c^* ^(U 
€datemetied 3&re< Qtl^th machen 
Syrern J&erjen g&r«. €tit 5u9/ toobur* 
6ie mir am melften gkfc&eit* £){e ^a^r^elf 
|u sefle^eti^ a(ö ic& 3&rett erflen %rief toö/ 
n>orin @i^ mir ben Sufianb Sf^re^ ^^l^n^z 
ffitbem ^. baritt ^errfc^ee/ aefc^reibett ; fo 
tottSte ic^ bor erdauneit nic^t/ ob i($ In ber 
£tt(e f(^»ebe, ober bie €rbe trete. -S* glanjite 
|a tratsmeii/ ic6 rieb bie ^tigeti/ t(( biS rnfc^ 
in bie £{)>}>en/' ^nb fonnte mid^ bennöd faum 
Uubtn, ba% ic6 be9 Sinnen fep. 3n bet 
$6it loar ic^'ä nur (»atft; benn ic6 befomt 
mi{& er({ fp&t/ bag mic^ eben bi^e !R* mxAiß 
#end.^e9 ober brepmat Innerhalb fünf 3a(i 
ren in einttt folc^en €nt|^ufta^mu< defegt/' ber 
bem 2t&ti0en; |iimU(ff a^Uc^ iwar« ©enfeffen 



6i 

(Bit, xtuln ^tennbf Mefer andtne^m^ti Sbtlata 
Utuni* ^d) n>urDe ^raufam f)ünbHUi mnn 
idt t>ttfü(t}cn to^Üttf @{e {u ettfjaitbeni. & 
i({ ma^t, id} bin i(S)nlhl§, S^neti bit (Scniprl 
aiif)ul6f€n/ bie @ie mefneii ^tiettö ttnO €6tii 
rattert tocstn Mommen Hf>tn. SI6^r etf tann 
n'Kitünbitg al^ m&nbUii^ scfc^^em Untm 
Neffen uberfafe ic^ Der $0?« ftlifif @ie nad^ 
mb natb toUbn Mi Oiefer reljenöen ptaf^nii 
fc(ieii St^^tent^t f>ctMiinUtitH. S>U iRatnr M 
i^r 64< Talent segeb^n froberungett ju ma# 
4^n; a(er rntno ^t^fyt S}tti h^f>oMtn fannV 
fo if{ e« boö f rftc 3c^ mtbt 6 i e unO ^. 
SdniUcb fi(& fteibfl u^^rfaffen« 3^ biitec^uU 
ien'ä Suodf^ fose ©anc^o fanff^f leb 
toei^ t>on nic^t^* 9iber im Srnfi t^ott Oft 
6a4K tu cebeo/ fi> fe^r^Sie oucb dloubert fiii^ 
Stii^ ba$ f(^ in S&ent morben fe^y tool 91dU 
ilabe^ in€ortnt^rfi><(ia libtoittlld^toütiptai 
lonifcpei: in meitten Slifgunaeo aU&lt. iOIeitte 

tu wnigfhttj. <in butt^btxt 9^f im &>ttf ewiger 
tnatiriia oli« S&ce aS« ^ @ie ^a6te ^ tielMiHt 
3)?. beo ber J^a»b genornrnftt/ getagt tiMt> m98 
totl9 tcf)/ maö^ a0c«} icb bingegm &a6e tiKib 
UlM &tt0l9i^Uf 06 mein^^^iuin i>on Sktfi^ 



63 

oöer Den Srte tmac^t ((1^ o6f(e e(af{ifc^ (art 
ober midf iff/ ob (le toIcSufe unter bcn J^ani 
t)en att^melc^t/ ober 06 (ic f&blbav ift. ünb 
üUm anfe^en naä) toerbe lät über liefen ^untt 
nie detebrter n>erben. Jfuri fit i({ in mifid^t 
meiner eine n^irtii^e @Q(|)bin/ eine ^mp^f 
tin €nfle(/ unb tc^ bin ber platonlfäffic tstt# 
fer allen Siebbabern* Sbnen biüd^den f!rb( 
man ci an bem entfe^ltcben ®epraifet Sbre^ Sie# 
be^flammen an/ bag eine {iemli^ runbe/ btoU 
(icbte unb rofenmangi(^(< 6ee(e biefelbe tnu 
iknbtt bau Jtein SBunber! 31(cabo( mo^it 
fre^Ilcb eine järtere Stamme ali Xlmfyoli. ^m 
imifcj^en freue e^ micb beriUcb^ 9ng @ie bcfi 
fer bon SuricO beuten« SSenn (Sie einina^f 
bie gran •*, bie grau *♦/ bie 3ttii9fer *^ 
unb anbere ^erfonen biefer^rt unter ben ßa$ 
men fennen lernen / mt> toenn bie Umßanbe 
erlaubten/ baß fte auf einen freuubfc^aftücf^en 
gut mit tbnen mngeben/ fo toerben ®ie bi« 
greuben reaiifirt feben^ bie ^. in äbtieit 
beranbßt i^at. fßtnn Ht bann nocb i^errti 
Sbobmtt, i>errn f5reitinfler/ ^errii i^eibe^ser^ 
fimn ©egner, ^errn ©tattbalter ^irjel k. ic. 
lennen mtbtn, tolt febr werben Bie 3uti^ 
ergeben! di toirb 3&nen leicht fevn/ in d&vid^ 



1 



6? 

ß(& ba bttannt in mac^ti. Sbabtn iÜ nUbt . 
totlt Dco SbvtxdS^ Slftdtt ^aö Uttfliuct i|{/ t)a6 
@ie SU 3unc(^ e6ett fo mnlQ f&&xß(;^ obtt nur 
$a6i(aitt werben fonn^/ alö ic^« 

@te ilaubm, mein ^reunb/ (4 fKi(^ ilebt 
not^tfl um tti S&ern glutfUc^ |u fepn* fSSeiil 
^rt if! t^on meinen 6e9t)en Sreunbüinen {u 
Siicic^ uQb {tt ^cuas d^Q| erfuDt/ fi< fuii) Die 
einjiden/ bie ic^ Im eiaentU4({cn unO fc^on^. 
Hin 6inn Oiereä SSJotre^ ne6e« 3Selnf 
StMsen |it erdigen if! ** unb i^r ^nAbe 
ttmaäiU S>U 92aeur ^at niemals tttoa^ (sbh 
ntti ffctwcitbtadttt atö^ Oiefc ?SSiutut unD t)iei 
fei$ ^Inb. 3cb ^a^e Sreunoe^ «ie micb dlucf# 
Ii(& 9tacOen^ £^ fe^U a(fo nur an gcep^t 
uab, aisance. Und üuA} i»cnn id) bUU^ i^ttt, 
io fifilt mit mein Simmermann/ meine @4)Q>e^ 
^tinb meine ^^b. &t. 3(b f<^iui nic^t ^iMf 
ll(^ (e^n/ n>enn icb nic()( .bcp 2£^<^^ ^n» 
BBena icb nkttt i^ofte/ @ie aOe 3a^ce An fef 
(e^ ,1^ lebte nic^f {(909 3ai)re me^r, @o ifi 
m^n j&^ri iefc^affen. 

Lje suis mcprtifie du d^sordrp et de TeaUre- 
e neglig^cc c[ui r^ne daiis mes l^tlnes k 
lous; j'ai besoin de toute voire iadulgence» 



/ 



64 

et c>st pr^cisemeiit cela qui me fait de la 
peine. Mab le moyen d'eciire bien, lorsque 
je suis Obligo de derobec des minutes, des 
quarls d'heure detaches, pour les donner ä 
mon ami« 

L'enthousiasme qui regne dans vos trois 
demi^res lettres .vous read infiiuDAeiit aima- 
ble a mes yeux. Cest proprement rinno- 
cenee, la naive vertu, la belle n^ture qui 
.vous enchante; M * * n'a ^te que roccasiqn 
de d^velopper en vous des id^es pr^fes k 
eclorc et ces id^es, ces sentimens sont ith% 
x^els quoique le feu de vptre imaginatidn et 
la bonte de votre coeur vous ait portö ht 
penser trop favorablement d'une personne 
qui est söduisante pour un philosophe pre* 
cis^ment par les m6mes qualifes qui la ren- 
droient ridicule k un homme du monde. 

Vous avez fait des d^eouvertes dans les 
vies des saints. Je croyois bien que ce 
livre ouvriroit un nouveau mcHide k un 
esprit comme le votre. Mais souffrez que 
je vous crie sans cesse: Beware öf your 
imaginationi Je crains que vous ne dokiaez 
trop aux causes pbysiques en rbulant ex- 
pliquer les pbönotnenes .merveilleux du 



«5 

mystlcisme. Peut-etre que je vous faisiort^ 
mais en ,tout cas un mot vous suffit. 

Envoyez moi s'il vous plait xme copie de 
Tode: O du -wo find' ich einen Nahmen etc. 
Nil admirari iimt une li^axime du Portique; 
voHS mon eher ami, vous n'etes certaine- 
ment pas Sto'icien» Vous admirez tout. A 
propos, je vous ai dit « je n'a» trouv^ votre A r^ ' 
egal du cot^ du coeur et du caractere. * 
Voila mon commentaire. J'aurois du dire, 
que je ne connois persontie qui me con- 
vienne plus, qui me ressemble plus que 
vous. Tous mes amis ont des vertus, mais [ 
vous les avez dans un degrö superieur; vos ' 
tentimens ont une vivacite, une enet^e, ' 
une gppkndeur, une ^tendue qua la nature \ 
n'aecorde qu'ä ses favoris. Vous sentcn a^ec 
toute la chaleur tous les transports du .T«ri- ' 
table g^enie le beäu, le grand, le vrai, le \ 
divin^ Yos defauts , tant qu'ils sont, tiennent 
k des grandes perfections; en im mot vous 
^€S Fembiyon 'd^un homme parfait;.jn^is 
vous n'eles pas forme encore. Je vous dohne 
di^ ans, apr^s ce terme jb ne vous pacdon-' 

nefai plus -^ 

J'ai pass^.^ce soir tavec Mlle« B '*'**' EUe 

«SieUttM »riefe II. ^. 5 



66 

a des merites, mais eile ne me conTient 
pas« Je ne suiit pas ä mon aise avec eile« 
Je suis oblige de rompre ici. lS*esenteK 
jnes honneurs ä Madame Z. s'il vous plail. 
II faut lui ressembler pour £tre aimable k 
mes' yeux. Je vqus embrasse, mon eher 
ami, et ne cesserai jamais d'^tre« 



\ 



fdttn , hin 2$. ^nlp 1759« 

2f&te unt) unfern treuem Sbttltlnatti dftftge 
Sufc^cift if{ Sßalfam fuc mein ^eri setoefett/ 
I9e(($eö oft iti einfamert ©(uttbm an ^aütn 
SBunben blutet ^ bU bai (Sc^el&ett t>on I>eii 
htittn Mb tt)&rt)ig(!en Sreunöen ibm s^f4>Ia^ 
den ^at. Oft if{ mir ali mm idf aef{ot6<n^ 
unb in eine onDere abtt ntc^t 6e(fcre SBdC 
Derfegt fe^« S3ern if{ {u fe^r »on 6em getle^^ 
(en 3uric(> t»erf((^teDen ^ ali Oa§ e^ mir tln 
Mbctii 3urt€& n>erOett f&nnte/ toU &k, mein 
DacetUc^er SreunM aui iUU i/a mix, mt^t 
n)änfct)en a(ä slmben. (Sani at^bttt S^araf^ 
ter^ anDre ©emut^^d^flalten / 'ItnOr^ 6it(en^ 
aUe^ Diel weiter t>on Der fSimt e^fernti mUli' 



67 

buntt bfuti, id) fe? um ein ^ft^tr^unbert fotu 
serttcft/ Id) fittbt btvnaU üüci anbtvi, ott 
idt €i gern Wtc. (£)qcO ift tnlt {um Srfa6 
für aUti toai ic& verloren / bU Sreunbfc&aft 
einider ^Jerfonen gefc^enfe/ bU ic^ je langem 
je mt^t natfy. meinem f}ttim ftnbe* SBenn ic^ 
bU(e mU mit nehmen wxb, in Sfiricft (eben 
tinnte, fo ttare tc^ fo s(ucf(k^/ atö iä^ m(r 
t>orfle(Ie> ba§ man unter bem SRonDe feon 
tanm 

S)ie Ure^eKe ti6er btn !Rihi5/ tDelc^e ®ie 
mir (einreiben/ 6efremben rnic^ nic|)t* @ie 
fommen o^e 3meife( t^on eben liefen gutge^ 
finnten Seuteu/ Me t>on meinen pri>faifc()ett 
6c^r{ften nnb meiner ^erfon fo Sinnbild) unö 
liebreich d^urt^eitt ^abtn. S)eutfc(>(anb mu§ 
anä^ feine Sreronj unO S)eäfonta{ne< f^abtn^ 
2>er (BtUfabtUß btn tiefe Seute t^un/ ifl nic(^t 
fo 6eerac(^t(ic(^/ atö man insgemein giaubn 
Unb-^c^ to&nfc^ee Id)/ ba§ bit Ainber bti 
iidfti fid^ In SEBirffamfeit oon btn Xlnbtxn 
btt Sittflernig nic^t aOsufebr übertreffen liegen« 
Stict^ bmttß bnxdf ein ^ournat finnten bit 
^tltt tiefer Diabolorum am be§ten auf fte 
feKfl iurutfaefc^lagen toerben* $Q}ir geben bier 
mit dem Snttourf iim« fol^tn ^ournatt um/ 



68 ^ 

id^ d(au(e aUt, 6a§ e^ mit btt ^uiMtans 
no(6 Unge S(nfiant> ^a^c» f6nnte^ toeil ic^ fo 
toetiid aRtt§e unt> fo »ie( anüre Slt6(iten i» 



cv. 

31 n 3. ^ e g •). 

Sfttt, bett 7. Vngiifl 1759» 

Sterben @le mic a\xä) Der^eben fonnen/ 
wdn tottibtt ^tmnb, Dag Ic^S&ren imgene^^ 
mea ^rief, fo (ange unUanttooxtet selaffen 
Öa6e? 3(& »urbe ti nrfr felbfl nlc^t Wöei 
Un t6nmn, mm ^altftnnfflfeie oOec Zvägi 
^eit ble Urfac&e Diefeö SSerjugg «cmefeti »are. 
$l6e( tvenn 6te alle Umfiättbe »ugteti/ fo to&ti 
|)en @(e micft eber bedauern ali antlaQtn^ 
eo fret^ unt) ra&t« mein 8e6en In 34tf* »ar^ 
fo gebunben unö jerPreut fft mein geben in 
ä»ern bW^et aewefen* ©ie aSecfeeuna in eine 
neue aBeil i(l not&WfnWg mit gcogen Serfiteu^ 
ungen begleitet ; aUt Sern &ot (n liefern 
etucfe tmai ium t>orau«. ©fe melffen itutc 
ge^en 6ier miigid ^ unb ta e^ nitsenbä n>eni^ 
y 9W erlaubt i(l/ ein J&lbou ju fep/ al« Wec/ 



69 

fo ntttg man ium ^n^ii^anstt mtbtn ß um 
M n<^c( t>^n @ieren bei £dn&e< {u Uqucnan^ 
Sn t^t S^at M i>itftt ^n§id»ani feine Sinn 
ne^mUc^felten ; man ßibt unb empfängt föti 
fncf^e/ man ge^t fpa^iaren/ man befud^t OU 
fandgäeer feinet Srennbe^ man mac^t iuflttU 
itn, man ige unb ttlntt mb f^miit mb 
iat (ange SBeile^ unt> nmc^ eine pergnugee 
aitiene batu; a(er biefe Sttt wn Srg&^ngen; 
perfiere nic&e nur in furjer Seif i^ten Steig 
für diejenigen ^ nielc^e gemo^nt ({nb mit ff^ 
fe(6ß ju (e(en / fonbern auc^ für bit iUhHbtt 
ber Srenbe unb ber Suf{(ar{eifen / benen nic^ttf 
iDibriger if{ aU immer im gleichen €irfe( ^m^ 
Pfer Stso^ungen ^erumgefc^aotelt {n merben« 
Urteilen @ie fet6(I^ tpie flarf {umeüen mtinc 
6e^nfttd^t nac^ Sf^tld) feon mfifT^i 

€$ &at ^ier biele ^tmnbt ber asfffenfc^af^ 
(en unb ber iiferafnr ; aber eine getbiffe 3n# 
boleni ^inbert fie nicftc nur felbfl {u arbeiten^ 
fpnbern mac^t fie auc^ }u siemlic^ g(eic|^gtt(t{# 
gen £efern. Unb bennoc^ ^abe ic^ ^ier me&e 
£ente bon gutem Sefd^mact gefunbeur aU it& 
erwartete* 

^r ^lan bon ber €(erfra nnferj e^t9ürb(#i 

gen grennbe«/ J&ewn ^Jrpfeffor fö^bmut^. 



n: 



7o 

|at mit uiidemeltt itfaUtn* ^It &flüt>m9 
itnb Slnorbnuns e(ne< ^imi if{ Oa^jeai^e/ 

f tvoritt et t)ot{ägirc^ e(n ÜReifler i({« Sott (et 
8(u<fu6rmts tbir^/ toit et,m(c^ fe(6i! Mic^tee 
^at/ fliegt 6(0(0 d^ttttg seutt^eUt. $(ti({att ein 
^etf Don biefet Site nac^ feinem eigiteo 9Bet(^ 
2tt 6euttfKUen/ migt man ti nac^ ben 93et^ 
^ältniiTen ob/ Me ed gegen Oie 9Sei(ietflucfe 
^at< 6te ba^ gleite @ujet 6e&an5e(n/ unb 
Denen man fct^on {um totatW ben ^tii {ueti 
fenne« IDIefeS if{ ein ®4lcffa(/ ba^ man f!(^ 
gefaDen laffen m\x% , n>enn man ©egenflanbef 
Me fc()on toh gto§en 9)7eiftetn au^gefü^rt 
n>otben/ nac^ einem an&ern ^(art 6eat6eieee* 
SBer eine €(e(eta f^teifrt/ n^itO aii ein SKtoal 
iM>n (Sop^of (eö und €uti4)ibed angefe^en ; matt 
t^ergleid^t fein SBert mit ben @(ucfen/ bie 
man fc^on i^dt, unb bie man fut unbetbeffet^ 
lid^ anfiebt; man g(au6t< et (^a6e fie ^txbiU 
fetn moKen/ n^o et bott t^nen abgebt/ unb 
man t>etutt^ei(t feipe (tltttta, %t\{ fte nic^f 
bie €(eteta bti @OD^o((eö if{. 
IDie @tfi(fe^ meiere @ie mit bon 3l>tem 

. ©ebicbte mieget^eiie baben/ beflarfen micb in 
bet großen SKeinungr bie ic^ tonS^rem ®enie 
gefagt b^^e* @ie muffen nic^t^ geringere« 



71 

M tln ^eutfc^et Z^cmfon werben*^ fHUt um 
ti tu mtbctif muffen 6ie 3&tem aQittfubnen 
Oeiü ttod^ einige ©c^mingfetern fcefcdneiOen«. 
€rlatt6en 6te, &a§ t* 3^nen bai ^orajlf*e 

TOS exemplaria graeca Jurufe* ®enn 6ie; 

fldf UM bii itt btv fc^&nen &nfaU unt> 
Riffen @r&§e tt^et^en erhoben ^aUn^ bie @ie# 
»etitt ©le nur tooUtn, baib erreichen »erbettf 
fo toerben @ie tin SüWtt nfc^t nur natu) mtif 
nem ©efc^macf/ fonbern naO^ meinem ^er^ 
ien fe9ti; unb i(i> (te^ 3&nen bann für btn 
fbtpfM aUtv fc^pnen Seelen. 3ego «effe^e 
I* Sonett (Denn 6ie $o*ad;tunfl fut Sie foff 
mi(6 ni(6t {urficf^aUenb ma^en)/ bag mir In 
Syrern Sßerfe bo^^jenide am toenidfien gefaKt^ 
»a« S&wn öieOeic&t am 6egten gefättt^ — 
s>S>er tteudeSorue Sag/ ber ber Sitiit 
fugege «u« «itietibufen jottt - ber n>u# 
(6ernbeg{ficr&a|[-SRa&(Dn^6edeifterter 
J&arfen^ jeit6egra6ene greubeti — tüdi 
toitti^Uditib ba« Sinm§ - bt>t fl* 
led^ienbe Sirme — 3f^t Stuge tntillnti betk 
ffiansem'' Mti bfefe^entdeat/ nac^ meiner 
«mpflnbunfi/ 3^re ^oeffe. 3* »eig mbU 
b«g einifif 3&re:r g5eoti)irter grlecftifc^ tintn^ 
3i6eric& itoeifle/ ba§ ii angeben t^irb/ bie 



1 



1 

1 



7^ 

Oeutfd^e &tmmaüf iiniUify nac^ Ut ^tUätU 
feiert ttmiuf((;affem Silt Sbtilabt, ntu iu 
fttfn, üerUitet ben SBig fid) Don Oet einfäCfigen 
fSlatnt tu entfernen. 2>er 9St6 fagt immer 
uner^6tte ^inge; bai toafftt &enU fadt, toa^ 
jedermann ia^in {u tonnen meint/ toai icbtt$ 
mMti i(i)&n finbttf nnb toai jebecmann r&^tU 
6int) nietet bit fdfbnflm, bit thhttnbfitn , Die 
erba6en(len ©teOen in aQen £){c^tern Qtvabt 
Mejenigen/ tt>o btt @(t)tcun3 nnb btt 9fuö# 
tcuct oim aOer einf^ltigflen ifi? 3c& ieforge/ 
&a§ i(f> micf^ nic^t aenugfam {u üerfie^en flebe* 
aRelne ^dnun^ if{ 6(og , t)a§ 3^t poetifc^e« 
€o(orit SU 6unt nnb {u ^ocb Don Satben fe^« 
Gie metOen in (uctet S^it fe(6fl 5iefer aKef# 
nunfl fe^m 

€nn>fe&(en Sie mic(^ befonberd 3$rem £>nc(e 
{u* SleftenCiacl) / fär meieren ic^ me^c empfint>ef 
a(« ic(^ autf&ructen fanm €t^alten @ie mic^ 
in dutent anbenfen 6e9 aOen benjenisen unter 
3l^ren ^ttnnbtn, bit eine £)i^)i^fition &ä6eti 
mic(^ iu (ie6en/ toofern @ie anbtti fblc^ 
fennen. 

itbtn @{e «)o|^(/ mein n^ertfieffer Sreunb^ 
fahren ®ie fort mlc^ mit 35ren aOejelt atiQtf 
tiefiimen S3riefen ju 6ee^ren; id)xclUn (Sie mit 



7i 

fö Hlb ali ©fe Wttitm, f* tolil mf^ 6mfe 
Öm ein fldgfaere'c gorcefponDetti ju fepn/ 3* 
6m mff tefdttbew f^odfyadjtnnd mb t^oÄJommi 
tiec frfleSen^elt* 

P. S. 5Kefne iaftftcftflen S5e8cu§ungen öti un; 
f^rn töeucen unt) t^terUc^en S^^unö/ ^O^fcn 
VrofejToc SSoDmer^ Dur^ l^eti ©le tiefe» 
S5(<ef (r^aüen totrtxn. 



CVI. 
Sin ©aUmon Gegner« 

3^re Srennbfc^aff/ unö btt perfinffc^e Um^ 
Jons niit 3^nen/ mad)m einen onfe&nIid[)en 
tfte« meiner ©Jficffeiigf^tit in Suri* aug. ©le 
erffe JToB/ »ie ic& mir fc^mei^re, feine 3cit 
noc& Entfernung fc^mädjeff; d6er ber 55erlufi 
M U^utn (ft mir eten fö fc^merjU*/ ali 
mit 6er @enu§ feeffelöen angenehm toat, unb 
er f(l e« bejlo me^r/Oa er unerfcglid; if!. 3cÖ 
Jtt6e i^ar Sre^unbe gefunden / aber ic5 iverbe 
rdtmali me^r einen ©egner'ftnben/®« i|l mir 
»nmSglicft, bfe ©ebnfu^t ju tjer&etgen/ ble 
micö 6ef?anbl9 tiac(> güricf) mrfirt lie^tj meini 



74 

f)itfiitn ^ttnnbt tlüstn mi(b Be9 ßc^ itlhflf 
100 nlö)t einet Unbantbatftit, bodf einet ttn# 
tmpfinblid)Ult an. Die mit jmet na^e t>tu 
v^nbt ifl/ unD einige meinet ^umbt in SuticO 
(a(en f!c^ eindebilbet/ id^ fe^ ^iet nic^e fo 
aufgenommed tootbrn^ Dag ic^ {ufrieDen feon 
f6nne* S5efDe itren ftc^. 3c^ ^a(e in Det tnu 
m Seit/ ba Uit ^iet.6in/ eine meif srogete 
SKenge angene^met unD inteteffantet S5ei 
fanntfc^aften demo4t/ ali l(b in Sutic^ in fänf 
Sfa^ten ^emacbt ^a6e/ unD Die tlnfna^roe / Die 
leb ^iet et^alten/ ^at meine Sttoattung unenD^ 
Uö) u6ettrofen» SI6et o^n^eac^tet aOet 9lnf 
ne^mlict^feftett/ Die ic^ ^iet genie§e/ (abe id> 
blibä nut baI6 itUbt; ti i(i mit, itt) UP tut 
i^d{fte defforben/ feitDemic^ t^on Den gteuni 
Den entfetnt bin/ an Die ic& Durc^ Den Det^ 
ttauten Umdans Don etli^en 3<^(f^n fD dt^ 
tt)&(^nt n>otDen bin/ Daließ fte atö einen ^eil 
Den mit fe(bf{ an^efe^en f^abt; idt bin nic^t 
SReif^et äbet Diefe em))finDunden ; nic^t^ aU 
anfltengenDe 6tuDien/ abet feiere/ Die nac( 
meinem ®efc^mad foattn, tönnten mld^ wn 
btt befl^nDigen SKuctftc^t inö SSetdängne ab^ 
galten; abet Diefer £tof{ iß mit de^enn^ättis 
bttiastf unD idi) btfetdt, Die ^ieflse Seben^att 



• ■• 



75 

ftttbt mit ftttc^ tunftls tctnig ftttfC ^ifpofti 
tioti uUt meint ©tut)tm (affem S)ie ^off^ 
nnnst in ad^t SRonat^en tcicbtt natfy S&ti^ 

■r 

{tt tommtn, nnb etliche gläcflic^e SBod^en ba0 
Ulbft itt Ie6en^ ift a(fo in btt Zbat bic 93ori 
ffeOung/ bie mic^/ tiac(^ meinic SIrt )tt btnttnf 
am dCttctUc^üett mad^« €^ toitt ein grofei: 
Sutoae^ö ton Sbttnbisnns für mi(#/ menn 
meine Sttnnbc in Snricf^ nur ^al6 fo lebhaft 
i^eine Slbmefen^eie fn&ieen/ ali idi) bltAbtide^ 
2Do0 id^ ttmübt @ie aCjutanae mit biefem 
meiani^oUfc^en @erc&n)age* Unb ttie (eftnben 
6ie ftcf^^ mein i^enrcc nnb Utbenimttbtt 
Sreunt)? @ie finO d^^funD/ n>{e ic& b^fft, nnb 
gludlic^^ nnb erinnern fit^ nocf> meiner nnb 
nmnfc^en micb {utoeilen {u ftc^ turnet* Waffen 
6ie mir biefe angenehme (SinbilOuns/ unt> 
mnn fit and) irrig toivtf fte bern^^igt tnid); 
|ie aefejrt unter We Srre^umer , toelc&e tt>eif 
angenehmer finb, alß bift SEBa^r&eiten^ blt (ie 
Dpr uniS t>er{»ergen« 

@e9n Sie fo gütig unl) t)erpflic6ten mic^ 
bntd) eine SJac^ricftt Don bm Sefc^dftigungen 
^btti Seiüe^/ n)e(c^e nidit anjbtx^ al^ InM 
refane fepn f6nnen. 3c(> tt)onte Wefe ©ef5I^ 
(igfeit gern buxd) eine S7ac6ric()t t>on ben 



7« 

mtlalsm utblntn. Witt toctS fanti i^ ^f&n» 
fasett? 3[(f} Mn biilttt ein boOf^ec SRußIgdSn« 
8» smeftn; fdt(aäit> ^lomtnabin uab Suflf 
Hfftn ^abffl alle ft^änm Za^t au^gefnOt; 
aOe £age parties de piaisir, teobep mati »<« 
nlgfitaS r» t^uti tnug, alä loenti man fro^' 

W«rMn inlc(r Ro^ sänjlid) aufjc&ren. 2(4» 
Mt{ange fo ungcbuIMs natt) btm SBintct, ali 
tia »ttUtittt ^tcabUt ruc^ bm ^täWttai 
abet bann witb mtfit Unflern t>i(f( SUdetmaiu 
nlfc(}< SSanCie *) ^it^er fuhren/ unb fo ttitb 
Htt WttUt fuc mii^ totnig Reffet feijn/ olö 
Der ©omni». ÜSan Übt Wa^r^afttj niäit, 
'tvtnn man ni(()f mit fic& r«(6|t Ittien fann. 

Spiuä fcgiaft. er Mftf» bielt SrcuRbe. 

®i( to&tbtn too&l t(»un, »etm iSlc eint 91n« 

ia&[ £j:em)>Iaie an einen ^ieff^en Suc^^nMer 

f4»(ilteR. 34) bin begfecfd ju mifTfn/ teaä bU 

iDeutr^cn »on l^»t fagen inertien. Sepn @(e 

fo AÜtfa mir lu melbfn, ttai @it ^lerübec 

ftitt ein $ecr Eanbuogt @inf 

, btt ein unenb[fc9 -feuriger 

3&t}IIen (({. 3t& glaufie nttOC 

tit me&r ©erc^matf Mb UU 



^afferm @efii^( meieren ^at/ alö er» €r fprac^ 
in &ec erflen S^iertelftunbe / 6a tt xcai^ fa&z 
iaDoti/ utt^ demann mein ^er$ Ourcb Me %tu 
momit et Don blefen @et>ic^ien unt> i^rem iftnt 
fon({ unbefannten SSerfaffer .ftMrai^* 

^err €bor^erc Q3reitinset ^^at l)ie^(i0feU 
8e6a6e/ 36nen ein atnUegeo/ Daä mic^ nic&t 
n>ent0 {)ricffe/ jn entbecfen. 3fc0 (in S^neit 
für We freutt&fc^aftlic<>e Site/ n>onHt ©ie mir 
t)icfe £af{ abgenommen ^a(»en/ fe^r DerbunOen» 
SBarum erlauben mir 6oc& meine Umfianbe 
hixim^t in feiner jSac^e nac^ meinem ^erjen 
iu bant)e(n! 3d^ n)ert)e inOejfen nic^t rubid 
fepn/ 6i^ ic^ 3bnen {eigen fann/ n^ie fe^r 
mieb Sbteeble SreunOfcbaft^bnen eigen mac()t/ 
unD ict) bitte @ie mir aniuieigen^ tpie ic^ auf 
eine anbere SBeife mein; S)anfbarfeie megen 
ber Dielen SSecbindact^feiten/ n>prin icft gegen 
©ie (lebe/ bet^eifen Wnne. 



XVIII. 

sin Simmermanm 

Sern; ten 9* SCugufl 1759* 
Sarum f(i^ce(6en @te mtt.nic&t me^t/ meitt 



7t 

95rlef nfc^t erhalten? oUt f?nb @U franff 
oDer I^a6en @ie Dor Sbrein Eintritt in I>eit 
Suric^fc^eit ^imme( Mi Um tett^e seerunren ? 
Ot>et ^a6e i(( @ie unmiffent) burc^ choaö 6e^ 
leibigee? S^ertepen 6ie uiit>€ri&4(f(^ au4 einer 
quälenden Unruhe 

3&ret^ SB. 

3c^ banfe ber ^rau ^itoniermamt für i^ren 
\{ihtnito\xx\>\itn S&rief. 34 fuc^e eine (eiere 
un{>ru6i8e@tunbe/ tiefer (6€&fIde({e6tenScean^ 
hin tu antmoreen/ nnt) (a6e f!e bi^^et nic^e 
finden f&nnen» ©le fonnen fic^^ faum DocfZeU 
len/ toai für ein £e6cn id^ l^ler fu^re« Sitte 
Sage (errlic^ unb in Steuben! SBenn ti fo 
fortgebt/ fo xottbt i^ entmeOer bie S(itc6t er^ 
greifen ober — — erflanjen (Bit tiefe iudt 

umi - ' 

SBa« macftf 2Ä**? 



CVIII. 
9(n aSabame Simmermanm 

Sem, beti n* 9(tidufi. 1759^ 

3(^ fann ^Hm, meine @(l^i«(ßec/ t>a^ ^m 
VfAm ni(&t Au^6rH(ffii/ tal mit: 3^1: tmi^ 



79 



iau ^bn ld> iltUvt t)or bm ®tbanUn, ba§ 
{cd baS n>a&refle unb fu§ef!e Sergnuden/ bad 
Icd &{er aeniegen fann/ 6a« SSerattuflen 3öre 
^tUU iu reftn, auf Upfoffen 36ret livtli^tn 
etfünb^tit erhalten foO« 

@ie thnntn nl(fyt dlanUn, t0U nic^ef^ mir 
bit aBelt t>orf5mmt/ n^enn fc^ bacan ^mU, 
ba9 bk bti^bm 6ef{en^ menfcl(^(ic6ett ®eWpft^ 
blt i^ renne unt> uUt aüci tUbt, ba^ @ie# 
meine lUb^t ^vcnnbln, mb SDJaDame ©r. 
(e9öe bon fo fc^tDac^IicOer @efunt>^eit f!n(^ 
SBIe ang^a* flfe&t meine eeele jum. ^fmmej, 
6ie noc^ (anae fn (tefet Sßelt ju laffen/ Ofe mic 
bnt^ @ie ein.^araOie« unO o^ne @fe eine 
&nbbc, ein fraurlsec Ort Der SBerOannung ff?! 
Äefne bon 35nen tepben ml9f toU fi^r ic^ 
He lUbt. — ffienn 6ie mit enfriffen mvbtn ; 
fö tonvbc meine Seele 3&nen in 6fe SBefe btt 
€nael nac&folgen f mnn gleich mein anima»^ 
f*er J&e« aenotölat »are/ noc^T langiec "auf 
ölefer (Ertfuflel öecum ^u ftiec^en. 3c& 6e# 
M»n)6re 6ie/ meine t&eure Swunbin/ e0n>e# 
Her meiner ©eeie^ atte mögllcfte ©orfli s« cU 
net ©efunb^eit {u trafen/ bie i&ren J^inDerti 
36rem Zimmermann un^ 3|ftren Srrim^en fn 



so 

t^er ifl: 3* fle^e Sonett nl*t Dafür / Dag 
icD 3&nen nicDt Durc() n^aä fut eine ;Oeffnung 
icD finDea fann/ in Die ©eifiemeU nacDfoIde^ 
mnn (Sie mß iu fruD Derlaffen. S)oci^ ^in# 
tpeg mit Diefen finfiern ©eDanfen! 

©ie &a6en ansene^e S3efanntf(|&af(en {u 
6c6itijna((>t demac()(? Sitte 3^re ^reuDen finD 
©IttcffeliBfelten fuc micft» ©le gRaDdme **/ 
tDti Der @ie mir ein fo fc^6ne^ ©ernalDe mai 
c^ett/ ifl3Dter Siebe DoOfornmen tvurDig* 3^re 
S3erDten({e {mingen aDer ^eU einen (lOdemeii 
nen fdtt^fafl ab. 9i6er e^ if{ mir/ (eriauNit 
@ie/^ eö i\x fagen) fafi unbegreiflich/ toie 3D# 
nen nac^ Dem Umgang mit einer fo tortreff^ 
licDen $erfon/ ^. fo fe^r ^at gefaOen fon^ 
nen« S)oc& SR. gefallt in Der "l^^^t Den meifien 
Die fle feD^n/ unD DieHeic^ Dat ein SSor^ 
urtbeil/ Da^ @ie }um heften DiefejS ^ngene^i 
men ^ibä)tnS gehabt/ einen fiein^ nnmerf^ 
(icDen S^ebei um ^^t fcDarffic()tige^ 3(uge 
d^iogen* 3cD mpt^te Diefem guten ®ef(^opfe 
feinen f^limmen £)ienf{ beo 3bnen t^un^ 

SIber icD finDe DocD nStbig <^ie tin ' xotnli 

JU tt)arnen/ de ne iui attribuer pas au- 

t^nt de vertus. $0?, i|i fein faIfcDeö (Bii 
^6pfe, unD DOC& i(l fie nicDt, »aö fie fc&elnf. 



8? 
SiUUß dlat^Ul tann 3&nen t>untld)t nimanb 
ö«fl6fen/ öW |c&» 3cö fonnte eö jcgt fc^oti. 
t^un; aber ic& finte für iegt tejTec e* SJ?» 
fd6({ {u ubitlafftn, bU aQju bo&e ^e^nuns/ 
Die fte Don f{c(^ eci9ecfc( f)at f)CtabinHmmm* 

9iuc6 meine Sluffü5rung scQtn fte/ i(t eitt 
Siat^feL 3c& bin Qtnotbiitt, eine getpiffe 
SioDe iu (pMtn. Wtt »ft <\uilt eö mt0/ bag 
mir nfcOt er(au6t {(1/ gegen 3et)ermann unO 
in aOen Stnlaffen/ fo n>a^r {u feon/ ^(^ ic& 
nmttfc^te* Si6eir bU SSer^aUniffe toorein toit 
mit bm SRenfc^en umidät mtbcn, ecku^ 
btn un^ feiten/ t>bülQ nac& unferm etgenen 
^ecjen ju ^anOeln/ unD Mefe^ if! tt)enigf{eng 
6e9 mit bU eiseneUd^e üueKe biffetif n>ad 
in meinem fdttxaitn Q>it>erfpre€&ent> fc^efnt« 
9Benn e^ 3^nen eine @attäfact(on geben fann# 
meine ^nmibin, bai 8iat^fe( bon ^* uni> 
mtlanb aufgeloht su fe5en; fo geben ©ie 
mir nur einen SQinf* ®egen @ie 6in ic^ aüa 
itlt DoHfornm^n tcabt nnb of^nt SKefetDe ge# 
n^efen* ^d) tolü 36nen meine @efc(;i^te mie 
Diefem fonOerbaren Srauenjimmer/ fo erjablen/ 
tote ic^ fte felbfi tpeig/ unt> 36nen al^bann 
Hi Uvtf^il über mic^ ruftig u6er(a|Fen* 



»KfAntl ^vitit. U, f6. 



u 

CIX. 

ItN 3imm<rmann. 

Sdttn, htn 34. Mwpilt 1759. 

dOem ^em 9fge6m/ n)aö. mi4 <^ni meiflm 
§{et iittercffiert. €^e ic^ a6er Mefett a)7anae( 
€tfe$e/ muß f(& auf etUc^^e fünfte bec (epteit 
Briefe atttn)omtt# bit Gie mir in t^erdangenet 
SBoc^e defc^rleSeit* 

@U fint^ nicdt glucfltc^/ mein Steunb! 6fe 
n^er&ett dtptait, t)er(aumOet/ tecfeidt; SBr* 
tüirb 3(nen eine f}iUt, unb @{e leiben bop# 
))e(t butc6 bad nnid 3(^re @e(ie6(e bate^ (eibec. 
SBte tief t^munben biefe SorfleOunden meine 
Geeie! SBie (ann icb dlncflicb fe9n/ toenn ti 
bie Si^eunbe meinet f}mtni nicbt finb! — 
Sieb! bag ic& 3(»nen {u nic^tö nu^ fe^n (ann! 
foU oft bat micb mein Unüermjflen tu ^oben 
sefc^Iagen! ^d) fann nicbt^fur meinen S^eunb 
tfynn, ali t^n triften / unb mit i^m leiben* 
SIber fammeln @ie alte 3bre jfrafte {ufammen/ 
9ro§ unb ftcb fel6(t gleich ju bleiben* ©a^tn 
61e ftcb um, tt>a< 3bte feuriae greuubfcbaft 
^n ben ^ieicben Umfiänben mir fafien n>ärbe* 
Oeften eie 3(>ren Wci fort/ unb ftofTen @i# 



83 

ftHejett DaÄSSeff^re, mlä}cS an bai ©c^Ilmtiifle \ 
anflrmst ©fe f?ant> @otUi arbeitet Im S3er^ ' 
botßtnm an unfecm ©lucf, mnn tclt^i amy 
n>eni9f{en merfett/ ant> btbitnt ftc^ oft e6etij 
Djefer Uebd/ We un« fo »er^agf f?n5, §u9KU^ 
teln ung glutflfc^ iu niac{)en. 3c& f^d^ t>i^f^^ 
auä €rfa^run.()en / mein ^ceunb«. 

@te fa^en mit/ e^ mac()e@ie traurig/ n>enn 
@te mUid) an bit UnUflänbldtelt btS ^oa 
tif^en SJ^enfc^en nnb an ml(S) btnUn. 
Stnnt benn mein ^intmermann bai ^er$ feinet 
^Maubi noc& nic()t? Sl^r toai tcutbi eö 
Reifen/ mnn id) 3Nen Die ffarfffen 18er(?c^ei^ 
rungen gäbe? €^ fommt Darauf an < ob @ie 
tiefe(6en glauben fonnen« SSarum quälen 
6ie fid^ bo^fo gerne mit jufunftigen un5 
t^ermut^üc^ nie )u beforgenben Uebetn» & 
bintt mic^/ id) fenne mid^ felbfi fo siemlic^. 
93enigf{en^ &abe ic^ aiicS getrau / um mic^ 
fennen ju lernen* ^dl) fxnbe mic^ nic^f fo 
ttnbeffänbig / ali @ie meinen — ^ber @ie[ 
t9fffen nic^t aDemal aOe £)ata / Die {u einem 
ric^^tigen Urt^eil über mein ^ betragen erforDert 
loer&en* 

& finb in etlid^en 3^er legten abriefe rat^^ 
Ulf)afH, m»ffer{6fe/ beöewtenOe <St0^n. 



S4 ^ 

ei flnb Ibttt {u manche/ ali ba9 ic& f!e anii 
icld^ntn tinntt. Sffe fc^dnen iu t)errat^n# 
ta§ 6{e ©crupei in Sibflc^t meiner 6a6en/ 
Oag @(e mir enoaö t)ec6erden/ bai tc& mifTen 
foUte/ 5a6 @te inef)>({ca6Ie 2)inde in meinen 
JC^ant>(un0en finden/ fortan 6ie fk^ (togen. 
SBa^ foQ ic6 ^ieiu fagen? 9Benn e^ mir nic^t 
baiep um 36re eigne jRuf^e tpare^ fo n^urbe 
ic& feftt selafTen babti^ itpn, tHo<b ac^e Sage 
Ctontbt i^ t)enfen) bie ic& mit meinem Si^^ 
mermann (u (e6en ^offe/ toetben i^m aDe tiefe 
unt) aOe m&g(t(|)en @crupe( für immer unt> 
etDid Nne^men. 

3&r Einfall/ tag tie Ferren oon S3ern mic^ 
mit einer ^enfion Don 2000 $funt> tum ^tof 
feffor e^rtraort)* der V^ilofoy^ie machen .foDten^ 
sefaHt mir (eflfer ali bai Sinne^ntm f ba6 gute 
^apditn ** iu ^eürat^en. (ii if{ ^ier 
oucb fd^on t>en t>er @ac&e gefprocf^en morben/ 
a6er man b(^^ n6t^ig gefunden/ Mi bit gele^ 
gene ^eit fommen n>ur&e/ fe^r geheim mit 
Diefem ^otbabcn {u tbtin. ^(fy, für meinen 
Xbtil, glaube nic^t bai meine bieftgen Sreunbe 
mit Oiefer (Sac^e ju @tant>e fommen n>erDen/ 
*ct) munfd^e ei ouc^ nic^t/ n^eil tc(^ nic^t an 

^rn gebunden ju toeroen n^unfc&te; eö t^ire 



• I 

85 
btm — — reliqua desunt. ^d) hlttt &it 

auc^ Qtstn unfere HtUanUHen ^tetxnbc nt(^( 
merfeti {u lafTeit/ D^g ic& 3N^n Don tiefer 
9}aferle defc^rie6en ^aU. 

3c& fotnme toicMio^ in Dier ct)ec fed)ä ^oc^en 
ton ^errn ** tocQ. 3c& fonnte nlc^^t langec 
au^^ten; tc^ mad)k ifym meine SSotfc^Iäae^ 
fagte meine ®runt)e^ unO erhielt t)ie po(itef{e 
unO t>er6inb(ic^f{e ^nttootU & fügte mir/ / 
t)a§ er mir nic^t nur DerOenfen f5nne/ bag 
icft Slrrangemen^ ,mact)e/ Die mir anfidnöiger 
fe9en/ fon&crn ba% er ßc^ a^c|) tomn bct 
^UQiab feiner j(na6en nic^tö anbtti ern^aceet 
(o^ IC, Suti toir finO fo t>ie( atö au^ein^ 
anber* 

&ie hahm einet Sl^nung^ Dag ic& iiic^C 
ttter ein ^af)t in 93ern bleiben toetbe. mal- 

gr^ le feu de vötre imaginätion, vous ne 
m'arez pas l'a^r d'nn hoinme aux pressenti- 

mens. @ie muffen me^r toiffen/ ali iä). &a$ 
gen @ie mir aOe^ tDatf @ie auf Diefe ta^nun§ 
itbtaöit ffau ^d) an meinem Ott f)ait eine 
fleine Slbnung/ bag meine SSetbinOungen mit 
ber 3nndfer f&cnbtl^ meine übrigen Sreunbe 
laitf nniglim^eh tperbenV ße meinen icb n^ent'e 
iu Diel 3(ft b^9 i&^ «tif/ mb i^ meiue/ man 



86 

finnt md)t ju f>itl Sät aufmnbtn, um i\&di 

3c& baffe bai ittflttutt itbtn, bU bltitn 

fbctanntfd^aftm f bU ©aflmi^tn, ba4 QpM 

mb aüti bkftg. S)ie (egeen bUt^tbu Xüqc 

flnt> Die einjisett Ne ic& 6ier Qtitbt b^bt; 

iii) mar aüt Za^t bt^ ^nnsftt Sbonbtii^. Sott 

tiefem Srauensimmeir n^erbe lc& Seiten tln^ 

mabl fp meitlaufid ali @ie nur n^oDen fpre^ 

c^eit; übet fo toenia atö nur mhdUd) fd^ttU 

iett. 3fc5J»itie @te/ meinen (IntWui ^ier/ 

u6ec iu Qtncbmidtn. SAuc tiefet einjise» @ie 

ift nid^t f(i)&nf unO 5at menffl ^funbbtlU 

; SBenn icb nfc&( Da^ ©lucf an Dem gleichen 

Ort/ n)o SKaDame @ * * unb t>Uticbn Qtnm 

btn näbct btt) ^bntn unb 3twc grau ju 

fe^n, ariem t^orj^ge^ fo toütbt fc& öa« ®Iucf 

^ an btm Art {u leben/ too ^nngfec SSonbefo 

I Ie6e/ Dem @lucf Der Äinlae öorjle^en -* toelc^e 

/ S3eränt)emnd auc^ mit mir wtstbtn mag ^ fo 

fann Dfefe« ©entiment nic&t dt&nbtxt n>m 

ater ic& 6ef^m5re ©ie/ mein grennb, laf^ 
fen ©le &tet)on unb ton aBem foaö idf 3ftnen 
en c^flDenc« (ditcibp, nlc^f ein 3ota an mu$ 
manb, am atterweniaffen an unfere fSteunOe 



8? 

|u 95«it ttanßpMttn. — SSerjei&eti ©f< mic 
öUfe SefcOwptuttfl ! 

3c6 eite nun/ 2f6ten ibvlm Scalen ^mud 
iis t^um 

93on mefnen ©efc^dften? — öa&on if{ bij 
dato nk^t m6d({c& {u fprec^en/ n)e(l li^ auiet: 
titn p&bci^sifd^tn feine anöetrn ^a6e: Npn 

entis nulla praedicata« 0ro8e Qtbünttni 

©ro§e 2laöffc(>ten ? qu'est-ce que celi? 3^ 
mit§ ttÜ joUbet jtt mk felber fommeh. S>ec 
emiafelt flett)eir)te e*rlften? Helas! 

mon amiy il n^est plus question de tout ce- 
ci aussi long^tems que je rc!sfe dans ce 
tourbiUon, qui m'entraine malgre moi. J'us- 
qu'ici je n'ai jamais eu l'esprit libre, et 
je Tous jure que quelques heures parmi 
Celles que j'ai passe arec Monsieur Fellen- 
berg et Mademoiselle Bondeli ont ete les 
seules oü j'etois heureux k ma mani^re. 

!SU oft/ n)ie oft ^abc i(S) meine e^emaliae 
Sinfamfeit tegcettirt. #Doc^ — man mu§ t>ott 
üUtm terfnc^em ^d) foiO mf(6 nac^ un5 nac& 
toie&ec (0^ Stt ma^en i{re6en/ unO ic^ bin nl^t 
e^ne ^offnun^/ ^§ ic^ liefen SBintet an (ett 
moc^nfcl^en aSecfuc^tn tperöe arMteit 
f innen/ tvoDon ic|).3fynen SttSBruga defprocgett 



y 



88 

(a6^ 3fn$»(fc^en t&ntAt ic^ U^t mit tintt 
neuen €bi(ion meiner )>oei{f(t^en SBerfe« 3(^ 
(efiVte ba6 (^eMc^t ton %€r 9}aeur btt S)(n9e 
aud/ a6et aOe^ ge^e unererägüc^) lattgfam* 

€9ru^ n>irD termut^Iic^ bai Bd^lOfal Den 
ter fSenuö t>e^ SpeOeö ^a6em S3oaent>e i^ 
mt Unnl & tann 6(og in Der €infamfeif 
^emac^t n^erOen* 

A propos de votre pressentiinent. @{e fagen 

fle {errei§e 3^r i^er}! unO n>atum Denn mein 
lieber grennb? 3f! S5ern 3&r Saeerlanö? Ö! 
mein Zimmermann / mir ^en ein at6§ere^ 
nnb 6effere^ SSaterlanb* SafTen @ie fic^ t>on 
feinem (leinen ®e^anJen j>la8en, — 3c& bin 
nic^t f»r Da^/ toaß man 9BeIt ^eigt/ gemache« 
SlOe i^re €rd6gun0en f!nb innerlicl^e plagen 
für mic^/ 00 i^ gleich au^ @efallidfiit baran 
Slnt^eU net)me/ unt) terjinfidt babe^ fc|e(n^. 
3c^ ret)e t>on Oen be§een unt> unfcfiutoigfiett 
€rs6gunsen/ Me ic^ in öer f^ieftgen trogen 
§B}eIt ^aben fann* Sre^^eit/ SRuge/ €infam# 
(eitf ein SceunO unt) eine Si^eunbin na^e betf 
mir/ unp bit SRatur tor mir — bai Ifi bit 
©ieuatton nacft 6er mlc^ b&tflct, mb jn btt 
•* nie geianaen »erbe. 3(1 auc& ein ©lucflif 
er auf Oiefem (SrbboOen? 



89 

3fc& ttfinfcOfe 5a§ i^ mit unferm Zapfet 
Mefen ^erbf{ nac^ Srugs d^^en f innre ^ <5ie 
}« fpxtdjtn. SIber eä fann ökämat ntc^t f^^m 
^id^ Derlangt mit 3bnen üUt aüti in reben^ 
3^11^ mein sanjeö ^er{ aufjurc^negen/ mic& 
t^erfangt 3$re t^eute Srau ju fe^en/ an öie 
fc^ nie o^ne SSe^mut^.unb fc^meljenbe S^rt/ 
(ic^Mt Denfe. @((^rei6en 6(e mit: immer mie 
@{e fid^' beftnpen — @ie ^abm nod) nicOt in 
(ie 3;iefen meinet ^er^en^ stfd^anu @ie 
tpiffeit nic^e foie fe^r lify bU SreunOe meinet 
6eeU liebe ' 



cx. 

SlnSBoömec» 

Seilevae Bep iBem , ben 6» ©eptbt» 1759* 

3c& ^abe binnen tiet^e^^n Sagen in)e9 
toert^e Sufc^rifeen t>on ^f)ntn erhalten/ auf 
toel4>e i^ bU ^ntmtt nicbt fo lange f(t)UIDig 
geblieben n)äce/ mm meine UmÜänöe mic 
aud!^ nur bU toenige ^eit^ t)ie baiu erfobert 
tDurbe/ gelaffen batten* S^ttt £>uü, ber Hebern 
bringer S^reö erflen @cl;reiben^/ fanO mic^ 
mitten in ben S^tfireuungen beä Slu^iiebenö 
üui einem i^aufe in bai anbere; icb tvar ntcbt 



90 

mt^t U9 ^tttti * */ i(^ mt halb ba 6a(& 
boxt, unb (t fanb mfc^ erß (rn Sod iut>o( 
dutf/ effe er tDieb^c abteifete. S^iefer €ontrei 
eemä i^er^in^erte mic^ toi^vcnb feine« forsett 

, aufeat^alte^f bU mnlstn Slgremen«/ Oie ftt 
meiner ®maU dmtUt^ to&tcn, i^m iu Der; 
fd)afftn. @{e merbett f!c6 toeniger t^ertounöern 
a(d mir ®lud tt)un(^tn, Oaß ic& an« (er er; 
f{en 93er6int)und/ öfe ic& ttnt)orf!c(>eid gentiii 
einaeaanaen'/ fo fllutfli* tefrept ftin. €ö &af 
itic^t obnt einige Äffenfton beö J&errn ** gti 
fc&eften fonnenj inöeflen finD tok Ooc& raie 
iiemiicO dn^er S(re t>ort einander gekommen/ 

/ unD tt>eil Sebermann/ (c&on e&e 1* in 95era 
anoelangt mt^ t>eta\xi fügte /tk)§ ic& nic^e 
lanac 6^9 ^err«.** öug&auetn tt)urt>e/ unt) 
n^eil aüt Unparteptfc^eii Den Qdititt, bm Idf 
dtt^an ^abt, |u biülstn fc^eineu/ fo erfordert 
e« bti ^errn * * eigne €&re/ t)a§ er in 8(6/ 
Hd)t meiner n)enig(?enä t)en SBo^ifianb (eobac^te; 
unD bUfci tbnt er auc& mirHic^* deinen 
Sreunb ^a6e ic& n>e5er an ibm nod) an feiner 
©ema&Iin t)frIo&ren; öenn (er erfle SSegriff/ 
t>en er ficft- öon 0er greun&fc^afe gegen öen 
«e^rer feiner Äinöer mac^t, befiele Darin; 6ö§ 
er iött in ettpaö »<?n feinem Änec^t uneerfc^eii 



91 

J^auö t)er(k6/ anDre^ beffer überlegte/ unD in 
aOett @tucfen angenehmere SIrrangementd ge^ 
nomtiten/ unb ic& ^abe €(et>e^/ mit bcnm Ic^ 
eiaen Cours de Philosophie matten fann; 
Idf Mbt me^r Seit für mid} fe(6(?/ ein ange^ 
tte^nureö 3itntntx, eine ^enfiim 6e9 beuten/ 
t>on ^etien iiS) t)6(Iig unabhängig bin/ unb bepi 
öti, SßoOnung nnb Xifd^^ in einem ^aufe 
bai bon lauter ^erfonea ben>o^nt tvirb/ Die 
mit: angenehm unb meine Sreutibe ftnb. 6eit^ 
^er befinbe ic^ micb meifienö in ber angeneb^ 
mm f6tüet>m bcS f^mn £fcbarnerä; bie t>er^ 
fcb^ebenen ÜRoblficationen eineö gefcbäftigen 
9Ru§iggang^/ Sefeu/ ©c^mageu/ SSerucbe 
macben unb empfangen/ 6t)agierenge^n/ Bpai 
{iecfa^rten ju benai^bgrten Steunbeu/ Slfeu/ 
Srinfeu/ ©cbUfeu/ machen i^ie gro§en @e^ 
fcbaffe biefet; langmiertgen Sebenäart aui. 
SnbeflTen fc^e icb mit SSerlangen bie Sage ftc^ 
ndberu/ ba icb in meine ebmal^ gemobnte 
£)rbnung fommeu/ unb tne^r ali bi^b'er meit^ 
eigen fepn merbe* 3cb babe mir 3lrbeiten a\xif 
geieicfiinet/ tpelcbe ^u^e/ ^infamfeit/ unb 
eben fo oiel Secture ali ^ebitation erfoberu/ 
itnb IcO fcOmei^Ie mir/ biefen SSinter einen 



92 

suttn 3Cnfaitfl bamlt in ma^tn, Sn&effeti Ui 
iAaftiit mic^ bU ^uibt^ttund aUet mtintt 
pocü((!i)tn ffierfe/ bk Ic^ fttec in btti9 bii irter 
Sfeellm &erau«su3e6eti stbtnte, SlOem aiife^t^ 
nac?) jfl meine poetffc^e 8auf6a&n fc&on önrcft^ 
laufen/ e* toavc benu/ t)a§ (rgenö efti gnUt 
C-ttflel mir Die SRuge terfc&affee, meiere eie, 
mein t^eucer greunö/ e^maM flenoffen ^btiif 
mb ft)ot)on eie fo jutlg aett)efett, mhr fo t>lel 
mietut^eiien/ ali jur SSoaenbun^ einiger mei^ 
ncc bc%tm ^robucfionen nkbis tt)ar. 3c& 
iDeig nic&t tt)ei: Dem ^ercn ^famt ©cfrinj ju 
^Itflittm gefaxt ^at^ baß ic^ tyon meinen e^e^ 
maftligen Doetifc^en f&tbtittn mit aSerac^eting 
rebe. aSfeBei^t b<^t ti, ut fit, au« einigen 
auöbcocten in ber S5cmbe jum- g^ruö {u 
»iet sefcftloflTen. Siefe« fann i* i^m be^o 
(eic^^er {tt gui ^a(een/ ba ic& fel^f! in biefec 
eilfertigen SJorrebe encweber {u njenig ^bit 
in t)iel gefage Me* ©te auggate aOer mei^ 
ner ©ebic()ee, unb ble ©t«urfe, bie bain 
fommen, mxbtn ibn bermue&Iicö u6er biefen 
^nnU bottig jufrieben ffeaen» 

SBaö lebt unfereuljec in SSerlin? 3c& ficAt 

\n ber legeten ?Bo*e fe^r t)lel feinettt>egen ge^ 

i«en. 3c5 &offe a6er e« »erbe fcalb mi 



9J 

tüUbtt iut fcttbtn. 0er @{ed bts f^tvm^ 
^ttblnanbi, mb bU i^ottuffiid^^ SIce toU tt 
fUft bct^clbm iu 32u@ {a machen »eil/ 6at 
Oea J(onld tmtut^ btt burd) Elantan noc6 
nUbt genua ^ewigf^ee f((»etnt Ster^etii @ie 
ftc^ Qlc^t üba bitftn in Sutid^ 6e\)na(ie laftm 
liefen SluäOrucf. SBir segett 6Ur fe^r fre^^ 
mit bcn $oniQm um; tDfr ^altm eö {mar 
überhaupt/ ivfe Der große 6&rl(!ofer, mit bm 
erd§ten/ unt) alfo gemig nfc^t mie tem ^ie6^. 
6a6er btt grau oon $ompat)iir/ aber tDic 
öetejijren nicb« beflo »enfaer aOe biefe 3Wm^ 
robe/ unb milai, nnb &cndlg f (Ibani , unb 
aOe biere SBobltbiUt bei menfcbUcbett @e^ 
fcblecbtö, bfe un« burcb Äartäefcben unb btti^s 
%l8P(inb'm Snoün ibu (Smodcn^elt bejeu^ 
9tn* 3cb bin beö ©argen* fo uberbrÄgfs^ 
ba§ mir fogar ber Spruen terbaßt (u tuecben 
anfängt* 

©ie tt>iffcn obne 3tuejfel fcbon lange bag 
aRauDertui* tobt ifl, unb @ie miffen DieOefcbt 
Don ^errn SfeUn Umflanbe, bU mit unbe^ 
fannt jtnb. S>urcb toen mtrb er oermutbüc^ 
erfegt »erben? Surd^ b'2llem6ere am bt^ttn. 
3cb »erbe fef( einiger geft t)on bem Sinfatt 
geritten; eiu 3RitgUeb b^r^cabemie in föm 



/ 



94 

lln tu feon; nä^mUc^ nttt ein ZitnlattWU 
QlUb ot)ne Venfton. SiUft an ftcb felb# n>e# 
1U9 beOeutenbe @ac&e/ n)urt)e mir {u f&ttn 
einen Dlelief de6en/ mb ti ifi nirdenb^ n6t(^i^ 
get: t>en Seuten burcft öergleidi^en ^etbrammf 
gen {u imponiren a(^ bier« konnten nic^e 
©le iin6 ^err Äunjli burc^ ^errn ^rofeffbc 
@ulter biefe n)ict)tige angelegen&eit (u @tan5e 
(ringen? SJfan f6nnte Oa^ ^ebic^^t Den öer 
Statue t>ec SMnge un5 (itftui fo Diel getten 
machen/ ba% Oie Ferren Sicabemtcienö mic(^ 
tiefer €bre n)o^l fo n>ur6ig finbm finnten ali 
^ertn ^ertrant)« SormeQ fann tief t^un; 
ober l(t) mbd)tt nidft t)on ^ier autf briguiren/ 
fonfi n)2re t>ie 6dc()e pitütld^t and) noä) bm(b 
^errn i5ertranb ju maci^en. 3(^ n){a aber 
unenDUcft ^af)l lieber 3bnen mb ^errn ^. 
unD ^errn @u({er bafht DerbunOen feon/ al^ 
3ei«anö anberm* ©enfen ©le ö^ran s'il vous 

plait« 

CXI. 
A Zimmermann* 

r 

A Berne , ce 21. Septbr. 1759* 

lis au descspoir, mon clier 21immcr* 
le Yous Yoir moins heureux que vous 



95 

1 

nie desirez l'^fre et cela k cause de moi. 
J'ai perdu votre confiance, volre estime, 
fai perdu le pouvbir de vous rendre heu- 
reux, (car vous m'avez flatte autrefois d'avoir 
ce pouvoir) je ne vous suis plus rien, ou 
plut6t je n'existe rclativement ä vous que 
pour aggTSLver le poids des chagrins et des 
peines, qui vous afFaissenl. Jugez si je 
saurois £tre heureux. Ge qui m'afflige le 
plus, c'est de voir le bonheur ou le mal- 
heur d'un aihi qui m'est eher, dependre 
uniquement de son imagination. Je vous 
plalns, mon eher ami, mais je ne vois point 
de remede k ce mal. Vous avez des amis 
qui vous estiment, qui s'intöressent pour 
vous 9 qui vous aiment, qui fönt justice ä 
votre coeur, et k vos falens, raais il n'y a 
pas uVi seul, qui n'ait k se piain dre de votre 
Imagination, et qui ne pense sur vous pre- 
cisement comme moi. 

L'enthousiasme que vous avcz pris autre- 
fois pour moi, me fit souvent trembJer, 
j'ai prövu ce qui est arriv^, mais il fallut 
c^der k vos empressemens. Je me suis 
livr^ k votre amiti^, je vous ai fait lire dans 
|noD amoj en meme tems que j'ai souffert 



96 

de TOS hyperboles, j'eiols charme de la vifa- 
cii6 de votre amiti^; j'esperois que le tems 
arriveroit ou vous m'appröcieriez au juste 
je m'ignore moins que toute autre chose; 
je savois fort bien que ni moi ni autre mor- 
tel ne valoit pas ropinion outree que vous 
aviez concue de moi; mais pouvais-je ima- 
giner d^ßtre Jamals trait^ de yous, comme 
Tous me traitez depuis plusieurs semaines? 
Je vois tres clairement, et quelques insinu- 
ations de mes amis d'ici m'y conßrroent^ 
que quelque Zuriquois m'a fait du fort dans 
votre esprit, Ou vous a aigri ou par des 
fausset^s, ou par des ^erites estropiees et 
mises dans un faux jour. Mais ce n'est pas 
h moi de me justifier. J'avois mes raisons 
de parier de votre eritique de Cyrus a B. 
Br* et Gefsner. Cetoit dans le premi^r feu 
oü m'avoit mis l'indignalion contre le ton 
et la petulance^ de ces critiques. Tous mes 
amis connolssent par experience ma docilite 
a des critiques sa^es et d^centes; mais il est 
impossible de vous faire comprendre que 
vous.avez tort. Votre eritique ^toit raison- 
nable, döcente, digae d'un ami et moi je 



suis un hoinme enlete, incorriglble, fou, en 
ün mot, ce qiie j'ai ^le jusqu?ici. 

Je ne doule pas que vous n'ayez 'mille 
et mille plaintQS contra moi. ' Je consenti- 
rois cependant d'avoir toujours tort, si vous 
en pouviez etre plus hcureux. Je tache de 
me corriger toiijours plus de ma sensibilile 
aux injustices involontaires que rimaginar 
tion et les passions de mes confreres dans 
ce grand Bedlam du monde me fönt; mais 
ce qui me desespere, c'est que malgre moi 
je suis destine ou cohdamne plul6t \ vous 
tourmenter; Mais encore une fois je , n'y 
vois point de remede. 

J'ai une demande k vous faire. Cest une 
bagatelle, mais cetfe bagatellc m'imporfe 
beaucoup« Mlle. Bondely veut absolument 
Toir deux de mes lettres oü je vous ai parl6 
d'elle« La premiere, oü je fais d'elle ua 
Portrait assez ridicule, et la derniere, qui 
apparement a excit^ vofre pitlS (comment 
ne pas plaindre ce pauvre fou de W. quand 
on ne fait que revenir de la sublime con- ^ 
versation du premier des sages, du sage 
par excellence, qui solus sapit, au moins 
pour les trois ou quatre semaines procbai- 



9^ 

ncs) ¥Oudriez vous avoir la bonte ^ me 
renvoyer ces deux leltret arec la preauerc 
poste ? Quelque d^sagr^able .que me. sott ce 
capiice de Mlle. Bondety, il faut obeir. Elle 
Teut faire des ob&ervatioiu. Ayez donc la 
complalsance de me mettre en etat de liii 
donner eette preuYe de ma rösignatkm et 
de mfm renoacement k moi m£me« Voua 
obti^^eres par li infinimeRl 

Voiro etc^ 

CXIl. 

»rrse^m fSmuit/. o^c kag id «ehtcm 3te# 
mermann^ nfinfin Scdtnfr/ beut fdietoe^ 
unO txm uA^ebittfri^flm meiaec Sccmt^ #1* 
f^riffim ^ahn 3(^ §ato aiu^ nUc fdfcü )» 

(t^ t9ill 3^11(11 f mein Sr(««t/ »ie-Kavrfik^ 
^t foitn. S>((f» »iin|«^it Sag«/ «cfit Uei«c 
'^nmemattR/ «in« (mm Sei« fw tiam «bm 



99 

unhtn, ilnt Mt^nt für ein^ Vin^^^itH^tn, tieft 
tlttitf^n £«91 99^^ fit m\^ nw tUx\ct^n 
Bum^tn, unO i^ hittt <5U/ fld) bUimail mdi 
«m ^Mifiab 6^aUtn tu iaffm. £)iefe ®tati» 
ikni/ oOer tDeon ©len^eflfQ/ biefie ta^t, traten 
mut f}mu ^* ttnft unter btn ** ücxihtliu 
^i) ^abt ^f>nm ja Den ttt Stau * * tinb ^ 
rcn Sdc^tmi ecf4^r{e6eti. Xann Idt ^ntn 
m^ fäg/m / aM Mefe< ^ da§ 10) Ulbft in i^ftn 
i^ttfe iiKlttf^ 3(mtttec»4itiß^ nu&e n)iOretii# 
MMec f<9tt {fttttt/ at^ i« t)(e^m S}ü'4ft. (meine 
SrenoMtttteti / die SROe. ßonMl9 nnb 9tire» 
S^*/ Haaren die gante 3eie u6er dare(l>f{/ 
nnd i(^ |^i»6e »on den derflofenen Nerfe^ti 
£001« die J^älfte alternatfm 6e9 i^nen tnne« 
fcrn4l^ Und nun ftt^t mir die eificffcligleit 
ktmr/ »ierteftn Sa^e um}nUr6roc(^m to diefer 
(ie6en^toiirdiien etUüfOtaft lutttfrrinden i 
BMien &k <ic6 mit mir, mefn Ifedfier freund l 
^4) mtbt in diefrr Seit a(u<^icder fepn/ a» 
M fitbfl 3$re dic^terifc^t/ iranfcendentAiff^e 
aUM^nniittaft »ordeOett fanfC 

^e n>olten / daß i4) 3^en ton der ^unp 
fer ®Mide(9/ oder nMe ie^ fle f&nftifi nennett 
merde^ i^on Snlie fpred^« 3c6 »i0 e« t^un, 
ÄndTcf^ I9i0 ^ loa^r gegen ®{# feon/ aW 



1 



too 

iä) t^ dtQtn mid) ftlbH {u fepn ttunfc^e« 3(6 
mid nlc()td &0C S^ncit t>erb«sen/ itnO ic& bieee 
iBic beßmcflcn t>erftc^ert |u fepti/ ba§ totnn 
i6) Sonett ettuaiJ HtHlit, ti mir fe(b(! san{# 
lief) unbefannt fepn ntug« 3cl^ \UU ^vAlt, 
ixtit) mic^ Dunft/ t)ic auSer(ic()C ©c^in^U anii 
genommen/ Deretnige fte aDe fc^otieti un&^u# 
lenOualitAtm in fic(>/ bie ic() au meinen ixhtU 
$cn SreunOinneu t)erer>e{(e 6en?unbere ^abe. 
6ie ifl hie&e fo fc^on öW *•/ fie ifl/ »enn 
man n>ill/ sar nic^t fc^on; aber fte if{ aDeö 
v^ai man fepn muß/ um i\x d^faOen. 3n 
einem Sirfe( t)on Sraueniimmern / n>o |ie un^ 
ter aVitn am n)entdflen fc^5n i|l/ jie^t f!^t)en^ 
noc(^ aOe ^annäperfonen an ficb/ unb bai 
o^^ne im minDef{en Sonette {u fe^n. Siber ba# 
d^d^n i({ f!e eine CKeifierin in Oer 9ioae einer 

peüle Mailresse, We fte iun)ei(en par princi- 

pes fpicit/ um (n)ie Die ®raf!n in Den lettres 

de Ninon au Marquis de Sevigne) i(>re für 

i>ie große ^e(t adju foHben 33erbien(fe {uDeri 
bergen/ unb iti ber ^aitt tkict tf>kln «ngei. 
f?rafe burc^ ben (Sc^n^arm ber flanjen S&ruber^ 
fcbaft ber mere des foux burct^|upafllere«. 
S^ocb icb b^be mir ni^t t>orgett0mmen bon 
tuHtWiaiU, bie fle feiten ttnb mit &e( ttagk 



fonbecn pm Sude feI6(I ja fprec^en. 83Ble feftir 
iDunfc^te ic& 3&nen/ mein ^reunb/ eben biefe 
3ö^e/ Die tc& t>on i(^c Me/ oftne $Sorte# 
o^ne Silber/ D^ne SJefcbreibungen geben iu 
f6nnen! SSierje^n £a||e in ^^vcv ©efefffcbaft/ 
tourben ade meine Q3ei{ce6ttnsen / nldjt ju n)e# 
m'd t)on i^c {u fasen / )u 6c^nt)en machen» 
kommen @ie/ nnb fe^en ©ie/i baiJ i({ bec 
bt§U diatf). SJieaeic^t gefallt fte 3btien ba« 
€ritemabl fo tvenig ali mit, aber in oc^( 
Sosen tverben (^ie t>on ibv* b^jaubert fepn» 
aßiemabl^ b<tbe ic^ ein Srauenjimmer sefe^en/ 

• 

l)ad bet) einer augerorbenttiä>en @(eic&^eit bec 
@emutb^art/ bep bm ^tltttflcn ^umor/ unb 
ber QtS^Un mori^Iifcben @impUcit4e/ bU nur 
in ibrem 9I(ter m&dlidl) fcbeint/ mebr icbbaU 
HsMt, me^r ^annidfaitigfeit unb*ttnerfcbjpf^ 
Ucbe üieffourcen im Umsans Qt^abt ^atte alß 
fle* 3n biefen ©tucfea ifl 6o»bie uoc^ weitdr 
hinter ibr/ alö 3u(ie in SIbftcbt ber @c&5nbeie 
hinter ©opbie i|?. Öer aufgeflareeüe ©eiff, 
btn tcb je an einem Srauen^immer gefe^en 
f^abt, unb ein ^erj/ baS ber greuubfcööfe 
meiner t^euren ^ab. ®r. un() meiner ©cbtue; 
(!er gimipermann wfirbig ifl! — 5lber toicb eS 
3^nen nicbt angenehmer mb mir nicbt leUb^ 



los 

fer ftnn tbutn eefc^4(r4t#I6«r Hatt tlntt &U 
Hmtafltn MritifMleti? 3^ Unn ünb mt Mn 
tlkmi^bt rniiner ^älU PttMftn. IS^bm, bU 
3^nefi ^ foHil ett |ii mfetnt utt^ HU ^0 
in fUtt nni ^MttM imtimtn ^ toftxbtn mhf/ 
htpm ^nfOiMtn btß UrMtdetf/ matt uii» btn 
bnnUttA fdt^antn, mO {ti tbtn bn 3tlt0 b^ 
idi in 3^reti Huitn tin ehi^fiaß fokttg 
wktbe iOf in (m mtjinittn tin S>nni ft9n4 

rnttnum de tabula I 

34) faste t^, tbttlib tai i^r bUfmi^f 
wt, toüi 6fe mtr (f^e^iti btm f|r stfi^tithtn 
'tauen. 3d$ fagtt f^r «u(9 meine SerlegeiiM< 
toe&ber« ,^3(^ reOe fe(M mit meiiten M8tm 
,» Sceiiftöett ttnieitt bcn 3^eii/ tteK tc| nkbt 
^Mbtti M tubltl obtt |ti foeni^ reMü 
^ tann ; nnb bbäf iMn i(^ beti etbrnitn niOfi 
,,fr(r(t0ett/ »a0 meiti Simmeirndnii ttrfAile 
»l^abe tu fttait^/ ic^ fe^ mt^ere^t senud^ 
,>6ie minbefte dnthäbaUitn^ ge^n f^tt^ Mt 
^nbitUi dninfe^itt«^ (Bereiften ®te i^ aM^ 
war ibre antmorl/ frefrie^fflen ®ie einen ^tunbf 
btt 6if iUbt, nnb 6et btivi() 36re affeftiree 
^ttf(btbU8tnbMi biitUläft mlnbtt Unälld^ 
^&re ; fa^en ®le l^m bM mit mt 6ie tt^U 

/ un6 bt^dt^en 6fe ja rtic^f / f|fti inf mel^ 



lOf 

mm TMmm {u fa^^r ^A§ &t mir untnb0 
m Uth fmO«^ eie ff^en dfb/ tag icft So» 
jM<ftt Me/ oOe titifm etfutimnifft aniim 
idimaieiu ^Ut nergefTeii ®(e ttfema&tö/ ^te 
tiid) at^tae Gc^t^e^cr uad Sr« ®r. flu» tie 
• €fitil«eii/ für Me icb feine Be^ittmifft Meti 

JDirf ttoj f<( Sitten gtfdititiin ^aitp timtt 
eit loo^C attf 6ea Slrgtoo^ 6rhi0en# 2Nii{e 
on6 ftiidS» für ein )»aar e^rfame aKiftüeDer (>e< 
nerltflten S^Ieind itt Hlttn. f&htt &U n»er# 
teil M irren f «ein iie6et {Doctor^ 3u(ie td 
dne tp^U>fet»$tt# nnb Mii noä) nufyt iff# eile 

est femme de giniey ou si tous roulez «it 
{;^nie feminin. Ah (me direz rOus) pmir le 
g^niei ooncedo^ mais eile est toujours femme, 
et je TOUS d^mpntrerai toitt aussi bien qu'«- 
tiae proposition d'Euclide, qu'elle est ausst 
susoeptible 4^amour qu'uno autre« Ne pro« 
fnette^ , pas frop . mon eher Docteur. Un 
€oqipos^ d!une femme, d'un g^nie, et d'uft 
pl4|o30p^ ^t u|i Phänomene bien eapable 
de teiii^ers^ tojof Hos.^ystßinef« Nous ver- 
>]POii» e^^pendaiit ee.qpe le teAis pourra faire. 
Notiis en p^Iexens le 8. Septombre X760. 



104 

^ast, bk ttd mit 3u(ie in ettiem ^auU jiu^ 
btlnitnioüf M mic^ (tbtolnbll(f)t stmatbU 
btnn Idt fange an iu metttn, ba% mein 9Si$ 
und nfcOt mein J^er} tebeu 3cO ^iQ mietet 
in btti Q^f^atatuv bei ^if{orlcui3 {uru^ftreeen* 

Sfulie fc^elue in DoOem (Ernfl n^cter 3t)ei. 
noc^ €mpftnt)un0 t>on btt Hebe in f^abtn, 
Die in öen ^Komanen unt> Srag&Dien fjtvtid)U 
Untct »ecfci){eDenen , bic eine Hatte Seiöeofc^af t 
für fic gefügt äfften , i|l e^ nict^e nur feinem 
gelungen^ fte tu intereffiren / fonbecn e^ bat 
UDc^ eine große SRenge effentieder Beriten ba$. 
in ge^&rt/ um ni(bt t>on ibt t>tta(but n^erbett/ 
©f e miaSreunbe babcn , fie balt blt Sreunb^ 
fc^aft für eine vernünftige nnb beftattß 
tige Sie5e/ und mil fte nid^t anbcxi ge(ie6f 

. fe^n tDiS^ fo Toffee fte aileö toaö Den ^'cl^eiti. 

' einer fi6erf)»annten fanatifci^en Seiöenfcl^afe 
trade* aBir baUn ibct t>iefe Materie e6en fo 
nofoe > otö t(£c^er{tx^e S>i^puten ge^6t« ^c^ 
fclbftUnf tote ic^' glaube/ inMbfid)t btt ikbt, 
btt Sinjlge in meiner 9lrt/ xinb i^ bin f{a(} 
genug |tt gimtben / ba^ meine SIre Ju lieben 
fcer ikbc btt ^<f?ec mirflicfr fo na^e fomme^ 
a\ß t6 unter btm SÄonöe m^gUcb ifi. €iiie 
*noif geiiWö« Aurbe icfr trtcßeic&t efren. fo 



105 

Stltrtt %aUn, ft)U &. (^Dtmoub. ^&bit id) 
tDeiff toit man btel^ugenO Heben füD^ unb eS 
if{ mit naturUc^ fie 0> in Heben mie man foff» 
3c& Hebe aße mabr^aftig tugenb^ften grauen/ 
6- i. öffe bie fo finb / mie &v. 3- nnb 3ülle/ 
eben fo fe^r tvte idj^ Die Sugcnb lieben^ tohtbe, 
tocnn fte ftcbtbar tvurbe« ^iefeä ftnD feine 
©rDgfprec^erepen / meitr greunö. SBmn bie 
^tißi>cit, bic Xmcnb, bie moralifc^e SSenu^/ 
eine loefbUc^e ©eflaU annimmt/ fo mvt% 
fxctfUii) ber 3n(!inct/ ber unä ju biefen Uebli^ 
*en @efc^6pfen jle^t^ ficfy unter bie reine 
selpifle £ie6e mengen/ bie unfcrm @e*fi für 
bai tt>üf)tt (Scbone/ @ute nnb (itf)abtnt na^ 
tuclfc^ i(}. 9(&er barin bef{e()e mein ^ribilei 
Sfüm/ bag menn mtin ©egenüanb eine ^Mc 
m, (aber md}t eine 3n(ie tuie bie Xoc()eer beä 
^ttsufluä) bte Siebe ber ^ngel ftc() naturli^er 
HRb nngeiti^ungener 9Beife ju ber ((;ierifc()en 
beträte mie eine iH^eltf uge( jn einem 6ann<u# 
flüub. 2fd^ brclnc^e nic^tä meiter ^ietion iu 
fagen. ^^ glanbe ©ie üerfle&en mlcft/ unb 
menn @ie mic^ nld^t berflunben/« fo mürben 
miilr^imuni bie ic& f^rfebc um mict) ju 
erflaren, nuciinwrflanbltc^er mac^jcn. 
äffe« mo(>J libetU^t, fö bin i^ gerabe bev^ 



\ 



\ 



106 

itnlit, btn 3a(Ii^ nltmü^ botet tunntn i<r# 
tteit foDeti/ totnn fie diejenige £ie6e nUma^ll 
i^((e feiineii tooaeitf ^ie noc^ i^rtUc^fr/ noc^ 
fe^^ffet tmb itttmffanttt iß atö bie Sreun^ 
fä><iftf oj^ne ntlnber nxi^r tttiD ({anb^aft ju 
fe9n« 2>ie Stnalo^ie itolfö^cn unferns @e{({ unD 
^«rjett if{ 61« {um (Er^autiett grog; sttabc fa 
viel 93erfd^ie(>eiibeit aW {tt^ einem €iment (ec 
£te(^e nhtf^lg Ift. <£in ie^e« erbUcft in ^Dem am 
btm fein oerrcft&nerte^ @e(6f{« 3e&ed fre^aup^ 
(et baß anbete me^r |u Ueben aM ftc^ fettfl; 
biefe empfinbniid ifl maf^t, mit i^i bai 
anbete fät fein htUttti ®eI6f{ anfielt 
SSit Ütib ti6etein0erommen/ baß itbtibai am 
bete nac^ feiner eigenen i^ natutlicdeo 9ltt/ 
e^ne ben minbefien Smang (ie6en foQ -^ {(^^ 
mit (Eftt^uMttinä/ n^eil mtlnt Slafnc e< fo 
luie f{($ kiiigt/ ge o&ne Cnttiufiaclmu^ # Mi 
ikidfem ®nmjt)e. 3(& tbeijfifi^ i^z fie n>utbe 
n^ fo gut ^m^ugad i»ftp^ aM Id^i ße 
imeif4e unb ioft, ba% üt t$ VfiiUfSfi^f «^ 
niiA ^häüdfytt machen {u f&i}^f)«. |Kit einem 
SBott/ mehs\^euttb/ toeiiit ©Uj:^^ nM»aenf 
i&ie |t9e9 gtofe. eeeleii ei^ionbeipi lii^/« f^ 
(onmten ^ie ttUdi^e tagt in nnj9*v S^ic $ttnt 
^oirte i*/ bag ti mhsli^ tcaxtl 3cft bin $tf 



107 

ml% bd6 t^it tin ntuet V^Aticmetton f&v 
ett itmreit/ und t>a% fohr 3l^neR sefdlfm 

^d) itau6)t Sffnen nf({ie iu fügen/ baS nli^M 
(ti t^r ^(r ifT/ nic^M tod< {u t^utt tl^e l^/ 
bdl ttxfltit fic()/ Ca« ((^ nic^e tf^hn toctttt, 
t0tnn ^uUmi I5ef{$ bn ^tüi baton toitt 

4cn. Sl6er i« fc^e feine CDüisKct^fde. 3(^ 
m&gfe «uf eine fe^r anflanblßt unb Dort|^ef(^ 
l^afee 9lrt ttabUxt ft^n, mnn tc& (erect^tf^ee 
fmn ftitCß eine fo(c^ ^räeenflon tu ma^tn^ 
unb hitbct id um Slnfc^in |u einett fol^ctt 
(Seabliffentene^ SubefTen gefiele {ob 3^^^ 
(denn iäf miß tec^t gemlffen^ff nxi^e gegen 
@le fepn) baß iä) btm nngeicbtee b^fe} unb 
b4 i<^ gegenmartig bntd!^^ biefeg. tt>ertbe @e^ 
f^0t>f glutfdcbee bin/ alg Idi befdixeiben tanti, 
fo lägt biefe ^ofnung/ fd unnxi^f^einHc^ 
de iä)tlntf nebff ber ®ettigbefe/ ba§ ic^ btn 
ttfltn tp(d$ (n lf)tm S^tmn babe/ fefneif Um 
rube mb feinem qualenben Qebanfek ft mef^ 
ner 6ee(e |Md§» 3cb fcbelbe^oit gölten ebne 
tSerbmg/ e^neHnmut^; ic^ bin laufet IDenne 
ibenii (ct^ be^ i^tr bfny tinb ma<!^eeinefogro§e 



io8 

^tofoiHon t>ott @(ucrfengfdt/ Dag Id^ fo (anse 
Daran f^aU, biß icO fte tokbtt fe^e. 

sau £{e6e fu 6erena M mi((^ tbmali Ui 
Stiflttt bai&tbi^i t>on Der Statur |u fc^ret^ 
btn. ^vtoatUn @ie nic^td ©eringed toti ^uf 
Ikni ^edeif!eruns / DU me^r/ cDer eben fo 
fe^r al^ jene &tU(i>in, Die sehnte ^ufe oDer 
Die t>ierte @ra)ie genannt {u n>erDen DerDient* 
SBenisf{enS ifi fte cö für micD/ unD baß ifl 
dtnuQ. 9i6er feine SJerfe/ feine SKeime anD 
feinf ^ejcamceer! 

Wd^ b&ntt @ie f&nnen fär Den Einfand 
jttfriel^en fepn. 3d) bin miiDe ju fc&rei6en. 
(£ß if! fpat. SQSie Diele« in i^rem Briefe DieiDt 
unbeantmortee. 3I6er Da^e i(t) 3.^nen nic&t Don 
SuHe gefcDrfeben? 

SBie Übt meine @c^n)efler? n>ce oft reDe icD 
mit Süllen Don meiner ©c^wefier» 3cD (ä)tobit 
Sitten, 3ttlie fübfi i\l mir nictit lieber ali 
meine ©c^mefier Si^^icrmann* SBenn 3ulie 
an einen meiner ^(eunDe Der^euratbet toarei 
fo fönnte icD unm6g(ic(> fagen^ ob fte/ oDer 
SKoD. @r. oixer'^Sbre grau mir lieber toavt, 
fp febr maci;en aOe Drep einen Sb^ü t>on mir 
felbfl aug. 3n einer beflT^rn SBcIt ttjotten tt)lr 
alle be^fammen leben unD glucfltcl} fei;n! 3cD 



I09 
raug mfcf) Mefcr SorflcRung uBerlafTcn — — 

Mais nous sommes encore vous ä Brougg 
et moi a Berne. Bon soir, moa eher frere! 
Je commenee ä bailler m6me en parlant de 
Julie. II est tems de dormir. 

(Sonnabenb , i(6 weig itirfjt welchen Sag. 
im (BtpttmUt 1759- 



, CXIII. 
A u M e m e. 



Bcr4ie9 ce 25. Septembre, 1759. 

Mon eher atni, je vous j)rie de m'aimer 
malgre mes defauts, et je vons jure, que 
je vous aimerai de meme. Vous eles eXtre- 
Hiement sensible, moi je le suis aussi, vous 
eles souvent trompe par les apparences, 
raoi de meme, -vous fites vif, empörte, pas- 
sionn^, moi aussi — que* pouvons nous 
donc mi€ux fali'fe, ; quej nous Supporler, et 
nous paiidoSiAei* ^rdciproqfuement, Volis? avez 
cru , qtie j'ävois manqu^ aii:?^; d^vöir^ * les 
plus essCÄtäek^e Paraitiej'voijrsf'l^tiez trompe 
par l'a^parettce} j'avois cru d(ix^ vbus me 
mdprisiez söuveraincment , j'<5lois Irompe 
par Papparence. Lai$sons k d'^autres les ar- 



110 

lifices, la reserve, et ht rancuue^ et 'par^ 
Ions franchement. 

Ma conscience ne me reprochoit pas de 

vous avoir offens^; cVst que mon inten-* 

tion n'ayoit Jamals iie d'ofienser un ami 

que j'aimois de tout mou coeur. Je remar- 

quai cependant dans plusieurs de tos leit- 

^resj ^ciites depuU le$ connoissances que 

Yous avez faites ä Zuric, un certain alr de 

TeserrCj un air pique et meme quelques 

insinuations qui ressembloient parfaitement 

k des reproches. J'en etois plqu^ k mon 

itour, mais nlmaginant pas que les Zuri- 

quois m'auroient pu jouer quelques mauvai^ 

fpur^ et YOUS connoissant a$$ez pour n« 

pas etre allarme de yos humeurs, je m^eii* 

Yeloppois dans mon innocence, etant ab$o* 

lumcnt incapable de me souyemr de yous 

ayoir oSens^. Gar pour ee qui est de la 

maniere maussade ayec Uquelle je re^us tos 

remarques sur Cyrus, je croyois aYoir re- 

par^ mcs torts suffisamment, en les ayou^ 

ant, eu yous demandant pardon de ma Yi- 

Yacit^ d^plac^e, et en ^m'expliquant sur ce 

qui m'avoit jndlgn^ dans ros critiques. 

Je vous avoue donc, que j'eioif assez in- 



III 

sensible, h ce qui me choqua du premu^ 
coup-d'oeil dans quelques unes de tos der* 
nieres lelhres. Je mis le tout sur le compte 
de TOS d^sagn^ments k Brougg, j'y compa- 
tissois et yen parlois souvent k tos amis 
^ici, afin de les engager a faire leur pos* 
sible pöur tous procurer une Situation plus 
agr^iible. Apris avoir quitt^ Monsieur •♦• 
plusieurs Jours s'<^couloient sans que j'avois 
le loisir ou assez de tranquilit^ pour tous 
ccnre. J'a^ois loujours lache de tous ca* 
eher les chagrins cuisants et mortels, que 
j'aTois essuy^s k Berne, pour tous ^pargner 
d'en souffiir k ybtre tour. J'aimois micux 
de ne tous icrire point du tout, que de 
vous faire Toir la melanoolie et cet animi 
deliquium, dans lequel ma Situation, la ma« 



ni^e dont j'ai ^t^ trait6 et les d^sagr^mens 
que j'essuyois de toute part, me jetterent«- 
Tout eela est passe, mais je tous assure, 
que Sans l'amitie de Monsieur B. yy aurois 
succomb^. 

Le 8 Scpte;mbre de retour de *^*^, oir 
}ulie ötoit alors, Fid^e de mes amis de 
firougg, s^eTeilla aTec tant de TiTacit^ dana 
»on esprit | que j'etois press^ de tous icrire* 



^v cmployols uiie graudc paillc de la nuif. 
Je me rejouis par. l'idee du plaisir que vous 
donneroit ma lettre, je ne croyois pas pou- 
voir vous donner une ^prcuve plus con- 
vainquantc de mon amitie et de mon estime 
pour vous, qu'en deposant dans votre sein 
Itvec la confiance la plus cordiale, .les secrels 
de mon ame. Cette IcUre parlit Dimancbe ä 
dix heures avaiit diner. Deux hciires äpres 
on apporta ä Mr. Tsch. une lettre de 
Brougg. Je rcmarquai quelques alteration 
dans $^n visage, k la fin de la lettre.. Je 
demandai, ses reponses piquoicnt ma curio- 
sise, enfin je le pressai tant qu'iJ me dit 
qu'il y avoit quelque chose relative k moi, 
qui le sürprcnoit. Pour abreger mon hi- 
stoire, je vous avoue, que j'arrachai enfin 
quoique avec bcaucoup de peine, votre let- 
tre ä Mr. Tscb. Et jugez de ma surprise 
en lisant entre autre: Mr. W. verra enfin, 
que ce n'est pas ä coups de verges qu'on 
force les gcns k nous admirer; s'il est sage, 
il en profitcra; s'il est ce qu'il a et^ 
jusqu'ici il dira, Mr «^ est un dunse, 
et il se consolera. Jamais je ne trouve- 
rois des expression» assez fortcs pour vous 



expriflier ma surprise, mon etonnement, j'e- 
tois petrifie pour quelques moments. ^ La 
douleur la plus vive succeda a la surprise, 
je ^e retirois, je revois, je mis mon esprit 
a la torture, pour comprendre ce pheno- 
mene, enfin je eedois aux pensees les plus 
noires, et ce iqui mc dechiroit presque le 
coeür c'etoit la lettre que j'avois mise sur 
le Bureau de poste, peu d'heures avant cet 
accident, lettre oü j'avois parle de Julie et 
de tout ce qui m'int^resse le plus, k un 
homme qui Tcnoit de me traiter avec le 
m^pris le plus offensalat, ii un honmpe, que 
mon Imagination bless^e et offusquee par la 
Iristesse la plus noire me representoit comme 
un homme cruel qui ne m'avoit temoigne tant 
d'amiti^, iant d'estime, tant de passion, que 
pour se rendre, maitre de tous mes secrets 
et pour m'outra^er enfin de la maniere la 
plus cruelle* Je tous epargnerai tout ce 
que m'inspira la passion et le d^sespoir pen« 
dant quelques lieures« Le role que Monsi- 
eur Tsch. jouoit pendant tout ce temps-la 
etoit celui d'un sage, d'un honnet- homme, 
et d'un ami de vous et de moi. II n'avoit 
pas cru que cet endroit m'offensoit autant; 

mmtM »Heff II. «. S 



114 

il Tous excusa, il ine protesta la bont^ et 
rhonn£let^ de votre coeur, il fit tout ce 
qu'pn peut faire dans une teile occasion« 
II m^avoua cependant qu'il ^toit lui m^ine 
choqu^ de la maniere, dont vous aviez parl^ 
de celui qui pour avoir perdu une place 
qu'il n'avoit jamais pr^tendu dans votre la- 
rarium, ne devoit pas avoir perdu sa place 
dans votre estime« II se mit k vous ecrire, 
mais ses expressions se trouvant trop fortes, 
il ^crit une autre lettre beaucoup adoucie; 
il avoit le sang froid d'un M. qui donne a 
8on ,madade une drogue de mauvais goüt, 
dont il connoit les effets salutaires. Vous, 
mon eher ami, qui sentez tout avec trop de 
vivacit^, vous en etiez bless^ — Vous appel- 
lez de son esprit ä son coeur. Gette appel- 
lalion n'est pas necessaire. "Monsieur Tsch. 
est le plus sur et le plus invariable de vos 
amis. 

J'^tois surpris cependant de ne point rcce- 
Toir de rcponse ä mon ^pitre trop familiäre 
du 8 Septembre. Je ne savois pas que vous 
vous eliez imagin^ que cette lettre n'avoit 
6i6 icrite qu'apris celle de Mr. Tscharner. 
Si j'avois pu imaginer cela, je vous aurois 



115 

compris et juslifie en meme tems. Eiifm 
votre lettre du 20 arrive — mais qu'elle 
lettre! qu'elle reserve! qu'els^rieux! combien 
de piquant, quel air compose, quelles ex« 
pressions mesur^es, combien de reprocbes 
tacites! et quelle affectation d'byperboles, 
qui de la maniere dont elles ^toient dites, 
nc pouvoient etre prises que pour des In- 
sultes« Cest ici oü j'appelle de YOtre esprit 
ä YOtre coeur. Si yous reconnoissez dans 
cette lettre le ton de Famiti«^ qui regne dans 
Celle, ä qui la votre est la reponse, je con- 
sens d'aYoir tort. — Je vous aYOue que 
j^etois extremement afflig^ de toute cette cor- 
respondance, et que j'^criYis ma derni^re 
lettre dans des momens oü mon peu de pa- 
tience itoit ä bout. Aussi | je m'en repens, 
et je trouve juste qu'elle yous^ a 'deplu. 

A present je n'ai qu'une seule cbose 2i 
Tous dire, man eher Zimmermann , mais eile 
t^\ bien smeuse. ^ 

Demandez ä YOtre coeur, s'il est bien 
vrai| que yous m'aimez encore« S'il yous 
repond qu'oui, oublions le pass^, •reconnois- 
jons-^nous et que tous ces m^sentendus ne 
Ir^ubleat pas l'amiti^ que la nature a etabli 



ii6 

entre nos ames. Des querelies d'allemand 
sont au dessous de vous et de moL Mais 
si votre coeur vous repond que noiL, ren- 
YOjez moi, au nom de dieu^ la lettre sur 
Julie, et donnez moi par Ik Fassurance que 
si mon amour vous est indifferent, mon 
estime au moins ne vous Test pas. 

Mille et mille graces pour le souvenir de 
TOtre chere et respectable ^pouse. Quel que 
sera le sort de notre amitie, j'adorerai 
ioujours cette femme vertueuse qui nous 
3urpasse ^galeneient par la serenite de soii 
esprit et par la bonte de son coeun 



CXIV. 

9ltt S&öDmer* 

S3erti/ itn 30* 3an* unb 2. %tituat 1760« 

(£i ifi Siitf mein t^tnut %ttnnb\ baS idfy 
3^nen toUbtt ein 3eic|)en Qtbti ba% cc6 noc& 
Übt. SDie SBa^t^eie {n Qtfttb^n, i(^ fcf^ame 
ntic^/ unD ic^ fdifimc mid^ fc^on lantCf ba9 
id^ nlc^td unternehme/ bai einigen @(off {um 
@d)teiitn gäbe* SI6er toai tbnntt idf ^^nth 
f(^rei6en? !8on meinen a3ert)rie§(i4^f eiten ? ^dt 
tohxbt @ie babmd^ beunruhigen o^ne mic^ 



117 

(tlbfl in exUiditetn. tßon bm mi t)enfet6ett 
bai &Cdcndmiä)t f^altl bUfti ifl eineSlrt Don 
&tbcimni§, bai fidf nur mnnblidb etitfiegelit 
(a§t Sott meinen SIcieiten? — @ie 8leic()en 
bm ^ttHüfdjtn ^tbtltm eineö 2;räum;n6en/ 
loott btnen 6e9m (Sxtoad^tn, nic^tö ali Me€r# 
muOund &btid Utibu SQon btn 91i:6eUen am 
bctctl — ^Ut arbeitet nUmanb, n>en nfcftc 
btt J^unger baju treibt« Mci n>imme(t t>on 
Siröelionen/ beren einjigeä @tfd)ift iHf in 
madbtUß ba% änbtti ebrlic^e £eute eben fo tocs 
nia tbm tbnntn , üti fte fe(6i7* £)pc& id) tbnt 
unfern @ele6rten Unrecht* <^^rr ^ertranD faß 
btUM ^cffertationen n6er bU ^offilUn unt> 

^ttt ** petit maitre Egyptien, «6er ftctl 

Xnoblandfy txnb @u9maut)e. ^err Sfc^arner 
m Im iBegriff eine neue (göltlon feiner liebere 
fecund wn J^aUer^ @eM(6ten in jn^eo Sbeilen 
berau^iuseben« £)er }n)e9te £()e{( if{ mit ubm 
fitzen ©tiicten t)on ^ageborn unt) mir Untt)firi 
Msen au^aefuUt. 3c6 fetbfl babe^ um nicbt 
tani muHi tu feon / eine € ( e m e n t i n e t>m 
fertigt/ fvelc^e/ fobalö fte aui btt treffe ifl/ 
04 Sbnen prefentlren tplrb* @ie tottben bic 
einflnfft bti mrna feftr merfllct» in Oerfelben 
fpfiren« 



118 

9}o^ eine d^Uhttc ^tttto&tbliUlt S)et 
9(6be b*jltnaut)/ t)et (!c^ mit f&tfetinnB bei 
Sournal ^tran^er (tt ^ariö 6elabe« ^at^ fef)# 
net ftc() nac^ SßCQftageii ^ an Denen et; sro§m 
^an^el (ei^ee* €r ^at aüt ttfobttlld^tn €b 
denfd^aften {u feinem föttuft, au^tv ba§ tt 
nld)t bmtfify t>ttHtf^t, mb a(fo in Der bcnU 
fc^en iiUtatut fe^r fremb iff. €r ^at f!(^ t)eö^ 
6al6 an tyevrn SSernftarb Sfc^arner gemenbef^ 
biefer a6ec f^unfdjic fcf^v, ba§ auc^ in SMd), 
n)0 man 6e(fei; ä. portec {(l, jemanD ein gufe^ 
QSttt {um ^ef?en ber €^re unferer geiflretc^en 
Nation unb btß Ü(66e b'9(rnaub tbun t0oatt. 
!SIeae{d)e n>irb gebac^er ^ert ^bbi bie grep^ 
f}Cit nehmen ^ 3f&ncn feI6({ feinet Slnliegen^ 
()a(bcr iu fcOtei6eh» fSHd)t alß 06 etn>an @i^ 
(tlbfl fic^ mit i^m 6emu5en fcUten; nein! e^ 
^at junge Seute ju Suric^/ bie aOe Oefc^^fcf/ 
(ic^feit^aben/ unter 3^rcr 9InfA^run$ bon 
3elt SU Seit einen 8lrt{fel u6er növa litterarla, 
4« Jpanbe'n fdnec g^rwurbcn ju eypebiren* 
2l6ec nl(bti ?JoIemrf*eÄ^ ci fcp bcnn ouf eine 
red^t feine unb boß^afu Slrt flclffreic^j benn 
in blefcm gaOe (tnb bk granjofen ungemeine 
8feböa6er bon geteerten ^agen* ©dc& m6*te 
icl) fafi bitten, fia^ ©fe SBefc^I geben mSc^^ 



fett/ mit bm XnaUn Seffind fauBetKc^ ju 
'wrfäöten» Sßfcjt ali ob tv bit juc&tlflcnbe 
Stutze nld^t t>etbUnt} (onbem tbtili focll tt 
^itntt an btt @tirne M/ tbtlli tveit ber 
(Snbitotd btn man Sep einer €rit{( fid^ t^orfetO 
Keffer burc^ bU @^afteä6ut{fc^e ^jiniet/ fe(tt 
anD taltfinnlQ in fpoteen / al^ bnvdfy bU can$ 
fiffd^e €rfttf c6er bm magifhalifcl^en Son eri 
^alun tDirb* 

£>{e Renten O. et €. 6a6en mir c^nlattfift 
einen Slnti^^^ilota« oDer ^^ilotimoi 
defc^icff* 2)a Se(TiR|^ $&{(otad / fo n)ie aOfe 
I>eutfc{^e^^eti nicOtl^i^ nac& ^ent gebrunsen/ 
fo fann ic& fein ittt^erflcf^tlic^eä Urt^eÜ fäOen. 
3c^ fe6e n>c&( ani bUfm cxitlid^m @thd, Da§ 
itfTindi. Wi^tai flto§e Segler ^abeti mu§; 
a6er {c5 toäqfc^te/ &a§ btt Son unjD einige 
flarfe S&se Diefer Sritif nic^t SInlag geben 
mSd^een/ bie 95erc(Mtlbidung ju erneuern/ beren 
pcft U@/ ^efflnd uüb €ompadnie/ tolbtt mld^ 
mit gutem Srfolg Bepm ^ublifo beMent ba# 
bem — — 3nöem ic& ftiefe« fcbrelbe, erbalte 
1(6 2)ero angenebmfle^ (Schreiben t)om 29« 3eni 
ner; aSie rubrenb unb tvie trj(i(ic(r ßnD für 
micb bie SSerftcberungen/ bU 6ie mir <>on 
Sibt^er unmonberten Sreunbfc^aft gebe«! 30 



12Ö 

habt |u sUldttt 3tit tlntn fdtltf t)ott tlntt 
greunbfn erl^aUen/ tootln ffe mir i^on einem 
fbtfixd) meldet / Oen fte t>on unferm t^etirett 
^tttn €^or^ercn er^alfen* 6le fann nietet 
genug SBorte ftnDen^ bie itb^afüsUlt {tlntt 
gütigen @e{{nnungen für mic^ {u 6efc&rei6en« 
£>ie innige ^reube/ Ote id^ anS biefen $rie^ 
fen Qtidfipft ^a6e/ tDirb burc^ bie ^Jormurfe 
Derbitterl/ bie ic^ mir macbc, ba^ id> ^b^tn 
buv(b mein langet <Stiaf(^n)eigen Unruhe utf 
mfad)tt )Die @runbe biefeä @ttafc()tt>etgenö 
fd}tincn mir ntcbt mc^r genugfam/ unb ic^ 
Ibin nur beflo unjufriebner mit mir fe(&fl/ je 
fi^rfer ic& mir 6etou6t 6in/ ba% feine a3rran# 
berung meinet i^erjend barän @c^u(b ^cbabU 
3c^ freue mic^ aber^ ba% munblic^e Unterre# 
bungen mic^ nun 6alb in btn ©tanb fegen 
toitbtn, bie SeUen^eit meiner SSriefe {u er# 
fegen* ^dt) ^ofe mit SInfang SRapä n>ieber su 
Suric^ {u fe^n; a6er mein fßor^aben i(i/ nict)t 
langer ^ ac^t ober s^(>n 2:age bofel6fi {u t)er# 
tveilen. iiSerfcOiebene Umfiänbe forbern mein^ 
©egenmart in %i6eracb* S>ie @ruube/ n>arum 
id> föetn oertaffe/ ftnb ein n^entg bermicfelt/ 
nnb biejenigen^ bie icb in petto bebaltt, finb 
njelt bringenber ali bie ejto(erifc()en^ welc&e 



I2l 

man bent lte6en $u6(i(um wmitfu ^aS 
legtere muß ftcO mit tem 93ern>anD $ufrieben 
itbtUf ba$ mir ein €ta6((ffet|ient ju fbibctaä) 
btwt^tfyt, t9ojti meine ©egenmart not^ig ifl^ 
6ie obet/ mein tbtuut ^vtunbi unb unfer 
SSr. fotten in baß innere meinet ^^erjenä fe^en* 
34> freue mic^ {um t>ovani auf Die £ectuce/ 
bie @ie mir t>erfprec^en* ^effinfl foO fte ber^ 
bejfentlic^ nic(}( bemegei^/ fie ben Sreunben 
beö @cb6nen unb @uten/ bie, gleicb ber unftcbt^ 
baren Sitd^t, allfer Orten {erjireue ftnb/. Dcxi' 
{uentbatten* ^id) b&nttf mnn man biefen 
rußigen jflopffecbter unb feine @cfellen ein^aar 
^abrfungeflo^rt macben (tege/ toaiQit tooücn, 
fo toärbe bie gute ©a^e 4ii(0tö ba6e9 t^erlie^ 
ren. ©te macben |tcb fo t>iele Seinbe unb geben 
fo oieU S5l6gen / ba§ man unä bie 9Kube er# 
fparen fSnnte/ mit it^nen antubinben. (£i to&vc 
mir febr unangenehm/ tt>enn biefe crit(fc()en 
^leinmelßer Don und ^nla§ befämen^ ß(^ für 
»icbtiger (u fialttn, ali fie finb* SDocb bon 
aOem biefem mfinbUc^* ^acbf^end toerbe icb 
36nen tint {u meinem S3ortb^i( projectirte 
6ubfci:iption für meine poetifcben Sßerfe ani 
befeblen. £>. etg. bructen ic^t, toie icb glaube/ 
^en $ian baoon* 



12% 

cxv. 

9(tt S6ent)enre(6ett* 

teurer f}m nnb ^reunb ! SRdne 9l2crreffe 
{u 35neit tDcrb (urd^ Derfc^iebene Ucfacben 
imm^r toeit^t viditftcttu ®ti6)afte, blc noc^ 
Doffenöef/ un^ eine SRoIfencur/ bie (n btn 
fommenbea Sru^Ung^tasen gemacht merDen 
foa, finb aOein ^in(2ttd(icl^ öfefen fänffd^uh ju 
recOtfertiden ; e< (itib a6e( nod^ andere meinem 
i^erjen n^^er liegende ^bf^altmstn ; mic^ bunft 
(umeilen/ ic^ mufTe 6eiau6ere fepn; SSern ff{ 
mir ni^t Utb, unt> boc^ tveig l(b nltbt, toie 
ic^ mfc^ batyon loöminben foO. ^d) ^offe nun 
bU ^fin^ften 6e9 3&nen ju feQern/ unb mein 
(^nefc()(u6 if{ fo fef{/ ba§ icO toa^^rfcgeinlic^er 
SBeife nid^tö t)ermttt(>cn fann/ baß if)n inbcxn 
tbnntt. 

€(ementine M ftc& ^^^tt fo tomlQ aU 
€(efera nnb Uloffe« eine deneigte ^uU 
na^me t>on ^errn it^ns nnb €omp* {u t>eri 
fprec^en; fte ^ae auc^ i^re ^'^^mo fc^on {um 
wtanß genommen; f?e ermarfet unö toünfdft 
ni(i)ti t)on liefen jfunflri^tern/ unb tth^U 
f!c6 n>cgcn t)er SJerfolaung/ bf^ i^r t^iedeict^t 



123 

DOli i^ttm Ut)oxfUf)t, in Semut^ mit bm 
SJepfaB bti ^vMcl , mit btn Zbtinm bct ta 
fennneti/ unb wit bet 3}a<^fic^e btt Stnn^Vi 
bU aütitlt efniflv J n)trf(ic^eä ^etbUnfl t>otaui0 
ft^u SEBenn t^it, t>txmbst unfercc ®cunöfage/ 
nic^t nur Oie Mittel/ t9oburc(> tolt gemifTen 
£euteti gefaUen fSntiten/ ni^t gebrauchen 
tDoOen/ fonöertt fogar aSed antotnbtn, um 
i^neit nic^t }u stfaHctif voatnm foüun 
tok unä benn Mübl^ct galten , toenn tülv 
unfern 3tt?ecf erreichen? — 5Mefe SSetracfteunj/ 
bunft mic^/ foHte un^/ in Slbftc^t obdeDac^^tec 
critjfc^er S5feDermanner^ fo sM(i)shltii mas 
c(^en/ baS tolt tbrer Sesenmoirt unb ibter Ur# 
ebeüe/ i(^reä jobetf uu5 i^rer ^inbammnnß^ 
nid^e me^r a€t)(e(en/ ali bcS (BumUni Der 
@DntmermtV:n ober Deä üu&tfenä Der Saubi 
fv&fd)e. 3cb fege ^ierbe^ {um tovauS, bag 
me^rgeöacOte fun|}r{c9(er((c^e ^erfonen fo bumm 
unO fo bodbaft {ugleicft fepen^ baß ibc S3eQ^ 
fad feine €&re/ unb ibre SSerOammun^ feine 
&^anbt macben fonne* @efe$t aber fte toaren 
in>at in fUbfid^t bei mutni fo bo^^afe ä(^ 
b(t franj6ftfcbe SteroA^ baQtßtn aber imt^ 
Denen man !£alente/ SBig/ Sgeiefen^eit unb 
«^enntni^ ber fcb^nen ^unfie nicbt abfprecben 



124 

tinntt, fo f6mbt i^t Utt^tiU t^ndtaöjttt btt 
^oif^it, toomit ti t^ermifc^t toite, gar feftc 
in ^tttadftnns tommcn. 3^te fdoi^tit tann 
fte too^t brntstttf bent/ toai fn unferti SBeri 
Utt due ifi/ oie &tvt(ittidUlt ju t>erraden/ oOft 
i^m Sbtutti)tmni einen fauiiifc()en !!;on {u 
geben / unO i^ren Xabci ju ^amffc^em 6pott 
{u t)er6<teern; ahtt bUfci hindert nic^f/ t)a§ 
in intern Urt^eit t>iele^ tontet mb tldtld fe?* 
aSenn biefeä n^lrflfc^ unfer S<^a n>&re/ fo toatt 
t)te einttge un^ anftanOig ^^areep/ &a§ n>ir/ 
n)ie ^lato, mä fit i&ren Sabe( Qav ^Sflic^ 
teöanften unö t>ecjlc<>ereen , tag toic funfttg 
teflo forgfaltigec fepn nooBten, bfe ge^Iec {u 
bevmtibm, bU fle an unö bemerfe Ratten; oba 
ba§ tolt mie ein anberec @riec6e aufriefen: 
toaä toutbtn fie erf{ fagen^ benn fle mic& fo 
gut kennten/ aiä icb feI6f!! r- ^ic^ baucht 
ferner / n>{r foOten nnß, mnn gebac^ier Sau 
@eat( baben foOffe/ ade^ au^meic^en^ tt)aö 
un^ be9 Dem $u6Iico baß Slnfeben gäbe/ ali 
ob (oir unö Durd^ d^ba(tfU $unf{ric(>(er beleih 
bidtt b'ulUn. — S>enn man fc^Iießt fo : n^enn 
Die Don icfflttd mb gompagnie gefaDelten 
^cribentenralt3ie*edeeaDetttt>or6en, fo foOen 
na* ©etpobnbeit t)er alttn g)erfcr, ficfr für 



125 

blt m\>fandtntn ©c^laae UbanUn nnb ficft 
Beffern; i(i i^nen aitt Unrecht ^efc^e^en/ fo 
i({ ti toibtt t^re SEBurbe/ btm jufc^aucnbett 

ten unb fat^rtfc&e Slntip^enim ein (BptUaUl {u 
geben ^ ba^ wn aütn anbcxn, au§er ben ^o^ett 
Sneereffenten / mit ben SRauferepm btt ^axtu 
miitt in bie gleiche Kategorie gefegt tpirb. 
Unfere Urnftanbe finb fo fieiicK^f/ ba§ toir/ 
o^ne unö fe(((f fBert)ru§ nnb 'Slaä)ti)ca juiui 
liefen/ nfc^t tinma^l b'u t0iTtli(i)cn ^ebltt^ 
oft unb Diel gebac^tet Siriftatcften rügen bär^ 
fen; (enn tt>ir f)aben eö bereite fo tvett ge# 
htaditf ba^ tpir für parte^ific^ angefe^en 
mrben^ iinb n^enn mir fc^on bemeifen tinnin, 
ba% ber ^onig ^iba^ auriculas asini f)aitf 
fo 0u(?ett und aUe 9BeU in : quis non habet ? 

S>iefe unb biete anbere S&etrac^tungen / bie ic6 
aniufieOfen 3^lt unb 9Bei(e genug ge6a6c f)ahe, 
finb bie Urfacfte/ foarum i(b ci n>eber ^errn 
6tein6ru4>el noc^ J^errn D. Zimmermann ü6e( 
nehmen fann/ ba6 fk mit ben S^erfaffcrn ber 
critifd^en %i61iot^ef fo biflld) unb yoUtifd^ 
berfa^rem S^ie ^jflicftfeie unb $o(itif, mit 
meid^er mir einem 6tiere ober mät^enben Jpunb 
wßmldtimf tfl eine W^t, bie mir und felbü 



^ 



126 ^ ^ 

fc(^u(t)id (tnb* 3c& ml% uicOt tok i(b in Ofefe 
£)(dreftton in ®uni{en unferer @at<iiie defomi 
men bin. ^Uütid)t ge^t ^^ mit, feitbem ic& 
fo meit t>on öiefen Seutett t>erfe$t 6iR/ ba9 
idf bttfnaf>t if)vti Xiaft^ni t>ttatfftn ^abc, toie 
btn Wlofop^tn, bU gtünbcv tdon btn ^tM 
id)tn urt^eiUtt/ mnn (it fic^ t>cn i&nett enf^ 
/erat ^a6en/ ali menn fle unter i^ncn (eben* 
SieOeid^t if{ e< auc5 ein Qfct% tyon ZoUtani, 
t)te feft geraumer 3^U beo mir fo ansma^fcn, 
ba9 fit ftcb fo^ar bli auf ®oetf(^eO/ diicolai 
unt> «efjins (jeöen In feiner 2frt) erflrecft 3* 
mn% eä leiben/ t>on btn Ottbobc^ftn für einen 
£atitubinariu^/ unb bon ben ^^(oten Qdt fht 
b^tttebop itbalttn iu toerben; cc^ bnUt micb 
getaffen in btn p^itofop^ifclien SRancel tin, 
unb (äffe über mic^ ^erabregneu/ bii ti anU 
f)htU 

$S3enn Id^, mein t^eurer ^reunb/ über bie^ 
fen $unfe ni^t me^r benfe n>ie t^mabli^ fo 
tnu§ce idf 3^r ^er{ t>erfenttto/ n>enn fc^ nur 
einen Sluaenblict beforgin tönnfe/ ba^ mir 
meine biefleicbc ju meit flebenbe £oIerani 3&re 
Siebe entsieben fonnte. 3cb ^offe au^, bie 
^rtiarunsen/ bit icb 3bnen balb munblic^ 
&ber biefe unb anbere SSernnberunaen in mei^ 



127 

ntt Senkrt 0e6en mxbtf mxbcn totniQÜeni 
{eigen/ ba^ mein ^erj nictitö Da6e9 t>erlo()reu 
M/ un^ t)a§ icO t>ie ®uten nld)tß btfto min^ 
t)er Iie6e/ toenn id) 0(eic$ bie ^ifen mit met^r 
^altfinn. anfe^e^ alä ej^mal^* 3c& Oin n)eic 
entfernt/ mir ein S3ert){en|l (arau^ {u machen/ 
ober (tejeniflen bon meinen S^ennben ju mig^ 
biOcden/ Me nac^ einer andern Ueberjcugung 
^anDe(n* »Den 9i6f!c6ten nac^ f^abcn n>ir aOe 
9iec()t/ nur bie SRittel to&t^U ycbtx nact) feiner 
^mpftnbung unO €inftct)ten / un5 DieUeid^t 

f)auptf&d)U(t) pro situ corporis organici, n>ie 

0er d^tt SBolf fagt. ^ö t)auct)t mic^ fe^r 
toa(^rfc^einUc(>rDa6 Die @(etc(rduUiafe!t/ mit 
mld)tt ict> bU Spinae Oief^r SBele aufe^e^ eine 
Srudjt t)er Cnttpurfe fc9^ bic feit einiger 3eft 
meine ganje @eele einnehmen/ unb (um Stoect 
Men/ mir unD einer tperfou/ tit mir t^et 
Fimmel fel6(l jur @efä(»rtin meinet Ubeni 
6ef{immt {u ^abett fc^eint/ eine gluctiicbe fJUi 
Uaiu iu berfcOaffen. S)ie ^efcf^affen^it biefer 
(SnttDurfe/ Oie SRittel baitx nixb bU $erfon/ 
ber läf erma(>nt ^abe/ n>erben ber t>orne(^mf{e 
Gegenffanb unferer freunt)f(baftli(^en Unterce^ 
bunaen fepn. $5iö babin bitte icb <Sie/ mein 
teurer Srennbi bai SSenige/ tvaö icb ficmcU 



L. 



128 

btt, ati ttmi aninU^tn, bai ntxt^ntn nnb 
tinferm if^tutxn SBrcItlnder gefagt <(?• ÜRlc(> 
t erlangt fe^r na(lt> btt 3tU, ba Id) &U h^btr 
meine n>ertfteflen unD lfe6f!en grennOe/ |u 9»*^ 
fern meine« Diepgen itbtni, mb {u SRot^ae^ 
bern meine« f unfeinen toerbe machen Knnen ! 
6ie na&erf (i*; aber iuglelcb Die Seit ber 
5rennunfl^ bon ber gteube, bem Ztoft mb 
ber ijoffnung meine* itbeni , üon ber bejfern 
^alfee meiner felbf!/ ble bai SM u^ö t>k 
eeele afler meiner €nttt)urfe fär bU 3ntnnU 
iff/ unb boii ber leb n lebt r eben fann, well 
man bejlo noeniger fagen fann / je mebr man 
empfinbet* 60 1(1 unfer itUn ein bejiSnblfler 
©ecbfel/ jebe« iSnt mirb erf auf t / unb jeber Ser# 
lud erfe§t* «eben 6le m^U mein tbeurer greunb \ 
€mpfeblen ©le micb meinem tbturen ^erm 
€&orberm unb ber|t*ern ibn ber unberanberi 
Un ©tarfe affer meiner gmppnbungen für ibti* 
3(b fege ml* m &ln, unferm ©uljer In 
»erim itt fcbrelben. ©ein ©cbicffal W meine 
©eele öertounbef* & fcbrieb mir »enlfleSafle 
t)or bem tob feiner ©eliebten. & fab be« 
9lu«dand bot, unb bat micb um SRltteiben. 
iaifcn ©le un« l&n burcb unfre mltlelbenben 
Z^xanm tth^tn, bieg lf{ ber eintige Srof!/ 



J*9 

bm bttUnld( im ttficn eaufen tti Bi^mttt 
Iti annehmen tann , titv baS größte @ut t>m 
loftreii ffat, baä bn ^(mtnel in bUftt SB«« 
dthen tann, unb bai n fa feltm Qitbt. 

iUbtn ,©ie 35rc» muianb, UR^ 8fau6<it 
6te Daß « »u anfielt flans Der a&rjgc jf?. 



CXVI. 
A Zimmermann. 

Berne, ce 33. A^vril 1760^ 
On m'apprend, mon eher ami, que vous 
avez recu une voeationde Gcettingue. Teile 
qu'on me d^pcint la place, qu'on vous offre 
je ac doute pas que vous iie Tacceptiez, et 
malgr^ ce que mon amitie pour vous souf- 
frira d'un si grand eloignement, je vous y 
exhorterois si mon conseil pouvoit elrc de > 
quelque poids. Je suppose que Mr. Tschar- 
ner qui est dans les m6mes scntiments^ 
vous en aura ecrit tout ce qu'il pense; je 
vous ^pargnerai donc la lepetition. Tout 
ce que j'ose vous prier, mon eher Monsieur, 
c'est de me dire ce que vous avez resolu 
lä dessus. Je voudrois le savoir, puisqu'cn 
cas que vous resfassiez dans volre pa- 



130 

trie, j'ai une proposition k yous faire et des 
desseins ä tous communiquer. 

Faites agr^er ä Madame TOtre ^pouse les 
assurances de mon tendre attachement. J'ai 
iti fier de Fapprobation qu'elle a donnee 
k ma Clementine aussi . bien que de la 
"vdtre. 



CXVII. 
Au M £ m e« 

Berne» ce i. May 176«. 

Üue lettre de Vous, Monsieur, 'apres un 
silence de si longue dur^e, m'a donn^ un 
plaisir si sensible, que j'ai oubli^ pour quel-* 
ques momens combien eile differoit de Cel- 
les que j'ctois accoutume de recevoir aufre^ 
fois de Vous« 

On parle ici de Yous bien dÜFeremment: 
les uns disent que yous acceptez la Yoeation 
k Goettingue, les autres, que yous allez k 
Paris; je me tiens k ce que yous me dites 
YOus-m6me« Quel parti que yous prennie^ 
YOUS ne sauriez jamais £tre assez^ heureusj 
au gr^ de mes souhaits. 

Je Youdrois, au üeu de you3 ^crirc, pou« 



voir m'eniretenir de bouche avec vous, pour 
Yous apprendre fout ce qui m'est arrive ici* 
d'interessant. Mais je doute si je pourrois ,? 
avoir cette satisfactlon avant mon retour 
dans ce pays que je vais quitter pour trois 
mois environ. Je me contenterai donc de 
YOUS parier de mon dcssein principal et de 
YOUS demander ce que yous en pensez. Mon 
penchant decide pour un- genre de Yie, in- . 
dependant et eloign^ du monde, m'a fait 
renoncer entierement a tout etablissement 
fonde sur un.emploi public et des dcYoirs 
civils. La difficulte etoit de concilier ce 
pencbant avec mes circonstanccs ; je crois 
en avoir trouY^ le moyen, le voila. 

J'ai r^solu d'etablir unc librairie avec une 
imprimerie k moi, que j'occuperai en partie 
de rimpression de mes propres compositions, 
en partie de quelques coUections de pieces 
interessantes et choisies de philosophie el 
de litterature, en partie de bonnes traducti- 
ons des morceaux les plus beaux de l'anti- 
quit^ et de quelques ouvrages modernes, 
dig^es d'etre aussi repandus qii*il est pos- 
sible. Mes amis et*surtout Mr. Tscharner 
xn'y encouragcnt et on mc conseille de m'<> 



t 



13^ 

tablir pour ccla k Zofingue^ qu'on me dojine 
pour un lieu tres propre k une entreprise 
de cette nature et tres agr^able en meme 
lems poyr le s^our. Vous sentez, mon eher 
Monsieur, que mon dessein, poür remplir 
mes esperances, demande abisolument le se- 
cours de plusieurs hommes habiles, dispo- 
&6s k m'aider dans les travaux litteraires, 
des trmts de qui je voudrols ^nrichir le pub- 
lic II est naturel qu'en jettaat les yeux sur 
lous ceux qui seroicjit propres ä cela^ vous, 
vous soyez oflTert entre les premiers dönt Ja 
capa,cite me promet cette assistance absolu- 
ment n^cessaire ä mes vues« Mais sacbant 
que vos occupations de dcvoir avec Celles 
oü vous etes engage par rappqrt au public, 
rempiissent apps^rement la plus grande par- 
tie de votre lems, je n'ose pas me flatter de 
vous pouvoir engagcr autant que je soubai- 
terois pour l'avanlage de mon entreprise et 
celui du public. Parmi'mes autres desseins 
est celui de donner a l'Allemagne une tra- 
duction complete de toutes les oeuvres du 
Comte de Shaftesbury, Son Inquiry concer- 
airig virtue et ses Moralists ötant dejä tra- 
luifs par Mr. Spaldijag, il hc reste que la 



133 

lettre sur renthouslasme, le traite sur le 
sens commun, l'avis ä \m auteur, et les 
Miscellanees. Ccst parceque je sens ce qu'il 
faut ßtre pour traduire Shaftesbuiy, que je 
voudrois vous pouvoir persuader d'entrepren- 
dre un travail aussi digne de voiis. Je ^^is 
presque sür, que le seul plaisir que tous en 
auriez, sufBroit pour vour y engager, si 
d'autres circonstances pourroient vous le per- 
mettre« Ayez la bonte, Monsieur, de me 
dire vos pensees lä-dessus, mais s'U est 
possible, donnez moi des esperances. 

Je Toudrois aussi r^galer notre nation 
d'une traduction de toutes les oeuvres de 
Xenophon, digne de cet aimable disciple 
de Socrate et ami d'Agesilas. Mais oü trou- 
Ter rhomme de lettre capable et dispos6 
pour un travail de cette nature* Je le cher- 
cherai 'partout \ et je me fpliciterai bien si je 
l'aurai trouv^. 

Je vous ai dit que je me propose de 
donner en forme d'ouvrage p^riodique, un 
recueil choisi d'essais de philosophie et de 
poesie de difR^rens auteurs. J'inviterai tout 
ce qu'll y ^* de bons esprits et de bonnes 
. plumes en Allepiagne pour y prendre parf; 



' < > 



«34 

jopais je me reserveral le droit de choisir 
parmi les productions qu'ou ^m'dnverra. Je 
ne'voudrois rien donner que d'excellent et 
je serois sourtout €xtremcment difficiie par 
rapport aux poemes« 

Je mettrai des prix aux meilleures traduc- 
lions de quelques morceaux de Paniiquhe.. 
Comme par exeiftple, quelques idylles de 
Theocrile, les ^ Georgiques de Virgile, les 
lettres d'Horace etc. Ea^ un mot, je lache- 
rai de rendre mon entrcprise utile au pub- 
lic et propre en meme tcms a me procurer 
une aisance honn^te. Quoique je nc pre- 
tendi pas de seduire des hommes de g^nie 
et de goüt) tels qu'il me faut pour seconder 
mes dessins, par l'espoir d'une recompense, 
qui jamais ne pourroit 6tre proportionnee 
h. la valeur intrinseque de leurs travfaux^ 
je suis bien resolu pourtant de partager avec 
eux les fruits de mes entreprises, et comme 
j'ai lieu de me flatter de quelque succes, 
j'espere de leur pouvoir donner des mar- 
'ues beaucoup plus solides de läa recon- 
issance, qu'on n'est accou turne de recevoir 
mains tenaces des libraires vulgaires. 
oilä, mön eher Monsiour, une partie de 



135 

ce que j*avois ä vous communlquer. Je 
send charm^ si mes dessins paurront merl« 
ter Totre approbation, et je m'estimerai 
heurcux, si vous daignerez les animer et 
enfretenir par le secours de.votre genie* 



cxviir. 

Au M e m e. 

Betne, ce 14. Mai 1760. 

Le coBtenu de yotre lettre du 12. Mai me 
foumit un nouveau motif de faire un^ petit 
detour h, Brougg en retoumant dans ma 
patrie. II faut absolument que nous nous 
Toyons de face Mn face. En attendant je 
Tous apprendrai en peu de mots ce qui 
m'est arrive pend^t le i. Mai. 

Cetoit ce jour li que je recus une lettre 
de ma mere, datee du i6. Avril, oü eile me 
manda que la mort de Mr. H. **, un de 
nos Premiers magistrats, rendroit s6loa tou- 
tes les apparences vacant le poste de Pre- 
teur ou Stadt -Ammann, que j'avois brigii^ 
ily a trois mois, et que j'avois manque 
alors par les bons Offices de ce m^me Mr. 
de H*f. Ma mere m'assura que ce meme 



J36 

poste, en cas quUl deviendroit vacsnf, ne 
pourroit paS' me manquer une seconde tois, 
et que je n'arois» qu'k me declarer. Je lui 
^crivis le 4. Mai que je priois moa pere 
d'employer tous les moyens conveaables 
pour obteair ce poste de Preteur pouir moi, 
qui etoit le seul qui rpe convenoit, puis- 
qu'il n'avoit rien ä deoieler ayec le gouver- 
nement de la ville, et qu'il me laisseroit la 
plus grande partie de mon tems k ma libre 
disposition; je declarai en meme tems qu'ui^e 
place de conseiller rians notre ville me pa.- 
Toissoit incompatible avec mcs autres des- 
sinsy qui etoierit de travailler ä me procurer 
une retraite libre et honn^e, et qu'en cas^ 
' qu'au lieu du poste de preteur, celui de 
conseiller deviendroit vacant. je renoncois 
par avance ä ce dernier. Voilä ce que 
j'ecrivis k ma mere le 4. Mai. Le 8, je re- 
(Qois une gr^ndissime lettre de mon pere^ 
oü il me mande, que la mort du cbef de 
»jiolre petite republique, y avoit cause une 
grande catastrophe; que Mr, de B^^ a la 
lete de tout ce qu'il y avoit de bons cito- 
yens dani notre ville, avoit soUicite mon 
pere de demander pour moi la place de 



137 

eonseiller sur le banc des nobles , vacanic 

par Felection de Mr. de B*^*^, et que le 

trouvant absolument indispos^ ä faire celle 

demarche, ils l'avoient presse si \ivemeMf, 

et Favoient coujure par des motifs si puis- 

sans, qu'il avoit e'le enfin force de ceder et 

de reconnoifre pöur cette fois dans la voix 

generale du peuple, celle de dieu ; mais que 

connoissant mon peu d'inclination pour un 

emploi de cette näture, il avoit declare riet- 

tement que le seul pas quil ferolt pour s^ao- 

quitter de son devoir , seroit , d'aller chez 

Mr. le Bourgemaitre de G **^ pour le prier 

de mettre mon nom sur la liste des pr^ten* 

dans. Qu'en effet s'etant born^ ä cette seule 

demarche, il avoit ele surpris agk-^ablement 

de me voir elu le 3o Avril eonseiller per 

unanimia, et que la nouvelle de cette 61ec- 

tion avoit caus6 une satisfaction et une 

allegresse g^nicrale et extraordinaire parmi 

tous les citoyens du parti ^vängelique. J'es- 

sayerois en vain de vous d^peindre l'em-» 

barras efxtrime oü je me trouvai apres avoir 

lu et relu cette lettre de mon pere. 

Au premier coup d'oeil je crus tous mes 
projets" renvcrsjes et toutes mcs esperancös 



140 

de profcsseur, par excmple, paroit a la plui 
part des Allemands un poste tres ayanta^^eux 
pour un homme de lettres sans place. Mais 
rien de fei ne me couvient. Le seul posle 
avantageux pour moi seroit celui qui en 
me delivrant de toute sorte d'affäires pub- 
liques, et de devoirs de socl^te, m'assurät 
^ pour loute ma vie de rindepend^nce , de 
Taisance et de la liberte de suivre mes goüts 
en toutes choses; Je suis tres persuad^ qu'ii 
n^y a point de poste semblable pour moi; 
la* societe n'accorde des bienfaits qu'k con- 
ij,y. dilion de retour. Celi n'empeche que je 
ne sois tres curieux de savoir ce que Mr. 
le com(e de *^* (<iue je soup^onne d'etrc 
un ministrc hanovrien) voudroit ftire de 
moi. Je serai charme de me pouvoir expli- 
quer avec vous de bouche; mais deux ou 
trois heures que je vous pourrai voir k 
Brougg, ne sufHront pas pour la dixieme 
partie de ce que je soubaiterois de vous 
communiquer. Ayez la bonte, Monsieur, 
de faire agreer ä Madame Zimmermann le§ 
assurances de mon devouement parfait. 



141 
CXIX. 

Au M S m e. 

Berne, ce 17. Mai' 1760, 

Je suis tres fache, Monsieur , de ce que 
mon depart fixe au 20 Mai a si furieuse- 
ment dcrange, comme vous dites, vos idecs, 
en vous arrachant le secret du nom de Mr. 
le Baron de Klinkpwström. Quoique presse 
de me rendre incessament oü mon destin 
ju'appelle, je crois devoir i ce genereux in- 
connu cet egard, de differer mon depart 
jusqu'au 22 Mai, pour apprendre ce qu'il 
a k me proposer et pour lui donner d'ici 
ma reponse. J'aurois souhaite, Monsieur, 
de vous voir; mäis^ plusieurs raisons me 
priveront de cclte satisfaction ; je ne passc- 
rai pas par Brougg, et je ne vois point de 
probabilit^ de vous rencontrer ailleurs. 

Je vous prie d'assurer Madame Zimmer- 
mann de rimmutabiiile de tous xsi^s senti- 
mens pour eile. Helas! il ne me faut pas 
seulement renoncer ä i'esperance de passer 
une partie de ma vie ou avec eile, ou 
proche d*elle; il faut peut-etre renoncer a 
40U ^miü^. Utt nuAge que la mort seule 



14^ 

fera ^ranouir, va mc caclier dorenavant a 
ses ycux; j'eh souffre, mais je suis accou- 
tume i sou0rir depiiis long-lems, et je 
prcndrai le parti de m'envelopper et de me 
laire« 



cxx. 

A Mr. Tscharner ä Berne« 

A Biberach le 13 Aoüt 1760. 

Je serais au desespoir, Monsieur, si inon 

silence avoit pu vous faire douter un instant 

de la constance et de la vivacite des senti- 

mens que je vous ai vouee ä si juste titre; 

croyez, que Timpossibilite de satisfaire mon 

coeur i cet ^gard, et les raison^ qui en ont 

ete la cause, m'ont paru egalement penibles; 

depuis que j'ai mis le pied dans ma patrie^ 

j'ai eu peu d'instans jusqu'ä celui-ci, je 

ne dis pas heureux; mais seulement tran- 

quilles, et teh qu'ils les faut, pour etre ca- 

pable de se livrer au doux souvenir du 

passö, et s'entretenir avcc ses plus chers 

amis. — Oblige de m'abandonner au torrent 

CS affaires; accablö pendant les premiers 

Urs de visites et d'ünportuns; enveloppe 



depuis dans les intrigues qui precedent chez 
nous r^Iection du premier magistrat ; con- 
traint meme de jouer le röle d'acteur prin- 
cipal, aussi odieuX, qiie nouveau pour moij; 
Iracasse par tout ce qu'il fallait ou dire ou 
entendre, ä quoi po«vais-je employer les 
moments qui me restaient! ä me plalndre 
de mon sort , a jetter des regards tristes et 
languissants sur le passe; i me repeller ces ^ 
jours heureux dont plusieurs se sont ecou- 
les avec vous, et votre charmante epouse, 
dans l'agreable campagne , dont le sejour 
est plus riant que celui de nos sombres ha- 
meaux. Je ne reussirais pas ä vous donner 
une idee nette, des intrigues de notre etat 
politique; il me sujBSra de vous dire, que 
i'election d'un consul romain, du tems des 
Glodius, n'^tait pas plus difEcile, ni plus 
turbulente que celle d'un cönsul de notre 
ebetive ville l'a ete dernierement.' Enfin, 
apres y avoir employ^ six semaiii^ entiires, 
Qous en sommes venus k bout, en rendant 
vacante la place de directeur de la cbancel-* 
lerie, pour laquelle je suis actuellement en- 
core-en guerre avec des rivaux qui cmplo- 
yent toute sorte de moyen$ pour me faire 



/ 



V 



«34 

znais je me reserveral le droit de choisir 
parmi les productions qu'ou ^m'dnverra« Je 
ne'voudrois rien donner que d^excellent et 
je serois sourtout extremcment difficiie par 
rapport aux poemes« 

Je mettrai des prix aux meilleures traduc- 
lions de quelques raorceaux de Pantiquite. , 
Comme par exeiftple, quelques idylles de 
Theocrile, les ^ Georgiques de Virgile, les 
lettres d'Horace etc. Ea^ un mot, je lache- 
rai de rendre mon entreprise uüle au pub- 
lic et propre en m^me tcms a me procurer 
une aisance honn^te. Quoique je iie pre- 
tendi pas de seduire des hommes de genie 
et de goüt, tels qu'il me faut pour seconder 
mes dessins, par l'espoir d'une recompeuse, 
qui jamais ne pourroit 6tre proportionnee 
h la valeur intrinseque de leurs travfaux, 
je suis bien resolu pourtant de partager avec 
eux les fruits de mes entreprises^ et comme 
j'ai lieu de me flatter de quelque succes, 
j'espere de leur pouvoir donner des mar- 
ques beaucoup plus solides de läa recon- 
xioissance, qu'on n'est accou turne de recevoir 
des mains tenaces des libraires vulgaires. 

Yoilä, mön eher Monsiour, une partie de 



135 

ce q[ue j'avois ä vous communlquer. Je 
serai charm^ si mes dessins paurront meri« 
ter votre approbation, et je m'estimerai 
heureux, si vous daignerez les animer et 
entretenir par le secours de. votre g^nie. 



cxviir. 

Au M e m e. 

Betne» ce 14. Mai 1760. 

Le coBtenu de votre lettre du 12. Mai me 
foumit un nouveau motif de faire un^ petit 
detour Ji Brougg en retoumant dans ma 
patrie. II faut absolument que nous nous 
voyons de face ^n face. En attendant je 
vous apprendrai en peu de mOts ce qui 
m'est arrive pend^nt le 1. Mai. 

Cetoit ce jour li que je recus une lettre 
de ma mere, datee du i6. Avril, oü eile me 
manda que la mort de Mr. H. **, un de 
nos Premiers magistrats, rendroit selon tou- 
ies les apparences vacant le poste de Pr^- 
teur ou Stadt -Ammann, que j'avois brigu^ 
il y a trois mois, et que j'avois manque 
alors par les bons Offices de ce m^me Mr. 
de H*f. Ma mire m'assura que ce meme 



J36 

poste, en cas qull deviendpoit vacanf, ne 

pourroit pas- me manquer une secondc fois, 

et que je n'arols» qu'i me declaren Je lui 

^Grivis le 4. Mai que je priois moa pere 

d'employer tous les raoyens convenables 

pour obteair ce poste de Preteur pouir moi, 

qui etoit le seul qui lyie convenoit, puis- 

qull n'avoit rien ä demeler ayec le gouver- 

nement de la ville, et qu'il me laisseroit la 

plus grande partie de raon tems k ma libre 

disposition; je declarai en meme tems qu'ui^e 

place de conseiller dans notre ville me pa.- 

Toissoit incompatible avec mcs autres des- 

sins, qui etoierit de travailler ä me procurer 

une retraite libre et honn^e, et qu'en cas, 

' qu'au lieu du poste de preteur, celui de 

conseiller devieiidroit vacant, je renoncois 

par avance ä ce dernier. Voilä ce que 

j'ecrivis ä ma mere le 4. Mai. Le 8. je re- 

MQois une gr^ndissime lettre de mon pere, 

oü il me mande, que la mort du chef de 

.jiotre petite republique, y avoit cause une 

grande catastrophe; que Mr. de B^^ a la 

lete de tout ce qu'il y avoit de bons cilo- 

yens dan$ notre ville, avoit soUicite mon 

pere de demander pour moi la place de 



137 

conseiller sur le banc des nobles, vacanle 
par Pelection de Mr. de B**, et que ie 
trouvant absolument indispose ä faire cefle 
demarche, ils l'ävoient presse si •vivemeiit, 
et l'ävoient conjure par des motifs si puis- 
sans, qu'il avoit e't^ enfin force de ceder et 
de reconnoifre pour cette fois dans la voix 
generale du peuple, celle de dieu ; mais que 
connoissant mon peu d'inclination pour un 
emploi de cette näture, il avoit declare net- 
tement que le seul pas quil feroit pour s'ao- 
quitter de son devoir , seroit , d'aller che» 
Mr. le Bourgemaitre de G ** pour le prier 
de mettre mon nom sur la liste des prelen- 
dans* Qu'en effet s'etant born^ h cette scule 
demarche, il avoit ^le surpris aglreablement 
de me voir ^lu le 3o Avril conseiller per 
unanimia, et que la nouvelle de cette elec- 
tion avoit caus6 une satisfaction et une 
allegresse g^nierale et extraordinaire parmi 
tous les citoyens du parti ^vatngelique. J'es- 
sayerois en vain de vous d^peindre Fem-» 
barras cxtrime oü je me trouvai apres avoir 
lu et relu cette lettre de mon pere. 

Au premier coup d'oeil je crus tous mes 
projets' renv erstes et toutes mes esperances 



< ' y 



140 

de professeur, par excmple, paroit ä la plu^ 
part des Allemands un poste tres arantag^eux 
pour un homme de lettres sans place. Mais 
rien de tel ne me couvient. Le seul poste 
avantageux pour moi seroit celui qui en 
me delivrant de toute sorte d^afiaires pub* 
liques, et de devoirs de sociale, m'assurät 
^ pour toute ma vie de rind^pend^nce , de 
Taisance et de la liberte de suivre mes goüts 
en tou tes choses. Je suis tres persuad^ qu'il 
n^y a polnt de poste semblable pour moi; 
la, socicte n'accorde des bienfaits qu'ä con- 
dilion de retour. Gelä n'emp6cbe que je 
ne sois tres curieux de savoir ce que Mr. 
le comte de *^ ^ (que je soup^onne d'etrc 
un ministrc banovrien) voudroit mire de 
moi. Je serai cbarme de me pouvoir expli- 
quer avcc vous de bouche; mais deux ou 
trois beures que je vous pourrai voir k 
Brougg^ nc suiBront pas pour la dixieme 
partie de ce ijue je soubaiterois de vous 
communiquer. Ayez la bonte, Monsieur, 
de faire jigröer a Madame Zimmermann lc§ 
issurances de mon devouement parfait. 



14» 

CXIX. 

Au M S m e. 

Berne, cc 17. Mai' 1760. 

Je suis tres fache, Monsieur, de ce que 
mon depart fixe au 20 Mai a si furieuse- 
ment derange, comme vous dites, vos idees, 
ea vous arrachant le secret du nom de Mr. 
le Baron de Klinkpwström. Quoique presse 
de me rendre incessamcnt oü mon destin 
in'appelle, je crois devorr k ce genereux in- 
connu cet egard, de difFerer mon depart 
jusqu'au 22 Mai, pour apprendre ce qu*il 
a k me proposer et pour lui donner d'ici 
ma reponse. J'aurois souhaife, Monsieur, 
de vous voir; mäis\ plusieurs raisons me 
priveront de cette satisfaction ; je ne passc- 
rai pas par Brougg, et je ne vois point de 
probabilit(5 de vous rencontrer ailleurs. 

Je vous prie d'assurer Madame 2Limmer- 
mann de l'immutabilile de tous mes senti- 
mens pour eile, Helas ! il ne me faut pas 
seulement renoncer a l'esperance de passer 
une partie de ma vie ou avec eile, ou 
proche d*elle; il faut peut-etre renoncer k 
50U ^nuti^. Utt nu^ge que la mort seule 



142 

fera ivanouir, va mc caclier dbrenavant a 
scs yeux; j'eh souffre, nrais je suis accou- 
tume h sou0rir depiiis long-tems, et je 
prcndrai le parti de m'envelopper et de me 
taire. 



cxx. 

A Mr, Tscharner a Berne. 

A Biberach le 13 Aout 1760. 

Je serais au desespoir, Monsieur, si inon 
silence avoit pu vous faire douler un instant 
de la constanee et de la vivacite des senti- 
mens que je vous ai vouee k si juste titre; 
croyez, que Timpossibilite de satisfaire mon 
coeur i cet ^gard, et les raison^ qui en ont 
ete la cause, m'ont paru egalement penibles; 
depuis que j'ai mis le pied dans ma patrie^ 
j'ai eu peu d'instans jusqu'ä celui-ci, je 
ne dis pas heureux; mais seulement tran- 
quilles, et ieh qu'ils les faut, pour etre ca- 
pable de se livrer au doux souvenir du 
pass^, et s'entretenir avcc ses plus cbers 
amis. — Obligo de xn'abandonner au torrent 
^es affaires; accablö pendant les premiers 

Urs de visites et d'importuns; enveloppe 



depuls dans les inlrigues qui precedent chez 
nous l'^lection du premier magistraf; con- 
traint meme de jouer le röle d'acteur prin- 
cipal, aussi odieu^, qiie nouveau pour moij 
Iracasse par tout ce qu'il fallait ou dire ou 
entendre, ä quoi pouvais-je employer les 
moments qui me restaient! ä me plaindre 
de mon sort , ä jetter des regards tristes et 
languissants sur le passe; ä me repeller ces ^ 
jours heureux dont plusieurs se sont ecou- 
Us avec vous , et votre charmante epouse , 
dans Tagreable campagnc , dont le sejour 
est plus riant que ceiui de nos sombres ha- 
meaux. Je ne reussirais pas ä vous donner 
une idee nette, des intrigues de notre etat 
politique; il me sufRra de vous dire, que 
i'electlon d'un consul romain, du tems des 
Glodius, n'^tait pas plus difficile, ni plus 
turbulente que cclle d'un cönsul de notre 
chetive ville l'a ete dernierement." Enfin, 
apres y avoir employ^ six semainfe enti^res, 
nous en sommes venus ä bout, en rendant 
vacante la place de directeur de la chancel- 
lerie, pour laquelle je suis actuellement en- 
core-en guerre avec des rivaux qui cmplo- 
yent toute sorte de moyen§ pour me faire 



144 

echoucr. — Je vous ^pargnerai l'ennuyeux 
detail de toutes ces f racasseries , et me con- 
tenterai de vous dire, quo je suis presque 
$ür de reussir, et de me voir en* possession 
d'un Etablissement solide, paisible et per- 
manent; mais que je suis oblige d'acheter 
cherement, puis qu'il faudra renoncer aux 
muses et aux graces, et substilucr Leyser 
a Piaton et Montesquieu; et la lecture de 
nos actes, urbaires, protocoles etc. k celle 
de Thomson et de Shakespeare. Plaignez 
moi donc, mon eher ami, en m^aidant a 
supporter un etat si contraire ä mon genie 
et a mes inclinations. La socieii de tous 
ii^es amis, le renoncement a mes plus oberes 
oecupations, sera-'t-il compensE par le sort 
melancolique, de passer ma vie, en travail- 
lant aux mines ! Ge sera donc en me conser- 
vant cette amitie precieuse, qui a fait, et 
fait encore une parlie essentielle de mon 
bonheur, et en m'honorant aussi souvent 
que possible de vos cheres lettres, que vou^ 
adoucirez mon sort! 



• «45 
CXXI. 

?Siim^, btn i. Otttitt 1760; 

<So UfvmbUä^ 36nen mein 6tiafc^meidftt 
D0rsefommen fepti md^/ fo^offe ic^ bpd^jint 
termeinte S^ac^laffigfeit ^ett but) ebct i)kt 
^onat^eti t9er{)e ntc(it^in(and({c& fepti/ 3&nen 
eine acttjä^tige SrcutiDfc&aft uxb&d)tii jtt tna^ 
c^en. @ie mtbcn mict) fogar e^er 36i^^^ ^^^ 
Dauernd a(ö eftiigeä Unmiftetid toutbii finbm^ 
loenn 6ie (^ie Urfac^en/ Die mi^ 6i^^er att 
@ie cDec ^r. {it fc()rei6en abgtfyalUnf t>w 
nommctt ^aben*. SJIetne gen)iffcf7e dntfdinlbU 
flung liegt in i)ei; @cid)i(i)tt bct UmftanOe / 
n^ortn ic& feit meiner Slnfunft in fbibcvad) mtc& 
Befunden &a6e. 21^! nwin t^eurec SreunDl 
t)tc glttcflldjen Seiten, Die »ic im ©c^ooge bec 
DÖiIofap&if*cn Diu^e mit einanöev gelebt &ai 
beny fini) fut mic(). auf etDig eytflo^en/ Diefc 
golbnen 0er SßeitJ^eit gen>it)mefen Zasc^ t)iefe 
glu(flic()e Sntfernuna t>cm Getümmel nnb bm 
®efc<)aften 6er SBelt, Ofefe gre^&eit t>on ©or^ 
gen unö Seiten Waffen, t)icfe ftcilifle ©tiffe/ 
mortn fiify unfere ©eelen, ialb mit 6en ®cU 
Oern t)erfIorbener Neffen befprac^en, ialb in 

sa?icl«Mti§ «Briefe II. a>. lO 



(eiterer (intfidnni btn €(nde(undeit einer 
(immUfctfett SRufe tnttti^nlanfditn , halb in 
ftd^ felbft ae^uat/ f^re ef^ne etüalt, i^re toun^ 
t)er6ateti Stxaftt nnb bag @e6eimnf6 3&ted 
Utfpvtxndt€, ^fitti 3uffatit)e< unb 3(rer fön 
(!immuti9 erforfcbten. 2>iefe ©tunben be^ 
t>cttratt(c(beit Umdang^/ toorin toir in freunbi 
fcbafelicbem Streit/ ble Sßa^r^eit entbecfeen^ 
ober best 3rrtbttm au6 feinen (aborint^ifcben 
^hltn (erDottrte6en / ober mit fofratifcber ^ui^ 
^tU ber menfcdlicben Sborbeit unb unfcer eigi 
nen Uc^elten/ halb Sibnist nnb balb S>ttnfen 
i&cbtigten/ ba(b ben Snttourf eine^ filuctlicben 
Qtaati, ba^ ben 9>(än eine^ £rauerfpleld 
onorbneten« S^iefe brepmal dlidUdjt 3üt tfi 
für mi(( ba^in^ unb f^at mir nic^tiS a(^ ein 
tratTrigeä $(nbenten unb oersetUcbeö S3ebaureti 
iürucfflefaffen. 9);eine ^^^^n^Aße t>om unbar# 
mon(f€bcn@tetummeI betf ©Cflento^rtiaen 6et(lu6f/ 
(7eat mir bai Seraansene in einer tociten, 
neblic^ten Strne bot, icb erinnere mi^f meinet 
ebmaligen glucf liefen Snftanbti, faum anbertf 
a(^ unfere t>on irbifcben unb f^rperlii^en ®ei 
genüanben umfcbiungene @ee(e/ ftcb ibrtä t^^ 
maltaen ge'fiigcn Se^en^ erinnert. SBebauren 
ie mlcfj/ mein (teurer Srcunb! 3n eben ber 



147 

Seit, ba ®U f\d> ubtv bai mi tu mtlntm 
neneti 3u(?i)nte slucfftcb sencnnt mtbcn mag/ 
ttftcntn, muntern @je meinen nieb^rgefc^Iai 
genen @ei^ ouf; megr atö je^ia^tö (^a6e ic& 
Sbrec freun^fcf)aftlic()e^ SBemu^nnaen nSt^lg, 
ba bU Beraubung aOer meiner ^rennte/ btt 
!BerIu<? ber SÄu^e unD Leitern ©tflle elnec 
tDobl angemanbeen ^InfamUU, &eiMfte, bU 
ben ©elfi unö laß J^erj entweder {n einer tvas 
flen fumpficöt^n 9Ju&e (offen obit bai Jegfere 
in (iurmirc&e SSemegung fegen un6 t)en erflen 
{ufammenfc^rumpfen ma^en unb eine £eben(^ 
ort mit einem ^ctt, bU meiner £)enfund^arf/ 
meinen "Sidd^mcn unb meinen @en)o(>n^eiteii 
in 9iaem entgegen Ift, meinen &Hfl außlof(i)cnf 
meine ©eele 6etau6en/ unb bU 6ejfere ^ölfte 
t)ott mir fclWi jernicbten. ©o öpperOcIifcf; Mefe 
i5efd^rei6unfl meiner unangenehmen UmflSn&e 
fiingt/ fo t>er(id|)ere id^ @ie bocft^ jt)a6 fte bct 
Smpfinbuns gemä§ i({/ t)ie i(& nur aOiuofe 
t)aDon ^abe/.unt) ba @ie mic(r unt) Ne 2(bcni» 
ort/ Deren ic^ fo t>ie(e 3^^^^^ gemof^nt bin/ 
lennen/ fo ttirb eö3()nen nicöt befremWidi) üori 
f ommen/ Dag eine fo fiAneOfe unb fo durchgängige 
Seränöeru^ng mir fa(l unertrogIlc(> faUf. 3n/ 
te§ inu§ ic() Dod; iu3&^*^ni unb meinem Srofle 



148 

fafleit/ baß/ mnn (c6 einmal in meine f&fflttu 
flefommen fepn mtbt, t>Mt t)on meinen blif 
^erigcn d^sagr^ments auf^bun nnb auf 5ie 
(!urmlf*en ^titttm Jage folgen »erben/ in 
»etc^en idf nad> uut> nacb tütebct SKuße unb 
8u|l befommen werbe/ ble be^feltfleleate« €nt^ 
I9urfe toieber berDoriunebmen nnb {u {eigen/ 
ba§ ic^ fit bie st&gere SBeit nicbt d^ni abgef 
Sorben bin* 

Unterbejfen befinbe i* micb im SSeftft eine« 
tftt bequtmflen ftoufer unferer ©tabt, be^ ei^ 
«er SBefolbunö t)on looo ©ulben/ unO beu ©e^ 
fcbaftett/ bie/ wenn nur etfl einmal bie it^U 
gen Sroubien t>oruber ftnb/ mir febr wenig 
^ü^c macben werben. 9Reine ©ftuation tf{ 
bie angenebmfle unb glucfücbfle / bie man in 
imferer ©tabt b^bm fanu/ unb bü meine Hai- 
son mit bem Jpercn gSurflermeifter öon ^. allem 
anfcben nacb bauerbaft 1(1/ fo entftcben ba^tt 
nbcb befonbere ^ortbcüe für micb / bie su SSeri 
mebrung bet 9(nnebm(icbfeieen meinet Snfiani 
beß t>UUi beitragen. £)iefeö ifl a(fo bie 
fcb&ne @cite meiner Umßänbe. 

91ber mein ©cbreiben tf{ fo weitläufig gewori 
btUi bag icb bier abbrecben muß. Saffen ®ie 
micb i^ ni^( r^ (^»d^ ^nf eine SRac^ric^t Don 



14* 

Sonett tinb unfern Si^eunben in BM^ nn5 
9Bin(5ert&ur toatUn, aM id) @(e n^Oer aSib 
len fiabt toavUn (äffen. 3c^ t^etfpare auf efne 
anDere ®e(egen^eit t>on rebus litterariis mit 
3(inett itt fprec^en. 



CXXII. 
A Zimmermann. 

Biberach y ce 14. Octobr. 1761. 

Vous qui avez le cöeur si g^n^reux, vous 
iics fait pour pardonner et vous me par- 
donnerez tout ce qui s^est pass^, en faveur 
des sentimens qui nous ont lie dans des 
tems plus heureux, et que j'ai conserv& ea 
depit de toutfes ks r^volutions que j'ai 
^prouv^e^ depuis deux ann^es. 

MUe. B. de Berne vient de me raconter 
im frait de vous qui me reveille de la le- 
thai^e oü j'ai ei6 par rapport ä tous mes 
amis d^puis que mon destin.m'a jett^ dans 
Fetat turbulent oü je suis oblige de yivrc 
dans ma malbeureuse patrie* Vous appren-» 
nez qu'elle est presque abandonnee de la 
faculte, Tousf lui offrez votre amiti^ et vos 
servigeS) ¥pus £tes son ami zel^ dans un 



fems ou il est si rare de conscnrer m^me 
se^ anciens amis, vous rcspectez ses mal-^ 
heurs et ses meritcs. — que je vous em-r 
brasse, mon ami, et que nos ames, desti- 
liees par leurs ressemblance k s^aimer, ne 
soyent desormais plus separees ni par des 
tnesentendus ni par des rancunes indignes 
^. de nous. Je vous supplie de me remetfre, 
s'il est possible, daus Tesprit de Madame 
Zimmermann que Je snh inconsolable d'avoir 
offense par une negligence itnpärdonnable 
malgrejes circpnslaijces qul diminueroient 
ma fautfc s'il ne s'agissöit pas d*une amie 
comme eile. SI vouS rega'rdez tous les deux 
aux scntimehs plulöt qu'aüi ablions, vous 
mc rendt-ez volre coeurj car le inlen ^st ä 
vous et l'a toujoürs et^ rtiälgrö urf siience 
cause en pärtie par rägitätiofi perpetüelle 
pu me tenolent tiqs afikire^ cxtremement 
derangees et turbulentes depuis certaints 
|:evolulioils arriv^es, (^'ahs parier des desa- 
gremerts infinis que j^avols k essuy'er «n 
pärticulter par le proc^s ^u'oti m*a fält au 
j^ujet de ma Charge) en pattie par üne espece 
d'engourdissement de toü tes> me^ fäcultes et 
ij desespoir sourd et d'autant plus danger 



y 



»51 

rcux/dont il serolt trop eniiuycux de vous 
delailler les causes et les symptomes. Gomme 
ma charg^e ne m'oblige pas h me jetter dans 
des partis et k m'exposcr k levr flux et re" 
Auxy je planterai comme le propb^te Jonas 
une citrouille, iet m'asseycrai k son ombre 
et je regärderai la ruine graduelle de notre 
Tille avec cette tran^uilit^ que Lucr^ce attri- 
bue k celui qui regarde du sommet d'un 
promontoire la rage de la tempete et le 
naufrage d'autrui« Gomme cette ruine ne 
parviendra apparement k son comblc pen« 
dant que je vivrai, je me tranquiliserai sur 
le sort d'une post^rit^ qui promet d'ßtre uu 
jour pire que ses parens. 

La mort du pere de MUe. B ^ ♦ rient de 
rappeller l'esp^rance dans mon coeur. II me 
semble que se^ cireon»fances sont telles que 
je puisse oser l'inviter k partager la raedio- 
crite de mon ^tat. Je vois des circonslan-« 
ces qui suspendront mon bonheur, si meme ' 
le ciel m'a destine celui de posseder cette 
incomparable fille ; mais vous^ ne oonnobsez 
pas Tobstaclc principal et ses circo^stan^ 
ces. Elle est en droit de se croire oßensee 
.de moi, et eile cfoit sentir, malgr<5 ramilie 



\ 



152 

qu'elle me conserve^ une impossibilitc de 
me rendre les sentimen$ qu'eUe avoit autre«- 
fois pour moi. Pour moi je soutiens que 
Julie et moi nous sommes de tous les £tres de 
Tuiiivers ceux qui sorit les plus faits Tun 
ppur Tautre, et qu'elle ne peut pas faire 
mieux que de me pardonner, de me ten- 
dre toufeson amitie et toute sa confiance, 
de me remettre dans mes anciens drpits et 
de raoimer mon activile pour travailler ^ 
rendre mon sort plus fayorable au dessein 
de l'unir avec le sien, Vous, mon eher 
ami, trouverez peut-filre des occasipns dp 
lui parier en faveur d^-moiy et vous le 
ferez en. consöquence da la generosite de 
yotre coeur« Faites moi la grace de m'im- 
former de fout ce qui vous Interesse^ et 
d'offrir k votre aimable femme de ma part 
les assurances de mon estime inalterable. 



CXXIII. 
Au M e m e. 



Biberach ce ai Oetobre 1761. 

L'idee, mon eher ami, que vous avez 
^oncue de la si^ularite de mon coeur, fit 



^53 

qui vousdonne tant d'indulgence pour mes 
d^fauts m'est trop favqrable, pour ne pas 
souhaiter, que vous puissiez venir k bout 
de la communiquer k Mlle. * * — 

Rien de plu$ genereux que les desseins 
que vous inspire votre heureuse amiti^ pour 
moi; je tous regarderai toujours comme le 
premier de mes bienfaiteurs, indepe^ndam- 
ment du succes de votre entreprise, beau- 
£Oup plus difficile que vous ne pehsez d'apres 
le peu que vous savez cncoi-e du fonds de 
Faffaire en question. ^ 

Connoissant la chaleur de vos sentimens 
et l'activite de votre esprit pour servir votre 
coeur, je ne doute pas que vous ne pousserez 
notre amie jusqu'ä robliger* k une confidence 
parfaite. Vous apprendrez alors des faits 
qui deposent contre ceux que vous dites 
Avoir en main pour prouver ma tendresse 
pour eile; des faits, qui semblent ne se 
pouvoir pardonner, qu'entre des ames vul- 
gaire^. Que vous dirai-je, mon ami, j'ai 
Sans doute de grands torts vis- ä- vis de J. 
mais mon coeur sent aussi bien que je sens 
-mon existence, qu'il n'est pas coupable des 
bassesses, des malices, des noirccurs^ dont 



154 

je suis ^ccuse sur les apparences les plus 
fortes* Au contraire, en supposant toutes 
les circonstances qui ont preparö et accom- 
pagn^ ces faits, je ne comprends pas com- 
ment j'aurois pu agir autremenU Je vois 
claireiiient que Mlle* * • qui en tant que 
femme du monde est bien en droit de re- 
jettcr tous les torts sur moi m^me, en a 
eUc m£me de^ consid^rables, consider^e 
dans Ic jour oü eile s'^t oit placoe elle-mfemc 
vis -i- vis de moi. Eufin je vous assure 
que je ue comprends rien aux veritables 
causes de notre rupture, et tout ce que je 
sais, c'est, que si eile ne me peut pas par- 
donuer en enlier, iJ faut absolument que 
les idecs que j'avois de la bonte sulflime de 
son ame, soient aussi bien des illusions que 
leis sentimens qui nous animoient au^efois 
tous les deux. Vous sentez vous m£me, 
mon ami, qu'il feut bien que je renonce k 
Tesp^rance qui faisoit autrefois mon bon^ 
beur, si eile nd me peut pas regarder du 
lueme oeil eomme avant notre rupturej eile 
ne me rendroit jaraais heureux, sans etre 
'^eureuse k son tour, et comment le seroil- 
■3 avec moi, si eile me regarde commo 






MS 

un miserable a qui par un cxces de mise- 
ricorde on accordc enfin sa grace. Je 
connois mon coeur; je sais tres positive- 
«eni, que si j'elois dätis cc moment oü 
vous etes, je serais capable de me jelter ä 
ses pieds et d'y rester jusqü'a cc que par 
mes prieres et par mes larmes j'eusse ar- 
räche son pardoh. Mais il sc pourroit aussi 
qu'une hetire stptis je me delesteroi* moi- 
meme d'avoir ete capable de tant de foib- 
lesse. Non , en verite , l'idee m6me est in- 
supportable, qu'ime creature humaine s'liu* 
milic autant devänt une aiitre creature Int^ 
maine quelque parfeitc qü'cUe soit. L'elrc 
supreme nous pardonnc tout au moment 
qu'il s'apergoit que nous Taimons — et i|ne 
fiUe d'Eve ne pardonneroit, n'oublieroit pas 
ä un hotttttie qui donneroit sa vic jiour lui 
prouver qti'il l'ainie? J'aimerois mieux m'ar- 
racher moi meme mon coeur, que de de- 
mander cncore dii pardon k d'äutres condi- 
tions, qu'egalcs. Si eile peut, en repassant 
toutes les circonstances me trouver exci*- 
sable, si eile cömprend qu'elle a pu avoir 
des torts aussi, sielle abandonne pour fou- 
^ours les id^es de malice , de dessein d'ou- 



156 

Irager, de perfidie et d'autres soupcons pa- 
reils, qu*ellc se croit en droit d'entretenir 
sur mon compte, enfin^ si son esprit me 
peut fout aussi bien justifier qua soa coeur 
me peut pardonner, il n'y a rien que je ne 
fasse pour obtenir le bonheur de Tivre avcc 
eile. Cest alors que je reconnols cette Julie 
que j'adorois, pour laquelle je respirois^ 
dont un seul regard porta la tranquillite, la 
joie et oserois-je me servir de ce terme, 
unc espece de beatitude daus moa ame. 
Voili des declarations que je croyois vous 
devoir faire, mon eher ami, afin que volre 
zele pour moi ne vous engage trop loin. 
Ce n'est pas la personne de Julie, c'est Ic 
coeur de Julie qui me peut rendre heureux^ 
et si eile doit 6lre ä moi, je veux la devoir 
h/son pencliant et non k ce que Sbakespear 
appelle inforced Charity. Un aufre 
point dont il faut que vous soycz informe, 
ce sont mos circonstances. Mr. B. vous 
pourra dire ä peu pres ce que c'est que le 
proces entie les deux parlis de notre r^- 
publique par rapport h, ma Charge et ä moi 
meme. Le proces dure encore et quoique 
n parle loujours de sa döcision, on tra- 



157 

vallle en secret de la suspendre. Mais sup- ol 
pose, comme je le puis, que je sois cnfin 
mis cn possession entiere (car je le suis 
d^jä ä moitie) il naifra toujours une diffi- 
culte presqu'iasurmontable de ce que je ne 
puis pas assurer un etat ä ina fenime, exi 
cas que je vienne k mourir avant dix ans 
au moins. Malgre loutes ces difficulles qui 
se r^unissent contre votre projct, moH ami^ 
il est bien siltr que si J. no sera \l moi f6t 
ou tard^ je resterai sans engagement et je 
lächerai de me procurer par mon ti*ayail de 
quoi pouvoir passer dans la retraite au 
moins ma vielliesse , en cas que j'y arrivc, 
dont je doute bien fort. Je ne vous ai pas 
parle des difficultes qui ^aissent de notre 
viile, de nos moeurs, de mille desagremens 
auxquels une personne qui sent et qui pense, 
est exposee ici. Tout ce que je vous dirai Sur 
cet articie, c'est qu'il faut que la tendresse 
et Tamitie la plus decidee engage une per- 
sonne comme Mlle. * * ä vivre avec qui que 
cc soit dans un endroit si desagreable. Gela 
non obstant, il y a je crois, peu de situa- 
tions plus riantes que la n6tre ; la campagne 
est clxarmante) et qui auroit assez de bien 



»58 , 

poup cela, se pourroit faire ici unc reiraiie 
tout k fait delicicuse« Mais aussi ce n'est 
que dans celte relraite qu'on pourroit etrc 
hcureux; il est impossible de Tßtre au mh- 
lieu du tumulte des affaires et des disseii- 
sions qui nous troublcnt saus relache. 

Permetlez, nion ami, que je recapilule 
tout cc que je vous ai dit ou que je vou- 
lois yous dire. Si • * me peut aimer comme 
eile m'aimoit autrefois, et si eile se peut 
decider par son propre cboix ä viyre avec 
nioi, je me regardcrai comme le preniier 
des hommes cn felicite, quoique pour vivre 
avec eile, je m,e visse cxfO$6 pour loute 
ma vie ä la n^cessile d'ßlre le chanceliier 
de la republique .de Biberac* Mais si^ eile ue 
peut pas se resoudre ä s'exposer k son tour 
aux ,risques d'un parcü engagement, (et 
pour prendre une teile resolution, eile aura 
autant de tems qu'ell^ veut) le tems lui 
apprendra au moins si je l'ai aimee; je ne 
serai pas capable encore une fois d'un coup 
de desespoir semblable h celui, q^ m'a 
privö des bQnnes graces de notre amie^ je 
resterai scul et je Irainerai (aulaut qu'il plait 
k dieu ) une yie, qui $era assez t6t abregee 



159 

par une suite continuelle de desagremens, 
saus melange d'aucun verilable plaisir. Voilä, 
mon cber ami, cc que je voulois que vous 
sachiez ; faites en l'usage que votre prudence 
pourra dicter ä votre amilie. Je m'apper- 
cois de beaucoup de djfficulles vis -i- vis- 
de la famille de **, je ne vous en parle pas, 
parceque vous les verrez vous meme. On 
s'imaginc que Pamour ne doit pas voir de4 
diflBcultes; je ne suis pas susceplible de 
cette Sorte- d'amour. J'ai pour ♦* tous les 
$entimens qu'on peut avoir, mais je ne sui."* 
pas fanatique; je vois Wchoses k peupres 
comme elles sont, et je ne yeux en impo- 
ser ni ä d'autres ni ä nioi. 

Vous verrez mon ami TscliifFeli, le seul 
bomme que je connois, qui merite en en- /^g 
lier qu'on lui applique le raot de Shakespear« 

— the Eleineats ^, 

So mixt ia bim, thac Nature mighc stand up / 
And say to all the World , this is a Mao. 

Diles lui, je vous prie, de ma pari tout 
ce qui peut exprimer l'estime et la tendresse 

■ 

ia plus parfaite* Mille fois j'ai regrette de 
m'avoir abändonne depuis que je vis ici, ä 
une espece d'engourdisseuient d'ame, qui 



tems ou il est si rare de conscrver m^me 
se^ anciens amis, vous rcspectez ses mal-» 
hcurs et ses meritcs. — que je tous em-r 
brasse, mon ami, et que nos ames, destl* 
nees par leurs ressemblance k s^aimer, ne 
soyent desormais plus separees ni par des 
In^sentendus ni par des rancunes indignes 
de nous. Je vous supplie de me remett're, 
s'il est possible, dans Tesprit de Madame 
Zimmermann que Je sui& inconsolable d'avoir 
offense par une n^gligeuce impardonnable 
malgre.le^ circQnstances (Jüi diminücroicnt 
ma tauit s'il ne s'agtssöit pas d^une amle 
comrae eile. Si vous rega'rdcz tous les deux 
aux setitimens plutöt qu'aux actlons, vou$ 
mc retldtez votre coeur; car le mien ßst k 
vous et l'a toujoürs ^l^ xhälgre urf silence 
cause en pdrtie par Fägifätiori perpetiielle 
pü me tenoient ttos affaires extremement 
derangees et turbulentes depuis certaincs 
fevolutions arriv^es, (^'anä parier des desa- 
gremeits infinis que j^ävais k essuyer en 
particulier par le procÄs ifu'oH m'a fAit au 
jsujet de raa Charge) eti partie par tine espece 
d'engourdissement de toutes» mes fäcultes et 
e desespoir sourd et d'autant plus danger 



»51 

reux/dont il seroit trop ennuycux de vous 
defailler les causes et les symptomes. Gomme 
ma Charge ne m'oblige pas ä me jetter dans 
des partis et k m'exposer k leur flux et re«- 
üuxy je planterai comme le proph^te Jonas 
une citrouille, fet m'asseycrai k son ombre 
et je regärderai la ruine graduelle de notre 
Tille avec cette tran^uilite que Lucrece attri- 
bue k celui qui regarde du sommct d'un 
promontoire la rage de la tempete et le 
naufrage d'autrui. Comme cette ruine ne 
parviendra apparement k son comble pen-- 
dant que je vivrai, je me tranquiliserai sur 
le sort d'une post^rit^ qui promet d'fitre uu 
jour pire que ses parens. 

La mort du pere de MUe. B ^ ♦ rient de 
rappeller l'esp^rahce dans mon coeur. II me 
semble que ises circonstances sont telles que 
je puisse oser l'inviter k parlager la medio- 
crite de mon ^tat« Je vois des circonstan^ 
ces qui suspendront mon bonheur, si meme ' 
le ciel m'a destine celui de posseder cette 
incomparable fille ; mais vou& ne oonnoissez 
pas Fobstaclc principal et ses circo^stan^ 
ces* Elle est en droit de se croire offensee 
de moi, et eile cfoit sentir, iiialgr<5 l'amitic 



tems ou il est si rare de conscrvcr m^me 

se^ anciens amis, vous rcspectez ses mal-» 

heurs et se& meiitcs* — que je tous ein-r 

brasse, mon ami, et que nos ames, destl- 

nees par leurs ressemblance k s'aimer, ne 

soyent desormais plus separees ni par des 

Inesentendus ni par des rancunes indignes 

^. de nous. Je vous supplie de me remetfre, 

s'il est possible, dans Fesprit de Madame 

Zimmermann que Je suh inconsolable d'ayoir 

offense par une negligence Impardonnable 

malgre leS circpnsfances qoi diminueroicnt 

ma faule sil ne s'agissöit pas d^une amie 

comme eile. Si vous rega'rdcz tous les deux 

aux setitimehs plutöt qu'aui actions, vous 

mc retldtez votre coeur; car le mien est a 

vous et Ta toujoürs el^ itiälgri urf silence 

cause en pärtie par rägifätiori perpetüelle 

pü ine tcnoient ttps affaires extremement 

derangees et turbulentes depuis certainös 

fevoluUons arriv^es, (^'ans parier des desa- 

gremens infinis que j^ävais k essuyer tn 

pärticuliier par le proce's qfu^on m'a fait au 

:5ujet de ma charge) en partie par une espece 

tfengourdissement de toütes» me^ facultes et 

desespoir sourd et d'autant plus dan^er 



y 



J5I 

rcux/dont il seroit trop ennuycux de vous 
d^failler les causes et les symptomes. Gomme 
ma Charge ne m^oblige pas ä me jetter dans 
des pards et k m'e^qioser k le«r flux et re»- 
fluxy je planterai comme le proph^te Jonas 
une citrouille, fet m'asseycrai h son ombre 
et je regärderai la ruine graduelle de notre 
Tille avec cette tranijuilite que Lucrice attri-^ 
bue k celui qui regarde du sommct d!'un 
promontoire la rage de la tempete et le 
naufrage d'autrui. Comme cette ruine ne 
parviendra apparemcnt k son comble pen- 
dant que je vivrai, je me tranquiliserai sur 
le sort d'une post&it^ qui promet d'fitre uu 
jour pire que ses parens« 

La mort du pcre de MUe. B ^ ♦ vient de 
rappeller l'esp^rance dans mon coeur. II me 
semble que ises circonslances sont telles que 
je puisse oser l'inviter k parfager la medio- 
crite de mon ^tat« Je vois des circonstan- 
ces qui suspendront mon bonheur, si meine 
le ciel m'a destine celui de posseder cette 
incomparable fiUe ; mais vous- ne connoissez 
pas Fobstacle principal et ses circo^stan^ 
ces. Elle est en droit de se croire offenste 
, de moi, et eile cfoit sentir, inalgr<5 Tamitic 



\ 



c 



152 

qii'elle me cönserve^ uue impossibilitc de 
me rendre Ics sentimen$ qu^elle avoit autre- 
fois pour moL Pour moi je soutiens que 
Julie etmoinous sommes de tousles ttres de 
l'univers ceux qui sont les plus faits Tun 
pour Fautre, et qu'elle ne peut pas faire 
xnieux que de me pardouner, de me ren- 
dre toufe&OQ amitie et toute sa confiance, 
de me remettre dans mes anciens drpits et 
de rauimer mon activile pour tr^availler a 
rendre mon sort plus fayorable au dessein 
de l'unir avec le sien, Vous, mon eher 
ami, trouverez peut-ßlre des occasipns de 
lui parier 6n faveur de-iqioi, et vous le 
ferez en cons^quence da la generosit^ de 
TOtre coeur. Faites moi la grace de m'im* 
former de tout ce qui vous interesse^ et 
d'ofirir ä votre aimable femme de ma part 
les assurances de mon estime inaltörable. 



CXXIII. 
Au M e m e. 

Biberach ce si Oetdbre 1761. 

L'idee, mon eher ami, que vous avcz 
^oncue de la sip.gularite de mon coeur, fit 



159 

qui vous donne tant d'indulgence pour mes 
d^fauts m'est trop favprable, pour ne pas 
souhaiter, que vous pui$siez venir k hont 
de la communiquer ä Mlle« * *^ — 

Rien de plu$ g^nereux que les desselns 
que Tous inspire TOtre heureuse amiti^ pour 
moi; je tous regarderai toujours comme le 
Premier de mes bienfaiteurs, independam- 
ment du succes de votre entreprise, beau- 
£Oup plus difficile que vous ne pensez d'apres 
le peu que vous savez cncore du fonds de 
Taffaire en question« ^ 

Connoissant la chalcur de vos sentimens 
et l'activite de volre esprit pour servir votre 
coeur, je ne doule pas que vous ne poussereit 
notre amie jusqu'ä l'obligej^* k une confidence 
parfaite. Vous apprendrez alors des faits 
qui d^posent contre ceux que vous dites 
^voir ea main pour prouver ma tendresse 
pour eile; des faits, qui semblent ne se 
pouvoir pardonner, qu'entre des ames vul- 
gaire^* ßue vous dirai-je, mon ami, j'ai 
Sans doute de grands torts vis - ä - vis de J. 
jnais mon coeur sent aussi bien que je sens 
•mon existence, qu'il n'est pas coupable des 
Imssesses, des maliccs, des noirccurs^ dont 



154 

je suis nccuse sur les apparences le» plus 
fortes* Au contraire, en supposant toutes 
les circonstances qui ont prepare et accom- 
pagne ces faits, je ne comprends pas com- 
ment j'aurois pu agir autremenU Je vois 
claireiiient que MUe. * • qui en tant que 
femme du monde est bien en droit de re- 
jettcr tou5 les torts sur moi m^me, en a 
eile meme de^ consid^rables, consideree 
dans le jour oü eile s'^toil placee eile -meme 
vis -i- vis de moi. Eufin je vous assure 
que je ne comprends rien aux veritables 
causes de notre rupture, et tout ce que je 
sais, c'est, que si eile ne me peut pas par- 
donuer en enlier, iJ faut absolument que 
les idees que j'avois de la bonte suWime de 
son ame, soient aussi bien des illusions que 
les sentimen3 qui nous animoient autrefois 
tous les deux. Vous sentez vous mSme, 
mon ami, qu'il feut bien que je renottce k 
Tesp^rance qui faisoit autrefois mon bon-^ 
heur, si eile nd me peut pas regarder du 
meme oeil cotnme avant notre rupturej eile 
ne me rendroit jaraais heureux, sans etre 
heureuse k son tour, et comment le seroil- 
^e avec moi, si eile me rcgarde commo 






»55 

un miserable k qui par un exces de mise' 
ricorde on accorde cnfin sa gracc. Je 
coniiols mon coeur; je sais tres positive- 
ment, que si j'elois dätis cc moment oh 
vous etes, je serais capable de me jelter ä 
ses pieds et d'y rester jusqü'a ec que par 
mes prieres et par mes larmes j'eusse ar- 
räche son pardoii. Mais il se pourroit aussi 
qu'une heute a!pt*cs je me delesteroi* moi-^ 
meme d'avoir ele capable de tant de foib- 
lesse. l^on , en verite , l'idee m6me est in- 
supportable, qu'ime creature humaine s'hii* 
milie autant devint une aiitrc creature hu^ 
. maine quelque parfeitc qü'elle soiU L'eh'c 
supreme nous pardonne tout au moment 
qu'il s'apergoit que nous Tainions — et i|ne 
fiUe d'Eve ne pardonneroit, n'oublieroit pas 
k un hotttttie qui donneroit sa vie jjour lui 
prouver qti'il l'aime ? J'aimerois mieux m'ar- 
racher moi meme ixiöh coeur, que de de- 
mandet* cncore dii pardon ä d'äutres condi- 
tions, qu'^galcs. Si eile peut, en repassant 
toutes les circonstances me trouver exci*- 
sable, si eile cömprend qu'elle a pu avoir 
des torts aussi, si eile abandonne pour fou- 

I 

i ^ours les id^es de malice , de desseln d'ou- 



156 

Irager, de perfidie et d'autres soupcons pä- 
reils, qu*elle se croit en droit d'entretenir 
sur mon compte, enfin^ si son esprit me 
peut tout aussi bien justifier que soa coeur 
me peut pardonner, il n'y a rien que je ne 
fasse pour obtenir le bonheur de vivre avcc 
eile. Cest alors que je reconnols cette Julie 
que j'adorois, pour laquelle je respirois^ 
dont un seul rcgard porta la tranquillite, la 
joie et oserois-je me servir de ce terme, 
unc cspece de beatitude daus moa ame. 
Voili des declarations que je croyöis vous 
devoir faire, mon eher ami, afin que volre 
zele pour moi ne vous engage trop loin* 
Ce n'est pas la personne de Julie, c'est Ic 
coeur de Julie qui me peut rendre heureux, 
et si eile doit 6lre k moi, je veux la devoir 
U/^on pencliant et non ä ce que Sbakespear 
appelle inforced Charity« Un aufre 
point dorn il faut que vous soycz informe, 
ce sont mos circonsfances. Mr. D. vous 
pourra dire ä peu pres ce que c'est que le 
proces eiitre les deux parlis de notre r^- 
publiquc par rapport k ma charge et ä moi 
meme. Le proces dure encore et quoique 
- ^ parle loujours de sa döcision, on tra- 



157 

\ 

vaille en secret dela suspendre. Mais sup- Ol 
pose, comme je le puis, que je sois enfin 
mis cn possession entiere ( car je le suis 
dejä a moitie) il naifra toujours une diffi« 
culte presqu'iasurmontable de ce que je ne 
puls pas assuier un etat ä ina femme, cn 
cas que je vienne ä mourir avant dix ans 
au moins. Malgre toutes ces diificulies qui 
se r^unissent contre votre projet, moH ami^ 
il est bien sör que si J. no sera ä moi t6t 
ou tard^ je resterai sans engagement et je 
lächerai de me proeurer par mon trayail de 
quoi pouvoir passer dans la retraite au 
moins ma vielliesse , en cas que j'y arrivc, 
dont je doute bien fort. Je ne vous ai pas 
parl^ des difficultes qui -naissent de notre 
ville, de nos moeurs, de mille desagremens 
auxquels une personne qui sent et qui pense, 
est expos^e ici. Tout ce que je vous dii\u Sur 
cet article, c'est qu'il faut que la tendresse 
et l'amitie la plus decidee engage une per- 
sonne comme Mlle. * * ä vivre avec qui que 
cc soit dans un endroit si desagreable. Gela 
non obstant^ il y a je crois, peu de situa- 
tions plus riantes que la n6tre ; la campagne 
est charmante^ et qui auroit assez de bien 



»58 . 

pour cela, sc pourroit faire ici unc rcirahe 
tout ä fait delicieuse. Mais aussi ce n^cst 
que dans cclle relraiCe qu'on pourroit etrc 
licureux; il est impossible de l'^lre au mi- 
lieu du tumulte des affaires et des disseii- 
sions qui nous troublcnt saus reläche. 

Permettez, nion ami, que je rccapilulc 

tout cc que je vous ai dit ou que je vou- 

lois yous dire. Si * ^ me peut aimer eonune 

eile m'aimoit autrefois, et si eile se peut 

deeider par son propre cboix ä viyre avec 

Rioi, je me regarderai comme le premier 

des honimes cn felicite , quoique pour vivrc 

avec elle^ je me "visse expos^ pour toute 

ma vie ä la necessite d'Slre le chancellier 

de la republique de Biberac. Mais si^ eile ne 

peut pas se resoudre k s'exposer h son tour 

aux «risques d'un pareil eugagemeut, (et 

pour prendre une teile resolutioxi, eile aura 

autant de tems qu'ellp -vcut) le lems lui 

apprendra au moins si je l'ai aimee; je oe 

serai pas capable encore une fois d'un coup 

de desespoir semblable k celui, q^ m'a 

prive des bonnes graces de notre amie^ je 

resterai scul et je Irainerai (autant qu'il plait 

k dieu ) une vie, qui $era assez tot abregne 



159 

par une suife contlnuelle de desagremens, 
Sans m^lange d'ducun vcrilable plaisir. Voilä, 
mon eher ami, ce que je voulois que vous 
sachiez ; f altes en l'usage que volre pnidence 
pourra dicter ä votrc amilie. Je m'apper- 
cois de beaucoup der difBculles vis -i- vis. 
de la famille de * *, je ne vous en parle pas, 
parceque vous les verrez vous meme. On 
s'imagine que ramour ne doit pas voir de4 
difficult^s; je ne suis pas susceplible de 
cette Sorte- d'amour. J'ai pour ♦* tous les 
sentimens qu^on peyt avoii-, mais je ne sui.^ 
pas fanatique; je vois le/choses ä peuprcs 
comme elles sont, et je ne veux en impo- 
ser ni k d'autres ni h moi. 

Vous verrez mon ami TscbifFeli, le seul 
uomme que je connois, qui merile en en- /^c 
tier qu'on lui applique le mot de Shakespear. 

— the Elements 
So mixt ia bim, thac Nature mighc stand up 
And say to all the World , tliis is a Man. 

Dites lui, je vous prie, de ma part lout 
ce qui peut exprimer l'estime et la tendresse 
h plus parfaite. Mille fois j'ai regrettc de 
m'avoir abandonne depuis que je vis ici, k 
^ne espece d'engourdissement d'ame, qui 



164 

iti^Qatffon nenne. 3c& fcbübere barfn midft 
itlHi tDie ic6 in t>en Um|{ant>en 9(dat5on4 sei 
tiefen ju fe9n mir ein(i(t)e/ mb^aä)t l^n (m 
€nt)e fo Ql&dUä), ali idfy {u fepn munfc^ee* 
£)ie dßoralilien mSgen faflen toai fte n>oaett f 
fo behaupte Id) , t>a§ man nur in flemiffen Itmi 
^inbtn Ql&düd^ feon f6nne/ unb Da ftc^ nicfft 
Uld)t ein aj^enfc^ in Umflanben bcfinbttf bU 
ifitn ansemeffen fint)/ fo mac^e meine Untufciei 
ten^it fe^r oft f)Uta\xi ben 6c^ra6/ ba§ icntt 
Donjmeiner f&vt baiu UHlmmt fepn^ unalutff 
(ic^ SU fepn* SBie nht^id voätt mir Die (Segens 
n>art eineö SrennOeä toit 6ie finD! 3(4 Me 
niemant)/ t)er micb fennt^ ober t>em ic& mic^ 
leiflen bavf. 3c& niuß mein @d6fl au^iie^en 
unb tt^ai anbcvi fe^n ali Id) bin, fogar 
um mie meinen €(t(rn/ ober btn meniflen ^tu 
fönen/ mit benen ic& {utpeüen noc& einisett 
Umgang ba6e/ {u recbte ju fommen* SBad fui^ 
lein elenber ^uffanb! 3cb ^effe^e 35nen, mein 
Srennb/ bag'biefer Sufianb/ n>erin er noc^ 
einige ^a^tt bauern foQtef bem £e6en meinet 
©tlUci unb meinet Sibvpevi ein €nbe ma^en 
tourbe* £)ie tUcc^uifition eine^ SermSgen^z ba^ 
micb öon Siberacb unabhängig mac^re, ifl ba« 
iniige ^Uul, biefer Sataflrop^e t)or{u6eugen; 



105 

90e Zadt mvbtn mit S)tnxatf)ii^etfd)laQt gei 
t^an, tDODpti efniae fo btidbaffm fttiD/ t>a§ fie 
mir 0(efe Unab^anaiflfeit terfc^affeti fonnten; 
ti if! mir a6er unertragüc^ ^ Oaß ic^dendt^igt 
6in/ t)frd(ei($en tSorfd^Iage nur aniu^bttn. 
** i^ niä)t bU einjige Urfac^e babon; btm, 
o( f!e gleich unter aücn mir 6efanntm $erfoi 
nen ifyxci @efc^{ec^t^ Dccjenige i|!/ Die mir am 
(eilen cont>enirt^ fo fc^e ic^ bod) nur aüiui 
moftl/ t>a6 eä umfonfi ifi/ mir Hoffnungen ju. 
mac()en/ ^ie bntdl) i^re unO meine Umflant>e 
t)on einer 9Boc&e {ur ant)etn immer unmdgli^ 
$er gemacht tverben* 3c(> 6in ^ier tt>ie t)et 
!8oge( auf Oem Stößige/ mib meig niema^^ 
9emi§/ ob Itf) morgen fepn tütxbt, t^oai ic^ 
(eute 6in/ oOer 06 ic^ in ac^t Sagen nic^t 
btn ganjen $(an/ ben td^ mir fur*ä künftige 
8emac6t^a6e/ umgeflogen fej^en mu§. @ie fei 
6ena(fo^ Dag l^ unfere ^reunbin nic^e anbete 
onfe^en fann^ ali toie einer ^ 0er in einem 
6eurm auf einem S3ret/ bai er ergriffen ^a(> 
(In unö ^er gefc()(eut>ert n)irt)/ einen Sreunb 
anfleht/ 0er in ti^eniger Entfernung ton i^nif 
M Qltiibt ec()ictfa( erfahrt. 3n folc^en Umi 
Unbtn tann man niema^Id tolffen toai man 
t^m l»itb, mtt man niema^Iö ml9^ toai man 



i66 

mit ubviQ bleibt, if! lieber aüe ^fttcmitaun 
iu tmaxttn, ali einen (Schritt |u t^un^ t)urc^ 
t)ett Icft fogac, t)fe 9R68Ud)feft ( (ie fep nun 
u>MU(t) oDer nur cindcbUbet) teritcren fonntC/ 
jnnal^Ii$ in einen beffern ^ufianb {u fommen. 
^ef( man a6er nic^t leben fann/ o^e an 
Ciitmürfen für fcieSufunftju arbeiten, foge^e 
tci) befianbid t)antc( um/ ^u calculiren, ob icb 
ttfcbt Me neulid^e ^iebcrfunft eine^ S3uc^t)rui 
dnßf bct iidl) biet <^tabIiren n?ir5/ ju meinem 
S^ortbeiie anmenDen {onnte. ^ic^ Ounfe, icb 
foUte Ourc^ bcn eigenen S3er(ag meiner t&nftli 
gen 6clS)riften , btn Profit, felbfl ma0)m lonnen. 
Den meine SSerleger Damit machen tt>iirDem 
Slüeln ic^ n>c{6 nic()t rec^t/ tele Id) Die @ac^e 
anpfeifen foQ/ unD id> f&ttfyu mit gutem 
förunD Die ^unddriffe Der Sbnd^^^anbUv , toelc^e 
idi ali Die aUerbefonDerfie äirt mercantitifc^er 
©eelen erfahren b^ibc. 3cO wag alfo febtn, 
toobin id) tolü, fo febe icb nicbtö bai mldb {u 
einer gearunDeten Hoffnung eineä sludlic^en 
icbcni berechtigen tonnte , unD Diefeö ju Der 
©umme aBer übrigen unj^bligen desagre- 
ments, Die i* erfahre, ^tnjugetban fcftlägl, Ic^ 
jefle^e t€ Sbnen, meinen SKut^ fo fe^c nle^ 



i67 

»et/ t)a§ ic& oft in eine d&niU^i Unt^aeidfeie 
$et9orfen toerbe/ ani btt Id^ faum ftarf genud 
6in, tt)le&ec aufsufe&em 3^^ fprecOe ^^ncn^ 
mein Zbtnttfltt^ fo 9ertratt(ic|^ Don meinen Um» 
fönten/ t>amft ©ie, btt je^erseit fo öiel n6er 
mi(b t>ermocf)te/ mi^ ouf muntern/ o^er mir 
rdt^en mogeny tt>ai ItS) t&un foO* 

Son aüm toai ©ie mic& In SSetreff btt 
X>cutfd)tn Sitteratur fragen/ toeig Idl) nl(i)tß^ 
€6en fo unbefannt (f{ mir tie 6c^n>eijerifc|fe. 
^an n^eig &ler nic^tö Don allem toai anDerer 
;Orteti bU fiicndUtbt reijt; unenbUc^e ((eine 
Sjanbtt nnb ^ntrifluen occupiren aDe unfere 
Siufme^ffamfeit unt^ nlt »erachten aütt aufTer 
unif mi feinen unmittelbaren €inf{u6 auf ^ 
unfern ©ecfel W* aSBenijüen« ip Diefeö t)ie 
JDenfnnflgart aBer meiner »ertbeflen dompas 
trioten* SBer Der a)?onfieur Aleinjosd i(t^ ^i^ 
I* Deffo teaieriger ju »((feti; ba mir a!?aDe# 
moifeOe SSonDelp fc?>rel6t/ er »erbe für bm 
greunD SÄoujfeau in« Srani6flf*e ü6erfe§t* 

©ieaserilner &aitei*/ in fo ferni* p<fennef 
für «eute. Die fic& qualiftilren, ©eutf** Sre^ , 
ron« itt werDem eie&abenffiig/ S5elefen&eit/ • 
imD gSoÄfteit aenufi baju* 3* »äre fe6r aern | 
mit tiefen J&erren aufTer ge^De^ »erbe aber 



i6g 

feU ttUditn Sauren o(ne mefn mlnbcflei 3tt# 
t^uti/ in bie ^inbtl meiner purc^erlfc^en 
StennDe termlcf e(e / unO oft für bU ©unbtn 
geflraft/ bU fle iese^en/ unb bU ic^ nic^e 
efnma^I fenne. 



cxxvi. _ 
91 n €6en()en feI6em 

€(n e{n{fder S(icf in t>ie nad^f{t>erffofr^nen 
SBoct^en/ bte id^ {usebrad^e &abe/ ti^urbe 3&^ 
nen über mein langet (3tiirfc^n)eigen blt biU 
US^t S^friebigüns geben* fHatf^itaiCf Con/ 
fifiorial @effionen/ Uneerfuc^ung^beputationen 
pro riiemoria, ^rotofoOe/ gactumi^ S5€ric(>f^ 
((^reiben/ unb ber ^immel n>eiS foai ned) 
mebr für ®efc()afee btefer fUtt, fjabm meine 
<5tunben fo <{\xßdtf&Ütp ba9 mir nur bieieni^ 
Qtn äbrig blieben ^ in n>e(€(^en ic^ {um Qd^ttU 
ben ju mübe^ oberbielme&r eine^ 3n({rument^ 
bai id) btn ganjen Sag ^abe mißbrauchen 
muffen/ uberbrAff ig bin» 3c& ^abe in. biefer 
Seit aOen meinen Sreunben^ unb anö) beruft* 
ig* 3Intn)ort fc^ulbig bleiben muffen/ ungeacO^ 
Ut in biefer 3tPifc()enieit in meinen Umflaiu 



i69 

bin biete !8^tant)erun0ett ^otdtiatiitn , Oie 
meinen S^^tiuöen ni(i)t dM(lt)dulUi fepn n)ür^ ^ 
fcen* 

S)ero legtet Schreiben un6 t>ie aUinihtlst 
unD anaene^mfie gufcfedft 3&rer ©eHebten^ 

r 

n)ar/ )u t>ec ?eU< t)a id) fte erhielt/ Salfam 
fui: meine ©eefe, 3^te aufmunterungen t^ai 
ua i^re SBUfundS ic^ empfanb/ t>ag ic^ Üutd 
len t)on SSergnuden in mir fe(6fi ^aU. ^ti) 
beruhigte micl^ triebet bixtd) b$n @eDanfen/ 
ba% icb nic^t ungludUc^ UVf f^ (^»d iö) nocfy 
empfinden fonne. 3c^ fing voUbcx an iu bof^ 
fen/ für}/ tc& U6te aOen meinen Wibtm&ttip 
(eitett iu tro| noieOct auf/ unt) n^enige Sage 
^ernac^ er^ieU ic^ eine fo entrcOeit)enDe $ro6e 
t>on einer 66^ern/ für mic(> foräenbeii 93i>rftc0(/ 
t>a§ ic& nic()t me&r ju entfc()uIDiflen tvare/ ^ 
»enn icO mic& jema&lö tt)(c5er fclefer 2Kuti>ioft3^ 
feft tiberliege/ tt>clc&e ©ie für meine SJeröen 
fD beforgt gemacht/ unt) @ie auf ein fo fe(t^ 
fame^ mittel ju OerfelOen SOBtet)erbeIe(und d^^ . 
Jtdd)t HU 3c& foöte 35»^^^ ^^^ diatW biU 
Uq aufi&fen; 5a6en Sfe abct noc^ @e&u(D/ 
xmb tttoatUtt @fe/ fo 6a(D ti Seit fe^ri n^irb/ 
dneSJertraullcftfett t)on mir, MeunferergreunD^ 
fc^afl semag iff. 



170 

©er ajjaf&on, t>on bm ©fe eine SRepi 
fiuns faffen/ bie mic^ aepna^e fc^iict)tetit ma^ 
c^eti foütc, ruM feie etlichen 9)?()pat^en^ unO 
6er ^Immel tt)e(§/ wenn Ic^ Seit 6efomraeii 
mvtt, fortjufa&ren* ©o halb Idi) btn ccpen 
Zf>til ftxtls (^a6en tüttbt^ foU er 3(neti sub 
rosa communUfrt werben. 

^efne ©efunb^eit^umfiant)« fonnen @{e fic^/ 
Da @ie mein Temperament/ meine t>on btt 
fru&eHen Sugenb ati geführte Jebenelart/ unb 
Die unenbiic^^en desagr^ments, t>ie icO feit iwe9 
3a&ren ^ier gehabt, fennen/ o^ne &a§ Ic^ Diel 
iu fasen 6rau*e/ öorfielTen* SBenn ^le mir 
eine €ur t>ürfc^rei6en werben. Die oBe uberfluf^ 
frae @aRe aui meinem ^(ue au^fu^ren/ mei^ 
nen Derborbenen CD^agen {urec^t bringen ünb 
meine Qanit ^af(!i)lnt au^iauaen w&rbe ; 
fo mürben Sie fi^ fc&r um mic6 becbicnt 
macben* 

Qct)n (Sie fo Qutli hieran ju benfen/ nur 
fc(;reiben ©ie mir feine Entfernung bon 5ier 
bor; benn biefe If! bep ben bermatigen Umf{än# 
btn unmöglich, Sßenn b^r @e(rauc& ber SK^ai 
barber/ wie ic^ nic()t iWeifle/ mir nugÜcO iff/ 
fo benfen @ie batanf, wie @ie mir bai &m 
nehmen berfelben erleti^cern mögen/ Denn 



tndtt- natutUd>tt €cfe( bot Ntfec ^eilfamm 



CXXVII. 
Sin €6enDcnfeI6^n» 

^<{ne Um({an&e ftnb feit einigen Sßoc^ert 
unruhiger ^ i>ermtmer unt) crit^fc^et aliymafylit 



if 



m\b meine (SefunO&eit leitet bnvd) bU btft&n, 
t)l8tn Crfcbüfterungcn melneö ©emuf^ö fo fe&r, 
t)a§ td; aOe Slügenblicfe Die S3erau6una ^f>tct 
&eQtnxoaxt anflage^ 6ie »iffen Don meinem 
ungludfcligen ?)roce§. . (Er i(l nun Im SBegriff 
iu meinem SSort^eil entfc^ieDen nu merken. 

9Bad fonnte ic& 3^ncn in Mefen llmftanOen 
f4^ reiben? e« ift tt)a()r, Id) bemog ©ie t>uvc^ 
eine ©tette meinet legten ® riefet/ eine fllucf^ 
lUt)t SSeranDerung fm tnid) $u hoffen. SlQein 
i)ie SSorfäOe/ Die flcO inDeffen iu^etra^en unb 
bU unt>ermut^eeen Streiche/ Die meine im Sin# 
(lern n>irffamen geinbe mir feitöem gefplclt 
fyabm, ^aben Die ganje @cene meinet ©c^ict; 
falä mieDer t^trmanDeU unD {n^ifc^en Dem Qludi 
feliden S^fianbf bm ic^ To na^e ju d^aixbtn 
Urfac()e M^e^ unD mtc(7/ einen tiefen unD qu.^ 



172 

fif)tU(i)tn 6from m<^nUxt, nbtt bm Itfy fegen 
inu§/ mit ®efa^r t>on l^nt fortserifTen {u 
mtbtn. 3cO mu§te t>ie(e ^oitn uberfc^reibcn/ 
um 35nen &eutlidi)e ^griffe ton tXefen @e^ 
fc^idl^een {u geben/ unb n)osu tt>ur^e eö Dienen? 
®enu0 Dag icD 3^nen nlä)t langer Derfc^mei^ 
gen tann, Dog in etlichen SBoc^en mein ^Ufif 
dti 6c^lcfra( t)etmut()l{cD tt>icb mfdiiitbm 
tottbm, unb Dag ic& unfehlbar unterliegen 
mug/ toenn nic^t Diejenigen/ Die efimaM meine 
Oegner toaxtn, eben fo eifrige SreunDe n^erDen/ 
cli meine e^maUgen greunDe jegt meine ®cgi 
ner finD* 

SBenn lä) Derfiere/ fo 1f! fte^Iic^ noc^ nic^t 
oDe^ t>erIocen; DocD ifl Der S3erlu({ in t>ielen 
SBetracDtungen U^v n>ic^tig/ unD ftenigflen^ 
la Der @tanD Der UngemtgO^it unD Unruhe/ 
toctln Id) blH)tv gefcDmebt unD nod) fii)tocit^ 
ein f)o(b^ e(enDer ^uftanD« (So gerne ic^ ^^i 
nen übrigen^ bai fKathfti auflofete/ bai @ie 
oufmerffam gemacht ^at; fo unm$g(icD ifl eif 
mir Diefe^maf/ eä ju t^un. Mti toai ic^ 
DaDon fagen tann , ifl, Dag n>eDer 3* noc^ 
©opDie einigen ^ntbeil batan Da6en/ unD Dag 
'^mflanDe/ Die micD not^menDig Determiniren 

'iffen/ Die 9l6fic^ten/ Die ic^ e^aM auf bU 



173 

€rf?e ^atUf dan$(ic& uvhitUn. Smi, mein 
aOermett^efier ^ceunD^ bU 6ct>i>rf!e5mt)e ^nU 
fd)tlb\inQ tfitintt Umflmbt^ n>irt) mic^ tntmi 
bct fo gludU^ ma^en/ a(Ö Ic^ nur jema(ä$u 
t0nnfd)tn fa^lQ sefvefen 6in/ oDet mic^ tt>Ubtt 
in ten ^uflant) fegen/ footin ic& tot meinet 
ijit^tttmft n)ac/ ^a Me 6(o6e aß^dHc^feU/ 
ta§ etman efne^ Don t)en unjä^U^en ^roleften^ 
tie h^ {u einem bUlbcnben (£ta6(iffement 
machte/ rnic^ t>on btt ganjlic^en SÜntfyloflQUU 
tttttti mußte/ bU mld) bon Seit ju Seit )u er# 
sceiffen Oro^te. ©oOte ic& unferliesen/ fo i({ 
3&C SKat^ eine öbn öen SReffourcen/ auf Die 
id) mic^ inm botani sttth^c; tt>exbe id) Qlhdi 
(icO/ fo freue Id) mid) }um Darauf u6er bai 
SSerdnugen/ ba^@ie Darüber ^aBen tbttbtn. 

€ie tt>erDen (eic^e txad)Un, Dag in Den Um^ 
ftinbcn, tootin Id) bin/ id) meDer Seit noc^ 
inÜ baben fanu/ mic^ um Die S^itteratur ju 
befummern« SnDeffen babe icb Docb Den ^(ein# 
3ofl9 jur J&anD gefriegt/ unD bin flan| ton 
Demfeiben eingenommen. S)er Sl^atbon ift 
enttpeDer in sjiongiam QcfaUcn, oDer er»ar^ 
let tt>enlflf!enö ganj anDere 3ei|?n* itUn Sie 
mhU niein tbeurer Simmermann/ lieben ©ie 
mlct^'unD fc^reiben 6ie mir oft* 



t^ 



176 

9 

an eiaer t>ett9uii|c^tfn (De^c4oiiy>QB"me^ dt 
Dr^glO Sßosea (u ütb^Htn. tfüuf eto fi) mifei 

t^on uh6 oüftmi $ciDj^ctiar.flKrüertjgnn/iBii 
fldtt @iA üd^ Uic^ fetbfl »ftrftaoi. ^oOf^ id« 

.€«flrfjJjenWii|'mitcclk«Awt --^ > v vn?^* '^ ' 

unD Oeo ^TAtteii .3j^m ^^e6f nm e^kfiie 
<njet>?c,eeelf fi^q?ecten nwfii»^ DU Oec i&fmi 



i7f 

id^tnUt U^Ax^t ^4t? ißi^men Sie/ m^kt 
%ttnnt>, m l\iUi DU @ie und eiRf}6§en flaM 
tiMi^Mtif Ut niimaW mit O^m ©utett/ 
ba« @U tin< ^urc^ S^re SSSnfe emeif^A/ {tt 
ee^&tiiim 9)et^SItni6 ^e^eit f ann ; eine Sie6e 
(fe fel&ß ^ie Semunfrentna 3&r€ä @enied tt^r# 

lüfirbid iit^ mui fIcO/ n^enn er fte iltii, iai 
€(&({ 36c<!r Sreunbe^ uttO jebe« Uebenjwurtu 
ii Sraueniimmer Dad ®(ud 3^rer @e(ie^teti 
iDunfcdett/ unO oi t9U fe^r tituS t)tffe (ie6en 
(6nncR/ menn 6ie ben SSorjus t)ert>{enen fod/ 
0{e @e({e6ee tlwti (Skinev^ (u fc9n. SSeciei^ett 
@fe/ menn &a^ u6e(f[ie§enDe i^er) mfc^ xmUi 
i^tibin roac^e; ic^ toiH 3&nen nur fagen/ 
fDfe fc^r ic^ @{e (U6e/ unb t>ai Um Sitten 

IDet time S^eiW ber be^na^e gatti neu ftSt 
mi({^ mar/ W ben SQunfc^ bei) mir erregt/ 
ba§ <Sie no€& (ange fortfahren mochten/ taä 
Talent {u rubren unb iet)e €m)^finbun8/ jebeit 
Slffeff/ ben @ie tooQen/ in unferer @ee(e }ti 
erfc^affen^ fo dläcfUc^ ton bi^ber au^juuben. 
®ie t^iel ©ebene« t>erf)>re(6e ic^ mir nocb in bet 
bramatifi^en ©pracbe wn S^en! 3Reinf Um^ 
ßinbe (äffen mic^ nicbt re^t ru^ig senud/ ba£ ic(> 



(In Uttbeil »Ott S^ten tBkxUa fÜHta t&mttf 
bai mtlttme^dmtid €^ niAC^te. entus 
i>a§ i(& flo() barouf tin/ baf ntemant DU 
e4M<i«n ^<tUib<^ »oDffinMdef uttb («6^ttf« 
«c mpffnOett fann. ©le6c6Bii$lft, Wettet 
^üiiait butOi bU fötmttt» iMüt tnaftt 
fi« )« ein« S$re btt mv»(^äpW^ttt IPimff. 
@lfirfU(ft« St<unO ! 3«t><9»nf< Ijl 3l^nett «fty 

»U Stac^tveU »on bm ieifflen ^u)latit>e2>editM' 
(anbö lihb ^^ni tSaferlatttxS faOen>' foi»ilÄ 
au« unfern HeUett nic^t^'al« bief» Ülti^aSe 
3&cec SBcrfe fifcdfl tmti "'' ' 

«mpfe^Un ©te mf* «Ben g^iunben , tftm 
btci J&ertn ^rofeflTor SB. tthb :i&^trn SaniiJifJS» 
SBc. unö ^etrn{Doctoc$lrjel}'i'p*-opÖs,Tljii% 
ma^t flnd) bec iun«e gu^ll , bort biflVtt S:4(e8t 
fut bie S9?oter^un|!* wJVfb'grogeSittd« etwati 
teten. Unb mi tna^fn b'fe iunden feim) 
bie i(& / eben wi btt @c^a(^ äu^if^ci^^b tf^ 
nocö &eifec slrpmb, in 3ttrtafi*"Wtn'^?'' "* 



.\ ) •: . . -t':^' i.i * 



I 
k »^ 



V ^ 



179 

■ • A^ Zimmermann. 



J.» 



Biberac, ce 22 Juin 1762« 

■i Qe]^$ ^,de;rBiere j'ai emploje inon loi-» 
ftk ^ t^^y^lef ä l'Agathon , qui avance 
l)pau90iip,,9jt^^,^lp^t je vousenverrai en peu 
lc|3,, deux; -j^eiffi^^ tome^ en manuscript* 
JlHais qu^.di^^ ypus d'un roman en six 
tpmes? J'auroü ,cependent assez de fonds 
ppjuf douze^ sf je manquois de discretion 
am l^iut de n'a^Qir^i^ucun menagetnent pour 
le public* Nous .^qt/ox^ si Messieurs les 
libraires seron^. a^s^z l^onnStes de me faire ; 
des pröpo$i|^;:|s;rfU$ot^ables; car ayant par 
plusicurs raisonsi^i'ci^pnce au desseiu d'etre 
mm ^&me, J!^diteur de mcs compositions 
rt me, fai^t,:U^^.libraire, mais un librairc, 
di^9^ ^ ift?^^ ^f P^itap plus ^quilable 

II est^^ipn^w^ mon cl^er ZimmermanDj 
q}\e je ne suis jpas fait pour aucun cmploi^ 
rind^peridance m'est aussi ' n^cessaire quo 
Tair. Seroit ce impossible de mc laprocu- 
rcr, en faisant valoir mou l^lent pour la 
composif ion ? II est bien trisle pour im 



'\'r 



homme dt tn^ fa^on de pe|iser lU^tret jrediAU 
h cela ] miis ^üe faire? ^nnt ini»e n^esl. p<tf 
assez st^rittielle pour se* nourm d^apfil^Mr 
dissemcns; il lui faut des dliiftcns plusinuir 
t^riels db puisque le sort >mV mift dails^ 
cas dt n^avdir pourpaHifllojnto cpte ce miaSit 
Talent/ il faut bien te r^pudre k ea< <ker 
iöut ravaiifage ^osstble« >» rw .,^0. 
11 scföü cef^endaht t sQiihailcrbqüecqmrl- 
qu^un des Messieurs lesS^phifib,%doiit4!^ 
si bieii ni^rh^, füt *asdez AonnAleKipour in- 
spirer ä la reine ^ d*Anglelerre autant de 
g^öAt- pauk* nies >i>iiTr2igM[f?qtfGlIolj^<^a4^i)i;|r 
ceux de Äiott^attü Qessnbix^ le&oiy^o.c^ gl^ 
l'idöe de ^ pfiver aimurfkmenb ^dö ><f uf Jr 
I ques ^l^itgl^d eti' mk fa^'drdinMasi . lai^^^seis 
( CCS chlmi^r^sr; rm plkiiöifiph^iütipas ^tigpsas^ 
bcsoins ei^jc £^foiis hii^n^^ifasäteasroQ^^» st) j^ 
nie pou V^s^]^^ 1fti0 ^pi%idto«i(^9n vxsu]Qrsfat^W}€ 
cn enriehlssant tiHM^tib^aieo. ^l^^as a^pmt^ 
drez ^ans doutc hire<7 j^alstti^ que flkkiftsöwki 
iiti eMt4At öji' je p»sse^Tdd:twisienitQi^ 
<^^qdia ':jOtfrs äaM ^gvdableAientiipim 1^ 
föät ¥>ö^r »faubii^r ma» Mtuatiöui^danaiinqijä^ 
tri^. X^^srle ^äl^mi de JllSwf bifl^eix^ eloi^ 
4^ihle j^tltc Iteae äö(^cBib|Ä'^ov*f*<'*iüie «s* 



181 

mie monfiagnec^ii dOkmiiie, ui»e v?llee fbar- 
^HHiile* Bmn rjai!din$ , et ^ P^vp J^ . Pi^i|gIoIse 
v^iidient cettecr'inaison d^lioifl^f^. .ppur v^i 
iNimifiie de<«iajitreinpe. Cest: ippi ojii^ qoii^fe 
iSet^tediioir oi^rdervitat premier ^inlsti^. de 



wC 



Mfeeteur de Maff^iaee s'e^t rpUr^ poür Jöuir 
mebre^atitaBluqiie. possÄUfS ^^jce qid.iui 
resie ii vivre apres ft a|is, Fig^vfui vcni$ uft 
VieiHard dluneiffiguri^ et, d^^n^ v^m^ teile, 
^e «eile dohl^ilttäd^^«pe^r4it ***'*'* ^-^ . . , 

qul'^s«bde%'79 aBS^icntiiik letf^ 4!u^, Fr^n- 
^öU' ji:5o,goiiit it la «UnpHc^fe^^tl^ la faqoa 
d^ jpeniiernetr'iätanjnani^s ^d'^m .>e]gneur 
imgloiSjhBMmeiA^iitdi^, amateui^td^tJ/^Urea et 
dcfi^jurts, ag^*^le.'^buis(i^ e^y€^[S^l^u au- 
faat qu?oii petitTC£lprev{et.?Y^%ia^^ ^^^l" 
qwe M^ dv eai»i4&rerd^iffia{jbre^ji|^,Ia piai- 
sonx^^a sooMt^ osti>cditipiQ^<4e I^a^p^tesse 
deäohaU^ .si|) $U«^ Af f. . de Ja ]^(^|)e, ^on 
fimnlriret EactoMmy^^d^ Sc^bi^, fl^llW^ ,de 
läfRf»bev>df^M^Ji^d^Qi|l.tl'es^Qijg^^ d'^ 
diapdaki^ bqjsülrcn^c^tn pefH)i^. dcciili^^nHner 
ai^rement j^Mcr nAffro^ fiioig^i^ ^^ * et des en* 
£Hi^d&<S#pluc$ iqiU^.SQfit uadirsi priadpaipc 



mmn^emens du comte. ' Madattte de Sc^U^ 
apres avoir brille dans plusieui^ tdw& ^ par 
les graces de son esprit etles agr^mens de 
son commerce I se bome k remplir avec uü 
soin infini tous les d^voirs de la piet^ "filiaife 
envers un pere qu'elle adoi^ et doilt eHe 
fait les delices. Pour la Rache ,'^estrtioiiime 
le i^lus digiie, le plus aimabie, et inalgr^ 
son exl^rieür d'homme de coui*, le jrfus ve- 
ritablemcnt philosophe, que j*af Wü de ma 
vie. Cette p^tiie soci^t^, tifi^ue p^ut-6fire 
däns son especc, est augifaentee''4tfelqüe fois 
par la filie cadette de sbn^'E^eUMiOe«'öbft-i 
noisse ä Bouchaw, fiUc iätiHiMi ^^«s^- 
«ces enjouees et naires de 4on^«itfprll"elf'^r 
la facilite e^ !e Ikhf <^^oi^"«ieiiäM<ft!& 
Vesprit de'öettö 'Södif g ejf ci»^^i«^'!fi*^«W 
l&tohiä iiMt^ &dn v(yy4geiH';'§KiI(»Bpit(^^ 

tu' ni^&Hms d« ^»a^i^'Hße ht'f» 

f^Ükg&%nM'>U ^ecttn-e/'Mä> mmktmiy 
tes )pmm A6 la' table ,' 'h^tUPh^i^mdmSif, 
et finit par quelque cöncert de Jomeüi^^^ 
Qraun ou de leuts sembkbles. Vqilä la 
"»riocipale resaource cfue j'ai $|cti|ellcmei|t 



183 

contre les sowas ,iet le$ cmbarras de mon 
etat ä Biberac* .. 

J'ai peas^ pUisie^r^ fols k vous, ou plu- 
tftt, K PW^» Ji :yöu^ Ji lout inomeot, 
qiiaud je.vokis.jce ^^4e£i% doot la Yiei|le 
«Hoellence s!eiA.Qb^rg^e, je nesaU commß^t 
^tfrqpi l^i, P9nvj«^t ^i ppi^, , II f^vi^rpät ai^ 
<S^9M^,im hoiffw.faitppijur la^ppfl^^ 
e| c^9f^)Qi dQ i^Qull^er, les .^l^e^ membres 
dUi I^ petita t^s^cj^l:^ d^ Spin d'amu3er etf d^ 
^^nnjxyfj^^t.n^üm^Up vieilla^„qui.com;r 

t«Hi plaif«)|C)i».^V.i:Muit a»<n, ^pwvßnirs de 

q>«»WftiTWu«i^,.4J'yf,jq, Willis wor^fie.de rim- 
»f»e>il^W!Wi7T(^ei}^^-..S'^ n'y.^avp^t, q^p de» 

IfS^aTtv.ÄW^^isi 1'i.deede la satisfactifl^^ 
9«fiiai'««IWv ^F» v?V^faogqipcj?t,. qui,,,nous 



•^•■■^■^^••»^■•w 



1 .. %.*:'», I i*i i*:', ,»,».»; ♦. viuien elf.*"!'. «. " 



. > 



.» >■ 



im 

, Biberac. ce $, Aout 1762. 

lettire qüe je Tbia^m ^ciiterii y«a'plu$<idli 

paft panrctavfk St tous d^i|Mteirö^ue^ viatfe 
iriktit^e ^ m^tome ; qupi^'il' . >^^; • ^smty * • je 
compte msseii anbr ^oire asiitiii^ pour osf^rwä 
eSp^QT 4«< 'MTvtce >qpe ; 9^ :*vaia i TOuSi^leioaii^ 
der* Uti eeignmr de mit «Idiioiasaflce^r^iMdt 
Fftge de 7)3^ bns Tvieiit de issi reiiiwr 4u ^maa^ 
o& il ti^a |pas^Joue>«flfejr61e «ii^iocii?)rft'>i(i»9 
de ses leiires^^tsjpeiK 'äo^gneBisdei'^Biti^^did^ 
<^rche^ui^^mMeoin< (k la*)|>laoetde!rQ(i¥ii iqit^ 
a actuellelneiil ef^nt itnüaiipim tÜeu^d^etnf 
Ibrt eoB|ciKti> On '^^^mandasona tsuJMäkf d^ 

d'uh oavaetdre' Itomii&te^t Uumam etoebdip^ 

, goüt ' pour , lies^ sbienoes ret leaolettresrfiiiehto 
agr&nens' deiVqspmt de^ieeAveiaäli^iiiKonüfit 
seqoit id^ailtaBfet pkid satkfai^ *ct?.on>'itriailbMct 
irtolontieF» < ]g^aoe de loufi^^ les .sfubfUiifift 51^ 
Van^tond^ et tl^ V phyaiptogiß,, efei* ;;jO*^ 



»85 

soi!i1iaite qu'il soit oii'Suisse ou AUentand^ 
(les Fran^ols et -les Italiens sont exdus) 
qu'il ne soit pas mari^, et on aimeroit 
mieux qu'fl fut catholiqve qua Protestant. 
Ije^^ deine dcamierspoints ne sofitipas eepen- 
dlsmt'^s0liiinkit)isaYis exoeptioiii; etion^ffto- 
txnmttüd&foitl ttJurbid» dvtn^ protesünt y agv^«* 
abte"qti0adir«l«pili9^ipouinru qvfihtmk^siiHf' 
philoiophe>tpoiiir'(8)ei<pmter <pmidriro<»mtiti{i 
Pexige^ k cc qoi^^lcs sHJets ide lft?jtignfmie^ 
qujrrrsdnt^' t0usf£eatlyoliqYie»o jrcMwijKls 97 j^Uoir 
dfoleIl^'d'1]|f ffwidcoiai db iennjpcefefiaioii t^ 
p^«rMue(rdoIlill^1(potB^ deiiscandaler^li e^lt^ 
g q y Atfc '-lluoiJiEtfrs ^(dmabbiöns^i qi^ijl auroit ji 
illiiffiliii^enfieixlkn;^nde sou^agoßile. sei^eUv 
bü^ {i[y eitsDi» idansi «las l ihfinmill^n de J'&ge t ifUi 
fR^öi^oidiilt ait^rtinuki UtnipevaMBtA^^^ätmrs 
$iib homftt one i^MdÄiilui ^nd dttnande <tu^4, 
t^n^iMtretenueab^) lÜBl-ui^igikMnirnokatt t^s 
^ffeesoiii tdateiU faiüiUsiAi la imanon noittr 
l^u^ec|^'lsei|(ncba r3r) Btiüdontaier ehacpir 
sdkilatn^ifiiitsjoari äBx^siohides'-Ji^auia^s^rtd^ 
ios 'inmsiNUex^v^QMstslte t etr pöurlvojin ^os^;^ 
MMibsfinie<»8sdrdS{^ ifiii; kiit fovictfautoisc^rar 
le sci^iidvr. ^4) d^tm' totis des ^if9 iaxnc or- 
dres €br'SOii;i9yk9itf0'*¥t de ne i^bsenter mu« 



11« 

Cime nmt «ans pemu^sioa.jeorpresse. Pour 
tout cel^.U aura'i) 40a florAns* d'emp^^e sar 
laire aonueL c?» argen^ payaUe par q^ax- 
tieffs, 2) sll^n'cst pasmari^ u)^,pbaint>re.^u 
<)haleau^ avcc dfiux avtres x^an^es äJL'ofl^ 
I'uaei.poiir orecevpirtles jpnfija^v c^t rautre 
pour vmfi pctiie apothicairi^y ^ la, ;tabil^ 4^ 
makre^ l'uaage de sa Jiil)U9lb«q\ir (q»^ ci^l 
des blus bdkt» el des x9ieu3R ü^usnies^ d'in- 
afrujQBCfis m^thciniaUqiiea ^t phy&üques de 
toufe espece^) ilespIaiMTS de Ji4i^:)pr<M(i^i^4e 
et de la cbasse taut qu'ij YQut,. ftt s'^l i^^t 

d'un cKMounejrcetagiTi^able^'.loilsJf&^gi'i^i^fi^ 
d'une pedtQ ,$Qcüti de g«n^ df^ßsprU^i^^ 
gout et d^un earaqt^re .fait'PAW J^^ndrcj )^ 
vetraiteid^lioieitse ii m.pbUo^opUp.quji WPr 
fere les plaisirs honnetes et trwgMlUf^ ,«^w 
plaisirs bcuyanai et jyify 4}i »gra^d . moode. 
3> S^il'estiitiasie o^Juijdom^er^.upe i^p^pp^ 
cvtnee au: pied de la coUme ^ Qbatenv C^MS 
qui »e sme^ acbevde quQ dftO^ };^$j^iicq. d'ui«^ 
Hpaeei) et-iau Ik^u de Ia..^le.:4u ^pi^iltr« 
pevati ^m^ qw^MQio a* fin -b|^^ iW.et hWt 
&ifiir>tl »ppiüFra >B»core' ¥w4f^ ^^ qi^'U i«i^ . 
eofifiuipera ipAft« AjQut^z & i^ela^Mt^^m pra- 
^ dftjni.dQ}ile 1^/ sejgi^emrie, qi'i coppr^d 






plus de i3 >iffligpes, et ^ns tout le canton, 
ou liors une vine imperiale, foumie de deux 
bonnes ' apo4ii4ca{ries i^t de deux fort man«* 
vais m^ecins^ ü y a nombre de eöuvcns^ 
abbayes, diateaux et<^« oü un m^decin ha^ 
bile serä recbercSf^, de sorte qu'il lui sera 
sdsi de dotiblep et tripler m^ilfe par oetle 
pnaLÜqae tt BsAkite fiite qu'il i^e^evra du mai« 
tre. Notes ^ moti cä^r ami/ ^ue cetle place 
^^ra ä i4e, el absokiaiietit ind^endaate de 
elcilte i3ti '^a(^€f 'actuel^ ]^uhque' le m^deda 
fju'on ehen^»^ '^sete . appellö et installe en 
qualite de liii^edn du seigneur etphysicten 
Ärdin^ire de la ^soigiieurie de soiHe qu'il sera 
Wors du pd€ft^i#*druii^j^ncc^eur de Ic con- 
g^er^ ou'd^^biitger «a eoüditiaii «n au^ 
6tf&e tnktil^^;^ » 

»'Vöfliy Möif cbfer Mmi&ieury le sujet qu'o» 
^b^^KRfe Mae^^^nttÜriOtts qix^oi^ offre. Qu'elle 
m^itäiSCtia(Miy.'isi'e^oit une place qui 
^%Ui^tli^it «^viffiif ! MiA& eii ea$ mhat 
^it^dü^ Vöu#' <<^doiniriageroit de toutes les 
^iHi%s^-p^t^s, ^üi '^tis d^dointtiagctoit de 
t&lt dö lä Ift^ttpfif ? Vous tie pourries pai 
Voäs'^ÄdÄMmöde^ d*un maftre^ qudqve 
grand honün^, quelque aisoable mdine que 



V ce mailte puisfle.fitoe (et je {^uif^ vous »ssu^ 
rer qu'onrafeipeut pMHifoir^plVS d'esprit ^t 
pl«s 1 d'agr^iiMtis ÜMm > te je<H90ierce qu^e- -le 
»tigaeiir, mt-qaestion NB^ q!ti|ipd il est en 
hnniaur 4r.TOuloir) ce qu'i]te$t4>ourlant er* 
diiMifetnent) nuisvc'est touj^urs. va maitref 
et il faot queyfljoule sub tosa^ fori exaot 
et exig^atf' homme qui ne maaqu^a juinais 
i ce qn'il, !votis prQq9wi>\.maU^i^ ne vouß 
pard<^Qnera^p)is la n^indre lieg}ig«iM?e d^iif 
ee (que. Tqitö.iitt. pr^Aie(tp% t^.vpti^e tour 
N'espemat «doRci |^ • que ^«0lie ..fi;^^ Toy$ 
pOBrcoit ( ooobYfiBir,: je' voCussiS^^pli^/T.^ n\oi^ 
«her a]ni|.y.de^j(Brefld6e^ur:5vpu».'de .cbcrph(8#: 
pasipi lQSJi«|^dtciaS( ^e iVCStucxiicanniMASfui^^ 
et'^de Yolm.pais Pitommeciquii^TOtis; co^f^i^ 
endr«it jet-npd *s>^Aocomm0tJLexQkLiiMis cfm^it 
iiona öße^it^^iLye^phrn xtpjtt (KOU^^pur^ndrc^ 
oafte' roinirisaiaa -iucocpiVytiloaiqufi je^.YQU^ 
aibonre^^qvsgteiserrieeiqisft »onszioiAijeQn* 
driezr^^eirjftoi»>;del£rFaAtvuUcQl^omnie M<qite 
Böus $oQlKiifofi8,aai9^ desuplus{esseptieb^ 
quo 'irolrc aanulie^^^iourra jäinais mf^rendj^ 
loirscrais ion eomble de^i]I»eS{ TOQUjßf^ ci U 
M|tt cwltmesiioÄ^eKw* utth^tmsm ds gi^io 
' ULJOÖaaaf rco' aimajUia^^ 6* je pm» jgasraa^ 



lir, qn^^n c^'^s^il aiirGfit^daats: oette condl- 
tipn y toti& VeinsLgTjktkena quhi|i iwmitie rei* 
soimabl^ pouvmh soubailer^ ■€ttiv^on»iB* 
reit cha^lft^^ de lui^ Sf^tcnit s'tt parle 
i>an^o&' et ^'H'> a^ ile4 belies '^ooiinoissaiices; 
O^pei^ant Icl^jqpaüfib qui conslituent Vhon^ 
n^te homtne «sont totijours oe qui doit fiiii^ 
la I>ase, ^'|'ai ouUie de ^ire 4[i|e, Irerdis^ 
pos^ d^ailleurs> kl n'exig^ li'iiii homme ies 
p^irfectio¥li^ nl" d'un sage m d^on^s^^nn^^ 
Oll he 'pai-doiftie JiÄÄ' 4yvi*ogtierie , remarque 
d^a^(aü|C]^^li^essairejq[iie v^>^ etumoiase^ 
W |]^r^iüg?$l|f<ti^r«l3eoitfrerY<rtre;iiaäoa auE ^ 
ce^aHllblc^^ et^qurr la labla ^^i'j^ign^r en 
^ti^^^nfouiwüp'dea r viosi leb j pliss 'exquisi 
offi^*dlMOTeuti|tioiiSinibifised)4saatea kutt 
hbmmc^t^X Hoiti pem «ncUa ii o^^yitx -'Ik> Je 
eWli'i^e9s^a¥0irM|trtM^et^ut«ee'ipSEl Toua 
fiiut'^ssproäiji^d&etsqposeiä pc^enaaur> YOfi^ 
ititeüigeneecet wsipfilAifBx^TafpfMpk^eömr 
mUsioflk AoBlojbsaLT^Mis^iJlaiigef^alfai» souf^ . 
frla!iifueojei!^oiBh- fluppUe.de')^iiailci?^ cetle 
ajBB&JOf airec ^inisjt Ies ' meiiageinens > ctb ioutr 
Ia discMihnf posaibie, d^ ne pas r^jaommek 
ni Atoi nfc knaeigiieiur «».qucstiiw^i que toüs 
d(Kiaei:ea'.faD« "doiito^* et de xpaendce.^parde 



homme dt tn^ fa^on de pe|iser dlAtretxedwU 
h cela ; m^ '^üe faire? ^ Ina miofG n^esA p^ 
assez st^rittielle pour se- nourrir d^pptiiy 
dissemcns; il lui faut des aliflMns pliis<iQiih 
i^riels eb puäque le sort >mV mia dails^ 
cas dt n^ävdir pourpaffknointo cpte ce taiaia^ 
Talent/ il faut. bien ^ r^pudre k eu Urfif 
töut ravaiifagie ^x>sstble* >i ■ - . m- 
11 seröit cependant ft sQÜhailcri/qtienillHrl- 
qu'un des Messieurs lesSMpfaitib,*»doiit4?fi 
si bien ni^rlt^, füt ^as^ez JionnAli^ poiar in- 
spirer ä la reine '^ d*Anglelerre autant de 
goAt- poui* nies ^öiirr^igMff^qtfGlIotj^^a'ilPi)!^ 
ceux de foon' atrii' Qessnbi^ ie^Gäy^o^^:^ g{^ ' 
ridöe de Ise "ptivet amiuxjlkmenb 3de »«f ufir 
I ques ^piiigltd ett^ ma fa^'dr;i7nMaü lai$%9Klcs 
/ CCS cbimi^r^är; tut p&ildsbpM^jga^^ detgrajdit^ 
bcsöins et^jc s^fois bii^^ifasäteastoQXr^» sti^p 
ne pouv^s^]^^ Ih0^pi%i^to«i(^9nvxsubifa!a^ 
en enrrlchissant )lidtvtib»aieo.^l)^oa8 aj^priDi^ 
drez ^ans doute Dttecf {Aaistt^ que ^lUiftiibialfe 
itn üMt4At ööljtir passeitd^ tenis tenitomi» 
^^qdei^^Otfrs tfu^ ^g^däbleibentiipAl ife 
tk<lt''^^«ä^r'bubifer ma« diuafioai^danaiiDqiyta^ 
trle. €^^srle c^äl^mi'de ^IlSwfbifl^eii^ üoigni 
Vüne j^tltc Ucae dc^ Bib^'^ov^f^^^äli^Mtt' 



181 

une monfiagne^^i) domliie, ui»e v?Uee fbar- 
nK^iile. Besn<jai!din$ et pArps, k, l'i^iigloise 
vetM^it cettrimaison d^lioifl^f^. .ppur v^i 
temae desnajitrempe^ Cest; i^ oyklf ^Ojr\ie 
'ie<iSfädioMt ck-nd&imnt premier ^ifi^sti^. de 
l\6fo(äeiir d^ Maj^ee s'est TcUre poür jöiiir 
teffebrer*autaafitLrqii^. posslblfs ^^fce qid iui 
resie ii vi vre apr^s j^t^^^ Fif^j^pp^ voju$ un 
vieillard d^üeiffigur^ e^/d^MDi^ Vfinc teile, 
^e «eile dohfr|[lftäd^e«pe£ii^ dit^r/^ ^.. 

qui'^ssMe^lb'T^ aBSyjkmi ik jeik 4!w Fran- 
^itd^ 4.50, 'Joint it la aitJftpHcitey il^ lia faqoa 
d^ jpenlserMetr'iäta^rMMini^s ^d'^m ^>e]gneiir 
MtglmSjhBtämeiA^ittu^j 9msiimif4^y}fiiire$ et 
des^%arts, ag^*^äl>le' 'Maxist xt^ iyQnyej(^t,^u au- 

tant qu^om petltiC£|prev{et<;Y^%iaHf% 4^^^^ 
qwfr id^ dv .eanadÄred^iffiaJjbre^ji^.Ia ^ai- 

s(mxj[$a sooMt^ ostt>cditipQa^<4€ 1?: cp^tesse 
deäohäU^ -,u^^ ^e^&f r. de la ]^(^|^e, ^on 
finDOrir^et ÜMtoMm^ .dbej Sopbi^, tj^lli^e .de 
lä tIUlebev'df^M•3Q^dJ^Qm^tl'es ^'W d'i^i 

dmptiaim^ f>qa!ilrr.n'esto pe^H^ia . de.. , j^^^m^ner 
an^tiement e^Mcr naffrohPftiigj^ ^^ ei des en* 
äBff'd&^S^pluc^'qiU^ SQfit ua.df?S: pmcüpanx 



i 

unnilemens du comte. 'MadaMfe de SetmU, 

apres avoir brille dans plusieurs tdut% , par 
les graces de son esprit etles agr^ens de 
son commerce I se bome k rempiir avec uA 
soin infini tous les d^voirs de la piet^ '^ale 
envers un pere qu'elle adoi^ et doiit eHe 
fait les delices« Pour la Roche, fe'estrtioitniie 
le plus digne, le plus aimable, et inalgre 
son exf^rietir d^homme de cour, le plus ve- 
ritablemcnt philosophe, que j*ai*^vu de ma 
vie. Cette p^lite soci^t^, utiique peut-6fre 
dans son especc, est a.ugAentitf'iivtelqüc f<ns 
par la fille cadette de sba ExSHlMitie^'' öba^ 
nolsse k Bouchaw, fiUc iäüitXli f^rtäs^- 
«es enjouets et naires rfe4on'«itfprlf"elf'^r 
la facilit^ et le liaht ät'wd"t:öiäbi€fce. 
L'esprit de 'öett^ ■sod<?t^ eii^ cfc^ltÄ*'!»^.«« 
Listoü^ dkl* son vöyageitt'^§Kitöföpk(Pip 
pc^ le 'iixllmi! setis/^ |Ü<^%lfe ^lä«"^] 
ka' nt^e^^Ms d« ptds ä^^af»«'^ »t 

pa^ilig^"!intV^ fa tlecttire /'4^ mvmiit 
ie&)?miifs däIa'taUe,"^t3d^k'^k«fajiA 
et finit par quelque cöncert de Jom^ij 
Qraun ou de leurs semblables. Vqila 
|»rincipale ressQurce que j'ai «^ctiiellc 



conire les soucis ,ict le^ embarras de moit 
iiat k Biberac. . : 

J'ai peas^: pXusiß^rs fois k vous^ ou plu- 
tot, je pi^n^e. i yow i tout xaomentj 
q^and je.vcMs.jce^^dc^iiii^ doot .la \ie^le 
«HoeUence s^e^ c^^vg/se , je ne $aU commqit 
^fe Wi. l«i P9nvi9At . si peii, II . f;^y i^rpit atf 
099M^..>in hoiiiwi^.fait.ppia' la,,pwv€r$ali^ 
et c^ff^lQi de AQulfger, les . ^i^e^ membres 
d#i l^.peüte,:&pcjf^^ d\i. sein d'amu^er 01^4^ 
^^nmiy^ih ^f .f^^limalUp vieilla^ ,, xjui. com-r 
I0fpee,^ ;$f^tUi)fs..i^vide; d'ui|..TJje^ oii pom? 
t«Mjpbi^iW^V,?:Muit aM3^,^p\*vßi4rs de 

, fCWWfriiwuÄ., ,ßu(?,j<5,ÄMJs worUße.de rim, 

Il^ss^jait^ |ji% ^ vQtJce ^pt4. sJ^Ajfn^» s'op- 

. »f}?e>ÄTWM.»<^e»ffii Sy n%,avQf.t, qufs de» 

[ «*Hf»»«M»[i(e W>4fb?Jire,-Wejfi,i^f.merepo- 

JwfesTftÄW^Wisi.iVee.de la salisfacti«^» 
j pHfii4'*l«irW #n>fTra|<gqmcijit. qui,,nou« 



19» 

*H' -f'" . ^CXXXI.ti'»^ fi '-p 1,:-". 

Biberac. ce 5. AoAt i76d. 

iH^e qüe je ▼binvtti ^cciterti y .a^plusnA 
sixseiiiaiiiesf; 89ns doi«to qiikUdite'VQits>ctt 
pas ptrvenvf» Si tous l'i|intavr6^ie, votte 
iritetite m^itomie; quoi^'il> >0n' '^t',*< je 
compte assri sär ^otfve aiüiti^y pour osier^ceii 
esp^ror Itt'-Mrrice ^qpe j^/naiaiTOusudeioai^ 
der* Un seigncitr de ■!& iitoiii0ia8aflGe4\^«i6 
Fige de 7)^ uns ^ieitt de^eirctiiwrdu >m cia i4 q 
oh il n^a pa& joue tni<r61e «nMiooüe, n^MPld 
de ses' teiires^^t {leiK -äo^iueBi^dei >Bibt^90b> 
c^rche 'uafimMeom 4 la*)|>laoeide!rQeitii iqit^ 
tt actueBelnenl «f^nt ik^ JÜempiä daett^d^&lif 
fort eonfcttti* On ^demaMdeonn isujdi d^ 

dhin oivaetere: Ikonili&te^r Uumant etoeodip^ 
tisaant; 'a'ttij6iii4ft)if ä admi^i^eäpn^jjfii^ 
goftt-pour iieS' scienoes ret Ie5o)etire9^i«lrto 
agr&nens de>l?espcit de^ieeAveiadtiofiitonaei 
seitoit i^^ailtant pkut aaiisfat^ «ct^on? itii*-{lbMKt 
TolofitiCFa.^ace de louteÄ fles ^iibtiUiib>t 
l'an^tondp et dr *?i phyaiptogicieete^ .jQn 



185 

soüliaite qu'il soit oii^ Suisse ou Allemand, 
(les Fran^ois et -les Italiens sont exclus) 
qu'il ne soit pas mari^, et on aimeroit 
mieux qu'il fut calholique que protestant. 
Lie^deirs dcart£ierS'>poiat8 ne sopttpas.eefen- 
dlsmtdUisoliiAi^tt^Ms exoeption^ et)0nii?iK>- 
tfDiirtnodaM>iti tvSwtiid» 'if u» proteftünt y agt^* 
abte" qoorad ! rcftiipib ^^ > paumru lyii'tt) fvltialiicy^ 
philoiophe>!poiijr (Sjetfpneter icpnuidriroecftficto 
Pecdg^^ jice qiiötiles avjefts ide ki^atig^une^ 
qur^stal^? tmjsf ßcatiiol^peso jrofli^ii»s )7.)«it^ir 
diroienb'd'iiieitnfikMiai db Icttr ^eefes^ori i^ 
p^•r>lne('doIlEli^^pom^ d&'iscaiiiia}e.^li Witt 
e iy& tf c rÜuo ifibes tblmdiliöna' i qi^il auroit a 
r#iifpliif^enfieiEt3n^)'^Ae aou^agtttvdei sai^em? 
bii'|i[iieiftt>n>liiaii6J4esl itiSmnuikisndmVigox^f^ 
föi^h&ieik ait^rainuki tenfp6i3aiw»t'^ajfi«ii« 
M$l> bdütiet nne'^AMHt^iiliii oid dttnande «(ii'Jt 
idtfi^iMreteiaieo»*^) UBi^iff^tir.mnoioiat -u»» 
^rfeesoia toalviiä faiiliUfit«^ la imaiaon noittr 
t)t^u^cfx(^'isc%nKiaix '^3r).fiat>fdoniiier ehaqiir 
sdbtatnjGB^ntdJocaf dnx^suüades-'^auia^s^ujdf 
los /i»niWMUex9 v^QMstsIto ( •et'pövahto'mi ■deSb -ico^ 
qM^srttf^OBSsiär^tp ^^nx ki» fdvlGifaiibnis^par 
ie Sia^ilebr. ^l|) d'itm' toiis ies^ir^^auit <»>- 
4its dtt'soii;:i^(iitie'*et de ne i^baeoiter mu^ 



ce maiite ^vismMn (et jejpjo^.yous 9LSsn^ 
rer qu'cmnüs ipeut pusm^tplvs jd'esprits^t 

sdfnetlr, eir ^uestion NB> qv||(id il est eu 
bssniflur ^dk Toulotl*^ ce qu'ij^eit^iourtaat or^' 
dfauämnant) majisvc^est touj^urs. iin mattre, 
et ii foDt que:p4Üoiile sub nosa^ fori exai^ 
et exig^caat^Jiomme qui ne ina9qu«ra j^tnais 
k ce qn'il^tvota prQt^ly.mai^Aqpi ne vous 
pardi^imera>plis la ii|piadre negligw^e d^ 
ee rque^ Tqu& .Jni. ^prplnHit^ iirvVpt^e tour 
l^esperant .^doiic' pgs- qije^«eüo^|4ia^ .to|ys. 

pourcoEtt 1 coaTttrir,. 'je yatts^iS4i|ppl|«V' ^^ 
dier amiy jde;jpreildce^ur:?vpufr.'de .Gi^crphfEN: 
pacipi . lQs;i«|^dccinSt de ßrK^ctatQnjjgms^Mf^ 
et^de Toirck.pais lliomme::iquiieTOvs: contl^- 
cndr«Jt st^i^iJs'Aocofiimd^^Otti^des 6f\Q4it 

oatte' cotaiihsioii ii.€oquv,^jlDttiqufi je^.vQuii 
aibsni«, ^ qittQ ^e iserrieeji qiut xoMimi^ieett' 
driez^ €Ei jibuaodeterratti nm. d^omnie tmL iiittt 
1IÖU3 saiQl»ifoiiB,a&c?^ desuplioe eaac^tlekf 
qtiCLiratrc aimlie.ApQurra jaiinaift ane^renidM^ 
lo'isorais <» eotnbie de^ Ji>es$ toou»^ ii 1^ 
dv^t ow^tmestio», etoit uah^tmmck d« §äiiie 
et df^jQÖauMrcG' aimajxle^v ^ jfiniM ^^asrao^ 



lir , qu'iöti - c* möji^ ü atirott> dmw. oettc ccmdi- 
tipn y fotis i^i^agt^ens quhi|i Iromine rai<» 
sotmabl^ pönvitih soukailer, 'ct qti^on''8is» 
roit cha'l^lÄ^ dJ& lui^ stti^tcmt s'ä 'parle 
ftkn^b&' et ^sfl'^ ä« 1^4 ^^^^s^ " coiuMGissaitoes. 
Oe^pendant l^i^iiatiles qui consütoent i'lM}!!* 
n^i^ hömme ^ont loi9Jatir$ oe qui' doit &ii!€ 
iä base ^ ^'l'ai oublie de ^ire i|h^ 9' tres:. dis^ 
paii d^ai)letir«> kn'^^^er il'un iianime les 

on*^ he-]^ardoiföie^^Ä3'4yv|-ogtieriey remarquc 
d^äütafil^4[u^ii^essa{rejqiie 74MIS cdmnndse^ 

e^aKi^c^i^ el^quei la labte» ^o^igfuc^r en 
^^^^ftft^ntoui^nlP'dea^^iiisrls^M^ 
dfift^ ' d^oteiititiionsinf6if I sedn^antes k:\m 
h^tMne''titni HcAt^ pam «ttdla ii oc^ nrit» - Ik> Je 
#^i^itQ4s^a¥0triiifbml:^et4ut'eo.^qiM yous 
£iui^s2M:oä^{)}e<i&e(ieposeiii pc&enkmio yotjpe 
Hffelliganecrasit aat{:¥i^ipaFra^p4Bvf>ä^ceazi^ 
milsibik #aiiloj)osoLTOnft'.tilalgt»ioMai»sauftN 
frlAiiq[ue^ jeil^occ^ 3u|^]ie.d0f)tiia&tei^ eßtkr 
affibuteiaiTQc iwmc les < meqagemens ? db iaut^ 
2d disQDiäiiasr posaible, di m» pas «oiDOttnelr 
ni fltoJt nfc kmcignenr <:«. quc8li€ii»fiqii& yous 
d(hriiie]:e2'.^ae :douie:V et . de>.p«eiidcei{^de 



^ 
* 



190 

«urtout qu« vpk d& toqt c^ ^, Irgnsplre a 
Äuric, oü H. y a ^e» .gf^ns ^ea ccurrespon* 
4wce avac lautres gens d'icii« Plusicws 
i^UfOfU nQu« obligent ä ces precauüans el 
^M misterf ^ qu'il fandrav gardor lusgu'ä ee 
4|iie VajBair^ sera conclu€. 



CXXXII. 

9itt @a(omott ®egner« 

Siiecn^/ (en.^7. ^tn^tt^ 176^« 

$ONt »enfeMf m t»ft« {« 3lMn (itr »tt ifttt« 

l^on; io<h|e <tl»«d iMnisd: ttld!Ü(n t^m0 

m\ti ffitMiiifcrtpt/ ftSal» ei«^^« d(i¥«>, OdH 
^erm D. Simtwcmann tu.>SBcti80.iti IH^/u» 

t»ifber tu ^an^ctt Motnme.' : ■ ». 

8t(9^«rrn Den ® '*' * 3)?i«i<Uc eliroS detttfciiM 
^ofe({ 6e9nt ^fe {u SerfiniUe^/ ((nacn i« 
Urnen/ t» «iM SXteuc oon o^ngefa^c .^un« 
tert SReilen gemacbt/ um rtintu «fteu %umit 
ten @cafett oon @tabfott auf (in pAar £afl( 



m 

unb ®(fd}maä1i<äf fastt mt i>UUi t)im btm 

^upt ton t>cr Ißettflier^e 6er S^aniofcti ^tiocft 
beutfc^er Htutatut, unb Don bem SSorjus ten 
Me Sraniofett itiifem^c^rfffffeaecnfdbet! boe 
ben €tidUnbern geben k« €t bebtttierte ntit 
ba^ 3(re unb SiainttS @c6r{ften/ nebfi 
beona^e^aKem anbecn# toa^ au$ bem S>eut# 
i<S)en ini 8raiuof{fc|e u6erfe|t topeben/ fo 
fibef {ugeric^fet unb bon fo fc^Ud^ten ^rfd^en 
entteprenict ibbirben« S){efe4 unb 9lüei toai 
i^ 6e9 bteftim flMki^ii^hUt mMit mUfy dic^üs 
Un, bag ttm^j^tbutim btv bt^Un teutfc^en 
et&ätf §kf Uttft^tf in ^tmUüiH^ tln com 
^bttaiM &l&d matten »Mtp unO imt^t 
ti^i^/ D^re l^mpognie ^(ermie auftnmuneern/ 
^ne fold^e Mmtubmuns ^ mastn. &^ütm 
ete benh in ^lOiri^Ibetfen feinen guten Ueben 
fe$er auftreiben (tonen? 

fjfcd mAxH mic^ fcbtbinbf&c^tig 4uf^ie SBerff/ 
tte aud S^ec (ßreffe fommen Metu €(cit 
iirbe baf n)ir^ erleben! 
*' 8»ben 64r49o^/ mein Sremb! 



19^ 

GXXXIII« 
A Ziinmermanii4 

Biberac, ce 30. Aout 1760. 

n y a dans Totre lettre, mon ami, un 
certain ton de froideur et de reserre, 
qui m'a ailarme ä la premiere lectnre, mais 
qu'apr^s quelques reflexions j^ai mls sur le 
compte de vos occupations« 

Quoiqu^il en soit, j'ose mi^ pr^sumer assez 
de Yos anciens sentiments pour moi, pour 
esp^rer, que lorsque vous vous yerrez quel« 
que jour dans la dispositioii pour ce requise 
vous me parlerez k coeur ouvert de ce que 
Tous pensez de moi et que vous m'avoueie» 
que le respect que vous mettez ^ la fin de 
YOS lettres ne vaut pas le sentiment qui do- 
minoit dans Celles que^ j'avois 4e bonheur 
de recevoir dans un tcms plus heureux. Je 
vous ^crls , malgre ma crainte de vous impor- 
tuner, poiir deux raisons. La premiere est 
de vous dire, que j'espire m'avoir enonce 
assez clairement dans ma derni^re^ pour pre- 
venir le soup^on comme si j'eusse ite ca- 
pable de vous proposer la condition en qucs- 

^ comme quelque chose, qui vous pour- 



m • 

roit ^nvenir* Jq s^]|^b mottifie si ro us po ur- {^u 
riez me croire' assez peu caisonnable pour 
pretendre que vous me sacrifiez patrie , amis 
iiid^peitd^iute et tFftnquillite. Le second point 
con^ne AgaApn.^^ ^'ai ^\k .^f oy^> .|lr. 
Gessner le^ quatre premi^rs ^ivre^^ qui fj^i^t 
environ un aiphabet, avec ordre de yous le» 
remettre des qu'il les auroit liis. Je ne pou- 
vois pas prevoir que vous refuseriez de volr 

mon mscpt, par la raison que vousen^te& 

.•j^^F ^-^nn;.^ nq .nt> %;"i » ^ :■" ni* xi\'Tiu,^.^> 

in diene, comme il yous plait de flire« 

ffioij ytfmr iuoq ?Jf.T:n<^' ' niM^/i». r ; 

?»ans entrer dans le sens que peut avoir cefte 
expression . je vous priip, pu de prevenir 
Mr. Gessnrpar un contre-or^re, ou delui 
renvoyer R petit paquct sans.rouvrir. J'ai 
compte Äulnros avis, sur volre sentixnent, 

■^»:» -ry^iio Vntr^^ -rl^« -»oCoA*««! -rT,,« Vl^^^^^M^ 



mais vousiavez des raisons, que i'iflrnore 




preuve d'une amitie expirante en ne me 
xepondant pomt. Soyez heureux et conser- 
vez s'il est possible.y le souvemr d'un nomme 
que vous amuez jadis, et qui sans respe- 
rance assez fondee de regagner quelq^ie jour 
votre confiance, ne supportoit' pas tranquil- 
lement le malheur de perdre un ami comme 



194 

vous. Mals jusqu'ä ce que ce jour arrivr 
de lui - m£me, tr6ve de letires, mon ami, 
je yous en conjure encore une fois. Adieiu 



CXXXIV. 

Au M £ m e* 



BIbeiac, ce 8* Novembre. 1762. 

Vous me prouvez trop. bien, mon dicr 

ami, de ne pas m^avoir oublie, pour me 

laisser le moindre doute lä - dessus* De 

mon cote je vous prouverai par la commii^ 

nication de FAgathon, que j'ai entierement 

oubli^ la fa^on un peu brusque'dont vous 

me refusäfes autrefois la complaisancc de 

. m'en dire yos sentimcnts, sans aueune craint^ 

de vous atlirer encore une foid le ressenti- 

ment poetique, dont k ma confusion vous 

avez essuy^ au sujet du pauvre Cyrus, loule 

la vivacite. Non sum, qualis eram^ mon 

eher Zimmermann; sans m'^tonner d'avok 

ete enthousiaste, hexametriste, ascete, pro- 

phete et my stique, il y a bien du tems que 

je suis revenu, grace- i Dieu, de tout celai 

et que je me trouve tout naturellement au 

point d'ou je suis parti,U y a dix ans. Ptef 

/ 



r 



195 

ton a fait place ä.Horace, Young k Chau- 
lieu. L'harmonie des spb^res aux airs de 
Galuppi et aux symphonies de Jomelli, et 
le nectar des Dieux au Tokay des Hongrois. 
Yoilä bien du changement^ sans que ce qui 
constitue le vrai m^rite d^un homme de bien 
en ait soufiert la moindre alteration. 

Ce qui a le plus contribu^ ä op^rer ou 
pl&tot ä achever entierement cette metamor- 
phose, ou si vous voulez^ q/d retablissement 
dans ma forme naturelle , d'oü la magie de 
l'enthou^iasme m'avoit fait sortir, c'^toit prin« 
cipalement la suite de desastres, de peines, 
et de miseres qui m'a poursuivi depuis 
mon retour dans ma patrie* J'y ai senti 
le neant de tous ces grands mots et de tous 
ces brillants Fantömes, qui, dans une douce 
et agr^able solitude ou h coi6 d'une Me 
Guyon ou Kowe ont des charmes si seduir 
sants pour un « coeur aussi sensible que le 
mien et pour une Imagination d'autant plus 
active, qu'elle etoit obligee de me d^dom* 
mager de tout ce qui me manquoit du co(e 
des sens. 

« 

Je ne sens, que trop, combien il est dif- 
Heile et pr^sque impossible de rentrer de 



196 

bonne grace dans ce bas-mond«, apres ayqir 

, d^but^ par des voyages dans l'aulre, et d'o- 

scr filre homme, apres avoir fait, ( et qui 

plus est, dans sa premiere jeunesse ) le S^ 

raphin et Tinspire. Mais je serai toujours 

de bonne foi, quoiqu'on dise, et dusse-je 

passer pour fou, ( en quoi/On ne me ferok 

< pas sans doute grande injustice) je serai rrai 

et bonnSte, et je ne ferai Jamals la grimace 

pour avoir l'honneur de soulcuir mon ca- 

ractere. 

Voilä -•©- qui est assez pour vous prepa- 
rer ä bien des cboses, qui peu k peu me 
feront connoitrc d'iiu cote fort siirprenant 
pour les bonnes pcfites ames qui ne savent 
pas ce que c'est que cela ; pour vous et yos 
semblables vous avez sans doute devin^ et 
prevu tout cela de longue main, et vous en 
serez aussi peu surpris que moL Heureusement 
Ibe blind Houswife fortune, pour parier avec 
Shakespeare, paroit bien vouloir se preter 
im peu k mon changement de pbilosophie« 
Mon proces, il est vrai, loin d^etre decide se 
trouve actuellement dans la plus violente 
crise ; mais soutenu par uhe proleclion puis- 
sante et d^terminee de faire tout pour jncü 



197 

Jai lieü d'cspercr de voir bient6t finies lou- 
tes mes peines etc. Vous devinerez aisement 
le nom de man Atlas, mais je vous prie 
de ne parier meme avec ceux que vous sa- 
Tcz mes amis , ' sur cette matiere qu'en 
generallssimis , et de vous contenter de les 
tranquilliser sur mon sort, comme etant 
cn fort bonnes malns* Au reste, 6omme il 
est d'un homme sage ä ne se fier Jamals 
trop sur les röis, parceque Selon* David ils 
sont hommes, et qu'^il faut prendre ses pre- 
cautions contre le pire qui peut arriver, j'ai 
resolu de tenter une nouvelle -voye de met- 
Ire le public en contribntion pour quelques 
annees en'm'engageant k une entreprise qui 
me paroit egalement utile au dit public et 
honorable ä mon individu. Gest une tra- 
duction allemande 'des plus beaux morceaux 
des Poetes^, pbilosophes et orateurs de l'an- 
fique Grece, p. e. des tragedies d'Euripide^ 
de Theocrite, deXenopbon, Piaton, Aristo; 
pbane,Xucien, Plutarque, Dion, Ghrisostome , 
etc. Mon desSein est d^ea publier tous les 
ans un tomc de 32 k 36 feuilles^ mais je 
souhaiterols de faire imprimer cet ouvrage 
par souscription , et je me flatte^ si je ne 



198 

compte firop sur le zSle de mes amis, d^en 

ti'ouver au moins 400, qui suffiroient pour 

me recompenser d'un fravail assez penible , 

etpourm^assurer pour quelques annees conlre 

le besoin* Je n'exigc des souscrivants qu'un 

pctit ecu de 3 Livres ponr chaque tome^ 

payable ä la receplion des exemplaires et 

j'accorde le ncuvieme exemplaire gratis k 

ceux qui Youdront se cbarger de la coUec- 

tion. Je ferai impritner lä-dcssus un arer- 

tissement, en aftcndant vous me feret plai- 

sir^ mon eher ami, d'en parier k vos amis, 

et de mVn dire votre avis et le leur^ 

Agatbon est encore en prison chez moa 
ami, le tres mystique Mr. Obereit, ä qui je 
je Tai confie, non qu'il m'en donne son avis, 
(ce qu'il fera cependanf sans 6tre prie) 
raais pour qu'il m'en eherche un libraire. 
Le bon Mn Ott de Lindau ne se trouve pas 
assez en fonds pour une pareille ,entreprise* 
J'ecrirai incessament k O. pour' qu'il vous 
fasse tenir le mnscpt* en quesiion* * 

- La leltre de R. que vous aveis eu la com. 
plaisance de transcrire pour moi, fait bi«i 
de l'honneur k notre amie et ä celui qui 
sait si bien apprecier le mdrife de cette ih- 



199 

comparable fiUe , qui pour f outes les qualiteii 
de l'esprit et pour le talent d'ecrine, surpasse 
k mon avis toutes les femmes qui jamäis 
ont ete cÄlcbres de ce coii - Ik. J'en ex* 
cepte les Aspasies et les Leontium des 
«inciens, dont il ne nous resfe rien quo les 
•äoges, queceux qui les ont mieux connues 
que nous, en fönt avec tant de profusion* 
Gonservez moi les bonnes graces de ma obere 
Madame 2Limmermann, et agreez Fun et Pau- 
-tre les sentiments d'esüme et d'amitii^ ave« 
lesquels je suis etc. 



cxxxv. 

Au M 6 m e. 

Biberac , ce 3* Decembre. 176t, 

J'ai appris par la demiere que j'ai re^uc 
de MUe. Bondely que ma sensibilite au re- 
fus de TAgathon etc. et mon silence, cause 
par des raisons purement accidentelles tous 
avoit ilidispos^ contre moi, et j'en ai ite 
Tdritablement afflig^. Pardonnez moi, mon 
ober ami, et rendez moi la justice d'£tre per^ 
suad^ pour toujours qne ni mes vivacit^s 
ni les rdtres^sauroient Jamals produire au- 



aoo 

cun changement au prejudice de Festlniey 
de ramitie et de i'attachemeat que j'ai pour 
vous. 

J^ai envoye AgathoB^ ou le peu qui en 
existe actuellement i Messieurs Orell et Comp, 
avec ordre de vous l'enVoyer incontinent. 
Vous l'aurez donc a Theure qu^il est, vous 
.m'en direz amicalement tos pensements et 
Tous ne douterez jamais que le Wieland de 
176a. Salt beaticoup mieux supporter la cen- 
5ure que le Wieland de 1758. 

Je ne sais pas si vous avez tu le premier 

iome de ma traduction du ShakespAu^. Je 

ne pense qu'en tremblant ä l'arrÄt 'que le 

public prononcera sur cette entreprise. En- 

courag^ cependant par le Jugement faTora- 

ble, qu'on [en portc dans la bibliotheque 

du Comte de Stadion, j'ai con^u le projet 

de d^dier cctte traduction ä la reine d'An- 

gleterre. Vous Toyez du premier coup 

d'oeil, que, pourTu que le Shakespeare al- 

lemand ne deshonore pas les Anglois, cda 

pourroit me donner quelque cclebritö panni 

ces insülaires, et c'est ce dont je seroisinfi- 

nim^nt Charme. J'en «cris i Mademoiselle 

Bondelij car je ne sais pas comment my 



20 t 

prendre pour obtenir la permission de la 
reine. Je vous supplie, moii eher Zimmer- 
mann , de contriBlier ' ce que vous pourte» 
ä ce projet, en cas que i^us l'agr^ez* 

cxxxvr. 

SItt ß6enibenfel6en. 

S5i&erac6/ ben lo» 3)ecent6ec 1762* 

£)Ufeti SSorgeit/ mein tvm^ec ^reun^/ eri 
l^alte ic& 3öre Sufcöclfe ööm 15. Secera6er/ 
unt> antiDorte S^nen fo^Ieid) # um @ie {u hWi 
t^n/ t)U J^ant>f(^r(f( Oeä St^at^ott fo 6a(t) alö 
modüc^ t)em ^errn Sfc^arner su ti6erfc()f^ 
cfen/ unt> il^n in meinem IRa^men m ecfuc()cn/i 
iog er fdb/äje aiic^ öer Srauteln 3"He ju lefen 
de6e/ i>ie einige Un^^DuIö barnac^ bejeu^f. 
3* geft^&c 3&nett fce^mutWä/ mein liebdec 
Sreunö/ 5a§ x^ ba^jenige/ n)aä @ie mic 
tt6er Oett Slgat^oti fc(>rei6en/ smeo unO ^ret) 
ma&( u6ei:kfen mu§ee/ um mic^ {u beceben/ 
lKi§ @U ftc^ öerjentgen ^gut nic^e degen 
tnic^ 6et>cent ^hixtxif morin @ocroteä Me ©0^ 
)>&i)feit manc&ma&I {it t^emut^igen pfTegfe. 3c& 
diattbee enMic(^^ @{e^fjnneen'^ nic(>e awtnxi 
ftlä im €rnfle gemeint ^aben ; allein w\\r\. ic^ 



302 

bUUi slaubtf fo bthnntn (Bit nur/ ba§ 3ai 
(ie Don 3(^1^^^ SratiöfubflaneiaffoR Cttfd)rt(ttn 
Gie nic()e!} in einen Qclaifcncn, faUen ^^l(o^ 
foppen ein meni^ {u ooreilig fieutt^eiit ^aL 
SSU 6ie mic^ (oben! iRic^t ba9 meine ileine 
(SItelfeit — 9(c^ mein liebff er brennt)/ scftefytn 
toifi botfyf 6a§ fein SRabc^en Don adfyt unb 
tmanjig 3a^ren bU iobfpxhdbt , bie mwi \%tvx 
Slnne^mlic^^feiten ^xtbir begieriger einfc^Iingt 
ofä ein 9Iutor biejenigen^ Die man i^m Don 
\i\xiim Jungfien ^erfe mac(^t 3nDe(fen if{ e< 
boc() n>abr/ baß ic^ {nfrieöen fe9n n>erbe/ 
n^enn Die 903e(t nur ^alb fo gut Dom Slgat^on 
urtbeifcn n)irD/ a($ @ie Don i&m fc^reiben« 
S>er £)iäcpurj Deä ^ipptatf entbSIt/ nac^ Dem 
Uct^eil meinet ^reutiDei^Obereit/ febr Derfu^/ 
re^ifc^e <Sacl^en — feine S^eologie^ feine 9Ro# 
ra( — ^m gebe/ Dag am €nDe aOeö gut a6# 
laufe! 9l6er e^ micD Kopfarbeit braudb^/ Den 
Stgat^ou/ nac^Dem er Durc^ ade Die media 
burc^egangen fepn mirD/ Die ibm nod(^ bebori 
(!eben/ n)ieDer an ihtn 6en {ßunct ju bringen^ 
Don Dem er ausgelaufen K% ®ie glauben mit 
SKec()t/ ^ippiaS n>erDe finflre @eflc(^ter befom^ 
-en; unD Doc& i(i ^Ippiaö nur t\Vi ©opbifl; 
n)irD im Dierten Sbtif noc^ ein $^i(oi 



20J 

^op^ iixm SSorfc^eitt fcmmen/ btt tin noc& 
weit dtiai)tUü)txtt ^antt ifi, alß jener/ meil 
er iudfeic^ ein e&r(ic()ecec ^ann {(t. ^urj 
&er Jpimmel mec^y toüß anß bm guten Sntf^u^ 
fiaften tUdQt()on no€() meuben fann/ nnb id^ 
^e^e S^nen nki;t bafur^ Oag er ni^t in feti 
nem Dierifgflen 3ar)r in bfe Sirme btt fc^6nen 
'Jbanat juructfe^ren tolxb, ani btntti er^ ftc^ 
im fünf unt> stoanjigfien (odgerifiVn. ^re^Uct) 
n>irt> Sanae aliJbann tin fe^c alteä 9)Iät>c^en 
fei)n; affein i^at ntc^e 92inon in i^em (ki^t$ 
Jiflflen 3a&ce noc() 5ie leb^ftfffen SBegferöen 
ermectc? UnO bann Qitht ii auc^ ein 9(Uec 
für Die freunt)fc&aftlic(>e «ic6e? 

@ie muntern xnld^ jur ^ortfeguns bti %^Cii 
t^on auf. S3ie kib tf! mir'ö / bag f!e nic^t 
üon meiner SBtUfu^r ab^an.Qt! 3)Ietne Um(iän(^e 
geben efn menig t^rannifc^ mit mir um. ^6n^ 
nen @ie giauben/ I>a§ icb nun etliche Sßccben 
batn\t oerDerben mu§/ ein Don mir geforDer/ 

te^ Specimen jurisprudentlae {U tM 

fertigen/ übne mlö^ti ic^ in ©efabr (febe 
meine 6te{Ie^auf eine (^o£^ff unangcae^me S(rt 
\\\ verlieren« — 9Sad für 9}7utb fann man in 
feilten Um(!jnt)en baben? ۊ trunbert @ie 
biaigA bog ic& in ben unbt^greiflicb f offen txwb 



204 

aOe @e^uIb ermui^ttbeti Umf^an^elt i>e^ 1761 

• 

tint) 1762 ^af^ti bcn Slgat^on fc^rct6en fonnff^ 
Semun^^rti @ie ftc^ n>eniger ofrcr me^C/ toenn 
<c& 3&ncti fa^e/ ba$ ci eine f(due 3au6crlii 
xoav, bU biefeö SBunbec tt>frf(e? O^ne fle 
tüurbe ic(> taufen&mabl unter I>ec.£afl Der 33er^ 
{tvecfhtnd erlegen / o^er in 9(nf}o§en t>on Zvhbf 
finn/ Unmuts unD ^üöO^t auf t>ert)e(6Uc6€ 
efrremhaten gefaffen feon. ©fe fe&en lelöer^ 
lUbdtv Sintmerntonn/ ba% iäf uo(j& mit tnts 
ferne bin, meifi {u fepn; d6er id^ 6itte Bli, 
laf(m @ie mir meine ^^u^^rin/ ic^ toid 
2f^nen 5afur and) Qmi§ t>erf«)rec^en / ba% ic& 
nidit bct) meiner ^auä^aiterfn fc^Iafen tt>ia — 
"' SIpropoä b^bcn @ie feine ^reunbe ober €oc# 
refponöenten in ©traßburg— mel&en ©ie mir 
bod) bai — SJacOflenö mcröe ic& 36nttt 5pian« 
tjon Dem griec^ifc^en UeOerfe^ung^merfe iu^ 

fcftlcfen. Tenlanda via est — SSarum 6ln ic& 
fein ^anonicuä )u ^cdbttHabt, toit S}ttv 
@leim? 3c^ fann/ bin mb mu§ aHeä oerfu^ 
€t)en/ ivad mi(j& ju einiger Una^ängtgfeit fh^f 
tcn fann« 



** 



205 

cxxxvir. 

A II M e 111 e. ' 

r 

. . Biberac, cc 1 9t Jan vier. .17^^ 

l.e retardement de volre reponse, moa 
clier ami, ne me fait de la 'peine, que par 
la crainte, qu« ce ne soit l'etat de vos yeux 
qui vous emp^clie de ni'ecrire. Tranquilli- 
sez-moi sur c^ point, ou si voüs ne pouvez, 
que Madame Zimmermann veuille bien avoir 
la l)onte de m'informcr en deux mots, cch 
me si sta. 

Je suis curieux de savoir' les senliments 
de MUe. B. et de Mr. Tscharner sur Ihe 
most pleasant cpneeited and true Cronicle 
History of the Life and inarvellous of Aga- 
Ihoii* Je serai charme si Mr. Tscharner ou 
la societe typographique de Berne pourroit v^r. 
s'accommoder de Tedition de cet ouvi'age. 
Je crois,,qu'en ce cas-lä une traduetion fran- 
caise gui paroilroit en meme tems que Fori- 
ginal, seroit une speculaÜQn tres utile pour 
les editeurs. J'ai cru qu'un Louis neuf par 
feuille (du manuscript s'eiUend, la feuUle ä 
4 Quartblätter gerechnet ) seroit le moiiis 
'qu'un libraire un länt soit peu Upnnetc pouif 



20S 

roit offi'ir pour un ouvrage pareil, dont le 
prompt dcblt ne pcut presque point etrc 
doutcux. 

Si Mr. Tscharucr ou sa societe ne Irouvc 
pas ä propos de se ch^ger de FAgaÜion^ 
je souhaiterois qu'il vous ' remit sans delai 
le msept. et nous verrons si Msrs. Fussli et 
Heidegger seront micux dlsposes« Si vou^ 
€ies en connexion avec ces derniers, et si 
Telat de vos yevx et vos affaires vous per- 
inettfoient .de negocier^un peu avjec eux, ä 
condition qn'ils fassent un myslere du nom 
de l'auteur, (quoique un mystere que tout 
le monde saura ) vöus me rendrez un grand 
Service. Nous aurons bicntöt la paix, cir* 
constance qui doit favOriser les entreprises 
typQgraphiques. Si je trauve un librair^ 
pour les deux premieres parties de l'Aga- 
thou, je vous prome ts de le continuer avec 
ardeur. ^ 

Sütt SBe^faa, mein tf)tüxct %ttwb, Den ©Je 
dem Slflatbon dt^^tn, f)at mir ungemein t>ie( 
^utb flemac^f, 3c^ l^aete rec^t gemunfc^t/ Daß er 
fleraDe fofe^n m6c^te/ n^ie @{e fa^en Da§ er fep; 
aOfein id^ t>er(ie§ mie^ bod) nl(t)t t>büls auf meine 
«(0ne SuftieDcn^eit mit meiner ^uif&ixms, 



207 

unb idi ^atfe ^fyc UxtUll nothls < um baS ) 
mmldc senM§ ju mac^^en* SBenn er nun and) 
bem falten Xf(i)atntt nnb bn fubtiUn 3ulie 
dtfaüt, totm toltb er nlc^t gefallen/ ba ec^ 
fe(6f{ bem m^ffifc^^en £>5erreit gefallen >at? 
te6en 6le »o&l, mein Ilebfler Sreunb. Bacio 

le mani a la sua slimatissima moglIe,eic. 



CXXXVIII. 
Au M e m e. 



Sans date. 

Un gros diable de Rhumc, qui suspend 
toutes les faculic^s de mon 6tre, me laisse i 
peine celle de vous remercier ^ mon 
eher et gracieux ami^ du.plaisii* iiifini que 
m'a fait volre derniere lettre. J'y repon- 
drai s'il plait aux sylphes et ^nomes, qui 
ii mon avis pouyernent ce bas-monde, de« 
qu'il plaira ä leurs capricieuses di\inites de 
me rendre Je . peu d'esprit qu'ils me vien- 
nent de noyer dans un deluge de vapeurs — 

Voilk en attendant, de quoi vous dedom- 
xiiager araplement, si toutes fois ce n'est pas 
trop dp presomption a moi de croire qu'il 
yous faut un dedommagemcnt 



208 

CXXXIX. 

Sin ^6enOenfel6eii* 

, 6f e madjfn ftd^ in U^t um bm ^Qat^on 
terDient/ ali t)a§ ^fyvc inu ^cinnnQ t>on cN 
f\)d)t fein @c^ictfa( eutfc&eiOen (oüu. @o falti 
ftnuig ftc^ auc6 ^'e ^uc^^dnMec dcgen t(^n bt$ 
ieugett m6gen; fo fod er t)ennoc(> forfgefegt 
ua6 t^oOenbet merken, ^d) bin bcQlnld in oer^ 
nehmen/ toai ** für Söotfcölaae t^un »Irö; 
tioci^ begieriger abctt Oie be^ben erfien S^yelle 
acbvndt ju fe()en, um, bä^'Urt^ell fceö Seut^ 
fdl)en $u6(ici Darüber {u t)ernebmen* SBenn 
<« Sbn^n fc&eint, t>a§ ** SIntttjort aQiutief 
unter meiner €m)artung fet), ober tvenn er/ 
n)fe ble «Ferren ferner nid|)tö t^amit }u t^utt 
^aben mag/ fo (ä)i(tm (Bit mir Ourc^ blt ^vn. 
OtcÜ, @e6ner unb Kompagnie baß SJiantn 
fcripe n>ieDer imhd. ^U bUftn (entern ^abe 
ic& n}egen t)e^ @b<tfeäpeare einen fc^riftflc^eit 
83erg(eic& aufgefegt/ DermSge Oeffettfte mir fnr 
jet>en £(>eil t)ieftr. ileberfe§ung/ öre^ 6tucfe 
auf einen it^eil gerechnet/ 12 ioniß neufs un( 
15 ffyemp'are beja&len/ hingegen aber berecb^ 

'm (Int)/ fo ^)iel SlufTagen ju machen/ aWfte 



A 209 

tt)oDeft» 0a\nttn Jcber Sf^ell nnstfif)v 30 Soi 
sett ^at; fo 6eta^(en fte mk für Den Sgogett 
Jeplaüpg 4 ff» 40 fr, 

(£ß i(l (^o^c Seit/ mtin ^tcünb, ba^ia^boa 
tauf btnttf Wte Icft/ reUctis nugis, fowo^ 
fitr meinen diuhm, ali fit einen Sufianb, 
nodrin e^ ttenigffend einem ^^(ofop&cn m6g^ 
«* ffl/ «IfictUc^ iu feon, ar6d(c. Reifen 6ii 
mir/ mein Ue^erSimmerman/ öü^ ^mmurfe ju 
dtefem ^nbjmecte t>oriu6ereiten. S3i6erac6 if!/ 
ungeachtet t)erfct){efrner nic^t s<^in8(t S^ort^eijfe 
bic mir t>afel6(l gemiß ftnt)/ fc()(e€l^tert)ind^ 
bet £>rt nic^t/ mo ic& bktbcn tantif mb je 
baiber ic^ anS tiefem Sinti ^ ^ainag erlogt 
ipurte/ Je bejfer wäre e^ tur micft, 3c& fonnte 
S^neti t^ld^üQC &xunbc bafut geben/ allein f?e 
erfoterten ju oiel UmffänDUc()feit/ (er einzige 
ten ic^ ^f>\^cn geben miO/ gut/ Ounft mtc^^ 
fc &ie( alä Orepgig an&re, SRefn^aSerfTanb 
fagt mir/ bai ic^ no^ nidi^tö Sluglcc^ed nnb 
@ro§eä get^n ^abe/ unt) bU ^mpfinbnna 
meiner felbfl fagt mir/ {)a§ ic^ tn gunfiigent 
UmfianDen {u beo^en fa(>ig tpare/ <Oier gebm 
mein^ Salente für bai ^ublifum t^erioren* 
Unter fotc^en Serftreuungen / bep einem fold^m 
Simte/ D^ne ^ibUot^et/ o^ne Stufmunteritng^ 



ivaö fanti fc^ («nj^unl tß^ntt id) düc^ ^tH 
unb &mit^ituU unt) SRut^ dcnu^ ^a6e/ 
etmaj iu un(ernebmm# fo t€r6ietet mfr b€c 
tlni\dt ItmÜant)/ t)a§ t^ir feine Sblbliot^tUn 
^6en/ aBe Üntecne(^mnnflen Don ^ld)tidtelu 
^d) bin s^nit\ldtt immer au« mir fe(6({ 6er^ 
Auä iü fpinneti/ unO Sldat^on^^ 9(tlant{i)en 
«nb ©cölaraffenlänber/ ftitb ^He« "waö" l* ju 
©tanbe bringen f«nn. (£i ftnb fd^on triefe 
3aöre/ 60g lc& mie einer gJMIofopbIfdjcn 
^e^^lc^ee/ nac& einem befonbern ^lan, 
fcftmanacc gebe; bie 5lre/ »ie iäf nunmebr 
tin (oldbei Witt duäfubren to&xbtf tohxbe ti 
ju einem nugiicben uub angenebmen/ bieOeicbt 
unentbebrlicben SSncbe mdc^en» ©le feben aber/ 
ba§> obne eine SBibllotbef bon bm wü^m 
«fgflen unb foflbarlten ^ücbern {u feinen Z>lcni 
ften {u b^bcn/ an ein foicbej SSerf nic^t {u 
benfen i(t. ©oOt' ci nicbt ©cb^be fepn^ bcß 
ti nur barum unterbleiben fed/ n>et( icb (n 
©jberacb/ unb nicbM« Berlin/ ober an einem 
anbern Orte bin, tt)0 toeaiajleng eine hffeißU 
liebe aSucbafammlung ijf/ tporin man bie uojf 
gebeuren goüanten unb £luartanten finben 
fanu/ bie man btt) einer fofcben Arbeit aSe 
M^mblide {um SRacbfcbi^'d^n braucht Stun 



UQ<n 6U ttiir tlnmaU tD(e ti an{udreifett 
if{/ um in eine fo(c()e @ieuation {u tom$ 
@ie finden einmal an fid) um eine ^rofcfTor/ 
(ieOe {tt &&ttmdm (u ietoer(>en. €1$ ifi noc^ 
nictt lauge f ba^ ld)f tttt tcti^ n>ie (cf^i^, 
6ctvun((lt)t Me/ t)a§ i<4 I>aju gelangen m£c()re^ 
SlH^i» Der @raf t>on 6t unb (a 9ioc^e &a(fen 
min tH)n @6ttin0f n ^ine fo fürchterliche unt> 
ollen ^ntff niet)erfc()lageBbe S3efc<)rei6mtd qc$ 
mad)t, ba§ mir 5ec ®e(ufi tSOia Derdangett 
if?; {ubrm fo n^iSr^e e^ and) fcbtrer 9cnu0 
toerOeu/ einen $eruf ba^in su erhalten* SBenn 
leb 3^nen fagen^foO^ nrnd mir am iHbftcn 
toaUf fo tbäre tß eine ^rofefforfleOe an einem 
@9muaftO/ m.ie )u S3erlcn/ Sbrcßtauf @otb<i 
unt) anbrer Orten finb* £)ie (fiuf&nfte ftnb 
frepUcb fleitt genud; ^Dein n^an ba( aucb beflo 
mebt 9Ru§e/ mb tanit arbeiten ^n^a^ man 
loia.. 3(t Denn fein mtul btefem ^pru^/ 
©alomou/ gafar unb 3uli<^nu^ unfrer Seit/ 
auf eine ertraglicbe SIrt befannt ju tt)erbcn/ 
nur toenijfienä fo t>Ui, bag er inicb iur ^i^ 
rection irgenb eineä bon feinen unjabibaren 
^^mnaften t^cbtiger Ifieite/ al£ einen jeben 
anbern? O^nlan^ß ifi mir eingefallen/ gern 
iu tpiffeu/ n^a^ ein ^anon(cuä boti ^ai6erf7abe 



\ 



/ 



Uli 

für ((n IDins if!« eUlm i({ tlnet; tt^annk 
fcOf i(^*ö fliegt e6eii fo gut fepit fonnen? 
SBenit 6ie eine ®eUfleti^eit i»&iun, fo (affeti 
jSie URO bod) JtotniiHtni erf utiMgeti / toie man 
€< mac^m mu6/ um ein Sanouicuö lu J^ab 
(ergabt tu merben. 9(6er too mir rec^f iß/ 
fo liegt bUia fialbtt^abt an^ fcdon in bem 
ianbtf too man defaljen Sleifd^/ J(nacfmfir#e 

uttl) 6torfftf*e fcffit/ Kyrie eleison! SBentt 
da^ u>2re/ fo tooDt^idi^ lieber @affcROoidt in 
S3i6erac^ fe^tt/ ali Z>ompro6ft |u J^al6er({abf. 
Wt einem asSorte/ mein Si^eunb/ wenn ber 
^immei nid^t für gut 6efi[nt)ee# rnic^ in (en 
ni4>f!eti breo ober oier ^a^ren mle €6ren au« 
S&i6erac& meg^ubringen/ fo toerbe iä) bU ^ns 
fen unb blc^ $&i(ofop^ie oerfc()n)5ren / ein ^h 
(erac^er loerben/ unb aKe meine Sage unter 
bai tlHat^f)a\xß unb SSSein^auö/ nac^ @e# 
foo^n^eit meiner lic6en i^erren SoDegen aui^ 
tWcn. ^dfy fe^e toof)l, ba9 @ie \alö dn 
@4^n>eiier/ bet mit a>eutfc^(anb noc^ meniger 
Sonne^ion h(^tf ali icb fel6(l/ mir }u meinen 
8ibft4^ten n)enig helfen f&nnen. ^(b t>en 
lange a(er auc(f nicbt« ali 36re SebanJTen 
unb 36ren Siatb. 3)?icb bSucbt/ bie 9lrt/ tt)ie 
^ct^ m(c& bi^&er in ber Sßelt Utannt gemach 



^ahe; feo mk in tlntm (itabli^ment Dfelme^t 
nadft^Hli atö t>ott\)tUf)aft i ld> muß midi) alfo 
Don einer andern @eite {dsen. SSa^ meinen 
@ie/ toai id) {u meinem 3tt>^d ^ta ^{enlicf^ 
(!en uneetneN^n fonnte? 

^enn werben @ie mir ant^ einma^I ttfoai 
Don 36ren ^rieiten fa^en? @ie Ralfen mic^ 
pod) nid)t für meinen fo eindefd^rän^ffen ®eiff/ 
tag ic^ nUbti {u fc^agen tDiffe/ dö toai un# 
mittelbar in meiner eigenen <3pf)atc Uc^U 
!Son einer frani^ftfc^en Ue^erfc^ung bei 3{g<u 
l^tt toSnfc^t* ic^ auc() S^reJiReinung {u tt)if# 
fm« £)anf, fe? t>em J^immel unb 2(Nen/ t)a§ 
Sfftre Stugen wieber ^ergefteOt finb. CD^&gen fie 
ne6i{ 5en meinigen er({ in fünfzig 3^&i^^<( 
eriofclien! 



cxu 

SItt S6en{)enfe(6en« 

fBi^erad^f htn n* 9)Ieri 1763« 

Wä) verlangt fe^r nad) bm Sln^fc^Iag 
3^rer Slegoiiation mit J^errn * * wegen bei 
Stgat^on« aSetin er ftc^ auf nlc^« efniaffen 
wiO/ ro wnnrcf^t' idf mein ^Muittipt a\if$ 
hübtet »ieber ju Ment ; 



214 

^an fast ilct, bk Ferren ^anton6 fe^ht 
in flemaltidm SttitQßinvnffnnsen btsüfftUf 
unb nid^t mettis n>egen einer 9lup(uc mit 
%xantxtld) fteforje. SJ^elben 6ie mir &oc^ n>a< 
Daran ma^r Ifl, nnb 06 fc^ Urfac^e f^abe, 3^rec 
Slu^e megen (n (Sorgen ja fte^em ^n unferm 
Deutfc^en 9teic^ fle^t ed auc^ fe^r ctifffc^ aud. 
SSa^ern unD ^fafj toer6en außeroröenflic^ ttnb 
tooSen fidbf tolt bUfKtbt ief)t, ber 9{omifc^en 
Stbnlditoaf^l n^fberfegen. Sßo^i^ f^offen btt 
SHüUn fliegen/ um einen ruhigen un5 ftctern 
SQinfel auf bm €rbbpt)en ivl finbtn ? 

S^re 95riefe/ mein ^tennb, flnO bepna^e 
bat einzige n>ad mfc^ 6ei> gueenf ^vit^ txWt 
JaffenOle mi* alfo btefe« tro|le«.nic&t länge 
me^r ent^e^ren^ unb glauben' @ie gemiß bai 
@ie t>on aiientant) fn Oir 9ße(t meftr gefcftä^et 
linb gelie&et merben/aM bon ^^nm tc. 



CXLT. 

S(n S6^nl>enfe(6en« 

Siterad^/ (en 16» 9)feri 1763* 

3«^ Me öem {^errn * * au^Jbon cintt ftam 

1tfc6en Uederfeeuiig bei 9Igaf(0n geOE^rieften. 

^in 6e^lerlg bitf^on 3&te ©eftaneen (ii 



ttfjfett* SKet n)D feir man ben UeSerfeg^t fin^ 
den? iditott toitb bU f&tbüt inttotrc^en nic^t 
ftt)nr btnn ic^ 5a6e anflemerft/ t)a§ baö SDeut^ 
f(6e im Sigatbon (tc& mefflen^ SBort fär Wioxt 
frans6ftrc& machen (i§t/ p^ne t)a§ man metff/ 
6a§ eö au^ bem S>eutfc^en u6erfegt ijf* SBenti 
ic& dnma( n)ei§ n>ad (Sie überhaupt t)on mef^ 
uem ^otf)abcn, mit 9eU unt) 0){u§e/ si 
diisplacet, ein^ p^Uofop^ifcbe ^ißprie 
|u fct^reibeü/ benfen/ fb »ttt idf 3^nen t)oa 
bem ¥(an (effcl6en nähere Zlad)ti(t)t geben» 
3cb n^rbe gant niebergefcbladen/ menn ic^ 
(enfe/ t^ai icb in beffern Um|?2nt)en / an einem 
anOern Orte/ unt> bei) einer bm ^ufen flun^ 
fUßetn Sebin^are tbun f&nnte; unP icb m&c^te 
tnmeiten eine @ati>re tolbtt bU biflt SBeie 
fc^reiben/ tpenn Id) mir i^prfleae / baß fein an^ 
derer 9>Iag in ber SBelt für mic^ fe9n fofl/ aM 
eine ©tabefcbrelber^ (Sonfuleneen^ ober Slatb^^ 
Ferren fieOt in biejfem {leinen fcbtt)äbifc(^e,n 
diH(i)ifiabt(^mi benn ti ifl noc6 nic^e entfcdie^ 
beu/ n>elc(;e t^on biefen brep ^erronen/ bie ficd 
ungef^br oieicb gut ffir mic^ fc(>icfen/ tc^ nodit 
totxbt borfleffen mßffen* 

SBeo bcn sedenmartigen Umjiänben m6(bte 
bie ^u<f&&rnn8 einer p^ilofop^ircOm J^iflorie^ 



N 



/ 



ai6 

im HitntUd^tn ISctfanbff mbt ttmi dani 

bfttti ^uf btn ®et)dttfett tttpmmtn, 06 ed 
nicftt am 6eflen 'ttare / totnti. Idl^, H mit $u 
QtntoatUi (MIe Qt^%t Unterttej^mung^A nttteti 
fag^finb/ eiA^ Slrf t>Qn .SIM^ceBaneeä/ un^e^ 
fä^r unter tem 2:ite(: Sammlung tiermifc^f 
UV ,31b(^,at|Mun0en auö O^r $6üofop&ie/ (Stf 
fc^ic^te un^ ^ie(eratur/.nac() unt) nac^ ^imuis 
Qfibt^SHcUi Qibt itt>eti{$f|en^ ^taQmttit^f tD## 
»OH öod^ je^e^Jn feinst 9trt titu iQt^otlQti 
@an{ef au^ac^^te;; i(S)i kßbt$tot(l)tiie mb 
InUttfantt Materialien b^Uj unt) oitOeic^ 
tvate biefetf noc^ unt(r aUtni>ai 6e6te pittel 
ftc^ 6e9 Dem $u6(ico in einen giiten (ittbitin 
fegen. ^1)H @et)anfen ^ierfi6er/'^>t){e bt9 «ic 
a n e ^ QtlUn / n)erben mid[> iu einem oOet ans 
beim €ntfc^(u§ bringen* ^ntmlfc^en n^arte i((^ 
mit Se^nfuc^t au/ einen S5rtef Don 3^nen. 

^int$c 9Rateria(ien su ben oeri 
mlfdjttn 3(it&ant)(ungen. 

SSon ®etoißbeit/ SJermut^ung unD 3n>eife(. 
£>b t>ai S56fe unb @ute in 6et Statur in, 

eieic(^gen)ic()t fielen? (conire le livre de la 

ijature). Ob ir^ öer menfc&Ii^eri fS^am mii 



/ 



217 

ttibUö)t fBtii&btn it^tnl 3j\xtd) mi für Wu 
ttUtint Qxuublidft ^tnntni^ btt m^nWl^ttt 
tSUitut in erlangen n>(ke. f&nmtttnndtn &btt 
bit 9>erfon nnb ®t((ll)i(i)te btß ^. Sbtxnf^atb 
ton &alx^anf. 93on bm p^Üorop^ifd^en Otf 
btn. aSoti bm Hinflug bt6 (^Uma in bit W^ 
lofop&ie. 9ntip(aeonifd)e ®tfpxi<bt, aSoit btt 
Staft btx (BtU^ti %e({immund bcx fxoQxtfftf 
mtdit bk toaT)xt $()il0fop^ie t>on 91nfang an 
bii^tt mtit btin SRenfc^endefl^Ie^t imad)t 
^aU SlnthSaeb/ ober t^on t)er pcUtifc^ett 
SudettO* ißon bet nütuxütl^tn (SMdbbtU btt 

fegYing 'der Sbud)tt bti Cicero de Deorom 
Natufa. Gommentarius, ober ZUcUXft ubtt 



)8 




CXLII. 


- 




1 

A 


u M £ m e. 








Biberac cc 2i Juin 


»763. 


Vous 


m'avez 


tant de f ois pardonne , 


mon 



eher M^nsi^ur, que vous n'aurez, j'espere ' 
point de peine ä me pardonner encore cette 
fois un silence msoutcnable; je ressemble 
Skssez h ce joueur de la com^äie, qui ne 



21% 

< 

revient k sa maitraisse que guand il n^avoit 
plus d'argent, et qui n'etoit plein d'amour 
que quand^a bourse etoit vuide d'especes. 
Quoiqu'il en solt, malgre ma negligence 
Tous etes rhomme du monde quej'aime le 
plus, et malgre mes in^galites il faut que 
vous m'aimiez aussi — ou you3 me direa 
pourquöi Je vous 6cris aujourd'hui plutöt 
que quelque au Ire jour^ parceque j'ai be- 
soin de vous; c'estpour mne espece d'ami, 
!trancois, ei-devant mllitaire, actuellement 
commensal de Monsieur le cemte de SU 
homme d'esprit, comme sont tous les Fran- 
cois, bon garcon, qui a mange son b|eii 
comme de coutume , et mange ä present celui 
des autres comme de raison. Cet honnet 
liömme, gendl - homme champSnois, qui 
plu^ est, s'est jetle dans le bei esprit, res- 
source ordinaire, comme vous savez, des 
jjßunes gons de sa natien qui ne savent plus 
oü donner de la lete: il a ecrit en prose et 
cn vors; il a dit au prince de ** en rimes 
asscz bien tournes, que la vertu est une 
fort^ belle chose. IVe.pauvre diable cherche 
a attraper 26 Louis, et il en a besoin. H 
s'a^it donc de lui Irouver un Ubraire* ^© 



«19 

Tofre vertu ne s'effapouclle pas de la com- 
mission;^ son roman est dans la dcrniere 
decehee francoise, et beaueoup moins 
dangereux quc eelui de Rousseau. 

Agathon a trouve un libraire assez hon- 
nete pour payer un Louis par feuille; c'est 
le double de ce que ce petit fripon de ^ ** 
a\roit l'insolence de m'offrir. -Ce libraire est 
Orell, Gessner et Comp. Le tout sera com- 
pöse de quatre volumes, chacun de 26 feuil- 
les k peu pre&, et les deux premiers paroi- 
Irönt enscmble en six mois, s'il>plait au 
bon dieu. 

P. S. 

II n'est pas n^cessaire de voi^s dire, man 
ami, que cette lettre n'cst p^ ostensible; 
Mr. de B, tii'en seroit pas ' assurement fort 
edifi^ s'll cn vcrroit une copie. Soyez dpnc 
discret, je vous en pric; ce Mr. est un peu 
br^teur, et mpi qui ne sais pas ce que c'est 
qu« la tierce et la quarte et qyi aime ma 
Tie et ma petite amie, je suis poltron comn^e 
un diable. 



f. . 



322 

CXLIV. 
A Zimmermann« 

Biberac,- ce 8< Mars. 1764. 

Un silence de prcsque une ann^e ne voiis 
autorise que trop, mon chdrissime ami, de 
xjroire que cette qualificatlon n« yous con- 
vlent pas de la part d'un homme^ qui ^si 
capable de vous oublier si longt^rops. Ge^ 
pendaot je^ suis beaucatip plus convaincu de 
la Y^rite de ce que je vou» aime et estime 
de tout mon coeui, que de la verite de 
mille aulres ehoses, que je suis eerise de 
croire: je sens que je vous aime, et quöi«- 
qye mon silence depose contre inoi-^ meine, 
je sais de science tres cerlaine, que sa de- 
Position ^^i fausse, et que cö mSme silence 
a ete cause par de tout autres choses que 
mon indifierence. Mais comme il falloif 
öcrire un petit volume pour expliquer cela 
au Ttti^ et que vous n'avez point de loi- 
sir pour lire tie pareils volumes, ni moi 
pour en ^crire, je tous envoye Don Sil- 
vio qui, en vous presentant volre anclen 
ami d'un cofe assex nouveau pour vous et 
pour le public, le fera peut - etre trouver 
S^race sans d'autre^ excuses. Lgs derniers 



22-} 

mols de I'ann^e passee, accable de ioute\ 
pari de desastres, de vexafions et de senil- j 
ments douloureux, cette debauche d'esprit^ / 
dont je vous envoyc la premi^re partie^ a/ 
eie mon iinique ressource, en me divertis-( 
sant moi-m£me, et en suspendant par des[ 
folies amüsantes le sentiment de mes maux« 
Voilä Forigine de Don Silvio. Gomme je 
n'en suis auteur qulncognito, vis ä vis du 
public au inoins, je vous prie, mon eher 
«mi, de m'epargner; la plus grande parlie 
de mes amis dans les treize Cantons. n^en- 
tend pas raillerie, et iile ego qui qiiondam 
•etc. serois condamne 'ians inisöricorde pour 
avoir fait rire les honnetes gens. Car vous 
savez que Salomon a dit qu'il vaut mieux 
aller k la maison de deuil qu'ä la mai- 
«on de joie, en quoi, if it may please 
liis Majesfy, je ne «uis pöifit de son 
avis. II pouvoit fort bien £tre dans cette 
opinion, lui, qui, pendant le cours d'une 
asscz longue vic s'^toit gorge et rissasie de 
tous les biens et pli^idrs de ce bas-monde. 
Mais moi, j'ai appris par une longue expe* 
rience de privations, de pöines, de soucis 
et de ohagrins ce que vaut le plaisir, et ita 



224 

; me Deus amet, comme je suis persuade que 
^ la joie vaut mieux que la irlstcsse. 

Je vois cependarit par les pelile* questi- 
ons que vous me faites dans volre derniere 
lettre, que vous vous avez mis dims 1^ tete^ 
que pour fttre revenu des r^veri^s de Piaton 
et de la frivolif^ sublime des sp^ulartions 
de Fautre monde^.il faut absoluitietit que^je 
fusse deTenu£picuride g^e^tpoi^tis, im quoi 
vous vous trompez assur^ment. ' Je vous en 
pourrois dire d'avaLntage, naisv il faut reser« 
ver quelque chose pour une aujtre tcis^>^ 
Je vous envoye Don Silvio ä. conditton que 
vous m'en direz yotre scnatbnenl, ut quV 
pre^ Favoir lu, vous aurez la bonte de. l'en* 
voyer ä Mademoiselle B« i Vou&^ d&äderes 
ensuite entlre vous ä qui Texemplaice appar- 
tiendra, car je n'ai que quatre. exeiflplaires 
sur du papier d'Hollmide* Ge sera^celui 
qui aura eu la foiblesse 4efieiive deux fois 
de suite. 

Adieu mon ami^ salulebi^ honorem ac ar- 
gentum, atque bonum apjmtitumt 



" . ' ' f*; 



J 



, 225 

, CXLV. 

81« €6enl)enf<I6<it. 

j 1 t 

fSiUud^f itn 12. ^ptiU 1664. 

6U ermatten ^kr De« jn)epteti S^efl btg JDoti 
6ai)io, Oen 6ie fo flroßmut&fg iti 3^reti ©*u§ 
nehmen. J5er |)rifri SSirffefnfer {fi frcplicft ni*t 
Übt seWicfe t)ie ^SReonung ju t>eri[>efrer# öle 
©ie DQti mir gefafc j» J^o6eii fc^elufti; .Da« 
ec()»mmf!e" öabep i^, 6a§ f(* nlc^« Oqu fa# 
den fanti/ a(^/ mea culpa. 3nt)cflreit fann icft 
S^nen Doc^ 3&re ma((i)ba{tlsUit nld)t mlcii 
fytn. SW&flTetf ©fe^öenn mdne Sdefe gleU^ 
Drucffn raffen, fobalb ©Ie einen ?piag fJnben, 
too ^t^ntn mtint J^or^etten iut (grlööterung 
oder Untet(iu8img Uner ^ppot^efe gut fe^n 
fonnen; Dag ©Ie ftc^ gedrungen gefunöen ^a# 
6en/ Cec 8BeU e"tnf fo> tt>ic()tl3e SBa6r|>clt ju 
entOeden/ a(« Oj^fe i^, Oag SS^Ietant) feine 
9Bat)en ^ae, mag noc^ ^inse^en; aber t)a§ ©U/^ 
6e(feir?SeJ6^elt SRIIe. SBonDelp fc^on tjor gmcp 
3ö&ren angeprlefen ftaf/ mit 3&rer €rlau6nig, 
(b 6o^&aft finO/ unb mic^ OerSßeU atö einen 
^enfic^en abmalen/ btt bm i^^audeu Oem ponn^ 
und eine W^i^ ^ih^t atberlfe^en ^antftea t)or; 
jfefef, unö in Der ephurlfc^en ©c5n>ein^lt fo 



a26 

mit ittommcn ift/ ti ^tbitmann o^tte ?btbm , 
len einiuitfttf^n ; bai t^at iui>M, meinSreunb^ 
unO 6{e ^abeti nietet btbad^t, tag bei; 6((>a^ 
Den/ Oen 6ie mir butd) eine fblc(>e^(ourt)frie 
iu{le]^eii f&nnen/ dt5§er l^f ali btx tiu$U4e 
®i6rau<&/ 6cn Qlt ettoa in 3^rem S^nctK t)Ott 
Sevgfefc^itt S^^ti^ mact^en f innen. ^4> m&4tf 
Ric^f%erne/ bAß 6ie fidt nidtti batwi madif 
Un, üntt wn Den gtfiitllil^ti icutm {u fe^nj 

— !- -^ — »""^ dommodg rititin 
ExcQCiat sibi ^ non b i c <!iiiq[iuint pat*«:«! ftmico ^ 
£c, quodcunqae seinel char(i9.iUevevii, om^ei 
Gestiec e farno redeunte%. «cire lacA^ae 
Er pneros et anus — , 

(iiri / @ie fK^6en mid|> mit Mefe( ^bliactlon 
boft semac^/ unt) Die unfytt^QÜdifU UtHu 
fenbuna 3^red S^ucfr^/ auf meM^e^ ic6 mit 
©cbmerjen n>arte/ ifi tai gerrngge/ tpa^ @ii 
)tt meinet ©cOaMo^tKatnng i^un f&nnen. 
- 3c^ refertrfre mit in. opiima forma quaevU 

reservanda, px^Uflltt sojlemniter gegen üUf 

MMs^f mb meiDe feiner geie ati SSe^&rDe 
Die nit^igen SO^agredein a^neN^» miffen/ um 
meciie Dierunfer angegriffene ©crecfttfanre k. 
sarta tecta ju er^^atten* - g>a« war eiir tltif 



227 

mi ^vobditn ton ^tcftgcrrr ^otisl^t) f Qtt)U 
Sarauf fSimcn 6fe ftcft Derlaffcn, Daß j^ t>oc 
^fe leWfertlflffe wittt btn €rj5^lmifl^ii ein 
SBd&rc^en/ in Serfeii (gereimten Derpe&t |td;) 
tüomtt ic^ mfd^ nntcxmiUn in müßigen &t\xns 
Den ttcitlUf tlnt Sbrwbc an ©le* fe^cit mer&o 
n)otlrt ft(|i mehie Slp^cflte machen/ uub 3&te 
Hefne Öhrrfifi^ctcp gebÄ^rent) 6cfirafen vocvbel 
SBcnw^ie' iiim^'(£ptmpil n(cf)t fo ein entfe§l(# 
4)tt ©c&tUQgec tt)5tcn, tem flc& fcölec^tcrDfnä* 
fein @e&clmnif§ auwrfraucn lS§f, fo xoüxH 
i^ 36nctt mtfncn gntnjmfon gefc^frft i)ai 
hcn, 6erV unter «nö gVfafltTcin ganj ortigcd/ 
H>o&l mfiftcirtc^'STnfl l|t, unD 6ie Dicüüd^t 
onef S^rer ©lefcößultlflfett gegen Die ^Joefie 
tt>(efref aufeemt^'* ftStte. S8ieae(*t ^(Iffe fc& 
3H^tt autft Aber toetnen Uebtrgana anö bct 
^elt t)ie n{i$etf}/'tti Die unfrige/ cfn unt> an^ 
t>erö fn SSerttauen fagen fönnen/ t)aö 3b"^n 
nid)t unangeneöift g'ewefen ft)(5re. 6*ier bin Icft 
tjerfuc&b Sbnen eine 6teBe aüö einem franjo^ 
fifc(Kfi S5rtef t>on jween 95i>gen, 6en lc&3bncn 
fc^on t>or getanmer 3fU über Dfefe ^autit 
Qkfdfticbcii , nnb 'htßi^ct jutucfbcbalfen b^be, 
Öfeber ju f^^em Ober/ n)ie gefagt/ fcb m6(*fe 
nW&e gern, Cd^ Dfefe ©teHe I« t>cm l^rittcn 



ZbtH t>ct dtfaiiVMd ttnittidt, ebtt M tiu 
Seolage {um itocQten atise^ange tourbe; 6ie 
^a6ett mi((^ nun einmal fur((^fam gtmadttt 
nnb i(b tf^tH 36iien meine ^cO^ten aütmal 
erjf aMfrannt fa$enf nmto 14 Sjuft ^(i/ fie in 
einem St^i^refro {u SBetlar }u t>ttitficiten.: 

3c^ f&fe 3^rtr tte^en S^AVL^bit^anbf nnb 
umarme ;@iei mein (iebflec SteunO/ 4>on im 
lern ^iititn.Ml^apoil tf^i*vm(i>tnttuttS^i 
f6en 1190 aRäibct^en^®^ t/l,9^i9:J(iin^r emp^s 
sene^er; <€inOf Mct ^^ii • H^t^ ubtl^ ^ebliAtn 
ttuö -O^r flWctU^en Selt^. ,^ (t^^ft» iii: ,€uerw 

tt>eiiigilen< iegn^.oö^r <it9^(f.'u)ia^ Mt «i^re -* 
3c^ n)ia nijCtK^ iefüstii^bwi^aka t\tir,^Q^if 
H^ t)on $34 i({« n>a6r^fiA9 : nlAit im t>eri|0len/ 
büi tmn ^i*. at^nea fpa^i^i ^*pei6,en ©l< 
mir bod) iaitn nrieOer^ l^.j>W^ii^^ f^^ . 



' 1 . » 



■ CXLVli ' ■"'■ ■ 

31 n €J>ent>eh'fVrfen. "'•'" 



S3i6erac^/ ben 3* SRap 1764. 



i. ' .i 



9S^^ (ut elne,el^nl)e ^f^n?a^]^i^.(Mjcfrj)^ 
iü/ baS t»U mi fo aec(tevl(^^m/^enl ^ie 
Io^en< Ofe.,fJj;aflmente, m<f<ie^ f {lOpm^pn^ .^unb 



2 2 

btifur Wdt Ic^ Sitten bai ©atije. 3« hin 
fe^r n>o^( aufrieben / H% 6ie Urbanitie i)arnt 
gefuttten/ obeö Sfeict> nlc^t t)ie Urbanität t)ec 
@tat)t SKerat^ iff» 9(6err meiit i^err ^U 
tot, f^abtn 6ie nfcftt auc^ dctuerftr &q§ ftt 

btt 9Sf rfifteof fon > In ben rimes redouWees, 

fn' bem 9?ttmeti> ter ^etloben / In fe^r SBabl 
btt aa^He u. fi n>* fine aenolffe §Rufif Ifl^ 
totldit äufiel' t)em ^c()f{ anbiQ{i9'&on mit 
e&ma(^ itttSQ^nbeften ^errn U|v noc^ fein 
S)fuer($er/ ittdne^^lfTi^n^ mei(^e b^t S>Afur 
aber miiireii^i^i^ %tHMtn, t>a% id) toixtUät 
in>^9 ^dW ^nt Siib^mfon arbeite. S>aä no- 

num prämatur 'infäimum |({ bf9 berglelc^en 

©Welmetf Stfddr ffc^ *enfe «nbomlon 1(1 

t>o(Icnbft/ omnibtis numeris absolutus, unt> 

foO/ fo toie er iftf btn ©efcbmact 5er »Deut^ 
fc^eti In eInAn fcb^nen £)rucE In Üuart mit 
einer ^ubfc^en tSignette d\xf t>ie ^roie fielten« 
SBIrfÜc^ reime ic^ in berlobrnen ©tunben bett 
@an9meb/ ber beona^e nocb leichtfertiger n^irb 
otö ber anbere* @einer 3^it t^erbe icb btm 
fcb6nen @efc^(e($t burc(^ SScnuä unb %b^n 
Sleparation t\^\xn, unb Derfucb^n ob Ic^ fä^i^ 
bin SU fc^iibern / n>ie d(ü<f lieb uni$ bie Siebe 
blefer {aubertfcf^en Sefc^öpfe ma^ fann — 



A30 

\d> uiK ton »eneitf ml^t Ut^cn "ibnntn, 
t)enn bat thmta nl(bt cüt* 

rung«. 34> ^oO« nun fievbe ' t^eiU. Ö<ii 
legten ^a6< i* fcfton fctcpniaftt burctl«fm. 
mtlM SRfinung t>o« Wef«m f&ui) abtv (ann 
iäf 3Nen iiJ*t th<t f*rtf6eit> W« |«^ bm 
«den S&eil «elefm ^oOen' toltt>f. ^int «tt 
»on ERepartttfon fitiJ) ©iie i»tr b««W9<n' W»>I< 
bi&, »eil e«e in 36«^ 9l?fli]|!irtit'twn SRa^i 
mcn «Qietaitb >tt>ei]IMä&T t^»e9e6U(( 
gefugt OaBctt. tbaffr-^foartt ®t« fm 
trittcn £$ct( (nac^ 3^tel)'fMlft|ett^'eiet»f|»i« 

c&«n, tt>ö ©ie t)« 'aBclt'^^nV^Jbflf'it^ 
3&C Sti^tttt.Ö Mn/»«l'©l#-niJtft "««&%» 
nnO ba9 ©le m^c^ ^ uitgeA^IMI <mf HÜ) ^vtmw 
tittktn ünb ©efcret^n/ f&t'^«» ?B»«i(?|wi 
Ijaltttt/ treffen ^<t| meür itoett^ifUi« 
feilt jevpf. SBetin ei^ »a# nilf guten» #ei0!fiti 
t&un fjnnen mb tt)nn i»{«>eav fo 6ih'^i|ü« 
frieden. t>aiifif btnf- {#; fftf«tcflcf( #AM| 
mit bm ÄnaJeft a6fa»tt '^Iftf^eh.J ''r-rttY:'. 
&emm Hdi Me &i»f{jMMteft'9ti(ett; dcfü^rlef 
6en 6a&e> 9it8if fi^ einet ^ttt tfen Mannet 
txi'fammlUing fie^gemc^nf^ einen ^cototoO« 



S3t 



€ylt«f «Hb efnw €ottlt^<«l«(^S5«f*eib Mit 
seftttiitt Mb etti^e S3ogen o^n 3&nm etfleit 
S:|>ell aeUftit. ©« fl<^ weta 8t&«tt Dur** 
(itKtnter. 

fo t>iri ®ro§«« »Ott 36WW <5fole , etwatut 

«cßfie 3^er 3t>e«Rf ü^ee 3^r(t 9fl»alti«« unb 
m<ift tt»öJ W««ff?«« f^dtftafteUfMb vbtt aüe 

f»<r»ot^«W<n /»«»»«*««» l*rt>« «# «n'c^ 
f> »i(l# baß üfy '01» n{4lt t9i<»(i| (96fp b<ttf. 

imnKt ehKl m«iv? «♦tt^«>*«f ft^n,. Mntec 
iMtbeii» »«§< l<^ Mneoon«» 3l&se Sc«9mAt&l8« 

lelf . Sapr^e -f t tposse fari quae ^^tias , f!ni> 

i^lttB«le.in(r«^,i«<«ttt, »<im. «wIim €I««m 
{k^ d* 1^4 b«. €^^ fe^nt, ijon elnm 
mannt »U,(9ü«,fwt>«,fttf ciiie»S«iwö aftottW 
l»;«)iecb(iif «mb <ff§(l«tt ©i< bl«f« w<{««» 



/ 



2^2 



CXLVII. 

,. .,^, ^ S5l6fr(U^, ben.iv.SRav 1764. 

(alte iät'^i» fbüef^ttt mt^J^ac» ^{tüai 

Sfttt ^fäin ißit^t dkid |t(^, meiner ju.eriM 
ttcm. ibmUti @ie i^ in mtka^m %Mmtn 
für fein eefcttenf^ unb faitnnifytn*i':t>a§iiiif 
mi(|f fe^imcv i^n für ein rSSer« .(>d< ..fee» 
9Itt$:en <i>«l.ntenf(^(i0e(t!affic(tfe«&(^ tmibmt. 
i^>.ein;fo tM^ ^Bpitlmi^. 4(0 «^Don <@i(«iift 
<#/ 40 8e6rn. SUein ec »jtiandtimoi^i^ «<&» 
tsal it^.M«. vS^r^N«^/ meto freuet/* «ni». 
eisenüet; Srenn» /• m«(t»t > »in« .«nendltc^' ttiel 
S3«csQäs<n^ ei untemic^i^.^i^jittlte^^ec 
Btlt, t>a «$ mU ik «mSitiil^fysBelHmium 
ma<lfyt^;.i$ erfiedtrmir t»en m^i^ ßf^tt^iHajc- 
QAn^i, unO (^e§wf0<tt if{.<äfaf?:«li«)S{i><nbte 
mfin ©c^Ia^efeae. m$ i<i),-4^m«^m Mm 
tut ©r&ge 3öteö ®miii miMlttUHf ktii 
i|i nun erffiot, uro wli(i>\itntnttmtit «rfiiS« 



mctbin. 3^ freue m^c^ ibtt 5te uneuMic^e 
€^e/ t>ie 3&neiit {>iefe^ SBcrf mac(Kn ft>'rt>* 
€in ^ird) &on fo stöbern Umfang/ Don einem 
Umfang/ n>orin ftc^ ein minder turnet unb 
lid)ttyoün @eif! Mt^f^nDnia^l t^erUe^ren tourDe/ 
(ann nic^t auf einmabi $u feiner ^oQfommen; 
^eie aelangen» 6(e n^erDeu/ tocnn ©ie mit 
(ein @«dj|en dnmfyi fertig finO/ in Det^oTge 
bie n^ent^Ri äla<suläs fe(6(i am fci)arfftc^tigffett 
bcmerfeirl knöpfet) f^e i>i)rau^/ t)a§ eö unter 
3&r?r^^AnO' vmiit 4)ei? -3^11 4tii un|!er6Iicl^eS 
S>tntfmW&l^4ß ®tiik6runb ^erjen^ werben 
«rtro; ^^^•i^^miiv^l^^^ öielc 

fttt^e Bi^fle^idii^ ^({& iO) oft/ iuDem ic^ @ie 

90Aa(a^t..<-'^ä# tirtrfUcir- fo^en emVitifern 
pMa '^tgA^n>f%m^®i0 {i> Pkid)i bcm itbm 
dbinfi^lltkkn^nb foalKJtKtg mit 3*i>enaUfc()Cit 
iMb Slttianifc^^n^ <Batf 4^i\xxctbtn-t9.iffm^ 
ri$mil^^ ^cxtk^ee^tM'Wm ^ic ^inen 93rief 
i(imi^,i»il^rtni)»M(ili«r;ii€iii)9mlodf f erhalten 

JW»*<^trtn^*ei^>8JftÄl^e>amfr'eie Wttm iiyn^ iyas 
piW'r fibfilty^jct'fo ift^seinrf<§t ifi^' -tag fc(n 
ihpfdtliKtic^stmQn fe^li; jDteOHBptele amui 
pteu mic(> t^errnttUH/ wt ü^' fc()«me mi<:& ulc^t 



«34 

tban ^au 

9}or einigen Sagen lH mein fßttxbtt Qtfiovt 
Un. Sbai nidi^t M^l toctbt ic& 3$nen f>ott 
fdner me^t als Dierje^njä^rigen augeror{)ent/ 
li^Om €ng6r&fügreit/ vlnb t>on Um Snfünb 
toorin man feiti« S<^cera nac(^ UlmnZobt ge^ 
fun^en'/ fcOrei^n. 6eln tini^mnt^f Slfin^ 
gang «(tenietfe mid) fe^Mr*' , 8tii::^m £age/ 6a 
eir 6eg«d&eti/'n)er^n (oUHj -im^d)t^ i(fy m 
einem (forfen ^ffo^fme^^ f$t(!t lfa6«D t»e?^er iit 
meinem itUn nie i(iM»|n>«| ge^le; €tf fi^oiH 
erte einige ©tiniDen / unMbou^te mi^ (e^t 
f!arf» 2)ie SlitemUon naNi in / ic^ emarietr 
eine ^igige JfvanM^eiti wb ti^d}tt einige SDi^^ 
)90fitionen. ^an.frat mic^/ e{ne titl^er 6ffneti 
ju Uff^ -^ ,5^e D. g/mtnefmatirt tö#t mit 
utbotm, ^btt SU laffen/ mtm bU l^fe 
9lof^ nU6t.t)«*fe95^ -- 8(6ei5,dt>ftftt5R?t& Iftrlft 
*a — sj^afify ^ifliBe.fetn t^tig0$^^biPi Mnn 
j^t mit ^ö n>enige m4 4<6 #^t t9«Mai)^/ 
n^river^ ^i^ ein ^i^fgi^i Sl^^ei? iQ«0fiftftt 
*0nnetr;. fcf) tafiTe mit ftint Witt iffnt^^ r^ 
af}an {ammert nm micft 5^;^ 4#r|le|raiiff. 
bef&^e oiTe 8(ngen6(i(fe m^fttti 9>il<>, mtO 
''i^ie Ott Oec 1^7^^/ b(^ er 76 6{« So @ib(iige 



in einer ^tmtt t5uf. ^d} (äffe e(nm ortigett 

jungen SBunt)arjt/ t)en tt){r publlcis sumiibti^, 

toitwof)l nld)t iange g^nug^ ^A6en }u 3utlcf> 

nn& @tra§6tnr8 füibierea (affcny tonmtn , unh 

Uqc ibm^enSaS t)or; er nrt^ciit ba6 (c^ altcf 

rirt fe^, enö 6ög eö jutragltcfr fetj/ mir tjt<t) 

6i^ pkt ilitsen ^lut ab,^u]a)»fm. 9t(fo Oen 

Su8 tftiS ISafety nnt) 4*0 votUtr. ^t^ 6(i|ft 

d(fo oom it\dfcn%td&nsnl^ blipenfttt; ti n>mr 

46er' aOii^ otvt^re niK^ ein fi^r n^^rmet gtu^i^ 

(iti^dfas* Stf ft)uröe ^arm in &er @eat>e. ^au 

Mft^lu ®oie; Ddg ntein ^aut feinen noc^ 

bUlQ€n einjigen 6o§n ouct> wtlfe&ren »cr&e. 

Sttier etf n)iirt>e nliifti bataM; iO) ftüt mi(i> 

fo gitt/ &a§ i^ t^n foIgenOcn Zaq miebct 

fujiig irn6 guter JDinge toat. ?0^eln,!Btut 

itjuröe f^ütf eyömitiirt; SKan befant) eö In 

'9$ttc^ Der rN^fn Sarie^ €onf{(Ie«} Und 

(rnir ißet^Unff t)0r Spmp^a jnm cruör fe^r 

gitt; 6{^'€9m))^i^t«e tint g«ee^ar6c/ toWt 

fm^m» fl&IIYg »ie ^€ gehört; «&er loie ffe 

g«M»:^tfrtiek $efant> (!(f»> ftüiS *^ «uh^ 

faljKt fü^nretfW. Hinc iUae laSchryraae; »a# 
^tvtt^ftl^tlf^&en'^^t^n / ba^er «er Wianjßä 
Mp ge^t^eti'fRKftKiOfti flDoni'ntetn afferUtBir 
i(lcr lle^c«<^)i ^ e« ön 39»eirr|tt fatfcn^ wie 



«36 

mttnt i^mpf^a JU COttlQitttn fei). Tu his me- 
dcbere matisc Seit @rfc()fol»})UHg {({ ©oft ft9 
iob, Mc Sragt nic^t 6^9 niit; 8>a< betoei^ 
»k ^Shindfifettv öte idO (n Den Utt>tlt%Üib^en 
limftinbtn in ttf^tcn Qm\i%tf £>eti 6Q(t){0/ 
finf tfitik t)on e6afe#t)^a(!/ »ie (c^ Qcikferi, 
mO sani neuerff^^/^ bie Üua(irät meinet 
^ntd. Unt) ^ec^ ifi getD^^ da§ mein SRAjen 
mein ((bto&dttfitt Zfftil {fi; ic& effe mnia, nn& 

^arte Steffen f si quid unqtiant fäle 6011OU- 

pisi^, Meißen mfr kQo^( tm6(f ®(unt>ett baxln 



CXLVIII. 

Sin CbenDenfelben. 

f8iHtad)f im ig. 3»<ip. 1764. 

f)Ut, mefn Ifebfler ^err 5>oftor / f(l efn 6tli 
Dio fuc ^rrn Sfelin mit mefnec (Emt^fe^Iuna; 
9Jon feinem ^uc^e 6e(ie^n 6ie iffm in mu 
mm Stammen fo Diet fc^ne^ in fagen^ ober 
nidl)t SU fagen <tli ti 3^ett felbf} defaDt. 
di micD in unfern Sagen uberaO btt @e6rau(^ 
S&cbec in Sörm bti esprlt des loix jn fc^reiben/ 
fo loie eö oor jmanjfg 3a&ren STOobeioar, fel6(l 
Die 2&eorie &er ^Japctem SSerferep in ueoraei 



«37 

• 

uequUu'i @$lii nld^t e6eti fo gut nac^ge^ft 
n>eri>ett tann ali ftlne ^ttf)ot>t. @ie fofifeti 
tnic t)oit 3fielin£ ^uct)e ^f)H maptm.&itymi 
fen f^td^en; h() folfl ^fmt^ blt ^iinisea 
sub rosa üorlSüfüd er^tiea.' @le affictic«» 
in 36i^em dtogett Mden S&nc^e t)on j)ee.€rfa|i# 
ciiiig / fut .^xm 3 li n 8 e~ jti t)ftferei6en / .ttß& 
f4>r«f^e^ Ui ftec^Jt&at/ (We 5S*r»ett. aflete 

^tn ^il\n i s^bti ^ in feio^r^'^dfc^ic^te 
öecSRe n((i)f)clti>ummt, für Daö meiif*#, 
U4)e @ef(^Iec;;t }u (O^ulbm, mb fct^rei6t in 
t)er !j;^at fiir ^naNn ^nO ^rauenjim^ 
then ^ep einer (tma^ genauen S(na(9fe tvuct^e 
biefer gute/ bacfre^ Hebe 3i)?ann eine {iemlic^ 
foml^e fiflut machen* €ö 1(1/ (um mlcö ei^ 
i|ff$^jSd^{t^))«(irlC(9en @(l^tt)ungi3 «u &ei>i$ne;n ) 
H^Pß ?^it|^fHPoflFlerlt*i|f/ 4»;Äiefenjunf 
f«m> Jp^iftje^^ 4Nt*^n*^^»';|arfe^it^ 
Ueij in, ^4^j^of^J)%};and^ hose goiij .gra^MtatCfcfr 
bAftO^itti iw|) w^MmiÜ, .DiifeHÖle Urfa#c^ 
^<^liiiwir««,pilc|i|j6$fferi^, j^ci,melt qO^u^ pjct 
^^mhm.^^i^WtiUVb ?;ö^ftö;ii. etire 
giafijen^^ i^<Hi)(^u<^ S ,un{)i mo&itcc|^,f Me WeU^ 
t>ii( gefieffcrf, mfeSfe» ®* tJilel f&c tuf mal. 



«38 

3Mä^ 6mb(ti t^nnttu, ober tooDeett/ S}o(t<ri# 
rm*i SEBerf do la toliirance äkerfeseti {» laf^ 
fien / fi» moOt' i(^ sani Qtxn Der Ue(»irfe|er fe^ii/ 
ififo fmt #e mir fuc tritt $^t)ructktt fSofeen 
eittnt ^uMS^utatm i^^rtt. fSibcigen^ 
fattä bla id^ ge^orfatnir iDfetteir. • 2tc& ^a6e 
foti0 tiie^ Sites ^^^ ^^^ J^utife(> alig mir 
m ift. ' ' ' 

2)ett (SttbQttiim bitte ic^ mit dtvabt Mtbtt 
ivitndiuUbidtm mnn @ie Ibn aber tinr eini 
utai lefrii nr^aeit^ fe mxfM @lt Ifyn M 



1 1» I n U li 



CXLIX. 

Stil 6aIotnon ®c6nec. 

SiJerac^, ben 15» Sunii. 1764. 

3* t>atife 3&t>cn, mein IHbct grcunö^ föc 
bin an&tnt^mtn SSeruf / öen @ie mit segefteit 
fabelt/ bie unandette^men SanjUp ^tUlun, 
nomit Itlb bttnmltix &bttf)&\xft bin, bnx^ etoe 
fo atisetteNe ^ü^e, mnn ti ja ^nf)i fnfn 
fott/ aW 6a« Xefm 3&w ©c^rlffeti 1(1/ iuww 
fügen. 

^le ©»>ra*fe&ler, Die Wah S^nen mtu 



239 

iDorf^n ^aUn (bQ ((eiber ft)e(§ ic^ nicftt ein 9Bore 
Mn affem/ tiNi4 tue j^nafbrictfeir ton ^^nen^ 
mir ober onbei^fi e5t(ic(Kn @ctii^nten foseti ) 
rebttciren jic^/sf^DM lc|^ baMa.ntv^t^,.üU 
Ulli Darauf^ i) b(4 &lt inmlkn^tin SBoxt 
al^ inbälinak^l tieiiftien/ ml^oi Mltitlt 
btcüttitt in'v^nüm pfifft f i^S^^tn^n Oarf 
tilOtt lagen fcem Sörß fonthem bem Surften^ 
2) ©ag ©Je Dft fcaö € finale an (^cnjenideir 
^^eern , t)te eind ^aien / mt^U^fftn ^itoo ei nltift 
mdfaÜtnfoU. Siebe/ )« & iR e(it SQort/ bai 
e{n Sßnale M* /37un fradt {iib, tt^ matt 
:?ie6e unb'wo man Hff> faaen fann? -- — 
S)a< if{ Daä gan^e ©c^Imniß^ in Oefett 
f;acte( S3eo6a((^eund Die 6a4)fen fclbfl nld)tS 
tDenigec a(^ corrett (ttiD, Slußerbem fommen 
fe^r feiten eintse ^xo\>inHüliWixtjtt unbJ^ed 
Mlßuitn im ^efiinircn uut) in 0er Ortoarai 
))(Ke t>or. ^ffe Oiefe S)ion(?ra nua#»n)elc^ in 
3&ren ©Triften W^r wnö l>a/ «neer ©lumm 
Derfiecft/ auf bcn ungema^rfamen @tammatii 
cuß lauerten A O^^e icO/^ ein anOerer J;^erfuie^> 
binnen itoep ©tiuiben^ QludUd) jn Stoben ge« 
lege. S^enfen@ie/ mein ^^euub/ ma^id^mtt 
Oarauf eiu6llöe/ Daß ic^ t>ie ©c(>rlften eine« 
®e6nerö t^erbeffcrn tann^ Sin ein )>aar6(cU 



S40 

Un bin Id) fo uttD^rfc^amt atmfcn t mic^ t\n 

toenfd u6ec Die ©renjett meinet er^altenrn 

'Stufiras^ )u toagett; al>er Datufrer ftnb^ @i( al^ 

iein StU^teV/ @ie 0er tva^re arbiter elegant!- 

arum in unferec @prac6^. 

Uetridend t>er(ei^e ber ^imme(/ ba§ @ie mxf^ 
tiel utib lange fc()(ei6en* 9i6et: ti>entt @ie nicbt« 
def((frie6eii ^tteit^ a(4 Den €ta^ uttö Den eri 
ftett @((Mffet/ fo tturben biefe itvep @tu^e 
^tnlähfllic^ fepti/ unfere ©prac^e mit Syrern 
9;u(^me un(ler6Iic^ su matten* 

£)e(SDte/ Oec fct^ott einige SRinufen auf Oen 
@c^ug biefcä Sriefed n)aree( n^t^iget mic^, 
unflerne ab{ubrect)en* &ttfct)u(D{den (Sie mict) 
Doc^/ lc& biete @ie/ tDegen bec Setiogecun) 
(e< CKacfbet^. S)ie ^ufen unD ©catien foli 
(en mir nimmer sunfüg fepn^ meun ii meine 
@d^uti> ifl; aber n^enn ic^ ^M über ac()t !Sage/ 
nic^t a(lle4b>n)iet)er gut macbe^ n^aä \^ teri 
f^um^ 6abe/ fo foQen ancO @ie mir nimmer 
flunffig fepn. %6i wVX e^er Ole S^äc^te Oaiu 
«e^men» 



*4l 

'dt. 

A Mademoiselle Bondely. 

J'ai eie autrefols EnthousIaste"äi'*iait''de 

^religion , de Meiäpbysique et 'd6 Mifrile) je 

rar ^le def'btone foi:^ teile etoff ifia facon 

tfetre älors, bü Ife resultat de'ccrit ^tiilleö 

causes päy^iqties et'iÄoraäes. QitoK^^e ayani 

cessd d'etre eriltiöuiiaVte dans iltl sens, j^ ne 

suis pas moitis ami de la Veritc , |e he trüuve' 

paÄ la' vertu ntoins' alttiaKleV pöiJi' ne pa^ 

croltc k'Ia prö^xlsfehce'de räme, ou pour 

xie m'exstasiei** phis 4 rimage d'un s^ra^h' 

totlfedr de rosö, aile d'or ^t d^azür. — Spe- 

culatibns et räffiueinents/qui ne sbrit que 

des echasses, sur lesquelles lavanir^ del'es- 

prit humain aiiiie k scf promener; des chi- 

meres ägrealyles,' dbnt Ids äiries voluptucu- 

seä se repaissent. *3^üV6t6 öblig^ oü de re- 

fortAet mon Platohisme, ob'd'aller -tr/te dati.ir 

quelque desert du Tyrol. L'exp^rieiice m'S 

desabus^ d'une Illusion apres l'autre, enfin 

je me suis trouve auf üiveäu. Je pense sui^ 

le Christiätiisme comme Montesquieu ^ur 

son lit de mor( ; sur la fausse sagesse des 

«ßiclant)8 föriefe, II, tUS, l6 



\. 



94^ 

esprif s sectaires et les fausses vertus des fri- 
pons comme Lucieü: sur la morale specu- 
lative comme HelTetius, sur la m^taphjsi- 
qiie-«— rien du fout; eile n'est pour moi qu'un 
objet de plaisanterie. 

. C^loit dans le fems de mon Enthousiasme^ 
de mon Platonisme, que j'^tois ardent, co- 
lere a toute outrance^ singulier^ caprici' 
eux, grondeur; depuis que je suis homme a 
{crire des Biribinkers et des Endymions, 
j'ai appris ä mod^rer mes passions. J^espere 
Yous assurer, que j'ai toujours porte natu- 
rellement, jusque dans mes fautes, le carac- 
löre d'honndtet^y qui est n^ avec moi. 

Je ne me suis jamais donn^ pour un mo- 
dele de vertu; aussi je ne suis pas oblige 
de rStre, on trouveroit, que j'ai quelques 
fois l'esprit fou , mais le coeur toujours hon. 

A ce que me mande mon ami de Zuric, 
on me donne pöur libertin, j'ai nombre de 
maitresses. Je ne comprends pas, comment 
un bomme, oblig^ de vivre de 1200 francs^ 
pourroit 6tre ^i libertin et entretenir tant de , 
maitresses. La y^rit^ est, que j'ai: des liai- 
sons d'amitie et de parent^ avec deux ou 
Irois femmes respectableS| non^ pas par leur 



Ö4J 

j&gure, mais par leur VniJrile, que j'ai eu 
quelques gouts passagers pour de jeunes per^ 
sonnes, que j'ai du epouser^ je ne sais pas 
pourquOi et que je prie de chercher ailleurs 
leurs ^poüseurs: enfin que j'ai eu une espece 
d'inlrigue, ou l'amour a trouv^ k propos, 
djs me faire eprouver la veril^ des deux 
versy que Voltaire a crayonnes au^dessous 
d'une Statue de cette divinit^, dans les jar« 
dins de Versailles. Je trouve bien risible, 
que le public puisse se mettre dans la t^tes, 
que je dois etre exempt d'une foiblesse^ si 
c'en est une, d'aimer des femmcs aimables, 
h laquelle depuis notre prcmier pere, tous 
les hommes sages et foux ont ^te plus'oa 
moins sujets, et que m^me les plus grapds 
bommes ont pousse aux exces les moins ex-* 
cusables. J'ai aim^ depuis ma dix-septiemean- 
n6cj .gräces k Dieu, au moins une bonne 
douxaine de Temmes cbarmantes« 

Toutes ces femmes m'ont fait Eprouver 
bien des peines presque tous ihes amöurs 
eloient de l'espece de Celles, qu'on appelle 
passions, c^etoient des divinit^ que j'adorai; 
j'ai poussf inemc quelquefois les sentimens 



844 

et l'amour platonique jusqu^ä uti faeit^me^ 
dont je ne me sens plus capable. 

LeBiribinker est un conte extravagant^ 
une d^bauche d'esprlt^ dont le but etoit, de 
faire rire toufe Tespece humaine et de turlu- 
piner certaines fenunes^ qui osent pretendre 
au sentiment et ne sont au fond qua des 
especes meprisables. J'avoue que je les ai 
d^peintes k la Hogarth, mais ob. est le mal? 

J'ai menag^ la {^udeur; j'ai tire le rideau^ 
oii mfime un Montesquieu a os^ faire des 
tableaux. Je sais qu'on me condamne ä pre- 
sent d'apres les arrfits, que j'ai prönonce, 
il y a buit ans, contreOvide, Rousseau» 
X»aFontaine et autres gens d'esprits forts. 
II n'y a rien de plus aise k voir, que ce, 
que j'avois tort alors cn traitant de crimes, 
dts jeux d'esprit, des badinages, ou des 
tableaux des mocurs et des passions. 

Qu'on oublie enfin ces Don Quicboteries 
morales de ma premiire jeunesse; qu'on me 
juge d'apres la regle generale et qu'on m'ac- 
corde la meme libcrte, que les autetirs les 
plus graves de l'antiquit^ et de nos teipps 
ont pris et que personne ne s'est avisi^e de 
leur contester. 



245 

^e cönnols des personnes tres sages, qui 

n'onit pas ^t^ scandalis^es de Biribinker, 

cjui en ont ri et Tont \aus6 passer, s'imagi- 

mant, que l'auteur en les divertlssant, avoit 

jaiieux employö quelques heüres perdues, 

€jiie s'il les avoit pass^es avec les S^nateurs 

de ♦ ^ dans quelque cabaret k s'^nivrcr d'un 

mauvais Yia. Gependant si des personnes 

g^raves et aust^res san^ ostentation, s'eton« 

nent de me voir Fauteur d'une pareille ex- 

traVagsmce« il y a de quoi me plaindre : el- 

les peuTent möme me blämer, mais elles 

n'iront pas pour cela, jusqu'i penser d^sa- 

vahtageosemeot de mes moeurs et de mon 

caract^re« Je me persuade, avoir d^jä fait 

dire ä mes interlocuteurs ^ tout ce qu^on 

peut dire contre Biribinker et pour sa 

defense« . . / 



^ CLL 

Sin @a(omon ®t$ntv. 

^t^mtm &U fi(& in SIc&t/ mein lUbtnMi^ 
bli^tt gtetttit)! 3^t iob toitb mict) flol) md# 
(^en; ti wicO im £aume( Oe( yc^tifc^^en ^uth 



346 

toomit (^ toittlld> für einen ditlifyif&btiiättn 

&tabtfd^ttibtt fc(^Dn )a fe^r bcbafitt 6in/ auf 

einen folc^^en ® rat) treiben/ ba% Id) inle^t foi 

Qat meine ^roeofDOe unb Me fc^onen @äcbeb 

^n/ t)ie ftd^ mit SRacObem unb SGBetc^er^ 

$ef!alten anfangen ^ in Derboppeiteti SReimen 

^Doncipiren toerDe/ u|it> 6e{)enfeti @ie/ tt>aä für 

neue Srfc&utterunsen baö terurfac^en mü§te! 

@o 6ar6arif4) meine SanO^Ieuee immer Den 

SluäldnDern/ t>ie bai Unsl&ct einei^ terbro^e^ 

nen ^Jlab^an i6ret $o(lcl^aife/ ober ein atibu 

xtt 3nfaB Dfefer'sirt/ nacfr SSl&era* n&tblstf 

Dorf omm^n m^gen / fo mnrbe ftc& bod) Pieffei^t 

i^r ((einer @to[$ nic^t basii 6eqt»emen tDoOeo/ 

ibre traten in Xttit(e(t)erfen $att auf 

t)ie Sn^^c^^elt bringen $ti (äffen; @ie n>ur5en 

v\>nt 3n>eifel in i^cem ItnmiOen fo mit geben/ 

t)ie Srage aufjumerfen : ob bie ©fabtfd^feibei 

rei nfcbt incompatibel mit bem poeeifcben 

^^anbtperf fe9/ (bentt beo uni ifl bie $oefte 

toie bie 9){arere9 ein S}anbtoett, unb unfere 

3unfe* i(l loirfllcb' febr uberfegt) biefe grage 

tourbe unä mieber in ^artepen tbeilen/ mb 

0er le^te S5etrug t&ntttt nocb i^S^ ^(^ ben 

erRe toerben» Quod ave^tant superi! 

^te ^ufriebenbeit/. mein tbeurer ^reunb! bi( 



«4? 

^(e mit ubtt mtlnt ^xiaf^lmdcn teitmtn, 
- h^t mit/ i^ sefi^^e ti Sonett oufric^tig/ efit 
tittau^f9re4)#€^ö ^ttdnuQiXi ftmai^u S)et 
S5e9fal[ eine« ®e§net^ if! mit ein fxdfltt SSut^^ 
i>a§ (te äffen gef Affen tt>ett^en , tenen ein e^tli^ 
c^et !Re6en6u&(et t>on Socag/ Lafontaine/ 
9itio({ unb $ttat {u gifaffen toinWh mb t)a< 
t|{ Tte9lic6/ (t)ie 6c&tt>etntue5iden / Die 3;ati 
tuffen mb 6ie. aRpfiifet aud^enommen) unge^ 
iifyt Siffen/ n>e(i^e ®ebtucfte^ lefen tönnen» 
SReine €utopa if{ 3^nen anff&gid d^^^f^"/ 
unb ba^ if{ genus f!e iu tetbammen ; aUt ic^ 
i^iff 3&nen boc^ fagen/ tta^ 14^ {ti mefner 
dZec^tfettigung fagen tann unb mag; Mafien 
6ie d^bann bie Steunbfc^aft fut mic^/ nnb 
fageil mit/ nac^ 2f^tet mirflic^en Smpfln^ 
bung/ ob eö 3&nen l^intanglic^ baucht: ifL 
ti nic^f/ fo foff btefe ftietmagige Slnioute(te> 
je nacl^bem @ie eä gut finben/ danj ti^egfa^ 
fen/ obet boc^ fe^t t>ertör{e mrben; @e^n 
6ie tt>{e fcft backte/ ba ic& Mefe« 6ein&K)e 
machte» iDet ^tiet n^at ein fn^uivber&arei: 
6(iet/ betg(eic|ien man nie gefe^ht ^^oite; 
fc^6n/ Doffet Ultmut^z fd^mei(^elnb/^ O^nee^ 
n>el§/ glanjenb€ Schmitt gei|Jtei<öt Singen/ 
furi ein'©Het in fefnet Slrt/ »(e bie ©an« 



«48 

}n ah q«el Conte! bt6 (iuUüwi; tln fol^er 

(Stier tonntt btt Suropa gefaOfeit/ o(^ne bai 
man ti Ott u\tl neftmm fanii. Sl^men @te 
|io(& Ventil / t)a§ ^er @tier ein ®ott t^ar , &a§ 
bltit Qualität i^ faftig machte ^ Sttguns^ 
^iQ)ufl6§eit/ Oie aOe anbern 6tifre 0er ^SkU 
lufammeti/ iii((>t einflüen f&nnten* (Suropa 
empfaoO 0iefe n)uti{)er6arfn Stediingeii/ unO 
ii6ertie§ ficf» t^niii e6eii btitotitn, mil fie 
unfd^ulb^ uht) unerfahren toar« SMefe fUint 
£itclfeit/ weiche ^aß 6e9 aHm ^ib^m flar# 
leratf Oir Snßiritt jur £ie6e 1(1/ unD fle, 
i^t ße no((^ toiffeti toa^ Hebt Ifl, tbt fie noc^ 
^le minOef!je 9iegüns Oaoon erfahren b(^itne 
für alle Diejenigen geneigt tna^t, üt Ibnm 
fc^meic^eln / unb bit ^a(S)t i^rer. SUitungen 
iu fu6(en fditintn; bUH Sitelfeit maAt' ti 
iber jungen Su^opa atigeneftnt/ einem Geier 
€mpfint>ungen dogeß6§t {u Hbtn, blt fo gar 
nläit fiier,ifc|> toaren^ unb if^n u6er feine SRai 
inr |u er^6en fc^iienen. SBie. o>eit fie .b'H^ 
fuhren finnte^ toar i^re tpenfgf{i.@orge/ an 
jtmd Oeqft.etnit Slgine^ nkma^tö* ^Ufi/.i^eine 
ganie 9tec6tfertigung liegt öariu/ ba^^ beiP 
^tiery f&r Den Europa Siegungen fu^It/ Die 
I^F UM Utrnt finb, mb 0(rer fie U^ 



249 

I 

y 

ntc^ie ^rn>e^ren fatttt/ %i\X bfefer 

@ tfer Supttfc tf?., €1« grauenjimmer, 

bad €rfa^un9 ge^a^t ^^Ki/ Htt^ freplic^ 

itb^^r hai 93etraden Oiefeö augcrocbetttUc^m 

@tierä/ unD Die ©enifment^/ t)ie er i^r ein^ 

aef[&§t/ mi§trautfc^ toerbett muffen; aber t)fe 

utifct>ii(Dide/ unerfa^rne^ ffnt)ifc(^ eanOelnDe 

Europa / überließ ftd^ ben €int>rud!eu unD 9ie^ 

duttaet)/ t){e fle empfant)/ eben De^meden toe{( 

fte nic^t tpugte tpaä 4r tpar/ unt) mi Darauf 

toerben tonnte« ^oc& flenus unD me^r al^ ge^ 

nus &iert>w. 

^ 3* fenbeg&nen da« llrt^eil hti «Pa^ 
plö* ©er £on ii^iefe« ©tfide« näbert ft* Dem 
SBurlegfen, weil ^ad« aW ein junaec ißauew 
fetl jDorgelieÖft »er&en miigee/ unl) in Deffen 
£)enfurtd«art unb @)>rac()e Die bauecifc^e Sflai 
turlic^feit unt) ®ro(fierete aOent^albett ^ert>or^ 
fluctt; Die SerbinDnng t)eö it)ea(en ($(^6nen 
)nlt Dem S5ur(e^fen/ if{ xA^Xi (eichte«; ob \^ 
Öierinn reuffjrt ^^(Ai / i(l Die grage^ S)ie ubfl^ 
sen @cütfe/ Die in Diefe 6amm(und Don ^u 
iabiungen fommen foSen/ ^ei§en Slurora^ 
äfion, Die bepDen Jl.ebeöflottfie/ unD/ 
^ie ©cajiem ©ag Die U|e, Die beginge' 
nnMIe 3?i(;o(ai flc& Cimlich (tifüg über mic^ / 



mb bU €rfu0und l^ttt t^malistn ^tiffagam 
gett/ machen tottbm, Üb i^ Md^t t>ovauß; 

grand bien leur fasse ! SBentl pe ftc^ artig 

auffuhren tooUUn, fo foÜUn ftf fid) ftenen, 
bai id) nun mte 36nen in btx nafimU(ben Siu 
teflocie f{e^e/ o^ne mir btitotdtn S3orn>urfe su 
machen. 9l6et fo t)fe( €^r({4feit traue idlt 
i^nen nic(^t )u* UeUlQtne ifl n>o^l nic^td ^ts 
tolffttf Uli ba§ ic6 Dor ac^t o^er se^tt 3f^^ 
ren U ^ baä gr6§ee Unrecht stt^an , unb ba§ 
feine (orifc^en ®e^i4te metfien^ DortreffTIc^e 
Binde ßn6. 3c& Me mir fclbfl Oama&I^ 
t>urc6 einen übertriebenen unO unbefcnnenen 
€ifer^ einen loa^ren Sort sttf^an^ Der mir 
noc^ jegt toeit me^r (u ^erjen ge^t/ alS bctß 
UnlQc, Den ic& mir t>on Seiten aDer fc^mac^en 
unb guten ©eelen^ I)urd^ meinen famofett 
descensum, awß bin 9^(atonifc^en Gp^clren itt 
t)iefe focperiic^e fu51unarifi$e ^e(t {ugeiogen 
I^a6e/ unb bonis avibus^ aucO funftig femer 
{ujie^en n>er&e. 

Uneer ben &aitte, womit flc^ meine fclieri 
jenbe ?Ofufe fänftig für alle bU fielen desa- 
gr^ments meiner Um|!ant>e fc^^blo^ ju (galten 
geDenft, ifl aud) fHbouf mld^ei ein gr&§ere^ 
etbi(fytf in eelicf^en Befangen n^erOen foli/ nnO 



aufarten/ Hnt 9ltt Dott comifc^em it^u 
flebtcftt/ im ®out btt fälma bei $rJor/ totU 
€^^ Die ?bcUf)tunQ tinti $Iatonifer&/ unt) bU 
SBibttUsnns bti ganzen p&att(a({if^en @p 
iitmp bltU^ mi(m ^annci- enthalten foü. 
(£inc ,S>ame t>ott meiner 93efannff€()aft ttDiU 
mid) btxtbtn, an(f^ movalifd)t €r{a^lun^ 
BtUf im @efc6mact t>e^ ^atmonMi )u mai 
c&en / nnb i^nen eben Diefe $e6^aff i^feit mb 
SXeiiunaen ju geben ^ t)ie fte in meinen fc&er{# 
t^often SriQ^Iungen ju finden termeint. SBaö 
fairen <Qlc babon, mein Si^eunD? 

filun mu^ id) 2f5nen auc^ fasen/ Daß unfre 
^iefigen ^tojelfe noittUd) terdlic^yen Ünb r l>aß 
idfy bon bm cat^olifc^cn Statb ^^ 1^ meilleure 
grace du monde ali »irflic^er Äan|Iet)^©l* 
xcttot ßsnofciti bin f nnb ni^^cni Inflaüitt 
V^nbtn foH. S>iefe fc^Ienniae SSerduDeruns 
toat blt golse sel^eimer iSladjtid^t^n , tie 0er 
catbclifd^e Slnt^eil t>on f&rem €miffariu« in 
SESien bekommen ^atte; Dag ni^tnnt atic?6tf 
mubungen/ Die man Direfee nnb inOirefte mi^ 
t)er mic^ fe(6f{ gemacht/ 2)are(6f{''teinen €(n# 
gang gefuuOen/ unD Ourd^ bett Srebit meiner 
®dnner nnb meinet eignen f(efnen ^a^mcnß, 
unfrdftig gemacbt t^orben; fonbern ba^ nbtv 



1 



«54 



CLII. 
A Zimmermann. 



4 ' ' 

Biberach yce 39. Octobr. i7$i< 

Je vous envoye la copie d'une annonce 

des Abentheuer de Don Silvio voa Rosalba 

inseree sous la mbrique de Suisse: Derne 

dans le Journal Eneyclopedique Aout 1764« 

£n me rappellant le ton avec lequel tous 

m'avez parl^ de mon livre, et les sentimens 

d'amitie que vous avez pour son auteur, 

j'ose me flafter que vous liiez avec indigna« 

tion une censure si injuste et si pcu mena- 

gee, vous ne verrez pas avec indifference, 

qu'on accuse votre %xni k la face de toute 

le terre de contes indecents et de situ- 

ations plus qulmmodestes, qui ne 

seront approuves ni des honnetes 

genSj ni de ccux qni respectent Ics 

xnoeurs — et cela ä l'occasion d'un conte 

visiblcment satirique, ^crit avec assez de le- 

geret^y je Tavoue, mais assürement beau- 

coup moins ind^ent que fant de contes de 

Boccace et de La Fontaine que tout le monde 

lit et qu'on regarde comme des modeles — d'un 

conte au sui-plus, quine fait k peine que la 



/ * 



255 

slxi^me partiß de Touvrage entier. La mau- 

vaise Intention de l'auteur de cette annonce 

paroit asscz en ce qu'il garde un profond si- 

leiice 5ur ce qui constitue le m^rite de cet 

ouvrage et se contente de relever et d'exa- 

g^rer ce qui p^ut faire tort k l'auteur dans 

l'esprit des BJgoxistes et de ceux qui ne 

Gonnoissent pas son livre par eux^memes. 

Je n'exige rien de vous, mon eher ami, si 

vous trouvei que j'ai in&ite cette fietrissure; 

znais si yous sentez queni'Don Silvio, ni 

moi ne le meritent pas> est-ce presumer 

trop de yotre amitie^ si j^espere qufe vous 

employerez un quart d'heure pour reparer 

publiquement l'afii^ont qu'apparamment quel- 

que petit maitre moraliste de Berne a fait k 

votre pauvre ami? L'annee litferaire de Fr^- 

ron me paroit le lieu le plus propre oü cela 

pourra se faire« II ne s'agit pas, mon ami, 

d'un grand extrait ni d'un Panegirique — r äI 

d'une apologic en forme; je ne vous de- 

mande qu'une seule page, et quelques coups 

de plume qui fassent sentir Mr. Tauteur de 

Uannoilce , qu'il est un * * et Messieurs du 

Journal Encyclqp^dique qu'ils ont tres mau- 

vaise g^äce de condamner si severement mon 



) 



256 

livre dans le mßiii^ tems ^u^ils äceordent 
indulgence pleniere ä Fatileur de la leltre 
d'Alcibiade äGlycerd, bouqueli^rö d'Alhene, 
misere qui respire la Jicente et la d^bauche« 
Mais encore, mon eher Zimmermann, ÜEiiies 
ce quc votre coeur vous dira. Vöus avez 
approuv^ Don Silvio, vous m'en avez parle 
meme avec' plus d'eloge qu'il ne merite; 
peut- etre eles vous revenu d'une petile pre- 
vention que votre amitie pour l'auteur vous 
peut avoir donnee, si.cela est je n'ai rien 
ä dire« 

Dites ä Madame SLimmermann , avec le» 
assurancesde mon plus tendre respect, qu'elle 
aura en peu le plaisir de recevoir tine lettre 
de Madame l^ Roche , de cette Sophie ^ 
qui ne peut 6tre inconnue ä ceux qui con^ 
noissent la Doris de mes premiires poesies 
et qui de l'aveu unaniuie de tous eeux qui 
la connoissent, est une des plus aimabl^ et 
des plus estimables feinmes de notre siecle^ 
Vous ^a verrez peut-6tre avant le milieu de 
Fannie prochs^ne, et vous l'aimerez — c'est 
ii^dire vous subirez le sort commun de tou* 
les honnStes gens qui la voyent. 



' 357 

CLIII. 

Sin (E6«nöenf«l6«n. 

fHiitud}, ben 7.*2Mnmu 1765. 

©le <tt»eif«tt mit «ine (i^tt bU Jcb nic^jf > 
«><rw«ne, mein gwunö/ (nt)em eu mlc?> ©t. 
qjwu^ nenn«. Slettelc^t foOf Idfy itbwttn, 
i>a§ i<fy in Untn Qoibmn Soflien, ta t>ie er|?e 
iltbc mic^ t>«tt 8Bm& mtiMi ©afepnö ju Ie&* / 
ren «nfjna , i^m i^nlicfeet {u fe^n entft>«l>«c iu 
Diel SO?ttf& oö« }u »iel Unf(*uH) M(«. ®i>(^ 
fc& wra6f(^eue Ditfeö 6logi (Tucfetige SSieCdc^ 
t>OB sanjm J^erje n. me »ft te^' i^ mit ei* 
n<m trauciflen 5514* in DIefe ftligen Soge öw 
«nf(*ult> jurfidl SRitft«, nic^t« fonn unä Wefe 
»unft«6«re Janterfeit öet erapflnt)una<n/ öief« 
na^nmlofen Snfsftcfunflen »ieöct flcben, Di« 
tttt^ We er(?e tiefte in noc^ uMttbttbtMt , 
fauttt mfalw<e3uöent> nfa^vtn madbumcliUjc 
anbtc ^ttixbtn, mW €()Kn/ welche ©fiter/ \ 
ja, lajfen ©ie roi0 nocft fagen, welche Wtli» 
^tU ift bU aIu(Hi*e S^orfteit »c«& , toocin 
ttit in tiefem guUonö einet »a&ren 95ejau6e« 
rnnj unf« geben »erttdumen; — jacöen ©ic 
immet/ »eifet gimmerraann, ©ie mSaen micö 
fo fe^ ttutfltt^en M ©i« »oOen, fo mtb* 



^58 , 

f(^ 6ennDc() niemaf^M auf(5rett/ 5en SSecInfi 

Mefer felisfit 6((^toärmere9 ju bebau^tn/ 6te 

. liiert n>Uber Jommt/ ttenn (!e einma^I t>eri 

lobten iff. S< mad dne 6eraufc()eni)ere Suft in 

OUfen ÄuffVtt fepn / q«ae Venus quinta parte 

«ui Nectaris imbuit — 2l6er slaubeii <Sle XoXlf 

\^ fcf^tO&r e< 6e9 5<n @ra|ien ^ quamm sacra 

tuH, Me Umarmungen ber £ie6e^&ttin felbft 
(a6en nic^tö^ Oaö biefe fHOfentiAcfenDe €mpftni 
tung ecfegen fann/ n)omit in jenen Reiten bet 
juflenMfc^en €(nfa(t unO Steinisfeit Der @ee(e/ 
Oet 3(n6U(f / t)er 6(o§e ton Der 6eimme^ t>a^ 
(etfe({e SBeru^ren ber J^anb 6ec ©eiferten , vcm 
fet flanje« fflefen erfuDte — Urt&eflen ©le^ 
mein Ueber S^eunb/ mtt melc^em 3)?utl^ ic^ 
in 5{efem 9(uaenbUcf/ t)a tc^ brep Sase ^in^ 
ferelnanDec mit einer ^nDeneafifation {ui 
gebracht/ ^xx einem mit SIcten unD ^rotocoDen 
ttberledten %i\i)t ft^enb^ in biefe Seiten einer 
^feern/ ber £ie6e \xxi\> t>txi 9)?uren gemeinten 
^ugenb {urucffebe? €infam in einem ^aufe^ 
beffen n^eiee @emacfter oon 9}icmanb bemo^nt 
finb^ aXi t>on mir feibfl/ einer bummen ^^^\ip 
etlichen aUen magern 9Iagen/ unb einem @e^ 
fpenff/ ^(kit ber ttraiten Obferban} gemiS§/ 
aOe 97a(6t nm \XQh\{ U^r unffc&tbar auf eine? 



. 259 

a^^cfmen Srepve t>&m ^at^^anft In blc Qan^ 

Ie9 herabfielst/ unD ftc^ eine ©tunbe lang 

amu^xt, t>{e alten $rotofoße {u bnxü)blittetn — 

tlnfam, o^ne ^tmnt>t / ( Denn ble einjisen (ie 

tcb in t){efem £anl)e i;a6e/ fmb bodt) eine 

©tunbe mit üon mir entfernt) 0()ne Srg&gnn^ 

sen/ o^ne ein SJ^aöc^en bai mir Ourc^ eine 

9(rie ton @a(»pp{ Die ©rlKen n^egfingen^ 

unt> mir n^enigfiend einen tiufc^nben ®(SiaU 

ten jener {auberifc^en 3Bonne btt ^udtnb tolti 

per geben f5nnte* — SBenn bU ernft^afte 

^(i^^eit ^^t J^erj nic^t satii «erwartet f)at, 

fo fagen @ie mir/ ob Oad nic^t tin ^rmfelii 

ßci Üben if{? 6odar Oie SRiifen finb, bitU 

ltid)t auf etoid/ ton mir gcfToben/ ac^! oon 

tiefem ttntr5f!(ic()en tlugeablict an, ba ic& 

Ourc^ ehten 6c()ritt / ben mir Oie @&tier Der^el^ 

^en tooDen/ meine 3^(t/ meine 6cl)rcibfinger 

nnb meine armen musculos clutaeos bcm 

S)fenf{ btt hänslet) DerpfanOet ^bei Srtoarten 

(Sie nun feinen Sigat^on mb feine €rsq&(un^ 

gen meftr — SBie(anD f^bvt auf ^f>ntn @pa6 

|u mac(»en; feine @tecfen)>feri>e fin^ i^m megi 

genommen / uhb l^alb ba(D n>ir& ber ahflecfenöe 

Z)unf{ einer 9{atbtff{ube Den wenigen n>ä0ri(^i 

ten @df{ noc^ boUcnbi auftrocf nen / bcn ibm 



26o 

ein funfjal^rider Stufent^aft unter ben * * no<ft 
u6ris gelaffen ^o6en mag. 

Siet €r}a(^{unden n>erben (n n>enfd SEBoc^en 
Me treffe DeHaffen/ un5 mit tiefen ne^me idt 
meinen 9l6fc^ie{> tom 9)Arna§/ um/ Hau fren 
@ra{{en unb {ie6e^d6eeern Silumenfrante {u 
ffect^ten/ tief ^ur SrDe sebActe Sicheln auffui 
lefen/ 5te itoat f&t ®eruc&/ 9(use unfr @ei 
fct^mact o^ne EKeit ftn5/ ober (oc^ Oie mäc^ 
tidfle aOer iröifct^en ®ott^eiren/ ten junger 
6efriebJd^n* €rtoarfen @ie alfo nicbtö totitet 
Don einem ®eif{/ Oen Id) Derlo^ren &a6e/ und 
6etauren @ie mic^/ baß ic^ gerate {u ter 
^eit auf(>&ren mu§/ ba ict fä^id t^^re aniu^ 
fangen* 

@ie ^aben ftc& n^egen Oer eieic^suUidfeif/ 
IDomie @ie mict Dem @efu6I ter SgeieiOigung/ 
tie einer 3&rer Sgernifcten Sreunte mir antui 
tf)nn beliebt fyatf ibexiafftUf toOfommen gei 
recttfertiget; unt> Id) bin fon>eit ton tem tnu 
ferne / toai id) ebmabl^ toat, ta§ ic^ nur 
totnii unb gieictfam nur torubergebentier 
«Steife empftnblict taräber bin* 

iBer^eiben 6ie/ mein mertber alter Sreunb/ 
ta§. ict @ie fo lange mit S^ic^t^ aufbalte. 
3b re QtWiu machen 3ftnen jeben 9iuim 



261 



hiiä fo(f6at/ utiD bit mtlniQtn ma(i)tn midi) 
unf&^li tttoai in fd)Ulbenf bai 6ie in th 
nen ^nQcnblld 5er &f^o^lmi wnl^flcni b^ 
luHiQcn [tbnate. (ii bklbt mir alfo niO^ti 
übviQ, ali ^fyxtn no(^ für bai ®ntt t>ott itif 
nctfitm S^mtn {u banUn, fo 6(e meiner 
lieben Safe nnb S^r^m to&tblQCn Spanne 
butdb bk (Sorge für i^re uni unb 3&ren Siin$ 
bttn imfd)aiibau @efunt)&eie ermeifen. Sepöe 
^aben tin unent>Uc()ei8 SSer^nugen u6er 2tbren 
S3rtef gebabe/ unb mpfinbtn btn danjenSBert^ 
3brer %ttmb(d)afu SRIr Wirt) Der ©ebanfe 
aOejeit fug fepn/ Dag {c^ meinen ebemabliaen 
SreunDen tomiiiitni Oaju gut bht/ i^nen an 
meiner @tatt toitblQCH @eoenilanDe ibrer Siebe 
tuiumeifem £eben @{e toobU 3cb Djanfe meii 
ner ((eben ^rau Simmermann fAr i^r tinoer^ 
bUntti^utiäte SlnOenfem 



CLIV. 

9(n €benDenfe(bem ^ 

S5ltoa<b/ ben 27» Sun^ 1765. 

^a tc^ fc^on jtu glauben anfing/ baß 6le 
mic^ ginilbi) t)erge(fen bitten/ uberrafcbt mic^ 
3^r SSrtef t^om 22, mit einer SreubeV Die eine 



a62 

sanje (Stunbt lang meine ^Ibtrn unb ^IMU 
len \Uttxn ma^tc. Gie finb Der eiRtige ton 
aOfett Den i^e(&et(eni/ Die 0(^ meine ^reuaDe 
nannten/ Der mir nlc^t ungetreu n^orDen ifl; 
(Inaegen ftnD Sie mir aucO fiate aOer aaDrrn 
unD bai fo fe^r/ Do6 id^ gegen affe5(ranfuni 
gen De^ SttfaO^ unempftnDlicb bin/ fo (and i<d 
mic^ DcrilcDert balte^ ba% ©ie midit litbtn* 
Z>ai if{ {eine pcettfd^e %litxt, mein liebfier 
Sfmmermann ; ti ifi Die fortmi^renDe Smpftn^ 
Dung meinet i^erjen^. di freut mi(6/ Da§ 
2t()nen Die C^ri^^Iungen gefaOen* S(6er foO ic^ 
3&nen Die QBabr^eit fagen? 34 ^&re niäit 
gern/ Da§ 6ie fogar einem Dieljabrigen dbti 
mann, unD einem ^ fo n)eifcn ^anu/ (n)o# 
für unfere unt>ergIeic^(i4K 3nl<e <&ie mir fc^on 
Der Di er Sauren gegeben bat) Unrube ma* 
eben* @ott fe9 bt\) und! toai merDen 6ie 
bep Jtnaben ton acbtjebii S^breu/ n>ad n>er# 
Den ffe U\) Dormigigen ^^Dcbeu/ äbel Derforg^ 
itn SBeiberu/ unD untr6f{baren SBittmen für 
^irfungen t^nn l Wt fcbauert totnn id) Daran 
geDenfe. 3n Doffem €rn(l, mein greunb/ icb 
ba<bte nicbt fo tDeit; aber glaubcit ®U mir/ 
tüenn i<^ g(ei(b Mn ^hitonifcber @cb^^rmer 
mcbr bfn> fo ^alfe i(| Doc^ Den ©eDanteo/ 



* 26? 

aerdernig {u stien^ mb btt UthtUt ton fitu 

Ud)cn Ucbcln {u f^n: Ztißm(BU tnld), mnn 

<Bit fönnett/ btnn id^ oerfic^re 3^nen/ tag 

<BU mit bUfm tln^i<n S^rt eine flante 

Steige Don €m6r9i>tien fomffc^er €ria&(undeti 

in meinem ^opf {erflJtt 6a6em S>atf @dt(iiu 

Bif(i)t Urt^dl u6ec D^n 2)on emortotld^t$ 

@it mir mieiu((^et(en Oie ©utisfeie gef^abt, 

ma4)( mir/ ic^ gtfle^t ti offnen aufrichtige 

eine (eb&afte Sreut)e« OeitDem ic^ mir fe(6f{ 

einige ernft^afte, S?Qri9urfe in machen f>ai 

he, Hn ic^ fo tmpfinbUd^ gegen 5en offene^ 

liefen SBe9faa morben/ atö iA etuma^ gleich« 

gültig bagegen n^ar* 9}nn n^uttf^te idif nur 

no(^ einen Steunt) ^ ter eine {»olbe 6ttint)e 

baran tt>agen mUttf btn Zott' }u rebreflflren/ 

ber mir id)on in jme^en ^a^Un, tolmo^ 

nur mit tUld^m Set)er|ug^n ^ im Journal €n# 

cQcIopebi^ue giet^an mtbm. (£i btaudft feine 

®treitfc(Kift; nltfytS a(^ eine fürte aber bot$ 

t^eil^afte 91nfänDignng bei S>on &lMo nnb 

btt €riab(ungen in einem frani6f{fd^n ^mt$ 

naU ^i toaxt mir lie6 ju tpiffen/ toai blc 

Ferren €antonJ {u den €ria^(ungen fagen» 

3c^ tmeifle nic^ öaran^ Oag man, (ic^ gemaU 

tig b^xM ärgern fvirb« 



/ 



«64 

SBatum nennen @(e mfc 6en &taatitaüilit 
nl(S)t, bm btt &flreic^lf€^e @raf/ 5en @ie 
cutiren/ unt) btifen (Euc 6er $lmme{ gcbei^ea 
laffe! meine ^tiäl^Iunsen sudefc|)icft (»at? 9(Be^ 
ineeceffitt micft/ n>a^ mic^ ein menfg ä6er btn 
)u SoOen fc^(adent)en ©eOanfen ergebt/ ba9 
idi) unter ** Ubtn mug/ ^e mir noc^ S^e 
an$utbun glauben/ menn fie mic^ f&t If^td 
©(eichen ^Un. @ie mochten mic^ gern ani 
S3 * * ^erau^desogen mifTen ! Stttein Da f^ilft 
nun nl(i)ti ali ®tbnlbß nnb bfe Ba&ne )u/ 
fammen ju 6ei§en» S)aä Ue6e( tfl unheilbar» 
^d) muß ju (e6m ^abeu/ unö eine jebe am 
bcu Seben^art f)at für mi<i) noc^ gr&iere 3tn# 
toni^enlenjen alS t)iefe. SSenn @ie mir tin 
WtUl fa^en tonnen ^ n)ie ic^/ obne nac^^e^ 
rertfburg {u d^beu/ eine ^nfton t>on ber Siamt 
Saebarina fn SRugianb erbaltcn fonnte — ober 
iotnn ©ie mir Die Äifie ber Belle - Belle t>er# 
fc^affen fonnen. — Wai tootlm mir un^ mit 
SBunfv^en pfagen/ mein ^reunb? Sßir banden 
nun einmal t>on einem ©cbicffal ab, bai @ie 
{um ^Rebicu^ in S3rus3 / unb micb tum iianif 
Ut)mtt>alUt in S3iberac6 gemacbt ^atl (ig 
^at t)on jeber n)ob( allerlei) SSerfuflunflen d^ 
witcbt — 3c& babe bemobn^eac^tet £afle unb 



265 

(Bfunbett/ m id) mtlnti(iUnbS t^erflefTe; unb 
totnn id) auc^ lumlUn fd^mcrmut^fS mtbe^ 
unb mit bm ©trumpfbanO In bct S^anb mic^ 
ttac^ einem eaugltc^en inagel umjufe^ett am 
fange; fo &eftnne id) tnld) bod) allemahl fo 
l<inge/ 6t^ n>ce^elr nic()e^ barauä toltb; ein 
überjeugen^er SBemeiä^ baß Id) nod^ ettoai in 
meinem StM^^^nO finbe/ bad ber SSerfuc^und 
mtd) /lufju^angen n^enigffen^ bai ©(eic^se^ 
tDic^e Wt 93eriei^en (Sie mein @ep(aut)er; 
fi^rei6en @ie mir balb lieber / mein (eflec 
unb (ie6(ier brennt) / @{e e^un ein guteäSBerf 
Daran/ menn e^ and) nur n^enige Seilen finO» 
3* fttflTe 3&rer lieben grau t>ie $ant>. 3* 
liebe euc^ SlOe t)on ganjem ^erjen/ unb / bie 
gute 3u(ie auiSgenommen / fenne ic^ auc& 9)ie^ 
manb ali tnd), btv mld) mit bem ©c&meiieri 
iia&men mieber auäfS^nen tann. itim ©ie 
toofl/' unb behalten ^^ttn e^rlic^cn ^lefanb 
lieb. 



/ 



268 

ressemble. k rien. & iji eltt SSerfuC^^ 

bU ottave rime btv Italiener itt ^entfd^lanb 
in ^en @c&n>and ju btlngen — unO Me ^un^ 
SJerfe iu machen/ baburc^ unetiMic^ fc^toer {tt 
mac&eti» 3c^ beforge fel^r/ ©fe »eröett mir 
tßiefemur} t)erfd^re(ben/ totnn @ie fe^ett oeri 
; bm, noomft fd) mein ®ebitn a6nu0e« aSer 
Id^ fann ntcftf helfen — bit poeeifc^^e SoDl^ie 
^at nun einma^{ bie OSer^anb/ txnb fo^ar 

baä ridentur mala qui componu^t carmina, 

termag nlc^t^ Dagesen« 

^aö fagen (Sie {um Stdat^on.? SB(e gtam 
Un @Uf t)a§ er ent>en n^erOe? Unb n)(e 
n)tlnfc6ten @te^ bag er enben foffee? ©e^n 
@ie fo dutld unb antworten @ie mir ein mei 
nid au^fu^rlic^ hierüber/ ic^ tolü ^^nm gerne 
S^it baju laffen. 

6ie tciffitif mein lieber ^reunb/ baf icft 

eine S^au ^abe^ a6er ©ie n)iffen noc& nic^t/ 

^ ba9 ic& glucflic^ genug gemefen blttf bieOeic^e 

' bie €in$ige in ber SBelt ju befommen/ 

iDcIc^e in allen ©tucfen ba$u taugte/ meine 

V 8 r a U (noles que je ne dis pas ma maitresse) 

ju Ut)n. 3c(> &a6e fie fo ^erjü* tie6, aü 

imaf^li ein e^rfic^er ^ann fein 9Bei6 (ie( 

t f)at - ©Ie mac^t mlc^ In ber ZW 



269 

ßl&dUd), 06 fie Qkldb fein \btaU{d)ci ^ibi 
^tn iß. 3cb Uf)t fte iumikn mit Slugen an, 
ttU o^ngef a^t J^craj öem guten SßaDc^en mag 
t>ertie6en ^abcn, ju ber er fagte: age nunc, 

zneorum finis amorum — unt) @ie finnen 

tiic^t g(aii6en/ n>ie angenehm mir t)iefe SSori 
OeOung iß« 6ie empfiehlt ftO) bct CD?at)ame 
Zimmermann ali einer (er n)urt){gf{en Srauett 
unt) C92utter in öer 3Be(t/ xmb ali tincv z^a 
tna^Iige Heben Sreunt)in unb @c^n)efler i^re^ 
SKanneö — ^ 



CLVI. 
Au M £ m e. 



Biberac , cc 17. Novcmbrc 1766. 

Blen des gräces, mon cherissiine ami, de 
la marqnc que vous venez de me donner de 
votre gracieux souvenirj je ne saurois vous 
exprimer ä quel point je vous aime et bc^- 
nore, et conibien je suis sensible aux sen- 
timents gne vous me consoi;^. Mais mon 
bon ami, vous dites trop de bien de moi 
et de mes ouvrages , si tant est que les amu- 
semens de mes beures perdues peuvent m^ 
riter d'£tre nommes ainsi«. Apparemmcnt^ 



270 

que vous vous avez mis en t£(e que pour 
vi vre en paix avec les poetes, il faut les 
flatter: au moins je tiens pour impossible 
que vous croyez tout ce que vous venez me 
dire sur ce que vous appellez mon genie — 
helas! mon ami, peut-£tre n'en ai*je jamais 
cu, je suis tent^ de le croire en comparant 
mes compositions avec celle^ des grands 
hommes. Qu'ai-je fail? ou que ferai-je ja- 
mais dans la Situation ob, je suis? L.a poe- 
sie est mon Hobby-Horse, et partage avec 
ma bonne petite femme, (91^^ entre nous 
ne sait pas ce que c'est qu'un vers, et n^a 
jamais lu une ligne de mes ouvrages) l'hon- 
neur de mc desennuyer quand je suis de 
retour de mon ergastulum, qui enleve la 
plus graiide partie de mon tems. 

Vous avez toujours ete le depositaire de 
mes pens^es^ secr^tcs, ainsi j^osc vous con- 
fier la folle d^mangcaison qui ni'est venue 
d'Slre de quelque illustre societe lilteraire — 
pour vous dire la verite, je m*en soucie fprt 
peu pour moi-m€me; mais mes compatrio- 
tes s'imaginent qu'on n'est ni savant ni c^ 
16bre, sans £tre de quelque aeademie, et 
vous compreuez qu'il peut 6lre de mon 



271 

interSt, d'elre regarde comme tel par le$ 

lyiessieurSy qui faute d'un pareil titre se sen- 

teilt un tant soit peu disposes k me regar« 

der comme un petit fais^ur de yers qui tout 

bien pes^, est peut-etre encore trop heureux 

d'avoir Thonneur d'elre leur chancelier. De 

gräce, mon eher ami, songez-y un peu et 

voyez si vous, qui etes Vous m^me de tant 

de sociales litt^raires, et qui avez tant de 

connoissances par-tout, ne me pourriez pro- 

curer de bonne gfräce un avantage si pr^i- 

cux aux yeux de mes compatriotes. J'ai 

donne ordre qu'on vous envoye les derniers 

tomes de Shakespeare; les avez -vous? £t 

que dites vous de ma petite apostrophe a 

Messieurs les critiqnes de Berlin? ces gens 

Ik ont poussö ma patience ä bout par la 

critique malicieuse des contes, et je ne leur 

pardonne pas d'avoir trouve, dalk der Eh- 

ftand und Pflichten dalrin verfpotlet w^erden; 

au reste quelque$unes de leurs censures sont 

justes et je me corrigerai. J'ai confie ä Mr. 

Gessner le mspt. du premi^r chant de Mu- 

sarion, et je lui ^crirai qu'il vous l'envoye. 

Vous m'en direz ce que vous en pensez, mais> / 

von der X^ber weg , et sans ^loges , car pair 



a72 

un sentlment indöfiiüssable, dont je ne stiis 
pas le maitre, je les prends pour de rironie, 
pour peu qu'ils excedcnt la juste mesure* 
Car en un mot nion ami, je saisque je ne 
suis qu'un homme ordinaire, qui avec un 
peu d'e9prit et de lecture, ala folle passioa 
de composer, in fugam vacui, et parceque 
(comme dit le mauvais poele d'Horace ) 
on ne peut pas toujours dormir, quand on 
/ Youdroit. 

Madame La Roche n'est plus ici; eile a 
suivi son mari et son maitre a Bcenigheim, 
terre du Gomte de Stadion. Nous ne nous 
ecrivons pli\s, parceque j'ai eu le malheur 
d'encourir la disgrace de son excelTence en 
faisant mon devoir et rien de plus. Si vous 
ne savez bncore rien de Taffaire, faites-moi 
la gräce de ne vous en informer aupr^s per- 
sonne (je suppose que vous en pourriez 
Irouver quelques occasions^ et d'attendre le 
voyage, que je me propöse de faire en 
Suisse^u bout d'une ann^e ou environ, oü 
j'aurai le plaisir de vous voir et de vous 
raconter toutes les circonstances d'un eve- 
nement m^prisable en soi-mßme, mais qui 
m'est biejbi important^ parcequ'il ni'a appris 



«7^ 

bleu Aes choses qüe je' lie sävois pas- et 
quae nescire malum eraU 

Voici une petite requßte que je prends 
la libert^ de vous addresser en qualit^ 4'£S'- 
culape. II s'agit de ma m^re que j'aime in- 
finixnent et dont* la yie m'est d'ailleurs trcs 
kiteressante. Ayez labont^ de consulterles 
secrets de votre art sublime, et de pr£ter k 
Mr. Mann, notre Inedecin qui fait un cas 
infini de votre exeellent ouvrage von der 
Erfährung'eic.^ vos secours pour retah^s'il 
est possible cetie bonne et digne femme^ 
Vous ne sauriez me rendre un plus grand 
Service j exeept^ s^il s'agiroit de la vie de 
ma petite femme, qüi, malgr^ son igno# 
rance, est bien la plus douce, la plus sen-. 
See et en un motla meilleure plte de fem-* 
me, qu'il y a dans toutes les quatres par- 
ties du cercle de Suabe. Elle remercie Ma- 
dame Zimmermann de l'honneur de son sou-^ 
venir et estv tr^s sensible au plaisir, quoi» 
que purement id^al, de devoir k son mar! 
des^amis, qui s'int^ressent pour eile, 6ans 
l'avoir jamais vue. 



f^üKuiM «rifff 11. $&« Ig 



«74 

CLnt 

@ie finb nnUt aOen meinen t^mall^tn 
grennöen bmcrndt, mit btm mein &em und 
mein ^er$ am mefffen f^mpaf^iflrt/ tin5 (eii 
ic& aifo jeDer^lt am meif{en geliebt ^a6e / unb/ 
«>enn an^crö unfer Sreunb f^timln^ß toU iäf 
glaube/ Steche M/ netbtoen&ld am meifleti 
lieben mu§ — unb boä) fann x^ ti btti^, titt 
aSonafbe anflehen (äffen/ bi^ 10) 3&neti einß 
mabi fc^reibe/ ober bij ic& mic^ eine ober jiDir 
6tunben mit 3bnen befcbafeise/ id), Dec uiu 
Seod^tet aOec meiner &tf(^aftc, SSer^inberun^ 
sen; Stbbaltungen / ^erßreunnden/ unb |teati# 
{id folc^et ungen/ bie eobUc^ aBe anf.fe&r 
fletne ^(einigfeieen hinauslaufen/ Sbn^n iDo^f 
aDe ZädC ein paar <3tunben ^inmes^ebieti 
n^urbey mnn ict^ @eaDtrc^reiber {u ^ruaa 
fejre/ ^ber &U&tabti unb iwt^f^V^tni (u 
iSiberac^. ^aS if{ nun eine Siufdabe/ mein^ 
UebOer ^err SiMtot, meicbe Id^ mir ntcbt oou 
5erd auflifen fann^ al^menn i^ mir t>orileOe/ 
tag e^ 3bnen mit mir gerade eben fo gebt/ 
ipie mir mit 3bnen, ^a« ift it))ar ^ep(ic(^ 



I 



^dne Hdcniil^t ^nfiifnndi d if{ öbscurum 

per aeque öbscurum etc. abtt Ci iß t)OC& eine 

21rt t>on föeTu\)iQund &a6e9/ unt) taß gilt sui 

toeUen für Die 6e§u ^tuflofuns« SBa&t ffl/ t)a§ 

3&ce @efc()äfte unenOticf^ SRa^t toic^tiger f!nö> 

ald bte meinigen — mlditi btn ^att {mtfc^ert 

unö jiemlic^ uit8(ei(^ mac^t; aber ti ift 6oc&> 

t>ente ic()/ nlä)t totnldtt toaf^t, ba% @te fi^f 

hcx) aütn 3&ren @efc6<lftett ^ Ooc^ flemi§ mattet 

@tuttt>e me^fte^len (äffen/ Don Denen @fe {a# 

toeilen eine oOerbie andere eben fo gut mir> 

dld 5iefeni oDer jenem ^ öer DieBeicfie nic^e 

mtfyt tom^ iß ül6 idüß fd^tnUn fSnnten* — 

Unb bai mac^t Den . %a1l fo iiemüc^ tDiebec 

fiUidf. 6le ^a6en nun fWufarion fett gerann 

met 3^it/ un6 n)ert)en (n furjem auc^ (ett 

itüetfttn 1f)til bt^ ^l^at^on befommen ; i^ bin 

begierig ^^tt toafytm ®cbanUn t)on bepben 

{a toiffen -7- Mais, complimens k part, cela 

s'entencL 2)ie €ritif iß eine gattt nft|Uc&e 
6ac^e« Ob ic^ gleich Urfad^e ^abe^ mit bm 
2:ön (er 93er(inf€(^en SKecenßonen Der fomi^ 
fc^en €riä^iungen nl(i}t DdDig {ufrietien {it 
fepn^ fo bin id^ e< boc^ faß in aOen f^unften/ 
mit Oer gritif felbß. eie mtbm Mefe etiSlyf 
iungfn bey einer neuen Sinägabe um etliche 



376 

^wubttt aserfe tttm — fätc^fett @(e ttfc^ 6af 
ii( Utm^tt f(&rei6e^ b^^ufe @o(e! SSetmitti 
bivi, tttiO an i>lekit Orten/ tcU fd^ ^ofe; 
DeriefTete finden» £>ett $(ati t>Qn ÜRufation 
toetben (B(e ungefähr errat^en; icft ^a6e nbc^ 
ein paar anöere Snnoärfe t>oti ,®eMc^teo to 
tiefem ©efc^macf/ n)o<»on eine^ eine sanif^bU 
lic^e €rieif (et V^ilofop^en / unter öem ZittU 
die 9le)>u6ti{ (er ©chatten ober tif 
filttcffeliflen 3nfe(n — nnb bai anbttc eioe 
tmai comifc^e/ aber/ mit €r{aubnt§ btt 
Obern/ im ®runt)e flan} pW^fopbifd^c not 
toa^re (Sefc^ic^te unfrer (Seele/ nnm 
tem XUtU ^i^^ej in ^orm eine^ ^abt^cnit 
mtbtn fonre *- menn Idb (e&e/ unb me^c Srep^ 
fielt unb dlnbc Httt ali ic& 6a6e* (ii ifi mo6( 
ein fiutgemeinier SBunfc^/ mein (ie6f{a J^r( 
unb SreunO/ bog- @ie micb gern ton S&i6e^ 
rac(^ tt>eg Ritten* 316er su einem $rofepr/ 
e^ fe9 n)o e^ immer moDe/ ioü mld^ meber 
@a(|er noc^ ir^enb 3emanb machen. SBeni 
icb/ (n)ie ci benn unm^d^icb Tc&eint) nic^ 
sant una6banflid foetben tann, fo Mü i(| 
lieber bier fepu/ a(^ Itdcnbtoo/ et cela par 

trente deux raisons, que je -^öus epargnerai 

«ette fois, ssenn ic& nnr ein SRittet »ngt«/ 



^77 

mir mtlnt ®d)tlfttn linttaalfc^er |tt' mac^ettv 

f$€& 6in (ealerts tu fe^eit/ 06 Sia^t^oti mit 

tbtn 6er betottnt)ern^n)fi»6id^tt JfaUftnnlarelt 

toirO anfitnommtn mxbtn, toemlt bai f^olbt 

i>etttr4>e ^nbUtixm t^mali bU fünf ecflen ®e# 

fange öeö €9ru« aufiune^mett geruht |^at 3c6 

n>unfc6e i^ inß ^ans6fif(6e uterfeet {u fts 

^eit/ n)e(c()ed ä6eröic« fe^t (eic^t fe^a tüirb. 

^ettidffen« mite mir*^ tanfcnbmal lUbtt, bm 

^arifem btxx^ ben Slgat^pn Utannt {u tt>er# 

bctif ali bntO) meine 3udent>^®et){($ee/ wn 

Denen ^etr ^u6er/ n>ie i^ b^tt, terfd^ieöene 

iu meinem Seibmefen/ in feinen cboix de poe- 

P sies . allemandes einriicfen Witt» SBiptt ©ie 
tlic^tö 'genaue^ t>on 5iefem Mr. Tmdaine de 

; Montigny, &ec ein fö groget iUbbabtt btt 
r Oeutfc^en Htutatvit fepn foK? Sin flemiffer 
^ Diftinduirter ^at>alittf btt etliche 3<t&^^ <^i< 
. €nt>09^ eine« Sl^utfur(ili(()en i^ofe« mit t>ie# 
; lem Sepfaa be« >Sraniofen )tt ^atii stltbt 
\ latte/ moSte mict^ (eteöen/ an liefen MnTru^ 

daine de Montigny ein b&b(d)ti S5rlefc&en ju 
^ i^ttibtn, mb i^m ein €;^emp(ar btt tomU 
{^ fc|>e!i ©rjil^lungen {n fctilden/ mais je n^en ai 
^_ rien fait. 3nt)e|fen n^dre mir Oocb ein menig 
^ &(e(ri(at fc^Pn ^arurn (ie6/ mll ic& ocme 



S79 

mit einigen guten ShUn in terfc^iebenm 
S)auptftabUn in eertefponbent fommen midtu, 
um bütd^ bUfti 3Rieee{ su erfahren, toa« in 
(er SBe(e paffirt. £>enn feitOem Ic^ butd) tU 
nen SinfaO t)on ^atriofi^muä für (ie 6ea6e 
95i&erac(^/ mir bie Ungnade bti @rafen Don 
6t Ittgeiogen f^aht, erfahre i^ niöit bai mim 
tefte me^r t>pn aOem n)atf mict) interefirt/ unb 
lebe bon ber geie^rten unb potiten ^t\t fo ai/ 
^efd^ieben/ aXi in irgenb einer €Iaufe im ^prcl. 
2)enn bie S5i6(iot^ef ber @c&. SB. u. j(. (e^ 
fomme tcf^fo fpate^ bag bie barin ent&aieenet? 
Sleuigfeiten fc^on alt finb/ t^enn icb fie lefe-r 
itnb bann fann man ni4)t aKe S5ti((>er faufen^ 
|)ie man gerne lefen mochte ^ unb in liefern 
Geficfe fam mir bie 95t6lioi6ef bti Srafen 
iDo(>t jtt fiäften« SRie einem SSprt/ lenfand^ 
yia est. — 3fn fo ferne meine Hebe 3fnbo(eni 
itic^t {tt biet bar unter (eibet; benn fo lieb \iaht 
ic^ btn ^vfym bocft nic^t^ ba% ic& i^ meine 
@emac^li<(}feit aufopfern foak« ^i gefeit mit 
iumeilen äOeriep ^^tojette b\x^^ bin ^^pU. 
aber ic^bermerfe f!e aUema^f v^Ubtt, m\\ 
idf micb nicbt entfc^lfegen tann, ben f^tttfäfw 
btn aSorurtbeiieu/ beh 0ro6en unb bem fnU 
tifp iu ((^mel^clm unb ti^enn i((> aumeiieq 



»7> 

tln paai &tmbm bamit in^thta^t ^aU, $roi 
ittte |u machen/ mb Die demacfiten totcbtt tu 
t>tttotxfm, um anbete ju machen/ bamit td^ 
f{e to'ubtt mmerfett ffinne; fo bctu^ifle ic& 
mfc^ enblic^ mit einem $aar alten SQeibfpcn^ 

€|) eichen / i* €• qui bene latuit bene yixit 
obetr quantum est in rebus inane! — • un5 

btthmmm mld) gerabe fo »iel um bU Sße(t/ 

aK ffe f!c& um miA 6eftlmmect. (£d femmt/ 

um QlhiSUd) {u fepu/ fo t>ie( auf bin ©cbmung 

tinftet €in(i(btttia an/ t)a§ ein S^enfc^z btt 

efnen mittelmägiaen 3lnfa$ sur &0jtoitmmi^ 

^at, aaent^a(6en unb in aUtn Umfianben txf 

ttaalld) fe9n fann* Unb fo bin iu) e^ benn 

aucb/ o^ne fonberUc^ in miffen toacum* £>ft 

^ucbt mld), b(i9 mir nur ein Sreunb t>ott 

36ret act abgebe/ ein seflenmärtiaet Sceunb 

nibmiicb/ um mit meinem ^uflanb überbauet/ 

t)6(Iid {ufrieben tu feQU/ benn fo gan} adeln 

}u leben/ if{ eine langioeiUfle/ unb für unfern 

®eiü feibfi eine feftr nat^t^etUfle (Sac&e* Sine 

golge baüon/ bau((>t micb/ ifl, baf man lau# 

nif(^ baburc^ toltb. ®urbe icb lema^ld ben 

Sinfat bekommen bahtni meine 3^lt mit ei^^ 

nem fo näcrtfc^en S^ing / alä^brid Ifl, ju t>^ts 

tanbeto/ toenn i(& ^nfmtmUxmi batte / etn^aö 



9tiO 

Uffttt« |tt t^ttti? — ©(e föifftn boc^/ büB 
Slqat^on {tt 3uric& Über prohibitus {({/ nnb 
ba% bU ^ttU^ct, um (eine UnitkQtnbtlt {u 
frieden/ fi(S) tttbttitn mäffett; i(^ erittnere 
®ie OefTe«/ tarnte @i.e ble ®&HQMt ^abm, 
tiefen e^clicben Seilten bai @e6eimni§ {ii 6al« 
ten/ ob ti gleich ein ^e^eimnig iü^ ba6 aU 
lern ^nfe^en m^ 3e(ermann t»ei§ — SBie 
Utbt ci benn unferer e^ma^Iiflen ^veunbiu 
SuUi? S« ifl 6a(5 ein ^a^t, ba9 tc& ttic&M 
Don i^r b^tt, txnb menidfJen^ }n)e9 ^a^re ftn5 
ti, ba^ id) Ibt einen SRcief fcl^ultia 6in. 
©Ärjllaer SRenfc^ ^ 6cr ic& 6ln — (c^ ^afft 
tttld) sumeilen felbfi ^m biefet unrelisen ^nöoi 
len) miOen / meiere mic() ^erfonen betnaibla§h 
den mac^t/ Oie 10) liebe. SMe 9l6meren&eif i({ 
ie9 mir t)ie QueDe aUeö Ue6e(ö ^ nnO fc^ 
sefle^e 3&tien/ ba9 Üb in tiefem et&d tint 
Sle^nlit^feit mit bm Printen S5iri6infer f^abt; 
itm tecentmiaen ic& mict fe(6f{ oerac^te/ san^ 

qu'il ei\ $oit ni plus n^ moias« (£^ if{ eben 

fo ba§Iic6/ ba% Idb (i fe (an^e babt anfielen 
löfTe«/ 3^nen für Den gfitlflen fHatb ju banr 
f en , Den efe mir für meine SRutter aegebrn 
babm. Unfer J^err »• sWann &at unter Der 
^an|> ft^oori |)rofftlrt, un0 Da^ ©^tPiffe ii?| 



ba§ meine ^iMtt f!c^ feit geraumer Stlt 6ef# 

fer beftnbet/ ali ima^li. 3cb m&c^te 35nett 

nod) t>on Dielen 6ac6en oorfd^mägen / aber ic& 

tooOte ed (ielvr mmbllä^ tf^m. SBetin 6ie 

0);ufarion gelefen M^n# fo fc^idmSie mir*< 

delegentUc^ 5urc(> Die Oredfc^e ^uc^^anMung 

n>ieöer surftet; Denn icO ^a6e (eine aibfcbrift 

bat>on bt^alttn, und m&c^te bodi) gerne fore^ 

fahren/ n)enn mic() biefen Srfi^Iing ein poetb 

fdl^er 3et>^9r (inmeSien foOte. @ie flnö ed f€()on 

lange gemeint/ mein Jie6f{er ^err S)o{tor/ 

Daf ic^ mld) ^f>mn jeige t^ie lify bin. ^(fy ge^ 

f{e^ 3Nen alfo no^ einma^I/ t)a6 id) taum 

ermarten f ann / 3^re ©ebanfen t>on btm {me^^ 

ten S^eii bei Slgat^on {u toiffen -* unb t^oc^ 

förc^te 10 mic^ sumeilen bafur. — WiaS fuc 

ein armfeiigeö @erc()6p^ if{ ein Sfutor! &ci)t 

oft noeig {(& fe(6f{ nic^t/ ö6 ic() ein guter ober 

ein e(ent)ee @^ri6int 6in. ei&äHfiitt ^otu 

f(t)tb ! Sit tibi terra levis! bu tOütü immer 

mit Dir re(6fl {ufrieöen ! @offte ftc^^einer nic^t 
tQ&n(d)m ®ottfc6e5 {u fe^n? 



■•»^ 



CLVIII. 

9(ii€6etibeiireI6em 

Sftera*, ben z* txttibtt 1767, 

Gie fidUn mir itt t)er S&ae bvi^^ ^Itt^u 
(uns ^^^ Stu^iu^ed arxi btm SBcfefe t>on J^ercn 
aSofe^ SRenDelfo^n an ^arn firelin / ein aufi 
ferorDenttic^eö SSergnuaen gemacOt* ^i fhit) 
mit toenise ®eifler in (Europa 6efanne/ frerm 
SJepfaa ftlr micf^ fo Diel 9lei| ^abcn thnntt, 
atö be^ ^errn aRenbelfo^n^« 3c^ gefiele 3(^iien 
meine ©c^mac^Nt/ llebffer Srenn5; feit&em 
ic^ mic^ auf (eben^Iana «erurt^eiU fe^e/ In 
S5i6era(6 iu meinen/ munfc^e ic6 mit me^r 
atö jemo^/ ein menid me^r atö aUtasUa^e 
©c&riftlleaerö^ 9{eputat;ion/ a\i eine 6c6at)(o«i 
Kattuns für fo Diele anOre ©(uctfelisf eiten # 
ibie i(6 entbe^en rnn^. IKan fc^reibt mir/ 
(a§ au(6 0er SSecfaffer t)er SSerfu^e u6er Die 
Sealiinifc^en S>ic^ter/ Dem Si^ae^n ein gut 
ViHl me^r ali b(o§e ©ere^ti^feit atisetM 
(a6e/ in Dem 93oc6eric(|t.su feiner Ueberfegun^ 
(e^ %\^taitnii unD e^ariflea. €ine furjV S(m 
funDignn^ Diefe^ SBerW im 3ournal gncpclo^ 
peöique/ aber eine freunölic&ere, a\i Der Sjtn 
«nubi« oDer toer? Dim Oen fornifcften grjaö/ 



m 

ItxnQtn gemacht ^at /fDfirbe mir fe^t ansene^m 

fepti» ®ie comfpotibirAi mit S^ttn ^UolaL 

^inntm 6ie Denn ni(bt^ o^ne fic^ unb mid) 

SU compcomltttri;n , biefe Ferren berliner ba^ 

J^ln bringen / Dag fte mic6 i>^ne SSoö^ett/ o^ne 

f4)ielent)e 97e6ena6f!ct)tett 6eur(6ei(en? £)iefe 

faüen in Der SKecmfton Der feroifc^^n €r{a6f 

lungen/ bie Den Sjttvn f&bt f^tttüf)tt, btxfna^t 

einem Slinbenün buM^itn. £)cd^ ^err Slbt 

ifi nid)t mifytf unt) Sefflng/ baucht mic^/ foOte 

enblic^ einmaftC ber dtad^e fate fepn — £)6 

3&nen ,ein gemlffer ^err ^cröer bttwnt ifli 

Der in Srasmeneen Mbcv bU nmtflt HtM 

ifatnt fid; al^ bm originalften $afi^nfu§ {eigf^ 

ber jema^i^ ietöiitn i|{? ^aben @ie and) yt ^ 

einen ^opf ^ttamt, in tpeid^em ÜRec^ap^Pf^^ ! 

unt) ^^antafte/ un5 9Bi$/ un5 drie4)if€t)e Sit# 

teratur/ unt) ©efcOmact mb {aune auf eine ; 

(i6eneeuerHc()ere Cßeife burc& einander flj^rt? 

S>er 2;on/ tporin btefer fdtfame ^enfc^ t>on 

mir un5 anbern e^rlic^en Seuten Tpric^t/ ^äuc^t 

mic^ bäi X\x9xd^t babep; ic& (in 6eflieri$ ju 

(eben/ n>ad nod; auä i^m toerben xo'xtb — €in 

(tb«^ «roger ©cftriftfleffer, Dber — ein mi^u 

inac?)ter SJlarr» Terlium non datur. ^ 3)?an 

^c(((>t eine neue %\xii^H btt Umi^zn Crj^ä^ 



•84 

lanitn, ttelcde {imUc^ fottanbttt ttf^tlnut 
mvbm. 3c^ H^t mebr ali 500 iBerfe loegi 
fitfkitbtnf hU niditi btf(^ti toMb tcaten; btnn 
J^err 9(6t ^atte in foUUm fRt^U Wtnfation 
ünb fünf ©efattde Dom ^btii mtben bain 
tommtn -- unb (n>(e Ic^ befotgo t)ie (rept^^n 
€anton^ t>oÜtnbi ungenauen ubtt mld^ mai 
^en. 6ie/ mein ef^euerf{er grennb/ finb, 
bant U9 bm Fimmel/ (unt> auc^ ein toenig 
^btm e^rUc^en aSBielanb^ ber @ie in Seiten 
wn t)eri5u6Ifc()aft mit bm a)?Hfen i\xx&d fc^euc^ 
ee) auf bem SQege ein {mepter ^Sei^aüe/ unb 
üli ©cbriftfleOer no(b me^t^ an Ütubm unb 
SSerbienfl {u n)etben* ^0), meine« S^eitö/ 
ienne nic()tö Qxo^tti unb e^cmArbider« aM 
einen $(rit/ n)ie 6ie einen sefc^ilbert 6a6en/ 
unb/ o^ne @c^meic&ele9/ n)ie @ie einer finb* 
2[cb errot(^e {umeiien / tocnn ic^ mid^ ui^ter({e^e/ 
einen ^ann, Qtstn btn ic^ nic^t biel htfftt, 
üli ein @raca(u« bin / meinen Sreunb {u netw 
nen. XXii ®efubi ber VSabvbtlt preft ml( bit$ 
fd ®efianbni6 ab — ^i if{ bemut^iflenb für 
micb; aber (fo mie n)ir nun einmal aemadf^l 
f!nb un« ju fcbmeicbeln) bec ®ebanfe beruhigt 
ml(b (oiebec/ bag icb in dfinflidern Urnff^nben 
'»n ar&gerec SWann fe!)n f6nnte/ inma&I »ena 



585 
■Ceti fureur de rimaillei; {tt , ent(aflen/ Obtt 

'nenn tabdü^b toatt, einer XtantfytU 6H fo 
tief etnsen>ttr)eU ifl, loi ju toerben. 



CLIX. 

91 n €6e nben fe(6en. 

£>^nt Smeifel/ mein (ie6fler Simmemann/ 
tttt^eiUn @{e Diel {u gänßi^ Don Dem Sl^a^ 
l^on; abit ob ic& sleic^ einen Zfyiil ^vei 
ieUe, obit Dod^ mnii^mi bu ^e^^feigfeff 
3&wr SluÄDrucfe auf Slet&nung 3&rer gceunDr 
fc^afe int Den 93erfaffei; fc^reibe/ fo bin ic& 
tod^ demig/ Dag mein Sbnd^ ^bnn SeofaS 
nietet ^aben tohtbt, totnn ci Defen niti)t eini^ 
detmagen n)ert^ n^ore^ unD in fo fern Danfe 
iHf ^bnm Decbunbenß/ ba9 @ie'ftc(> Die dutii 
de aRftl^e genommen &a6en / 3^ren / obne 3mei^ 
fei Decloten gesanfl^nen S^ief Dom 19* 6epi 
lember nod) einmabl für mic^ a^$uf(^rei6en* 
3(& bdbe bt9 Deffen Sinx^Uinm erfahren/ toie 
febr @ofrafe^ fKttbt b^t {u fagen/ Dag e^ (eine 
angenehmere ÜRuftf gebe/ atö ftc() (oben tu &5i 
ren^--* a Uudato; bai Derf{ef>t ße& — unO ^oc^ 



fg6 

fltit) tolt/ ttle 6le iblfeft/ fcfttoo* ^fiitiÄ/ 
tinä gerne loben }u ()iren/t>on mem ed auct> fevn 
mao; toenn alfo etma^ toäre/ ^aö mic^ f{oli 
nioct)cn tinntt, fo »ire e« gewtg wn einem 
Siramermann/ einem 9)?e(n6arb, einem aJfofeS 
SKenbelfo^n gelobt ju »erben; aitt S>ant fe? 
bem Timmen £)aö Setougtfc^n meiner ^än^ 
gel unb bte ttjacfern Äunftrt^fer {n Sjerlln 
änb 9Jlga metben ii nie fo weit mit mir fonw 
men f äffen. SBa« @ie jut $to6e getabelt ^oi 
ben/ mac^)t micb beflierlg/- ein €yemplac t>ow 
Slgat^on )u bftfren/ bep toel*em 6ie nut mit 
einem §K&t&el/ Im S>ur(A(eren nngefo^r folcbe 
f leine Slnmerfungen gemacbt liitttn, n>ie |^im 
rld jn feinen ^tebigten ju ma*en pflegit 
Snfonber^elt ip eö nur aDjugewIt/ bag t)or^ 
ne&mlt* Im jtoe^ten Stielt bie Verloben pw 
bellen fiirc(>terlli^ lÄnft Unb/ unb ba§ bet 
©toi babur* f^Ieppcnb tolrb^ ^tnn te? 
ber otogen ©teicbdultlsfeit/ xoomlt bie ^bU 
SDeutfc^e Station berdleic()eti 9Berfe< mie Slsof^ 
l^on 1(1/ ttnjufe|>en pflegt/ eine itoept^ 3luf^ 
last mhiUä) unb toittUd) n^erben werben foltte/ 
fo toexH i(^ auc^ blefem ^^Ut |u lielfen 
ftfcbem 

A propos de Yorick, iify ^aU ml* blefetJ 



itn nl(fjt mnid tti&tnU, ba Id) in bei 
neuen Sblbliotbtl btt fd)biim ^(ffenfc^aften 
fo fa(tf!nni0^ perfunctotirc^ unb fleinfäflig t>ofi ( 
meinem iicbUnaßantot Xtlfltain @f)<^^btgi ^~ 
C pen id), S>an( fti) bcm ^immcl, in einet 
fc^t (ö)bntn imbntti&itlon fcefi^e) stuttbtilt 
fe^tt mußt« 

SBai f&r arme ©eelen t>ie Smfltid^ttt imtU 
Im finbi 6pie(n>erre^ ®€bl0)U naO) bm 
9(ndereen k^ mtbtn n)eitlauiig aii n^ic^tige 
^rfc^einnngen recenf}rt# nnt> ein To au§eror# 
^entlic^eä unO bttmtt,btvnßto&tbidt$ SBerf ali 

ibe life and opinious of Tristram Shandy iff/ 

tvärMget man faum/ Neffen im SSorbepge^cn {ti 
sebenfen* ^xi Siecht/ ^i§t eö/ ft^rec^en mtt 
Den i^unflric^tern* feiner Station nac^t 

"What pity, thal Näture should thu« 
capriciously have embroidered tl^e clioicest 
flowers of genlus on a ' baultry^ Groundr 
Work of bufoonery ! — 2>te guten Äönflcic^ 

terl ja %^%\ what piiy! bag man ein ^unfb 
xXdiXii fepn nn& ftc(^ nic^t fc^ämen (ann/ bie 
unrechte ©eite feinet SSerfianOe^ fe $ut)erfi(^» 
lic^ ^erauäjuf e^ten« — 3c& gefiele 3^nen^ mein 
Sreunb / ta§ ©ferne 6e9na^e btt eintige 
%tpr in 0er 9a3e(t iÜ/ 6m i(& mit einer Sir» 



dS8 

Don e^rforc^t^DoOer fdmunbctntid anUbe^ ^ 3(6 
toerOe fein $uc6 ({ubiren/ To lang-icb (e6^ 
unt) eä bodi noä) nic^t gmug fluöirt ^oben. 
3d() fenne feinet ^ töcrin fo Diel aä)tt (Betraf 
tifc(>e ^tiit>tlt, eine fe tiefe Xennttiig t>ti 
^ini(btn, ein fo feinet ®efu^ bei @4)6nen 
tin5 @u(enf eine fo ^roße SRenge neuer un> 
feiner moraIlf4)er ^einerfunsen / fo Diel ge^ 
futtbe SBeuct^eilnng # mit fo Diel SBt$ unfr 
Ofnie Der6unDen toitt. Sßer ))rebi9t fo gut 
ntö et/ wenn er D/eDigen mtD? ^er fann un^ 
bai f}tti beffer f4)me{{en/ atö er/ toenn er 
rühren toid? WtWt Slutor bat jema^td ty 
nen €(arafter fo gnt aulgefu^rt/ a(^ er fei/ 
ned Oncie Sobi unD Ded e^rlic^en Ztimi fcU 
nen? unD tDenn er un^ lac^enbe ©cenen Der 
einfaltig fc^&nen 9}atur mahlt / toeld^er 3H(b^ 
fer iji iema^tö fo fe^r ein (Sorreggio gemefen / 
ali er? "* 3(6 6eDaure nur/ Dag Die £)eutfc6eii 
Dtefeö mit nietet« {u Dergleicf^enDe £>righial (Denn 
ii mit Dem 9ta6e[ai^ tu Dergteict^en / (^ige 
too^l rec^t obenhin geurt^eilt) aui einer fo 
clenDen/ avi unii^Hgen Orten gan) bix\iX\^i 
UVL unD oft nnDerfi&nD(ic(Kn Ue6erfe6ung (eii# 
nen/ in 0er fe^r (läufig geraDe b\i feinpen 



Hg 

S&ße bei Ärlatnal* mpM^t, ixnb atxi t>m 
fc^onflen Sinti/ Unftntt gemacht i({» 

©adCit @{e mit, mein liebfier ^ttunb, if! 

tinter ^f)tet ganitn n^elblic^en S3efanntf(^aft 

fein Scatteniimnter t>bn Sßi^ unb @efct)ma(f / 

toel(lt)€6 btn ^uO) ^at ju 6efennen, Daß fie 

t>te ifornifct^en Sirsä(»(un^en mit ^etdn&dtn 

lieft. 3c(^ {tt^eifTe U^v, ob eilt folct^e« $^äno^ 

men ^fWtt/ ain eben barum tpeil e^ ein ^f)i0 

homen n^are^ mo(i)tc Idt) eineä kennen, f^at e^ 

6enn/ um äütt &tailcn toiüctif Uint SRufai 

tioni, jfcine SÜnon l'^ncle« unO {«Dp*^ SSort^; 

U9 ÜRonrtgue mebr in bjcx SBeU?' 

Obne Smeifel »IflTen 6(e/ tinb Bebauceti 
mit mit/ bag ^ein^arD n{c()t me^^t i(f* S^ie^ 
fec 9}er(u({ eineä ODIanne^/ t>on t)em tt)ir noc^ 
fo t)iel 6cft6neÄ unb 93omcfflic&eö su ern>amti 
Ratten / f)at mic() et(ic()e ZaQt ganj meianfoi 
(ifc^ semactt 

€mpfe&(cn @(e mic^ / i^ iitu @ie / meiner 
i^curen ^abamc Scmmermann anf^ 6e|!e. 3C& 
bin t)on ibrem gätigen SInbenfen Qatu Qm^xU 
93}etbe i(() benn nic^t noc^ einma^l in mei^ 
mm (eben baß aüti überireffenbe SSergnu^ 
gen M^h/ @ie/ befiel $aar t)on Sreuhbeu/ 
i9ieber §u feM? < 



290 

CIX 

9(n <£6eiit)enre(6ett. 

fBfbtta^, im 3yS>mmbtt. 1767. 

3(6 toutbt 3&nm nic^t in fo furser ^ett 
mit imm fStUftn 6efc^merUc6 foQett/ toenn 
'@ie ntc(>t/ auf mdne/ an (Me Oreflifctie S3uct)^ 
^an&(uns erlaffene SDtöpofition/ ein fleineö 
9)acfc6en pottifd)tx SKanufcripte et^aUen tvuc^ 
&en/ unt>/ (meil t)iefe i^emn flc^ t^ieOeic&t btt 
SOtu^e nic^t nehmen mSc^ten/ etf mit einem 
S^riefe {u begleiten ) 6iaia toilfen foaen / t>on 
mm fte femmen/unb toaxnm fte 3^nen {uge^ 
fdS^icte n)er()en« 3c6 n^iO mic^ alfo blmit, (n)ie# 
toobl nl(i)t P&ne einige ©d^amtk^t, blt, tcU 
@ie ani Dem !l;ereni toiffen^ immejr Md) ein 
^eic^en ifi/ ()a§ man nic^t 0an{lic(> an btt Zns 
atnb tinti 3}^enfc6en t>er{meif{en foO/) ald 
bet S3atec blefer {leinen mi^tbutun angedei 
l^en ^a6en» @oO(en 6ie/ en conscience, fim 
Den/ ba% f!e e^er ^inbern einer t>er({o(^Ienen 
Hebt {toifc^en ird(ni> einem jungen ^aun un& 
einer ©caiie, gieic^ fetten; fo wucte bai 
fttt>u<fy ((«nieicOel^aft fuc meine @cri6lerif(()e 
eitelfeft feon. — sinein, /* miü Do* lieber/ 
tag @te miir eine nic^t fo Ansene^me SQa^r^ 



29t 

I 

htit foflett/ aW bU oDerfu§e|!e ©c^mdc&efep* 
(Sagen 6fe mit alfo^ fc^ bitte &lt, flele^eni 
\)eltU(S), toai 3^re ^tx^nuttd t>on tiefem 30^ 



MMrf«»iM*'*«W««^i*<«BH4 



riö ifl/ in nxlc^m ic^/ (mie id^ 3Mn t)ie(^ 



(cic^t r4)on gefc^riebfti ()a6c) einm 93erfuc& 
machen ttooUtt, d6 man in unfeter ©prac^e 
nic^t auc^ 91 r iof{ fe^n fonne^ ivenn man n^offe* 
^d) fttc\)nt nur Sriofi in Slbf!(^t t)ec £aune/ 
bei @tQl$/ (er {eb^aftiafeit unO Der STerftfii | 
catlon* S>enn ein ®eme6e ton f&btnuwtm^ 
in 46* Santo'^ totvben @ie/ t>er^offeneltd() / 
mit nic()t {utrauen* 3c^ bin t>{elme(t fo bti 
fc^eiDen/ ei$ bei) biefen fünf befangen bei 
^btli betoenben, mb bUfei ®ebia)t, toUblt 
Sacatt^in^ mtlnei t>ie(9eliebten SpamlUoniß 
obet bie ^entxi bei ^pellei (absit blas- 
phemia) eln^taiment fet)n ju (äffen; un# 
geacbtet bet $(an bet ganjen ^abel t^MU^ 
gemacbt/ unb bie €ntn)icfeluns eine Den ben 
feieramfien iH, bie iemabl^ sefeben morben; 
ml(iei midi) binsegen nicbt ber %aü bei S)a0 
milton bep feinen quatre facardlns jttt fepn 
bebttnft; bfnn icb bin febt uberseugt/ ba^ et 
menbUdI) t>W(eden gemefen fepn touxbef ben 
{toe^fen Sb^il baoon ju macben. 
$Sei( ic^S^en/ mein iiebcr Sr^nnb/ flefa^t 



^a6e# baS (c^ bie mu tfie(fr at6 imä^Ü tait 
poetifc^en WttUn bcbto^e^ fo erlauben Gie 
mtr ne*# 3Nen t>on einem Derfel6en ju f*reb 
Jen/ welche« i»at nur In ber 3t>ee ejlfftrf/ 
beffen Stuäfu^run^ micb o^er fcdon (ange teni 
tut, ©le n^erbert erfct;rerf en > tt)enn ic^ 3^^ 
nen »o'n efnem ^eroffc^^f om t f(i)tn ®ti 
bidit fafle /' beffen ^elb — ral&en ©ie einmal? 
bocb/ ic& 6in aemi§ — @te unb aetoig aud; fein 
anbrer üon einem ^eibe gcb^^rner touvhe ti 
lmai)\i errat^en, bag fic^ ein ^ctt elnfaffen 
JaflTen tinnt, Slleyanbern ben ©roffen 
|um J^eiben eineä fornifc^en @ebid^tö (u ina^ 
c^eiu 3«be(fett ifi^i mir nun elngefaDen — 
Slffeln/ ic& öeM^3&«^»/ *0 ßixnri, baS Id) 
meinem Äopf — ber feit öeraumcr Stit eine 
gan} £ri({ram @(;anbeifc^e SSenbuns 6efommen 
§u Hbtn fd)dnt — gar nld)t meVr"tfaüe/ unb 
ba^er nicbt^ bon foldjer SBic(|Ugfcte beginnen 
tverbe / o^ue aM Dörfer mit einem ^ttunbt^ 
ber fein ^ic^tcr !({/ unb ble SBe(t mit aOer 
ibrer SuSe^or auä einem pbKofopbifcben @e^ 
ftcbt^)>unft auflebt/ n>cbl uBerlegt ju baben» 
SKelne 3öee Ifi elflentUcb/ blefe: ©te 9Jceten# 
ble epifcben unb tragifcben »enlgPenö^ unb 
'^le X> ben ^ Siebter f^llbern mä^ilbtn, bi^ 



c 



«93 

mtlntt feilen UeSerjeugund nac^ nfe smtUtt 
ünD. £)ie ©efcOic^tfc^reiber/ prtiuffe uttO 
fetbfl bU ^Intatdft, machen eä {umeilen nld}t 
beffer; fte ftnO eine SIrt &on 9{omanfc^rei6er^ 
welche t>on ber {ie6e ium/@c(}6nen ^ @roßen 
uttb SBun&er6aren ^ingerlffen / und f{att btt 
tüitül^m Seute/ toelc^e fte und (»efanne {u 
machen unternommen &a6en< ibeaUfc(^e ^er^ 
fönen unterfc()ieftem SQie t)ie( öie n)a^re 
^enntn.{§ t^er menfc^lfc^efi fSlatnt 
hierunter leitet/ mb toit t>Ul ^uf fo(c^e SSetre 
S>{c6ter unb ^Ifiorifc^e Dtctmanfc^reiber ju Un^ 
tetbaUung einet ^enge populairet; Slorurt^eile/ 
ti>elc|e t)em menfc^Kc^en ©efc^^Iec^t semiß nic^t 
Sum Neffen gereichen; beitragen ^ iffimot ä6er^ 
^aupe Befannt/ t>tvbUnU aber mo^l einma^I 
umflän^Ucb entmicfelt {u n^erben« tSlun ^abc 
Id) in meinem ^opf/tä tour^e einen feuramen 
(Sffut machen/ [uffi$ ju (eren^ unb babe^ se^ 
n>i§ nicbt unnü^Ucb fe^n^ t^enn blt Spclbtn 
ttnmabi bon einem ^eefen Qtf(i)i\bttt to&tbttif 
iDie fie toittU(S) finb - i. e. ali eine 9ire 
t^on 2)on Üui^oeten — bai f&nnte olfo un^ 
miiUd) anb^ti ali in einem iomiid)^^ttoH 
fcbeii ^ebic^t gefcbeben» 3cb b^be mir baDpn 
(Inf 2tbee itm^tf pon bit ic^/ bie ^a\)xi 



% 






r 



'294 ^ 

ic^ fe^e un5 fu6(e {udleicO aOe ©cf^mferisfeUen 
tec Siutffubrung. 32a(i)t)em ic(^ alle gelben 
bet SBeU burcf^sangen^ faiib tcft fdneti/ bec 
gefc^icftet oat/ meine 3bce mft i^m au^ju^ 
fü()reit/ nlä bett 'silefanber; benn mein ^elb 
mu§ t9ltf(i€() eilt aueerorbemlicbeö @emifci) 
boit flrogen (Si^genfc^^afCen unb Sc^mac^^efteti/ 
t)Dit ^eroifcbeit tiu6 fomifct^eit Sufleti fc^n ^ 
uub feine SSeseben^eicen muffen fo romanhaft 
feon/ ba§ fie^ioc^ mocalifc^ unb poetifc^ 
tneereffant bleiben/ o^ngeact^tet fie ftt ein 
fomifc^e^ %\^i geikat tterbeu/. unb barc() b(e 
Snibecfung b^c toa^rett ®ptingfe&ern# 
tom SSonberbaren AnenbUc^ biet berlieren. 
Unb boä aOe^ flnbe icb nur bepm Sllejranber — 
3c() fe^e tt)o^(/ bag ic^ 3&nen ba nur eine 
fe()r bromaitte 3bee geb^ -- SIbet ©ort bcrßc^t 
mic^ ^ fagu 6anct)o «- unb 6{e Mm eine 
folc^e @Abe mi4> ^ demi mot )u berfle&en^ ^^% 
ic() getmg biUf ^ie berfie^en mic(^ auc^. SSJatf 
fügen @ie/ überhaupt )u reben^ tN)n meinem 
€infaa? 3» S3erminbecung aUeö iKigberftanb^ 
tiiifeö/ fe|* ic& ^inju/ baß mein @ebanfe nic^t 
if?/ baä n)itfticb@€|)5ne unb®(o§e burc^ 
ein faifcf^e« U^tf unb bur€(^ eine buri 



«95 

\titt ^erterruns btx tta^r^it lixitamtitt un5 
Ded toaf^rett Umriffe^ \h^tt{iii (u mac^^n; 

Heaven forhear itl -r- SnÖeffitl fttucft Wic^ 

^0c& dn ©ctttpel/ ber^ totnn i6i idn nf(6t 
Dom i^erseti msHtU^t^ bäi gonse Sor^aben 
in S3oben brucTen n)ir&* — 3fc^ (efor^e/ Oag 
3(fe;;an&ef ber ^toge^ ein ^etoifc^ fo# 
mtfd[>ed ©ebic^t/ battt OUnen f&nnee/ b(e 
fltogm 9(6f!c(tett nnb^e^e ber S}or fecund/ 
n)e(ctie fic^ in ben $5eae6en^eiten foic^er auf# 
frrotbenelic^en SRännec am beut(ic^f{en offeni 
ibaten^ in ein M^tf^tlliQti l\^t ^ (leOen; 

f urj / icd 6eforge / ber Globus terraqueus 

m$(j(fte SU fe^t bad Slnfe^n eined Zfitattxi^ 
ttnb b(e 0to6en aseränberungen barauf {u fe^r 
ba^ Stnfe^en einer 4au|)t#unb 6taat^i 
üction mit ^anömutfi k« 6e(ommen -^ 
3c6 Sitte @ie/ mein (ieSfler Simmermünn/ 
fasen @ie mit geleaentUc^/ (Denn @ie anber« 
3eit ha^v^ fi^Uti, 3^re ®ebanfen &6er aUiü 



?9« 

. CLXI. 

^ n ® ( e { nf. 

S)ei: Q^ibanh, ba% bU be§ten eeijfer unfern 
Vlation, Daß ein ©Ceini/ efn \1^, tin MinSi 
tin ^ofti ^tnbtUfoftn midi ütbtn, meine 
SreunOe fe9n mürben / ttfenn Mf bai eiid 
pittt 3^nen genauer mb paßnlid^ bttawt 
(u feon/ Oiefec t)ie(Ie{c^t aainfc^nteic^elftafte 
©eDa^tfe l(! feit öUIen 3a^ren e(ne «rt t>ott 
SSeiauberuns^mittel segen Den Unraufb amti 
fen/ D/ffen icf^ mic^ in Ofefet 6aniU(i)tn 3}et« 
iannuns Don Den ^nfen unD Der SfreunDfc^oft, 
iDorin ic6 in (eben Derurt^ilt bin/ n{c()t ^Oei 
)eft ermeDren fann. ^aufenDmaC^t tounfc^te 
ic^/ D(e trauriae (gntae^rung 0^« {)erf&nCi(4en 
Umland« Durc^ einei^ S5r(efi;De4fe( erfe^en |tt 
f 5nnen , Dem ic^ meinen Um|{anDen nac^ imat 
nur Sluaenblicrc/ aber Doc^ Die (ofIbarRen unD 
angene^mflen meinet Seken^^ 6äeee tpibmeit 
f^nnen; aOcin eine semiffe pifOel^t nnariise 
©cOftcöeern^elt , Die gseforgnig 6efc6mfr(i(6 ta 
feon/ unD ofe, ic^ aeffefte e^, auc^ Die muffte 
Ke3nDoIeni, Die ftc^ iDiDer gBiOen meiner 
^u bemäc^eigen pffegf, Rieften . n(i(^ attemajf 



\HT\xät fo pft tc^ t>U S^öec anfe^en t»oQte. 

3i|> tt>Sr()e alfo Decmut^Ucf^ dnei: Don ^eneti 

oetDefen fevn/ Don meieren @{e/ mein i^tnixi 

fi^r ^ert/ puf^ leb(>afee(id 6en)un()e(e tmb 

aufä {areiic^fie deliebt merken/ obne ba6^6ie 

jenta&Itf etmaä baoon erfahren ^iatttxiß n^em^ 

mtc^ nii^t ein neuer S^eani)/ tenmir 6{e 9Ru« 

fen ant>er&offt iu^efu^rt ^^oAtn, Ut liebenäi 

ttofitbige Setfüffer Der £6eorIe ber fc()onen 

5(unf!e unb ^ilfenf^aften aufflenuintere ^atfe^ 

36nen }u fagen / xoai ic^ feit bem erfien Sru^i 

lins meineä ithtni für @ie empfunben ^^aU, 

€m)>fin()un0en/ n)e(c()e felt^cr immer in ber 

^aße {ugenommen \iaUn, tok i^ fa^fger mor^ 

ben 6in ben SBert^. ber ^Renfc^en unb bcr 

^robufte i^red ®eif7ed un() Wertend Keffer $u 

fc^agen/ unb n)elc^e fett. einiger Seit ouf ben 

66c^|{en @rab seftiesen (inb/ feitbem idi &U, 

mein J^ert/ unb einige SBenige/ meiere mit* 

3(^nen bie Si^rbe unb ba^ SSergnt^gen unferet 

Sßation ftnb/ atö bie fibrin gebliebenen Seit; 

genoffen meinet fo fe(][c geUebten J^age# 

bornä/ dg bie Sinjigen meiere man (efen 

fann unb )u (efen n)unfc()t/ unb dl^ bie (Ein^ 

{igen /. fite xoti^t ein efyrlic^er 9)?ann Don ge^ 

(unbem J^irn $tt fd[)reiben 3R»t^ ^aben fann^. 



^8 

Mfü^c. — SBad für tlnt ^erfobe' bei ^ 
fd^macf^ mb btt £i(teratuc &a6eti n>fr txWX 
Unb toai toerOett n)(t erleben ! ^ai ftit ein 
Sbantoti b^i utifre jungen Deuefc(;en SBi^Hnte 
angebaucfte? — Gerte fumnt. — 3c6 jefleje 
3bneti^ ba6 mii^ ein ®taaett überfalle/ toenit 
idi mir t>or(?eDe/* n>ad barauö toerben magf 
toetiti biefet @elf{ b^r ftnnlofefieti (Scbtoarmei 
reo nocb lange dauern foDte/ ber bad Stnfe^ii 
bat/ onfere jungen J(unf!ricbter unb S^tcbM 
in lautet Sauberer ^ Saccbanten/ S5arben unb 
@fa(ben {n t^ermanbeln* -^ >Do€b/ ic6 Me 
'Unrecht; e« ifl Hoffnung/ bng (Dir biet babey 
tu (acben befontmen; \xfib fo geminnen tpic 
bocb immer xoai. Sjtxt EKiebd macbt mit 
i&offnung/ baß Sie^ mein J^err^ meine 3«^ 
fcbrift gueig aufnehmen n>erben/ unb erbietet 
ficb tum Unterbanbler unb SBeffeKer unferer 
SSriefe/ faO^ ®ie micb mit etUcben 3^\m bei 
ebren^ unb mir erlauben fodten/ ibm tumei# 
(en ein fieine^ 95r{efcben an @ie eintufcbUei 
§en« Seben 6ie mob( unb fi(ucf(i€b/ liebend 
tpurbiger Siebiing ber SOIufen unb Qratienf 
unb tahdiitn ^b^tn bie lebbaffen ^effnnnngen 
ber tit(Ii(b(?en ^ocbacbfuno nicbt gan) %{t\dii 
%hli\i f^PU/ it)om{t icb &on J^erten bin« 



299 

CLXII. 
A Zimmermann. 

' iBiberac, ce 2S* Man. f76S. 

^ - 

Trois ou quatre belies re^rences^ mon 
eher ami, pour foutes les belies choses qiie 
•vous avez bien voulu me dire sür les Tcrs 
qui vous ont ete communiques et que je 
vous supplie de renvoyer ä Mn le Gonseil- 
1er Gessner le poete ä Zuric. Los louanges 
qu^ vous mc prodiguez, seroient bien capa«* 
bles de me faire oublier que je ne suis qu'un 
rimeur; — inais comnie vous me paroissez 
ctre ä peu pres le seul de votre avis 
sur cet atticle , je suis assez tent^ de 
croire, que vous n'y etes porfe que par une 
espece de charile, supposant qu'il ne faut ä 
nn rimailleur qu'un peu d'encens, pour le 
^ faire oublier toutes les tribulations qu'il es- 
suye de la gent critique et* de la part des 
connoisseurs, — soit; je vous remercie tou- 
jours de votre bonne volonte, et je continu- 
erai, s'il plait ä Dieu^ de faire des vers, bons 
au mauvais, en vertu de la meme vöcation 



500 

dont mon bon ami Honet excusa la memo 
folic : 

— Qaof capitum vivunt totidem «tudiorum 
Millta: me pedibua deleccat claudere verba« 

Mais savcz vous, mon eher patron, quc 
vous vous etes priv^ de bien de la satisfac- 
tiön, en refusant de venir k W. Je ne doufe 

/ 

nuUement, que vous aviez vos raisons; mais 
je les soutiens mauvaises, mpi, quelques 
bonnes qu'elles fusseni d'ailleurs, — vous 
avez fait le cruel, et vous avez fait pleurer 
de beauK yeux qui appartiennent k la plus 
belle ämc , qui existe dans ce malheureux 
juonde; — n'en parlons -ptiiSj c'est une 
afiaire finie ; le seigneur du chateau enchante 
n'en ira peut-Stre moins vite dans le dix- 
neuvieme monde — mais toujours vous au»* 
riez fait une bonii^e oeuvre en venant; vous 
ne i'avez pas fait, et je ne saurois m'empe-r 
eher de vous en ha¥r un peu^ sans £fre 
moins pour cela votre etc.. 



36i 
fcLXIlL 
A u M 6 m e« 

Biberac, ce I2« May. 176g. 

La nouvelle que vous venez de m'apprenJ 

dre, moa cherissime ami, quoiqu'elle me 

privera peut-etre pour toujours de la satis- 

iaclion de voms revoir, m'a penetre de joie, 

pour Famour de vous, ä qui le sort vient 

enfin de rendre justice. Je cr<^ connoitre 

une partie des ayantages et des desagre- 

xnents de la place, que vous allez occuper; 

eile est peut- etre la seule en Euröpe, qui 

e%t digne de vous et qui vous convient ä 

lous egards, et d'un autre cote je trouve sa 

xnajeste Brittanique Ires lieureuse d'avoir eu 

l'esprit de donner a Werlhof le seül succes- 

seur capable de le remplacer, et de faire 

oublier sa perte. Ce n'est pas, mon bien 

eher ami, pour vous rendre cotiiplimens 

pour complimens, mais parceque j'aime a 

dire ce que je pense, je vous dis cela. 

Vous pardonnerez, j'espere, rimpertinence 
de mon dernier billet, ä la mauvaise bu- 
meur ?Tu l'id^e de ne pas vous vöir et de 
voir s'evanouir une cspcrance que j'avoia 



302 

compte pour assuree, m'avoit mis. Je ne 
suis que Irop porli ä fitre credule sur Far- 
ticle des louanges que vous me donnex; je 
ne connols aucun homme qui vive, dont 
Tapprobafion me flatte aulant que la y6tre. 
Mais, heläs! mon eher Zimmermann, vous 
allez £tre heureux et faire des heureux a 
cent lieues d'ici, et vous me laissez au mi- 
lieu d'une petite Tatlarie, oü, toujours plus 
accable d'oceupations serviles et, j'ose le 
dire, indignes de moi, et succombaflt enfin 
sous le fardeau , rien ne vous rappellera Vi- 
die d'un ami, que vous avez cheri tiutrefois, 
qu'un heurenx bazard, qui nommera quel- 
quefois son nom devant vous. PlAt k Dieu 
que vous puissiez trouver le moyen de me 
lirer quelque jour apres vous. L.*idee 
de vivre et demourir dans l'efat, oüije suis, 
me donne l'envie de perdre jusqu'au senti- 
ment int^rieur de ce que je suis ; passez moi 
cette vanit^ si c'en est une; je sens certaine- 
ment que je suis fort peu de cbose, mais 
je sens aussi que ee pcu vaut mieux, que 
rbonneur de passer ma vie h travailler en 
subalterne dans une peiite ville de Suabc, 
cela pro pane quotidiano. 



30J 

Vovs me connoissez trop, rnbn eher ami^ 

30ur me soupconner de Fambllion; ce n'est 

pas par vertu , mals par indolence et par un 

efifet de ce möcanisme, qui me rend poetc 

et un peu philosophe, que je pr^förcrai une 

Situation obscure mais tranquille et qui me 

donneroit beaucoup de loisir, ä lous les 

lionneurs, grandeurs et richesses 4e la terre. 

Peut-£tre qne le lieu oü vous allez et la 

place que vous occuperez, vous domiera Foc- 

casion de d^terrer pour moi quelque coin, 

ubi delitescam et vivam. Ici il faudra re- 

noncer aux muscs et ä la philosophie pour 

toujours* Je vous jure que. dcpuis six mois 

je n'ai pas trouve trois heures de suite, seu- 

lement pour me reraettre; un tourbillon de 

mille petites affaires m'entraine; ma charge 

ni'oblige k rempUr trois ou quatre offices 

fout diffi^rens en m£me tems. Enfin vous 

nc comprenez pas la moilie de mes desa- 

gr^mens, parcequ'il faudroit les connoitre 

en detail* Oblige de renoncer k l'esp^rance 

de vous voir et de vous apprendre tout cela 

de botiche, je prends la liberte de vous en 

dire un mot, dont vous vous souviendrez 

peut-jltre en tems et lieu. 



504 

Voüs l'avez flevin^, nion eher Zimmermann; 
les ^loges qu'on donne k mon Agathon dan3 
la allgemeine Deutsche Bibliothek et dans 
Celle du Seigheur Klotz, qui d^ailleurs est 
fort de mes amis, me fiattent encore moins 
que les critiques en partie bito sottes,' qu'on 
en fait , ne me d^plaisent« Je ne comprends 
pas k la y^rit^ nos soi-disants critiques; ils 
parcourent un livre, qu'ib annoncent eox- 
memes pour un phenomei/e, en feuilletant, 
ils disent du mal et du bien par maniere 
d'acquit, et a tilre d'office, ils prononcent, 
ne prouvent rien, et se contentent d'avoi^ 
fourni enfin k Timprimeur 1^ nombre des 
feuilles qu'il lui fäut. J'admire ces Messi^ 
eurs qut vantent tant l'Agathon, d'avöir pu 
m^connoitre le v<5ritable esprit et le but de 
de l'ouvrage; c'est de pareils philösopbes^ 
qu'il est dit: Sie fehn den "Wald vor lauter 
Bäumen nicht« 

Au reste je me propose, si je vis assez 
longtems pour y trouver le loisir, de don- 
ner de l'Agathon une nöuvelle edition chan- 
gee k plusieurs egards, et augmehtee d'une' 
partie de ce que j'ai pronüs sur la derniere 
»*age, c'est-k-dire d'entrefieas philosophiquci 



f:^~ 



50s 

les objets iRtC' 

jjcrcevoir, mon 

- olre tems, qui 

' pour un nou- 

' bien pr^cieus* 



|n atUiUttf ungehindert in i^rem dqnitn Unu 
fang erf jiaen / mb toai in nutnen Shtgen feine 
StttlnldUit in, m eie eel6(i slucNic^ (m 
I&nnen/ Inbm @ie an()re QlhdH^ mac^ett. 
SSon aanjem ^ec^en f^n @ie mit {ti biefec 
3&nen oft ton mit getounfcbten @ieuarion 
toifffommem -^ SGßenn ic^ auc^ ftlbfl batunter 
t>er(ieren mußte/ fo, nourbe mic^ bct QebanUf 
M 6ie nm fo oierd(u(f(ic()er finb, cntidjii 
blQtn. f&btt ic^ 0lau6e 3^r ^ers ju gut {u 
fennen^ ali baS bk slinicnbficn Um^^nbt nur 
blt fleinfte nadjt&eilide SJetänbetuno barin foB; 
ttn machen f^nnen* ^le Unfc^einfrarfeif bct 
Peinigen roltb fo toenigv ali bU ac()t}i0 OSei^ 
Un ianbtß bU smifc^en nni lUgtn, i^tt^inf 
bttn, bag @ie fi(& nic^t (umeKen an unfre 
altt %ttnnbfd)aft, unO an 3()^<^^ Wcianbß 
bct mit aSen feinen Unsleic^^^eiten ^ iauncn 
mb übrigen Hanseln / bod^ immer eine gute 
8(rt Don SRenfc^en getvefen Ift^ mit einiger 
Sartlic^feit }uruc( erinnern foDten. 3|{ Diefed/ 
und erlauben @te mit/ 3t^nen aSe 3af^|(^ ein 
»aar S9r{efc()en (urc^ meinen macfern S^eund^ 
üterrn 9iiebe( c^et auc^ desenfo^rtige^ iu be» 
ti übernommen b^t) {uiufc^iefen — m$ 



m 

6ä«f ic^ mt JiGerMcß t(6^ fc^mei^etn/ Dag 
@ie tu J^aitnoDec unb in Oaftg^n SanDen ^e^ 
kdetitlfct) biejenisen n)el(|)c g&nfiid t)oti mir 
benfett/, im @ueen Matigeit/ und anDre/ 

nem S^ort^eil flemtnnctt tDcrDen — fo 6in (c^ 
itufrieDen/ u»b munfc^e nic^tä ft>eUeiv Da ü 
t^hx\i)i Xühtt t9enn ic& irnmSsiic^e S)in8^ 
tounfc()en moQte. £)<nn/ fo eine feitfatne %\i 
dur tcD auc^ unter einem ^ufen ^nngridei: 
SanjeQiften unD @cribcnten/ mit Der SeDec 
|)interm £)&r / cDer unter Der @c&aar Derien{# 
gen/ m\^t \iixi e^rfamen Diaeb Dtefer xotf^X 
dout^ernlrten SKcic^öfiaDt ^orfieQen/ mac^eti 
xao^i, fo ifi Daä nun einma^l'mein uni»er2n# 
Derticbe^ ect)ictfal/ unD e^ bleibe mfi: nx^ti 
anDer^ ubrid / alel Den SJerfucb {u macben / 06 
ii n(d)e m6d(icb fep/ mir erog aOer Diefcr 
Umfi&nDe efne SIrt Don %x<x^\ ^ €omico i fav^ 
cicaltfcber ®li0üidUit tu Derfcbaffeu/ für 
Die icb SliemanD ali mir felbf{ / ober rid^tiger 
|u reDen/ Dem Der micb fo mie ic^ bin gci 
madit f)at , in Danfen ^iabe. 

9Sai ic& t^nt0 oDer n>omit i^ mld) amh 
fiere/ tfi jn nic^tdbebeutenD / a(d Daß ic^/ o^ne 
meine eigne ^itelfeit |u beleiDiseu/ @ie bdi^ 



308 

wn unterbauen tonnte* SMe Slrt/ noie Sflo^ 
t^on aufgenommen n)or6en ((!/ ^at mfc^ raDi# 
caliter Don bcm (iinfaü Qtt)tlUif mit ^txi 
tMen({e um bie X&pfe un^ $er{en meiner ^ett^ 
genoffen machen ju n^oll«« (So ifl toaf}Vf man 
lobe i^n au^ oodem ^alfe / aber toai für ein 
£ob! — UrtMIen @{e/ ba einer Don meinen 
Snten SreunDen^ mb toai notS) lupQct I9f 
ein Sivinflti(i)ttx micf; im Vertrauen ttfudfytt, 
lä) mottete ibm boä) sub rosa fagen/ toai eU 
gentlic^ meine n)abre Slbftd^t unter liefern 
©uc^e (t\) — 3c& glaube affo (unD um fo mef^r^ 

tt)eil 6aÖ ©»Olftfc^e: vive la Bagatelle ! fidf 

o^ne(^in )u meinen Umflanben am bt^Un (d)ldO 
mi^ flicht SU t)erfunt)isen/ n^enn ic^ mic^/ fo 
lange eä@ottgefäao mit t>en SrDbemobnern unb 
mir felbfi luflig mad)t — tuit) mie mir Oiefeö 
gelingen ma^, mxben @ie t)on 3eit in Seit 
Mi btn groben ft^m, bU l^ 6orge ^abm 
toctbt0 Sbnen {ufc^icfen ;u laffem €6^flen6 
tpirt) ^f)nen $err ÜZeic^ in £ei|>iig/ aJtufai 
tiou/ unb balb bernact^ audt) bcn iDiemobl 
unt^oKenbeten 3t>riä fenben e tanto basta! 

^ß ifi unoerfcibämt/ t)a§ ic(^ @ie gleich in 
tem erfieti ssrief Den @ie ju ^annoöer t>on 

^ erhalten, mit einer mu (>elmfuc5e^ €< 



309 

triff dbn ttmi an, ft)o (Bit mfr/ ntff totnH 
&et SSu^e/ einen £)(en|I t^ixn tönten , bit 
mir/ in Slnfe^ung Der poetffc^en S5efc()affen/ 
^rit meinet @ecfetö/ t>on SBic^tfdfeit mare. 
<Sc(^on t)or etlichen Sauren ^tocntixtc Id) Der 

l^ieft^en Sibliot^ef (absit blasphemia verbo) 

ttm 80 fr. t>ie ju ^annoDer Dor rae^retn 3[a()^ 

ren ^erau^sefommene acta pacis Westphalicae 

bti bafidtn Sandle? t S){rectorä ^errn Dott 

^epern/ ein Dortreffltc^ä SBerf in feiner 9Irt« 

SBei( ti eine geraume 3^ it ungebunden in bei 

' bama^^Iigen Sgurgermeifler^ ^aufe (ag/ egartr^ 

Un ftc^ DaDon nescio quo casu, stt)6lf ^ogeu/ 

unD jego foa#unb muß ic^ Oieren £>efece fctiafi 

fen / oDer Mi ganje SBerf Derlo^ren ^a6en. 

Stun tt)irb fre^Iic^ bep fo to|I6aren ^äc^erti 

geforgt/ Da§ ti feine Defecee S^emplare gebe; 

to&ti ti aber t)oc(^ m^gtic^/ ba% ein foic^e^ 

€ji:if{iren r&nnee/ morau^ baß meinl^e ftd) conti 

plttixcn Ue§ett/ fo erfuc^e id!^ @ie angelegenfl/ 

blt ®iirtgfeit ju ^aben ^ unb fid> butd) Demant)/ 

btt 3^nen ober mir ju gefaOen ftcl^ be^fyalb 

^ifft geben mag/ bcp Daftgen S3uc(;f)ant)(ern/ 

2« €. Sodann 91t)o(p^ @#rfen/ n^enn er noc& 

^jtifiirt/ ober beo Dem Siueoi; fe(bf{/ erfunDigen 

|tt laffeur ob obiger £)efeci nic(>t {u befommeti 



810 

toitt, totnn ttütidi 6Ul(fy treuer hc^aW ^w 
ben mhite. ^tt^tUn @ie mir Oiefe S5eiiiti^ 
()ung/ unb t>i£t>iHUren 6ie badCQtn toUbtt 
jtbcr mic^ in aOem n»o icft 3^nen ^ier {u £aitö^ 
Umaf)li foOte Dienen f^nncn. 

^ein Sreunt) SZieDel if{ 3Mtt toenigflenä 
Mi i>it fflcncn $$i6liot(^ef Der fc|)6nen 9BrOen^ 
fc^aften befannt. ^§ a 3^r 0ro§er 93ere(^rer 
|f{/ bat er mit aOer SBeK gemein; abettv if{ 
ein gefcf^icfeet unb Ücbtnitohtblstt ^ann^ 
»nb lUbt mi(b 6et>na^e fo bieC ali @it ml(b 
pot fanfteftn Saferen Metten» 3d^ empfefelj 
f|n alfo mf 6 btflc. 



CLXV. 

Sl n 95 b m e r* 

IBiietad^/ itn i\ SRoy 1769« 

3fer ^tUfibcn, bfii ein fo d^treuer Sltorucf 
^^tci @eiM utib ^ecien^^ unb fo boUtt 
^ütidfeit gegen mic& if{/ 6at mic^ 6i^ w 
ilntt greubentferane ^ttüf)vt — @o|t fep ba^ 
für gelobe < ba6@ie in bUftm 9|(ter^ mie bita 
fen plbernen J^aaren , noc6 eben Wefe SRun^ 
licfeir/ eben biefe Energie beö ©eiff^ Ätben^ 
^omit etc öor fecfe^ieftn ^^m kNti mi^ 



9" 

freute SBreitins^t itt biefftn gladd^n SiUetr 
fo (ange fortge^m/ bii mein H^be« rteinej 
SRo^c^eh/ toeld)^i U^t iti tintm%lut t>on fte^ 
hm SSpnacert/ t)fe S^eube meinet J^erien^ ijl/ 
0ro§ settud feQti rnicb/ mic& eittfl {n ^f>nm tu 
fi^gfeiten/ 3&re J^anb {u fiiffeit/ unt> @{e um 
St^cett @edeo {u bitten* 

®ie (äffen mir nur &fvtä)üsUU toitbtxfa^f 
teUf ba @ie t>on mir t>erfic^ert ftnb/ tag mein 
^antetf {^erj / mit aßen feinen bt§Un ®efln# 
nnnitn 3^nen noc^ etien fo eigen if{/ a(£ t)o? 
: funfie^tt Saurem SSai ic^ ^teriH>n in btt 
SSorrebe gu Der neuen Stu^gabe meiner jungem 
&tbi(iitti mlä)t toixtll^ 6e9 36nen t>erans 
galtet tolxb, fdge/ i({ 6ie aufricfitige ^ptadbt 
mtlmi J^ertenel. 

^l<fy erfreuet/ t^eurer S3oI)meri baf ^b^m 
meine SSerp^ung nac^ €rfurf angenehm iff. 
5err ©egner »frO 3^n<n gefagt ffaUuf baß 
ic^ auf fe^r gute Q^eOingntfe ba^in ge^e^ unD 
ic& gebenfe/ mnn micO bie ^ra)ien niifyt t>ttf 
laffeuf feinen fc(>(cmmen @e6tauc^ bon meii 
ner ^uge {u machen« 

3n €rfutt totrbe fc& 5f entließ ittiO («fon; 



312 

öeie Ufen* ©efäffe ^^nm bkUe ^or^aUn, 
fo n>titt)en &it mt(i& fe^r DerblnOen/ tpenn 
6le mfr aui ^em reichen ©d^ag ^f^ttt 2tctüv, 
Scfa&rung unD ^eOitaeion/ geledentlfc^z einen 
Sbtt)ttaa tf)an tooäten. X>etin idf mhd^te nk^t 
Qtxnt einen ^btlofop^en t)on t>er 9Irt agiren/ 
inxoeld)e ^tifio^t^aneß Oen e^tlic()m @oi 

tratet tvatycflitt hau ©aö bene mereri äe 

humano genere f^at einen tno^tlsevn die($ 
für ml6) aii itmaf)li. 

Qai Schreiben an ^mn tSiel^e, baß fc^ 
bct neueflett Slu^gabe meiner S^ufariqn ton 
defegt 6abe/ n)irb 3bnen fastn, mfe fc^merti 
Itc^ mir bie Smifltsfeieeti smifc^eti meinem a(/ 
ten nnb meinen Junkern ^teunOen ftnt); SSSef §e 
fe(6f{ (ff ein ^ann, bin @ie lieben n>urt>en/ 
toenn @{e ibn fennten n>te icb^ nnt) bec mid^ 
Dcrficbere/ t>a§ er 3bre SSerblenffe ebret/ unb 
bie bxutale 9Irt^ ttomit ibn einige male fe- 
riati rieben n)oIIen/ Derabfcbeuef* Stiebe In 
habe Id) meffle~3nbi9notion über bie Önört 
Sejeidt/ momie er einen ^obm er tfon @(rob 
eben et fldt an Sbrer ©tatt ium 3i^l fri"^* 
SRutbmiUeng a^ff^Dtt bat) in ifelnen SSrlefe« 

Ser baö ?JubIicum/ mißbönbelt* €r bat 
©pracbe eine« (SRenfcben, btn feine ©wnbe 



315 

^ttilid) ratet/ Qt^en m(c^ an^t^lmmt, mb 
hitm mld) fe^r/ t>a§ idt) t>en 9SC8 jut 9(uä^ 
fo^nung anbahnen moc^fe« 

3cft 6(n öbcl mrf 6em Dermatf gen ®en(ui bec 
Ifferarifc^eti uiib cdtiWen SBcU Itt 6üd)fen 
jufrie|)cn/ unb begreife bölb nlct)t me&r, quelle 

mouche a pique ces gens Ih. — ^^^beffell 

fann Id) micb nfcftt enf brechen, ^acoblU 
0en *) ^erjUcb Ue6 ju babeti/ unt> iebtima^I 
lieber ali bm alttn tanbeinben ®leim^9(na# 
crebti/ ber i^n t)erfü^rt/ unb bennoc^ nic()t 
t>erbinbern fann/ ba§ In Sacobttc^eng 
fleinfiem 8ieb me^r €foffe tfi/ aW m ollen 
^änbelepen bcä txat}cHktcn 31nacreon^* 

Jeben ©le voobU wein terebrter greunb; 
id) bin fm S^eörijf abjurelfen — unb mein 
Äopf If! ganj en capillotade t)on ben lärmen^ 
&en 3erf?reuungen / bie Den einer folcben 93er^ 
^nberung wnjertrennlii^ (tnb. -- gabreit ©(e 
fort micb i» lieben/ unb enipfeblen mlc^ ^errn 
SSreitinger unb btm Ueberfeßer beö 8uclan »*)/ 
ttnb glauben/ ba^ fo lange SQielanb atbmen 
tolxb, ein ebrnc(^er SRann lebt/ ber ©le Hebt 

*) 3. 0. 3acobw watcfc^einlicj ein Bpottmf)tm tcf«. 
fc(ben im bamabltgen Sobmerfci^en ^rctfc in düi;t($« 
*♦) 9Baf<r, Damalig I^infon in SQSintcit^uc. 



314 

unb t^tt, bct ben dAttjen SEBert^ 3^cer fßm 
(ienf?e unD 3^re^ @5araf(cr^ fennt unb em^ 
t)ftnt)e(/ unb^ 06 n flCeic^ nic^t aber 9(Se< 
tinfllmmid mlt^f)ncn btnUn tann, bod) nld^t 
tSnait suseSett toixbf t)ag itbcv Wiatobtnt bei 
Ptnt((ben ^arnaffe«/ t)aä nMttdindÜd)t t>tnti 
maf^lf bai im S;emt>e( Oet ^ufen föc @f« 
mfi^tl(ll)tet 9tf>t, mit Xot^ Uipxi^t. 



CLXVI, 
5ln 3. 0, 3afo6i in ffalbttflabt 

ßrftitt/ Im 3itiiiti^ 1769, 
^ocfttpurbigej: J^ert Sanonixuö! 

S^o6) — nun ja} JSBo^laebocnec 
S}ttt fRtdittnnsi tKat^l 

Hm Sprache t)on ^^^fobion $S}ie(an5/ nnb 
bon 3Bielanö an ^afoBü iafftn @it mic^ 
S^nen o^ne Zeremonie fasen/ mein (lebenämur^ 
^id^t Sreunt)/ t)ag öet SlugenbUcf / in melc^em 
i* 3&cm üecöinbUcften 95ticf erSffnete^ einer 
btt fugeden meinet icUni toau 
©0 öfel fd)mü(l^clnbc6 für micö in öer 
nc&fcrii&cit Ucae/ tvelcöe ©(c aW öen @rmi& 



315 

mnfiht^n, mtnm @(e mtt bitfti txn&mtint 
SSersnugm nlä)t e^er gemacht/ fo tann i^ Ooc^ 
flicht t)ott mir erhalten/ ein JSompUment^ fo 
fc^ott ti immer fepn mag/ für eine @ct)at)(o^^ 
Haftung de^^erluü^, Den id^ t)at)urd[> gelitten 
t^abt, iu nel^mem £)oc^/ eö H)^re ni^t artig 
Sietd^ in Dem Slnf^ng unfetct S&cfanntfc^aft 
einen ^anf mit ^^tun anjufangeti. @ie fc^en^ 
Un mir 3M Sreunöfc^aft/ @ie munfc^en Die 
uneinige. 92un if! mein (iebfler 9Bunfc^ txfuüt, 
tinD fc^ bin mit Dem (Sc^icffal t)erf6^nt/ n^eU 
c^ed allein Die @0utD ^at, Dag unfre jur 
gteunDfc^aft gefc^affenen @ee(en fic(^ nic()t efter 
gefu nDen. 

3d^ 6in iu auftld^t'idf M Da§ ic6 3bnen 
Derbergen foQte/ tvie angenehm mir Der ^tiff 
falt ton einem 3afo6t ifi* 3l6er bepnabe n)ag' 
iO) iß nid^t/ 3^nen nac^ Der ganzen 6tarfe 
meiner €mpflnDung Don S^ren eignen @eDicDi 
Un ju fprect^en/ na^Dem @ie mir tion mei^ 
nem @|:iec()ifc6en ^itxbtn i6 t>ie( ®uUi gefagt 
f)aben. 3cD toiü tian^ nicftt t^um 9{ieDe( 
&at 3bnen ebneSwelfel fc^on gefagt/ fuie febr 
td; Don allem wai Don 3afo6i fommt/ einge^ 
ttümraen bin, unD ba§ i* in Der erßen (inu 
iAcfung tporin mi((^ Die 3} ef ta( in miD 



/ 



3i6 

batftnbi SSenu*'*) fe^f^rt/ Qttne meint 
ganit .^uto^fc^afe batum 0ege6en fyitUf Da 
SSi^rfalfer t>iefer bct)bm efttsigen fleinen OeDic^te 
jtu fepm 3n feinet mir 6efanntett ©jorac^e/ 
fenne ic^ etmaä in feiner 3(rt t>oDfommnere^/ 
a(^ biefe smep @tucfe» SBinfelmann fonnte 
ton ' Dem fc^^tten J^erfulanifc^en Qanpmeft 
nic^t me^r ecfiaftrt feon/ a(^ ic& ei tyon bei 
danj iDea(ifci)en ®ü)bnf)eH nnb ©rajfe Nef^r 
unnac^aftmlic^en ©ema^lDe toav. ^leBelitt 
babt Idi) einmal Gelegenheit Den ®rnnD Dlefetf 
meineö @efu(}(^ be^lmmut anheben , je$e/ 
Da i^ taum ton einer (efc^merlic^en SXeife 
^ter angeiange unD unter taufenD 3^rf!reuun^ 
gen noc^ niemals mieDer red^t ju mir felbfl 
gefommen bin, ftt^ie id^ mic^ unfähig/ meine 
@eDan{en über fo fc^one @egenf!anDe anH) nur 
mitteimaßfg au^juDrucfcn* 

^eine SRepnung '{(t ^bnen nid)t Deutlich 
genug gefc^rieben n^orDeu / n>e{( fte fo mfiam 
Den morDen if?/ lö) boffte, @ie murDen 
nld^t immer mit@otterc()en Don@niD 
unD iDeaUfc^en 6c()6n&eiten fpieten* 

♦) S8cnu5 im SBabe. 3oPdMö 3ßcrPe. Si'flcr JWf. 
9>09- 77' Smcpfc 2(ufla9e. Süri$. Occff, gü^Ii unb 



317 

SBaö bit ®btUt(!t}(n t>cn ©nit) UUlffty passe! 
916ct Die ©ragten ter^uten^ t>a6 ic^ jma^Iö 
tt)unfc|>e/ t)a§ ©Je Da« ®e6fet l)ci SöeeiuJan; 
Deö t>etlaffen/ unb/ Cma^xifd) ju reDen) lie^ 
6er SBatteau «tö S&ouc()er fci^n fodtem 
36re fc66ne ©eele 1(1 für baS fOeallfcfte ©c(?8ne 
semad^f* ^rine SJfepnung mar nur/ Da§ ic& 
ton 3^rem @enie me^r ertpartete^ ali Heine 
@pie(e mit SImoretten; unb Diefe Ermattung 
^aUn @ie 6ereitö Oucd^ Ofe 92ac^tgebam 
len ») eine^ bct f(t)bniien Qtudt, bqtauf un^ 
fere 6prad^e (iolt fcpn foO/ smdjtfcvÜQCt. 
@ie ^a6en mid^ Dorsuglicl^ buxd) ^tott) Salente 
t>ie tc& Darin fanb, bezaubert. £)urc^ Den 
feinden @d^eri/ baß ac^te attifcf^e @ai$/ 
toeld^e^ fo mentge ton unfern 7^id)tevn unD 
£efern fennen^ unD Durc^ Die sau6erifcl}e ^un(f 
bei poetifc^en clair pl^scur, toeld)tß Icfy ntri 
senDö in unferer Bptaäje in fo(c()er ^rafe unD 
Sieblic^feie (U0(eic() angetroffen {u ba^cn Qlaube. 
aSon Dem le^tern ifi bai fc()6ne ®eDtc()t an Die 
S^tne <^enfe(/ **) n>e(c^eö Sie mir ju u&eri 
fä^idSirDiFÖutlgitelt ge^a6 eine neue Dortref^ 
flicke $ro6e* 916er/ mein lieber SreunD/ erlaui 

*) 9leue ©(griffen. Sc^ffcr SBanto. 9>ag. 93. 



btn&lt mix bat ftet)mutf>kt @tfi&ntnl% f ba§ 

l<t) nl(bti totttiitt mn((bCf ali ^i)tc ^uie 

Un ttaQif(t)^n Xon anfllmmen/ oDet }nlt aO^u^ 

ertifi^afteti &tdtn9kiibm ftäf btf^iftlgtn ju 

fc&en @ie ifl Diel {u fanft nttb ^xtlid)/ M 

t)a§ ic^ Öe getane t>oft 9)}e(t>omene f^Dte ßn^eti 

boten f bit mit nuf^etirgtcm J^aar/ am tnts 

bcilidttn ^Itavy mm ringäoim fle b(t sanit 

. !£empe( gittert/ ein fxcfyübaftti SSclf err4)u(^ 

Uxtf obtx bU, nmbtixlt t>on tanUtibfa<i)tn 

©türmen / »o Reifen fid) auf ^clftn tl^urmen/ 

im ^adtn ali Witbta fabtt SteBecct^t t^er# 

fuM mic^ mein inOit^i^ual ®efc(rma(t -^ aber 

' fiiic(^ &auc()t/ @ie ftnt> Qan^ tidcntUd) Mn btt 

* Sßatur btfilmmt, fix unfee fHatm jn fei)n/ 

\ n)a^ ^t^apelU/ €Nu(ieu/ @xtf(et, 

föextiii un6 JDorat/ ftic unftxt fSia(i)iaxn 

I UnUia i>ti dif^clnß* ^ai fax eine ^imt^ 

Oenfen @ie/ toixbt bU &xatU Im tragifc^eni 

€o(^urn unb mit bm bx^bmbcn S)oIc& in btt 

^anb mai^en* fdUiUn, bleiben 6fe/ tc() be^ 

fiJ)tiohxt @ie be^ aBen @6ttern btx %xcubt nnff 

btx iUbe/ btx Siebtin^ btx Qb<^xltinntn , btt 

@ansei; btx fc^&nflen €mpfint)unden unferet 

djatup/ öer iaubecifc^e ^abltx it)ealifcber@c^jm 

^/ btt muntere Sii^ttXf bt^tn feinet 



^d)iti ^eife I^c^eltt mac^f* Unb n^enn t>ie 
SÜuft fie {u Unternehmungen tinti Qtb^exn 
^BicxUi, ali Hebet mb flefne (Scbld^tdftn an§ 
treibt/ — fo 6efc^nfen 6ie uni mit Sebtcdten 
tHHi bc6 Sila^t btv ^txfocxt oder btt Zelis an 
l>ain, unt> fe9n 6ie i>erf!c^ert/ Daß @ie fid) 
babuxö) um bU slhdUd^n Seelen/ Denen bU 
fSiatm feinet (Sefu&C f2r baß toai BHUei^ 

6utQ the moral venus an fhe moral graces 

nennt/ gegeben ^atf ein unenDIic^ großeted 
SSerDienf! machen n>erDen/ a(ä Ducc^ Die tva^ 
QiiMe trag&bie t)on Der SBelt. SeDienete @ie 
fiify immtt Der eDfett @aU, Die ©eelen su )er^ 
fc^me({en; aber laffen @ie flcb nicbt bereDeu/ 
tin€ angfiigen unD erfc^uttern ju tvoQen« 

3c6 bin febr fttx), ba icb mic^ unterüe6e# 
3^nen gleich in meinem erf?en Srief aui Dem 
Xon tittci SKat^geberd iu fprecbcn. SSergebett 
©le mir, mein IlebenÄmurDtger greunDr — 
aber Idfy fann nicQt^ für Die €myf!nDung/ Die 
tntdl) SU ^^nm bin)iebt* 3(& beDiene mic^ 
eineö Stec^t^/ Da^ fonfi nur einer bejahrten 
SreunDfc&of t jugeflanDen n>irD / ^Denn ti ifl un$ 
migiid^/ Daß ic^ @ie in {e^n ^ai^xm fodte 
mebr UeUn fonnen/ ali jegt. SSSie glucClic^ 
mrDe ic& fepn/ mnnAdfy Dm S)ict)ttr/ Den 



V 



320 

id) meinen SSerlrautett t>or dKen anbcrn ü14 
meinen iUbliniäbid^tet anpreife/ noenn ic& i^# 
n)ie mir 9{iebe( Hoffnung mac&t< 6a({) » 
unfern @egent)en unb an Oem £>ree meinet 
jegigen ^uftnt^alM iclbfl, ptxfhniidt) {u um 
armen/ Oaä ®luct ^a6en merOe! 



CLXVII. 

9ln €6enOenfe(6em 

erfurt/ im QtpUmUt i76f* 

3fd^ bit\ 66fe auf m(c& fe(6fl/ mein I(e6ec 
3aco6i; toai für ein unartigeö ©ef^opf mug 
ic& fei^U/ baß lä) 3&nen Oad tBergnugen fo 
lange PorentftaUen tonnu, bai mir 3^r ange^ 
neftmeiJ (Sefcftenf/ Die aäJlnf erreife *) sa 
mäi)t 5ael — Sa§ icö fo öiele SBoc^en Pori 
6^9 laffen fonnte/ o^ne 3&nen ju faflcn^ n>fe 
iittUd^ id) Sie Ue6e/ mie fe^r Id^ ®U unb 
3^ren 3Imor {u mir oDer mic() ju 3t&nen unb 
Syrern 3Imor munfc^e. — 2l6er acft ! öer arme 
mmor! b^cntUd) f)aben @ie i^m feinen ^bi 
fc&leö fleaeben — oDer maö bc^na&e fo p!el tp, 
öffentlich t>em QuUn SImor unter Die Slugen 
fiefagt/ Oaß @ie nic^t me&r mit i&m fpieten 

^ m, ©Reiften iHic »t)/©. «9. 



3^1 

tooUtn. I!5(e tonntm (Sie baß t^m? Uti6 
Dem SU ©efaDen? bem dro§en Raufen t>ec 
bavtißcn Zäunet, bU i^re @e&e5¥Deu U9 ben 
Sdbtvitn btt @ra){en t^^rflfDen^ unO 36nett 
bie £e9<r gerne terfctlageti mic^ten^ ^ie @ie 
Doa btm tp ei fett SInacreoit geerH f>a5en! 
Wahthdftlif meitt (ieicr 3aco&i/ t»ir miiffett 
feine Gact^efd^en fc()rei6eis / tventt bn ©efc^mact 
tiefer Vrofanen unfere Siegel fepo foSte. 9Bo 
benUn @ie ftiti/ meitt 6ei?er greuttbi M 6ie 
<>em a(6emett &pM o&er dent ttoc^ t)fitttmem 
^ritff folget Seute/ bU ittienMi^^ tief itntec 
Detti &efK^titxeii tlnci SDic^terl^ in intern 
andefro^rnen ^atf^ß ii» f^uftlett unb.emig {tt 
flttfe» aenta^^e ^nb/ aucb nur einen cintigen 
&^tti, ein etnsige« Siebd^en^ bai 3^r älntor 
^^nm borfinge, aufopfern n)oOen! — ^d^ bt$ 
f€^n>&re unfern ®{eint/ noc^ e^e ber S^ubi 
fing tokbtt Ummtf @ie mit aütt ®malt, 
bie er ü6er S^r ^erf ^af/ i\i notbigen, beti 
Slmor burc^ einen 6fentl{4^en SBteberruf )u 
t>erfo6nen. aSenn ic^ badete/ baß tß einen 
^eHfamen Sinbrud auf @ie macben (onnte/ 
fo f(^rie6 ict) 3bnen ein ^ar (Strophen ani 
meinem Smabi^ ab/ womit icO biefe< pro- 
fauum vuigus, tbelcbem ©ie fo blel um 



tttblmta tttnfeOen eittriumeit tocUtn^ na^t 
Sert)(mett fcbUDere. 

S>oc6 (äffen QU mit nur noc^ ein meni^ 
StUf UtUt 3acobn 3cf^ tpiO @ie nnb 3^ren 
$(mor / t)en ® pielßereOen t)er aRufen / an i^reo 
gefnOen rächen/ ober 'bie @tasien miiStett nteii 
nem 93or(^a5en/ fte in einer f leinen Solde t^oa 
@eMc(iten iu befinden ^ nic^t inablQ fe^n« 3»! 
imifc^en ^at unfer unt)erfl(ei(()(ic&er @Ielm/ 
bdi xoai idf tvunfcf^e/ fc^on ittfyan, nnb auf 
blt i^m eigene unnac^a^mlicbe SEBeife detffanf 
in Dem aQerliebfien @eHc()te/ n>orin er Slmorl 
aoaemaU mie einer fo reijen&en Saune fc^ib 
bnu €r ii{ gani unD aak (aufer atttfd)ä 
@a(t / Mefe« Heine ee^ic^t i mb moDle bit 
iomifd^e ^nfe, ba§ l^n Oiefe p^ttoiopblf<l^$ 
fc^ertenOe Saune oft antoanbtin miä)te i * 
ütbtidtni, mein tortreffli^er S^eunb / i^ bod) 
ein je ne sais quoi, totWi mir/ miteen um 
(er cem Sefen unD asieberlefen btt Delicieufen 
&tiidc, toomit 6ie4>on Slmorn 9(6f(^ie6 ne^i 
tng^ iuf(uf{ert/ Oag eö enftoe^er nicdt ^t 
€mf{ fepn fann^ 3l^rer ^efiimmund fa ungei 
treu tu toetbtttf oOec baß/ fo iinftUd) avnft 
"^fyc fSorfa^ fe9n moit)H, toU &it ibm liefen 
<*(t>Ui) f(btitbtn, Ofefer fBorfa^ Oodf nic^ 



3it 

öw i^nflAer ©aaer fci)tt ibtxbt, a\e ^et gom 
er SJcrltebtcn/ oDec ble ©elubbe ber Rotten, 
^Itit 95erfe me^r {u machen. — ©ottte a6ec 
{^re ?0?e(nutt9 nur fet)n/ bog ©fe anflatt (oU 
yet @cbid^td)cn, tootln Bit untnltwbat mit 
[morn unb ©rajien f^itUn, unß mit tti)t 
feien Binden befd)tnUn mOren/ trle bte 
ier legten ©tucfe^ (n bem aDer(fe6f!en 
icueffen @efc&enfe, taß 6fe mir gemacht öa6en/ 
ber n>{e eincae in ^f)vct SBinterrcife, — 
5i> tt>(tt {c^)ö fter^Ifd) .flern jufrkben fepn. — 
Bit pnb fo.fc&r.eln SKclfier tn biefrr fofra# 
ifö) ^ ^oxaiif^m 8lrt ju fd^crjen/ unb bl^ 
j^neiTme^r owTrgeSbVfnem Quxblid)äi ^ti 
ocgenen g^aritinnen 0ie§en auc() u6cr biefe 
DIcbtart/ fo6alb ©ie fi* bamit 6ef4)öfti9cn/ 
(inen fo eigenen/ unerflar6aren Steig ani^ 
)a§ tvit babep gemlg nic^tö berUeren/ n^enn 
Ble un^ no(() eine STOenge folc^er ©cb(c^tc|)ert 
)e6en> foQte glei^ 9lmor in feinem einzigen 
)at)on genennt fepm ' 

3c& uneeefcftreifte, bon ^erjen dtte« ©djJne 
mb 9{u6m(id^e/ n^aä S^nen^ mein S^^eunb/ 
Don aOen Orten unb Snbett/ nbet bie flGin^ 
t erreife gefagt toorben if!; unb boc^/ n>ennf 
ic& 3^nen gembe ben inerten t9egfpre())en foKti/ 



324 

tcat l^ nic^f fo gati| DoHfommm bamit im 
friebett/ baß Qttolffc itutt, Die fonfl per me' 
satrt tpacf ere S3iebermännec fe^n moQtn , (fol^ 
Xtxi ße au(6 (an9e fc^toarte 9i6cfe tragen) eioett 
SRoraUfien aud 2l^oett machen tvoQea* 3(( 
sefte&e/ baß id^^ iobem ic^ Sf^nen ha& fa^t, 
6Io§ meine 3nbibtbtta(iS)e»far( {u fftatf^e {fe^o 
n>e(ct>e/ feit bieten 3a^cen/ aOem sram ifi^ 
toai eine ernf{&afte ^iene mad)t. Unb boc^ 
fltaufre ic^/ auc^ unfer (Sie im toerbe mie 
(tpenisflen^ tvenn er feiner (Srnpfinbung diatt^ 
ien tooUtt) SKec^f geben ^ n>enn ic& @ie is 
l^ren borigen @ebic^ten/ in ben Slacf^tgebani 
Un, nnb in biefer neuen ((einen ©ammlnng 
tne^r bemunbre/ mebr liebe/ mebr gan» nacb 
meinem @efcll)macf unb Herten finbe^ atö in 
(er SBinter reife/ tootUx ic^ ^ier unb ba 
einen Son ftnbe/ ber nicbt ber Striae if{/ 
unb ben Meinen Stoang, ben Sbnen ber 83ori 
fag/ etf Sebermann/ feibfl 3ftreln Seic^tbater/ 
rec()t iu machen/ an manc^ei 6te(Ie iu bemeri 
fen glaube* SSergeben @ie/ mein Siebter/ 
(iefe Sreom&tbigfeit; bieOeic^t betriege i($ 
micb — inoeffen boffe id) 6ie burc^ biefetf 
S3e9rpie( ju einer gieicben ^reQbeit mit mir {u 
tiutiternt ^Of PmU ubcigenö/ ba^f mun 



325 

iSie bUfti TIelne Sßerfc^en/ iDotftt tHilttUdl) 
fc^on Dortrtffdc^e ©teOen/ unt) etliche aUtxt 
liebffe Gebic^c^en ftnt)/ etama&( toUbtt bux^i 
feden/ unD anffatt bei ernflerti Sooeö^ <iti 
toents mt^t tanm ^ItiünMndtn tooUun , ii 
\n feiner ^tt, eine e6en fo DoDfommene 3lt6eit 
toerben fonnee^ ^\i e$ Sf^re me{f!en Qihdt, 
in meinen wnbp fo t)ie( tc^ n)ei§^ in aOen 
antern gefangen %\xitxi (inb*^ 

3^r — iinb / erlauben feie mir tiefen freunb^ 
fd^aftlic^en (5ee({/ auc^ mein ®Ieim M 
mic^ Tc^on t>or breo Sßod^en mit be^ fc^meii 
€^e($afte(Ien S$rief^ ben meine Heine Sitelfeit 
lema^W erhalten ^at/ fllncfüc^ Semac^e* 3c& 
bin biefe fegten bierje^n Sage frant uttb ju 
aOem ®ufen nntäcbti9 getoefen/ unb ^d6e e^ 
baber 6iö ^eute berfc^ieben rnüifeti ^ ibm bafur 
iu banfen* €r l^atte bie ®utidfeif/ mir feine 
£ieber x^a^ ^ora}/ feine ©inn^ebicOte/ unb 
ein Vaar anbere borfreffltcbe ©tucfe/ bie er 
atö a^anufcript für Sreunbe brucfen (äffen/ 
{tt &6erfc(;icfem Üjfcb brauche ^\^xitn nic^t in 
f^d^n/ t9ie unenblic^ fcll)2$6ar mir aOed i^, 
xooii bon unferm ®(eim f ommt« @ie unb €r 
finb unter ber tXüntxi S(nsa^( bon Siebtem 
unb @cOrifej{eaerh/ n>e(c(ie nie iixi\xi fc^retben 



326 

f&nnett^ mb an benm iä) mfc^ n(e fatt Uftn 
mtbtf ob id) fte gleich fo oft (efe^ ali i(t 
mir toai tcd)t gute^ tf)m mtff«. 

3* fc&Jcfe olefett S5rfef nac& ^affe, un5 
empfehle l^it a\xf Det 2luff((H:lft «n ^errn 6. 
^. otogen; meieren @ie fp flufta f^pn n>er5eni 
meiner J&oc()aci)tuRd ju t>erf:ct)ern* SBfe fe^r 
n)ur()e er t)ie ^en^e feiner 9}ert)ienfle um um 
fere SUteratur mmtf)vtn, mnn er ^te uhtxf 
xcbm tpnnUf ^moti ®ef4^lc^te ( n)oiu er in 
feinem t)ortrefflic()en SS>\xö)t wn bm g^fc^ntt^ 
tenen ©feinen ^ einen ^lan gemacht bat, Der 
M ftc^ fc()on baß 933er{ eineä (8tnM t^} in 
einem ttti^ai 0rp§^rn (Setffcfyt, auiiuf&bvtn, 
toeläfcif tH>n S^nen 6ear6eitet/ eine Der fd^im 
Um €pmp0fttioneti/ bit irgent> eine Station 
<iuftutt)e(fett Wtti werden m$u. 

3c& mug rnic^ ton 36nen (o^reigen/ um 
t)lc(^e fpUbet einen ^oflfag ju ^erf^umen. £ei 
Ben ©ie »o^l, lieber greunb! «äffen ©ie (i* 

t0C& ja ttic^t 6urd!) 6a< brekckekex coax 
55oax ber ^ummf5pfe cujusque Status et co-r 

Jpris, in DemSeitge ber ©lucffelisfeit flö^renf 
n)e(c()e t)on je^rr öer MntbtU Oe^ £ie6Hnde be^ 
Ülmw«, öer ©rajien uuö ber SKufen ßtm 
fen {(!♦ 



%^ 



CLXVIII. 

S( ti @ 1 e f ntt 



Ctftirt/ \tXL 1. öKpBet. 1769t 

Gfe ttSrbett einen fe^r en(^ufia|!ifc(ien S&rfef 

nett nttr 5efommen (aben^ mein unfc^i^fraree 

SreunD/ n>enn ic& nic^t gleich in (er erffen 

^ttXtl^if I)ie icf> in tem er(!en Seuer 6er €nt# 

l&cfunfl ^insnfc(>rei6en anfing/ n>äre unterbroi 

c<>en/ nnt> ein t^aar Sa^e Darauf^ burc^ eine 

JTranf^eit m^in^ert n>orI)en/ n)ek6e/ o^ne 

flef<l6r({(6 itt fe9n $ mic^ I)0((^ ein paar SBocben 

land fo finpit) machte/ (ag ic6 mir unb onbrett 

itt n\^xi flut t9ar. ^elt/ (a mein Slttt fo 

flelalfen ba^infc^ieic^t/ Q)ie — eine eottrc()eDi# 

WTÖbe/ »erbe icft 36nen/ o&ne äBeflciflrung/ 

aber mi| nic^t n^eni^er SSa^r^eit unb ott^ tet? 

DoOfen €mpf!nt)un^ meine« J^erten« faden> 

6a§ 3(r 3afo6t fe{6f{ @ie xAiiX m%t oeref^ren# 

nic^e me^c WiHxi f ann / (M \^ ; I>a§ 3^^^ 

greunbfcOaft / pon tem 3(u0en&(i(f/ t)a @ie 

mid^ berfelben auf eine fo gefu^lDoDe Sict ^ix$ 

ftc()erf Men/ einen fotc^en ViiW meiner @tutfi 

feiigfeit anjmacbt/ beffen SSerlufi mir nic^t« 

in (er SOBelt erfegen f6nnte> unO t)a§ icO fii>i$ 

^aranf 6in/ 6a0 niemand (eM fann/ t^er Oie 



S28 

aanie iUbtnimhtiiiUltJ^tet^uic wütomms 
ntt mpfinbtt al6 3(^r Wüanb. 

£)em SScrgnusen/ bai &ü mir bntcO bai 
UtfQ^Usu ®efc^enf 36ret neueften Obtn^ ©Inm 
Qtbtd)tt tinD etnlgec a0er(te6(!e» tUlmn (Bt&dt 
itma(f)t f)abtn , tommt nld^ti gleich ^ aU bU 
J^offnuns/ 6fe uaO unferti 3afo6t perf&ntic6 
in umarmen. 3c& foate 3^nen au^fä^rllc^ 
fagen/ mie oortreffUc^ ic^ biift neuen @e# 
fc()enfe fint)e/ öle @ie ^\)xcn Steunben^ Da fte 
tcrbienett/ bai SSerguusett aller cmpfinbinbtn 
@ee(en |u (ctfn, gemacht ^aUn* 3c6 m&xbt 
ti lUbtx btx ganten ^ete gefagt ^aben^ t0tnn 
ic6 mfc^ fa^yig fhWif 6ie nac^ ^txbltnfl {u 
f Io6en* ^d) (efe eemad t>on 01efm ober 3[a# 
j fo6{/ menn idi) meinem ®eif{e 9(m6rof!a geben 
toitt-^ld) lefe @ie {um ^e{inten/ |um imani 
iigf?en a)^i( unt> leDe^mal mit gleichem 9}er# 
gnfigen — ic^ n)DaKe/ t>a§ wir ein anl^eretf 
SBott Raffen/ um bU na^menlofe SBoaufi au^i 
iubrticfeti^ mett^e unfre @eele gen{e§^/ menn 
tie eine i^rem ^nbiDibual i Temperament ttnb 
©tfdmad gani* anaiogifc^e 92a(irung finbef» 
«nenbllc^^, mein X^euerffer, bin ic& 3&nen 
'öc Die 6ffentac()en 3^i<iitt 3&ter Sichtung nnb 



' 329 

^unnbf^aft t>tthnnbm, mld^t lä) In 3f^rm 
rteneflm (Scbi^Un ftibe« S)fe einzige gefle itiv 
>em @et)i4e/ an bcn j^unfhric^tec t>er niemand ] 
lobt, totld)t mid) betrifft/ i(l in meinen 3lui / 
gen ein bauer^aftereö £>enfma( meinet 92a^#> 
niend^ ali ttfnn fltH) aOe jegt (eOenOe ^unfl^' 
xid)ttt t^erein id^en / mic^ in einem sanjen^ 
£luart6ant)e bti) le&enbisem'SeiBe ju apot^eofiren. 
3c^ 6abe nnferrti 3afobi 3efc()rle6en / tt^ie- 
Dcnfommen unD mef^r alö id) e^ au^btucfen 
fann/ 3^1: aUttlUbfltt fbtUf an btn Sinnfls 
üic^tec/ btt (id^ toiba 9tmoi: erf((Srt ^atte^ 
meinen SeofaD 5at. ^r if{ burcb unb burc(> 

merum sal. — 

®oate ©Ott/ ©le Rotten nur 6le ^ätfte Der 
^u§e/ Oie Id) (»ier Mt. ^d) meiß nic()t/ 
n){e @le mit ber fUvt, toU idi) bU meinise am 
mnbCf {ufrieDen fepn n)erben« ^Vergangenen 
Slugui!/ btn ganzen 9D7onat^ ^inburc^ b<^ttt 
mic^ eine n&itofop^ifc^e £aune angemanbelt/ 
n^elc^e mit btt S^oricffc^en etwas ^tbnlldb^i 
batf obnc SRac^a^mung }tt fe^n« £)a ((i)tUb 
tc^ einen Jiti^clrnf ^tuif4tH$ ober Dialogen 
bti SDiogeneS ani einer aittn S)an b* ' 
fc^rift/ ein SBerftein t)on in)o(f ^ogen iDla^ 
nufcript. EKiebel U^anmii ^^ ft9 b^t^^efte 



330 

midff Wi stauben* (Sß tohtbt fd^on $tbtndt 
fepit/ mentt id) einen SSedeger bain finbtu 
finntt* Ziai toltb 3&nen fttioUd) ttnnbetü^ 
torfonimeni id) fpnnte tftrer fre9(ic& ^unbae 
f^aSen^ mnn id) 0ro§mfit^fs genug t^are/ meioe 
SBi^rfe (u Htf(b^nUn, toit 6le unb 3afo6(. 
S16er in Oiefem fünfte 6in id) fo aeiifg aU 
9)oi>e unD SSoItaire. 3c^ fange aber an {o 
tefpcrlren/ OaS Oie (eutfc()en SJuc^banMet Mf 
mafylß ralfonna6e( )u machen fe^o ^ merbeo. 
€^ iß ali ob fie ein Komplott gegen t>{e netten 
©corifrfieOer gemac()t l^atten* SSott meinem 
jt^euen SImaf)iä bat(e ic(^ £u|! S^n^ti ^^^ 
fübrlict) iu fci)teibent (iß if{ ein tpa^re^ Otb 
ginai; ein Wittlbln^ (mifcten dum anbers 
Gattungen pon (Spifc^ei; ^oefie/ Oenn eö b^^t 
ton aDin tttoai. ^ß if{ eine t>on ben abetu 
teuerlicbilen ©eburten btß ©ocratifcben 6a/ 
t^vi mit einet: ©rajie (alb guttoiOig 6a(6 mit 
@emalt/ geteugt SBell icb mic^ nicbt entfcbUei 
Sen Um, länger ton mir felbfl tu fcbma^en/ 
unD aucb bU 3cit menagiren toiüf fo gebeofe 
icb 3bnen bte fecb^ erflcn ©efänge aber sub 
rosa amicitiae, {u)ttfenben« StiemattO 
ü\ß ^ie unb 3afoM foOm baß 9)ianuftpri{t 



3li 

(efen; bai mAffeit @(e mit; Dpr^er U\) btn 
©raffen fc^tt^oren! ein Qäjtowc, btn @te fa 
tocnlQ bxtdl)tn brnfm, alß Jupiter/ t^enii er 
beprn 6(9^ fd)tont. Unb S^rer bepber toaf)tt 
©ebanfen t)ott Oiefem feltfamen ^^anomenen 
foaett Dann encfc^eiben^ ü6 Die übrigen ^ej^en 
©efänge baju gemacht ^ ober im ^eim erfitcfe 
tperbett foUen» 

• Unfein 3afo6i/ bai 6c^ogfrob ber 6rai{en/ 

büxf mit feinem SImot machen/ n?a^ er toill, 

in fo fern er un^ ade 6a(6e 3abre mit einer 

9)robuftfon n>ie feine @emmerreife i(!^ bu 

fc&enfn SSon blefer unferfc&relbr lä) baS Uvf 

t^eii/ n^etc^eä Scennb ban @oeng bon ber 

©interteife gefaftt M — ic6 felbfl jie&e 

' fie ber §)ori(tfc(ien nod^ tyot, fo sonjIK^ Po$ 

xld ein SRann nac(^ meinem J^erjen if{, ^it 

^ntiuden &tt6e lc& pe leöten (Sonntag 3Row 

flen^/ ba ic() fie bon S^aUc ani erhielt ^ gete; \ 

fen: unb mit ^ntjucfen bem $imme{ bafur / 

gebanft/ ber mir für g)ori(f beffcn £ob id) \ 

Uli einen unerfe^Iic^en ^erf i|l bemeinte/ xitif 

fern 3afoBi gegeben ^at/ ber ibttf xcai bai 

sentimental part betrifft^ bottfomnien erfeßt/ 

unb i^n bieKeici^t auH) in bem (^umoriflifciKu 

^rff^en tvirb/ tvenn 3&m ber S^. Sonffadu* 



^33 

Itt tlnlsen S^^rett ein toetilQ (a6er nut efn 
mnlQf t)afuc tolü idi) QtbtUn 6a6en) ^ppoi 
d^onbrie gegeSett ^a6ett mirt). ,&o gerne ic( 
ntic^ Sa^e (artg mit 35ncti unterhalten m^ibU, 
fo mttg ic6 t)oc() aufhören* Umarmen @ie un# 
fern ^atobl in meinem 32a^men/ unfr für bU 
SifcOer(^d tte befonDer^^ unb für bUnnenbf 
lic^ Delicate Slre^ foU er f!c^ uB^r Oie 6e9&en 
9(morn/ o^ne eä mit einem tu DerDer6en/ 
erfiart/ auc^ 6efonberä/ un& noct) einmal/ fär 
bU frennt)fcbaftUc(>e 3^i(^/ ^^^ ^i<i> angelet 
ei ffi unaugfprec|;(ic() f&g/ t)on einem ®(eim 
unO 3afo6i t>or aOer 9Q3eit für feinen Sreunb 
erfiirt ju tottb^n. dlUM empfiehlt fidl) 3F^ 
nen/ mein !^^euerf}er* €r i|t ber Sinjige in 
fciefem dto§cn Ort, l)eflren Äopf unb ^erj 
mit bem SKeini^en sufammenflimmt. €r t)er/ 
ebrt @ie/ unb bai ijl ein @runb me^r für 
tni^f 35n ju lieben» 3cb benfe er tt)irb 31m 
reu im P. S. geaufferten SBunf0 über furj 
ober latii erfuOfen; bieUeicöt me^r ali in febr; 
benn er bat mebr aii eine ^ubibraffifc^e unb 
'^abetatflfcOe Slöer im tclbc, mldtjc feltfame 
nge tbun n)itb/ n>enn f!e ficb einmal ju 
iegen anfangt» 3cb fel6(! n>crbe mit bem 
len SImabtö bfm Satpr, ber &alb Saim, 



33? 

f^oXh £le6e<flott Ij!, nm ber ^ogart^ifc^cti 

2)ld[)tarf/ tt)(e Ic^ Re nennen m8*ee, entfagen, 

unt> mtc^/ n)enn ic6 jemaü^tö n)(et>er Oid)te^ 

m^^t meiner Sleidnnd aunt fc()Snen 3i)ea(frc^ett 

unb meinem $er{en ubetiaffen/ mm anOer« 

t)i< 9>^((ofo|)&ie/ bie mir auö ben sau^erifcben 

J^ainen/ n>o Slmor^ in einen irrenben ^itUt 

t>erf leibet/ mit ben ®rasien nnb Sl^mp^en^ 

In irrenbe ^Prjnjeffinnen öerf leibet, fpielt/ — 

|u flc^ hinauf toitiUn, fi(() meiner ntc^t Ui 

ttia*ti0t* SBfr tt^otten fe^en, n)a« erfolgen 

n>irb/ ti)enn @ie mir einmal gefaxt ^abtn 

toerben/ ob SImabiä o^ne €rr6t^en benennen 

Oarf/ ba^ er Slgat^onö ^alb^niber fe^/ 

2[c^ berfprac^ aufjit^oren nnb fange n^ieber 
t)on Dornen an, SSergeben 6ie mir mein 
@cn)afc()e/ Uebiier ©leim* 3* umarme ©ie 
mit ben marmflen Sm^ftnbunsen ber Sreunb# 
fc()aft , welclje nur ble Sreuube • ber gWufen 
nnb S^arltinnen einfl&fen unb ffi^len fonnen. 



^ 

* 




zae: 




SertrantD/ 
(cfitratiiü 



33? 

j (tnft. tlnfet 6fa(t^al(er uber^uft ntjc^ 

t s{);ecfmaM^n dn^r freunbfc^aftndlieit 

mofl^n^elf/ 3c& lebe fu D^r t>oUto\nmtnfi$u 

(Ci^^tlt , ttnb toad ic& ffic t)ie ^cabemle t^ue/ 

ItO m(t me^c fnc ein S3crMenf{ alä für eine 

c|>u(t)ldre(e anserecbnet 3c() genieße cinett 

^e^dtton SSO dltidbit^aUvn ^ unb ^a6e n)irf# 

c6 bie poHtioe €burfurf{(tc^e !Ser(ic(^erund eri 

alten/ ba§ felbiger bdlb m6d(icb|{ t^ermc^rt 

werben foOe* 3(& bitt erff t>ot menigen 9Bo# 

:)ett^ O^ne mein ®efucbf unb in terminis ma^ 
ome bonorificis t>on (Seiner €bufnrf!(ic6ett 
3naben {um Assessore Extraord« Consilii 
xcademici unb jum membro Gommissionis 
SlectoraL Academiae befteQe n)orben^ — mit 

einem SBort/ icb bin fo gufcieben mit meinem 
^(bicffal/ alß maneä fe^n fann^ unb f)Cibt noc& 
nie baran sebacbtf meine @teKe fdbf! gegen 
bie beffe an irgenb einem anbern X>rte {u 
i>ertaufcben« 

3njn>ifcften banfe Id) 35nen bocb bon ^er^ 
leu/ mein iiebfler Sreunb/ fär baä marme 
freunbf<:bdf((i(^e 91nerl)ieten ^^xh guten £)ienile 

; btt) ^fyvm S}ofe in casum cpntrarii. 3mmer 

mtb* icb 3bnen t>er6unben fei^n / tt>enn ®i€ 
mir ^reu9b< tttid^afftn $ . beren matif fit^ i n 



336 

bei Sntünft UbUnm tonnte ^ mfevn tolbn 
ajer&offen eine SBeranberung ju SR. t>orfteIe. 
Slber fo lange nni btv ^immet unfern t>ou 
tcelfllcften ß^uriförfleti ec&äW/ baU I* nfc^t« 
{u beforflen^ unb tourbe mbantbat fe^ii/ att 
eine Seranberung {u Denfen. — eben fo falfc* 
111/ bau SKIebel fort9e|e/ unD S*mlt>teii 
unb Beteln mltneNe« €d iß fein @eDanfe 

6aran» 

3m @edent6ei( mtbtn no^ breo 6i^ t)(et 
angefe&ene ©ele^tte ^ie^et berufen »erben ^ 
unb man n>irb aOe^ xahdii(fye anmenben/ um 
benett/ n)eic6e unfere Sicabemie 9erne ju einem 
3rrmlfcöe machen mpcftten, bai Dementi ju 

geben» 

2> SRein (egter ^rief an @ie toat tanm ac^t 
Sage abgeaansen/ atö id^ bon brey ttnterfct)ieb# 
Ild&en g5u*banblernf (worunter einer )u SJer^ 
lin ifl) bemutbtse ©ttplifen befam/ ibnen bon 
meiner 3Ranufaf eur (benn bie eb^Uc^^en feute 
^tauben/ i^ babe eine S^^brif) {ufornmen lu 
(äffen/ mit bem Slnerbieten^ aÜtS in bejab(en# 
toai icb t>er(an9te. 3c^ babc aber nicbt "^tlt, 
biefen sosiis }u antworten. Snjmifc&en bin tc^ 
mit i^errn Steicbea in Seipiig tufattidermetfe 

%^ nur ^etannt aeworbeuT jphberirifc 



337 

fc^ett tin^ {usejogen tocxbi^^ bag id) an toe^ 

nig an^bre SSftUger me^r bcnUn fann« SKeic^ 

^at fidi) biä^er fe^r ebelmut^ig gegen mic^ 

beera^^n. Slid ic& 3&nen U^tmaU fc&rieb/ ^atte 

ic^ i^nt meinen £)iosene^ nec^ nidS^t o^eirirt» 

^alD barauf 6ot mir ein gemiffec 6ena^6ai:teü 

S&uc^&dnOIer/ 6ec fic^ ^iec eta6(iren miO/ ftinf# 

iia S^ucaten für bai SRanufcrifX t)e^ £)(Odene^/ 

n>elc^e< )n>&If Sogen ol^ne t>ie SSorreöe 6eerägt« 

^d) fd^vleb t)iefe$0iei€()en/ mb fagte i^ni/ ec 

^a6e ^a^ Sugrec^t 6eate Oer Slnfn^ort fc^itfte 

er mit t)em nä€6|!en ^ofimagen fünfzig, fpec» 

S>ucaten/ unD fo n^dr ^ad ^mt^fctlpt fein* 

Sä i(i rnirfUc^ unter Der ^effe/ unD mirb fo 

niebliib geörutft/ atö jemabiä cttoai Qtbtnät 

tt>orben ifi* Oefer madji gan| belicieufe 33igi 

netten t)a{u~tpoi^on eine in meinen Slugett 

aUti übertrifft/ toai Id) in t>iefer ^xt ncc^ 

gefeben ^abe — n)ä(f€be unD franj^fifc^e nid^e 

aufgenommen, ^n t>ier SßodS^en tverbe Id) baS 

Vergnügen b<tben/ 35nen unD unferm aDerliebi 

f!en ^ocobi einige ^jremplare ba^on }u fc()ic(en* 

SReine SD^ufe ru^t liefen gan^n hinter auß: 

bafur arbeite ii(> befio fleißiger in $rofa/ bentt 

iOf lebe fafi g&niücO fär mic(> fe(bf{/ unb fnbr/ 



338 

au§er mUntm fUlmn 9)7ufeo/ Uin Sß^ranude« 
nacO meinem ®if(^mact — btnn f)iet Iß Uln 
eicim/ fein 3aco6L/ feine SlOetaibe/ feine 
©räpn SR ♦ © »^ unb feine 6op&le. — 3f<^ 
loetbe alfo unt>ermerft ein fßltif^ttibtt, 
fofetn @ie mir nid^t halb enfgesenrufen : ohe! 

jam satls est! — 

3^te StitlUn, mein Sfteuerfler/ f!e miQtn 
nun Srogigfeiten ober jdeinigfeiten 6eerefen/ 
f!nt) mit; unent)(ic^ n^iOfommen^ mb foden mir 
aOema^I )uc S5effetund/ fo t^U^^t Qat {u 
dufijie^ {06 jur Srmunterund^ im Sufen 
Menen. 

J)ier ^a6en @ie t>en fT^rffien ^emei^ t^en 
greunDfc^afe unt> S>er(rcruen/ Den i(b NB. je^ 
mat)U einem @ter6(i€(;en gegeben 6a6e. — @e(t^ 
@efange oon meinem SimabiJ im 9)?anufcripf/ 
mit btt ernfüic^ffen f&Hte, fte feiner lebendigen 
Seele ali unferm Sacobi in Die ^anb gn geben^ 
t>on beffen flfneegritat icb ihm fO/ toie &on 
Der Stetigen äberjengt bin* 93ot(efeh f5ni 
nen @ie anDetrn S^^nnDen Dat^on toai 
@ie moOen/ nur erfuc^e icD @ie/ taS 9)}anu# 
fcript tticbe aui 3bren ^anDen — unb feine 
abfcftriffen Weber im ©anjen no(t> ©tucfn^eife 

ipon ne^en {n (affin — nnb bo« ^amt 



339 

fcrfpt (tlbfl mit Unsfltni in PUtiff^n Xa^m 
tolebcv iuxidiwWdm^ 

£>«e 9lmai)tö tin S:>m ifl , büi tiic^tö am 

berm gteicö ffe^ iinb nur nac^ feinen tisf^ 

nen SKtdtln biuxthtUt toctbm mu§/ traud[)e 

iiSf einem @Uim nic^t {u fagen* S)ie SSer^att 

ifi auc^/ tt)ie @ie fe^en^ tot^i meiner eignen 

^rfinbung* 3c^ ti^nte/ fre if{ t)em 6uiee an^ 

flemeffen* ißacb meiner SReinung foOten alle 

Ser^arten/ 6ie nic^e ^eroifc^ fln^/ tttoai 

f orlfdje« ^a6en. 3e weftr je beffer» 3c^ ^affe 

bfe SUejranOriner unb aüc fleifen monotonli 

fd^n tBer^arten in langen ©ebicdten iibtUd^^ 

jöttctt unt) morgen reimt man nur in 

ottave rime, toenn man mug» 816er 36c 

i^ecren Slieberfac^fen ^ reimt auc6 SnfDeilen 

ba% nni ejirlic^en Qd^toabm Oie X)bren geOen* 

3. e. etf^mad unb Zasi mit i^r S:ace 

auiipudHß unb mir — Sa ag* SBer bat t>pn 

uni uö)t, unb tper foO gmifc^en Obcti unb 

SRieberbeutfcf^en entfc^^eiben ? 

Unferm 3aco6i fagen @{e/ icb bittt &lt, 
in meinem !Ra^en bai 6c(>önf!e n>a< &t 
tinnem 3c^ fcf^dme micO bor ®oft im ^imi 
mef^ 3bm unb mir felbf!/ baß ic^ i^m anf 
feinen ie^teti abrief/ (ber nnenbticO f4iR <fl/ 



54» 

unb mld)tix (c^ Uhtltt hin, btndm |tt UfF^f 
foentt ic& biditti ba% er e< (elben fSonte/ no^i 
die Sttifmort fc^^ulbis 6{m 3c& ne6e f^ti mb 
feinen 9lmor unO feine SRufe/ unO feine (Bä^trit 
unb feine Saune unO afM toai t>en l^m 
Umtat, me^c al< (4> jema^Id tottbi an^btuätn 
fdnnem — 3l6ei(/ leiOeri iäf bin 5er fra^ße/ 
iinf{e{§{9f!e/ in^olentefle €orrefpon5ent unter 
btt Ginne ^ nnb lefe 6oc& nic^tö 1ie6er üli 
Sbtitft -* ton ©leint/ tjongocobi/ ton Soen^K« 
SBa^ faäen ©te 7 meltTSrettnö / lu "öero 

fil^inbU^tn bellum omnium contra omnes; 

foelc^etf unter unfern mobernen @e(e6rten , ^tU 
tlUm unt) onma§lidl^en beaux esprits f^etxi 
fibtt ? — J despise it. — 3c& »erbe Stimmer/ 
mefyc Slnt^eii an öergieic^en i^anbeln nehmen« 
Gogar aü t)er ^ießgen ^ettund 6a6e i(6 leinen 
2^ei( — ungeachtet fRUbtl unb ic^ fo fe^c 
SreunOe finb, ba% icb (öen einzigen i^erel 
aufgenommen/) fon^ mit feinfem anOern ^its 
figen @e(e^rten in einigem nexu flt^t, ali mit 
ibm. SI6er in feine gele(»rten ^t^bcn rotvV id) 
niema^Iö mic^ einmengen* — ^^ liebe b\t 
Stufet, unb mi§ n>ie tt)enig berglei^en geb^c^ 
(riege nu^en* S>a6 fle am €nbe bie {itteratnr 
iufammt bin ®e(e6rten &er4c^t(ic& machet?/ i({ 



84« 

mUti^ foaß mm baf>on ^au %ht unf;^rö 3a# 
c ob i Apollo tanitnb ©anffaguiiflen * ! — 3(& 
^attt ibn f(bcn in einet 3Htuns aHtbvndt 
deUfett« €^ ifl/ toic aüci t^ai t>on 3aco6f 
timmtf i(i)6n. ^btt mcf)t ©oramerrelfen l 
^tf)t ©ommcrref fen I 

^d) QebenU and) einma^I eine SReife ju rei# 
feil — unött)o^in mefnen 6fe? — 3n'5 2an& 
Der Sbeen. 2)ec^(an öaDott fpucft fc^oit 
lange in meinem ^opfe. S)te Siu^fä^rund n>ar^ 
tee auf aRu§e/ Saune unt> 3nf)>iratfon* Sege 
|^a6e id) nod) 3a^r unD S;ad {u e^uu/ Oatf 
Singefangene {u DoOenben* . 

@egner UfotQt eine neue Siuffoge meiner 
)ibisern ®et){c()(e/ tt)o @ie bie Sriä^Iunsen 
nnb ben fänti fOt>lb fe^r DeranOert finden 
toerben ; auc^ bte moraltfc^en Briefe* 

3^ter Ue6endn)&rbiden fHld)te banU i^ bei 
m&tbislld) fuc ben j(u§/ ben (lemitr suflebac^f 
l^atl SSergejfen 6ieja nicf^t/ mein (te6er®(eim/ 
fjf^re fSii^tt mitiubrinflen/ n^enn ©ie ju mir 
fommen. 3c^ ba6e S&efleifieruna wnnitben, 
nnb — meine Iie6e S^au ifl nic^e eiferfücbtig. 

34) mu6 mic& bon 3N^n losreißen/ mein 
SIOerIieftf!er* 3€6 umatme @ie/ unb ^efcbtoire 
len Sle^culap .nnb aSe menfc&enfreunbli^en 



34^ 

c^en* @{e follnt fo alt mvbtn ali ^natrten, 
Dem €ie in aOett an^etn 6tikfea fo ä^nlic^ 



CLXX. 

S(n €(en Oen fe(6 eil* 

&ftxtt, im g. 2)ecem6et 1769* 

2lc& ^a6e nur eine ^af6e@tunbe/ mein aller/ 
{ie6fter SUint/ um mit ber l^eutiflen $of{ anf 
ten SSrIef {u antmorten , ben f (^ €6en wn 
^hnm erhalten , unb biefe mu§ id) anmenben^ 
um 3önen ju föflen, bag 3&r SSepfaB, 3&c 
£o& unb ber (Snt^n^aimui , ber in 35(em dan/ 
Jen Briefe at^met^ micb ben ®§ttern ßUid^ 
gemacht ^aben. — £>a^ i|l btt tlnilgt Slu^brucf/ 
ber n>eber me^r noc^ n>enlder fast/ afd ic& 
fu^Ie; benn 3&r Sepfaß/ 3^re Sr«unbf*afe 
i(i mir me^r ati eine coioffalifcbe @taiue/ 
n)e(cOe aOe ^itttge unb @u(rane beö (itbtof 
bcni mir mitten auf bm Pico d'Ä.damo auf# 
rict)ten Ue§en -* mUSjti u6ri9enä biefe jfoni^e 
nnb Sultane mo^l fterben Reiben raffen. 

SDer ®ebÄnfe/ Sie btt) mir {u fe^en/ ober 
*" ^^nen ju tommen, murtfe ein J&fmmel für 



343 

mid) fe9m 9(6er bai U^tt ffl Megma^t ani 
Smanjid Utfadttn, ^^tti aUi\x Ii6era(ett S(n# 
bietend ungeai^tee nic^t ntSgUcb* Se^en m u f# 
fen n>tr un^/ Oa^ {({^emig: aSer n>ir muffeit 
Diffe^ aSergnüaen noc^ mU SBarfftt Derbfeneit» 

Au resfe, mon eher ami, tous me permet- 

tez de vous dire, que vous £tes vraiement 

poete et demi, c'est ä dire eathousiaste 

au dernier point« Vous tous faites une 

idee de moi, qui, je le jurerois bien par 

tous les amours de Lauchstedt^ ne me'res^ 

semble pas. Vous me croyez p« e* aussi 

amüsant dans la soci^t6 que je^le suis^peut- 

£tre dans l'Amadis. Bien moins que cela, 

mon ami, j'ai Tabord froid, je suis a Hu«- 

mourist an supr^me degr^, et m£me un 

peu misantrope. Gependant je suis sür que 

TOUS triompherez de tout cela et que mon 

coeur et mon esprit se trouveront avec tous 

si bien k leur aise, que tous me Terrez 

tout autre que je ne suis pour les ^ ^ parmi 

lesquels je me trouTe embarqu^. 



344 

CLXXI. 

SieSet 3a(o6i! tc^ ^a6e g^funbfdet t>or 
bett ^raji^n unb t>or 3f^nen^ unb bin hinfort 
tifc^t mttb, ba§ fc^ 3^1: St^eunb j^efge* 3(( 
frage mic(> fel6fl/ ob ti m^sKc^ fcp^ ba§ fcfi 
^^ntn auf ben fc^&nffen Srief bett tct) jema^U 
in mdnm^eben ec^altett ^abt, ble Slntmore 
fc^ufbid fep/ unb i(6 fanit e^ til^ begreifen/ 
ibie ei {Udedangen if{* 3lafri(4tid {u rebeii/ 
mein Sbeurer/ ic^ fu^It^/ ba§ ti unfc^tcflicl» 
fet)/ einen fo reijenben Srief nur mit einer 
trodCnen^ aatägltc^^en 9(ntmor( {u ermiebertt; 
immer na^m Idt) mit bor/ eine f^hntp fitere/ 
iegeifiertje @tunbe baju )u nehmen; aber un# 
ler taufenb Serfhreuungen unb ^efcbiften toottfe 
tiefe @eunbe niema^tö fommen unb nun ^ in 
Der Zbatf nun mäffen ®ie (ic& bloß mit einer 
SDanffagund unb mit ber armen aserfic^erung 
iesnüden/ bag {c(> 6te unb 3^re SRufe unb 
aUti mi bon 36nen beQben timmti mcbt 
liebe/ al^ ic& S^en fagen finnU/ fbenn bie 
@bttln @uaba fe(bf{ autf meinem ^nnbe 
fora*ei - boc^/ t^ai »fffen eie ja fcftoii/ 



345 

ttnb-^5a§ id)tln ttasttf launenhafter/ unflei^ 
§ider €orrefpont>ent bin/ mb ba§ mld) bU 
Stufen nnb bai Qanit ©cfol^e (er bx^t) ®bu 
tii^nen/ (Deren £)ienfl t^fr unter t)iefen (Sot^en^ 
unfern SeitdenofTen , fruc^tloä n)iet)er (^eriufiel^ 
ItnfntbtnO bii §ur SBceterfunfi »er Slofenjeft 
Derhiffen t)at, bai miffen 6ie autb* 

A propos ton t)en ©ot&en: ÄSnnten 6fe 
ftiA auct^/ UtbUet S^eunDl nic^t einmal für 
aOemal t>on ^f)vtm SBiefant) uberreoen (äffen/ 
du fo(dl)eö unfläeifleö @efc()met§e n)ie 3 { es r a '') 
feinet @Ie{c&en unt> fo arme @c6mierer!/ tt>lt 
der yrleR^r Sann eil Ifl/ für 3nfeften ju 
l^aleen/ n^elc^e ju tief unter btm ©eftc^t^reij 
t)er ^t)^adOdtn bti fUmoxi un6 ber Sraiien 
liefen / ali ba§ man fii jema^tö n)ärt)igen 
foD/ tRotii babon ju ne^en^ t)a§ fie in Oer 
$3$e(t ftht)? S3}er tooUtc f!c& t)ocl^ um Daö 
nfeberträc^tige / Derac^^tlic^e @efumfe folc^etr 
SBefpen 6efummern? @ic^ gesen folc^e Slenbe 
ju rechtfertigen/ ifl fc^on eine^ejra^laffuns 
bU (u nicbt^ gut ift/ ali fie in i^rer S)umm^ 
^cit unt) Soä^eit ju (efiärten. @umfen muf 
tHan fte (äffen mb feinen 9Bea fortseien/ 
6aä ii{ Dag einsig^ a7{itte( i^rer log ju tveri 



346 

ben. ®ie mulffen nl(bt ^aMl fepu, mnm 
eine ein)(0e V^falbe (te ni<$t desett öu 
f (einen $(asen / bie ' man Don berdUicKKn 
Ungeiiefer {u leiben l^t, unerapfinOHct ma^ 
tbiintt. Unt) n>ie manche t)&tlaibe ifi 1104 
na^/ n)elc<^e meinen 3afo6i (ie^tf fremunbert; 
Utbt, o^ne i^m befannt {u fepnl SBiffenSie 
auc^/ ba§ ic^ 36^^ Ueben^mirblde Unbe^ 
tanntt, bon bec 6ie Dot eUic^en ^ec^ 
mit einem fo reitenben Briefe, uberrafcfte wu 
bcn finb / — ba§ l(^ (ie f enne ? ^ unb ba§ t(( 
fie S^nen alfo berrat^en tonnte, toenn id^ bie 
er(au6ni§ ballt ^^tte? — Slffein/ bU ^be f4 
noc^ nicbt* SlOed n>a< ic^ 36nen/ uneec 
btn dloftn bet ^tt\xnbfd)aftf babon ben 
i*at(^en barf^ if{/ bag biefe S)ame bie iUhtnii 
tohxbldfltf bie t)orereff(ic{|f!e i^reä etfd)Utbta 
iflf bie tcb iemablä gefannt (^abe/ mie einem 
SBorte/ mein lieber 3afobt/ ba§ ti (Ibtnblu 
felbe ifl/ n>e(€(ie bor ac^tte^n Sa&ren — SBie^ 
lanb^ S)orl^ unb ^ant^ea tt>ac/ nnb no^ 
legt feine (iebe gute S3afe unb bie Steun^ 
bin feinet <Oerien^ {(!/ *- furj/ im reio^ 
(?cn unb ebe((?en S}er(?anb be< Sßoretf £ie6e/ 
feine erfie£ie6e; ob fU g(eic^ fc^ott feit 
fec^^i^se^n ^a^tm bie ^va\x eine^ anbern/^ 



347 

iSer btß fo&tblifltn ^anntS 1(1, ben fte f)a0 
m tonnte, toetl toc^ bai <Sd)ldial nldtt 
üoüte, ba§ 9Bie(ant> Ourc^ fie bett @&ttertt ott 
Beligfelt gleich d^mac^t n)er5en Tollte. SBlifett 
Sie genug/ mein iUhfict.' S>er Ue6ergang auf 

neinett SImablä ton öec Dame de mes Pen- 
ises iH fe()r abrupt* 9(ber (cb fann boc^ nic^t 
im.&in/ @(e {u fragen/ n)ie er 3Nen gefäOt/ 
utiD toai 6ie ju ben £6c(tern %am6o^ unb. 
& reit eblen £ie6feabern fagen? - Signor Lodo- 

vicOy dove avete prese iSLnie^^? n'est ce pas, 
mon ami, c'est la prämiere id^e, qui vous 

est venue en lisant. Socb nein! Sie bac^teit 

bai nicbt* Vous connoissez ti'op biea les 
huBtiains, pour ignorer^ que ce n'est que 
sous les apparences de la folie, accompag' 
nee des gräces, des ris et des jeux^ qu'pn • 
parviendra k inivoduire la sagesse dana 
ce I^as-monde, et k la reridre aimable aux 
enfants de notre fou de grandpere Adam et * 
de sa tres aimable et tres coquette moitie, 
qui avec toute son innocence se li^ssa pren- 
dre aux premieres fadeurs que Satan y s^düc- | 
leur^ qui d^aillcurs ne paroit pas devoir. 
6tre des plus aimables ^-^ s'avisa de lui dire. 
Tanfo bastäl 



34S 

6o stmt lä) noc^ m(f Sitten idbttitn totMu, 
fo muß ic^ t)0€(^ ^{ec a66recben* — UmarmeB 
6le unfern @(eim. 



CLXXII. 

31 n @ ( e f m* 

erfiirt/ ften iS» Sattuat 1770. 

3c^ »eig nfcdf/ toa« {c& t>on Syrern 6ttOi 
fcdmefgen btnUn foK / mein Uefrflec @Ielm« ^ 
fSSenn @ie/ n>föer Ser^offen/ i^a^in se^an^ 

den n)aren, ünde negant redire quemquam, 

fo n^ären 6ie bo^ toobl fo' freunOlic^ getDe^ 
feu/ bc9 mir an{u({opfen unb mic^ mitjune^i 
men. £e6en <5ie ä6er n64)/ marum/ mein 
Ufln Sreunb^ ßnb fd)on but) SBoct)en Derflrii 
d^en^ o^e Oag ic& tttoaS toeber i^on 36nen/ 
tto(^ oon 2[afo6i/ noc^ oon t>en Xb^Utn Sbami 
M 65re? 



GLXXIII. 

aitt 3ato6f. 

erfiirt, im 22, %titwt. 1770. 

Mit fe^r lie6 tc^ @ie^ mein beflec ^aUH, 
fuc 3^r ©i^flnm unb fir 3&ren freunblicOe«/ 



349 

Mthinbll^en SBtIef* ^emi tf! mir bti Saseö 
2ut>or iusefommen/ mb @{e mu§een mic^ tiic^t 
Unntn, mnn &lc bct SitiDr&cfe ntc^t {uni 
Dorau^ 0e»(§ t9^ren/ &{e ci auf mld) mac|)ett 
tnu§fe. £>! n)arum fonnfe ic& tiic&t an 3^rct 

fSctQnuQtn fyahcn, bUfti Heine bottufflidit 
&t&d bQvficUen {u fe^en ! €d ift DoQfommett 
metneö 3afo6i/ toUtommm bcß SSerfaffet^ 
bct @ommerretfe toütbln e< bat bUft (d)bnt 
Einfalt ober Sin^eie t>MmtbVf in btt Crfln^ 
Ound mb Stu^fu^rung^ bitUi f4)6ne 3öea( 
mordifc^er ©eflnnungen/ Diefe fitttic^e 
@rat{e be^ ^bafteibuti^ , belebe aQe $ri>^ 
t)uf(e %xei @eif{eä c()ara{terif!ren. SBie slucfi 
Udt) bahcn @te baiJ poeiifc^^e SlDflum loerfc^ä^ 
nert unb berebelt! Sßer tooDte ßcb in ein an^ 
betei n)unfd[)en? Uub n>ie fe^r toiffen @ie un« 
für 3&re ©c&aeten {u cnterefiTfren ! SJom fänf^ 
ten Sluftrite an bii jum legten' flieg meine 
Unrube/ mein {artticber Kammer ^ in eben 
bem ^a^tf toU bU ^offuuna a6naN/ ben 
beliebten ber guten €(ife {u finben. ^d) fonnte 
mir 'jmar natfirlicber aßetfe borfieden / bag er 
am €nbe gefunben mtbcn mürbe / aber mentt 
er nic^t sefunben morben mire— ber J^tmmel 



I 

1 



350 

f^atu ^f^ntn fotitn dixabli U^n, mein Udtr 
3afobi ! Falsoii terrores tann i(i) einem 2Dic|)/ 
rer teriei(^en; aber t)er SRann/ tec fci^ig ii!/ 
feine @efc()6))fe/ n>enn eä dleic^ nur @efct>6pfe 
feinei: S)ict)tuttd^fraf( finb/ ungltictlicf) gu n«^ 
4)en/ — t)em ifi mein J^er} auf en){a sujc^ 
fct^Ioffeu/ icO ^affe i^n/ tt>ie ic& einett @ott 
^ajfen mußte/ ter gefä^lDoUen ®efc(>6pfen Oaf 
2>afe9tt ^ä6e/ um fie {u quäten* 

Stu^fprec^en fann tc^ nic^t/ n)ie angenebm 
telt befriebifienb für mic(>/ bie (gmpftnbtntg ifi^ 
Don 3bnen unO unfcrm @(eim geliebe }u fe^ni 
unb tt>ie f{oi| t0 barauf bin, ton 36nen {u 
&&ren/ baß meine £ie6e @ie eben fo fllucflic^ 
mad^t / atö m{c() bie ^brifle* 3c^ arbeite je$t 
{umeiien in ©eunoen/ tpo id) mic^ aufgefegt 
fubU/ an einem profaifc^ poetifcf^en Slmbiflu/ 
ii9elc()e^ eine tieine @efG^ic()te ber ®ra(len tctu 
btn foD — eä t(i an eine S>anae gedcbter/ ju 
t)er i(^/ ic^ d^fiebe 3&nen/ fein Original totl9. 
@ie f&nnen (tc^ einbilden/ Oa§ ic^ nic^t t>on 
ben ®ra{ien bieteten tantif obne an Sbte unb 
meine Sieblinae iu benfen* 

93e9nabe bittt id) bet^geffen/ ^{)ntn ju fa^ 
gen/ ba§ icb munfcbte/ 6ie mocbten Sufl bu 
*'>mmtn, unfer Sabart {u tperbeu/ ©eip 



351 

red comif^c £)pent ftnb ardg; ober \^ fann 
mfrnbci) eine anbete 9ltt baDon benfeny n)e(c^e 
ein f(^5nereä 3beaf ^atte^ unb bfe 92temant> in 
Der ^elt fo gut au^fu^ren IhxaxAi, aiä n)ie 
<Sle; 6eI6fl in &er ©cie^lfc^en 50?9ff)olo3ie, 
tx>ad für öortreffücfte ©ujetö/ für Meine Ipri^ 
fc&e 5>ramata! €(Üd^e ©tiefe t>on ©(. goly 
t9&rt)en belicioä fei;n/ n^enn fte für &ag (pri^ 
fc^e i^beaeer um0efc^mel$t n)urt)en« Saffcn ©ie^ 
ttef^ Heine 2luf munterung nlcfet t)erfle6en^ fepn ! 
€l9fiunt n)ar genug mir {u 6cmeifen/ n?aö 
@ie in tiefem ^elDe t^im fonnen. 

Unt) nun t)on 3^rer Un6efannten* Um ju 
tDiffen/ c6 ber neueSrief/ t)en©ie 6efommen 
\^^hzxif ton meiner S^^^unbin ifi/ \^hx\t\\ ©ie 
mir i&n fcöirfen fönen, ©ie ^dnt)fc|)rift mög 
fepn/ Don n)em fte n)ia/ fo ifl e^ i)oc(^ unmog; 
(tc^/ baß ic^ ba^ (S^arafferilÜfcOe ibreö ®c!^ 
fie«, welcher felb|l lauter^^erj id^ in ir^ 
genb einer SSerdeibung mi§fennen fo&te. 9iuc5 
t)ad $or(rat foKten ©ie mir (efd^reibeu/ fo 
gut al^ man ein Porträt befc()rei6en fann/ ober 
laffen ©ie mirä gefc^minbe abieicbnen — oXi$ 
benn n^oQen n)ir febeu/ n)aä meiter ju ebun i(!. 
Siegra/ ber Snicbtän>urbige/ unb felbfl bie 
gemiffen ^uni{ric(;ter/ berenMmpertinente 



/ 



352 

31rtt)on meinem (SIelm unb meinem 3[aco6( 
in 6at)arDlren/ mic^ fel^r btkibiict — (inO 
bod) am €nbe n>eDer 3^reä nocb meinet ttni 
tt)iaeng murbia* SafTeft @ie (tcb burdf^ ben 
gleichen JDfucFenflic^e feinen 9(usen6Ifcf in ber 
fu§en ^ufciebenbeit flo^ren , tocld)c ein Stnt^eii 
ber n^a^ren iUb^aUt bec ^ufen i(!. a6et 
nnferm ®Ieim^ bem icb eine 9ln(n)oct auf 
imx^ faff fe^r ent^uiiafüfc^eaaertiebfie Briefe 
fc()ulbid 6in/ unb ben @ie in meinem 32a^ 
men umarmen unb sefunb macben foOen/ — 
fagen @ie/ ba% i(f) nic^t (eiben fanu/ bag fo 
mltie(mä§ide @änser mie j^^* unb anbte UU 
nci gleichen finb/ meinet @Ieimd angebliche 
Sreunbfcbaft jum S^^e^^brief für ibre @tf6em 
fä^clcben afftcbiren foUen. 3cb befcbmSre ibn 
6e9 ben ^ufeu/ %ii(i)t fo frepgebig mit fei^ 
nem ?5tr)fall ju fepn^ unb Heine poctif^t 
@eijier in ber geb&rigen Siflan} wn ftcb )» 
Ratten. — S^lefe ^eutcben geben ficb gleich 3lird 
tor ber ganzen SSJele/ n^enn man i^neti eis 
gar SU freunblicbeä @eftcbt macbt« 

93obmer f)at ficb neuerlicb bnrc^ tin paax 
Sogen/ über bie Heine @raeie an ^fy 
ncn/ @leim unb mir/ grdbücb berfuubiget 



3« 

^(^tniOt/ btt ^imanc^^tt, tuirt) i^tt/ OenC 

im SRonOe/ t)ie SKepu6(i{ k. Oanfcn 36nett 
fcbfn &urc(^ mic^ i&t 3&ren SSepfaH/ unb biU 
ben ftc^ nic^t t^enid darauf ein^ ^^mn in 
gefaUen. SBoOte @ott/ @ie ^äetm eine @l9i 
cerpon. 3&i^ SreunO ^atte einf{ eine/ unt) tpae 
d(äctiict>/ n)ie t)ie feelt^en Motten IDie Slpoi 
loflle für bie gceunbe ift/ ä mon avis, njfrfi 
Uc<> ba« SBefle im danjen f&ndt). (iä ifl ein^ 
SIpoloflie ftti: @ie unb mi(6/ für S)orif/ ^ un(> 
fuc aUe/ n>elc6e t)ie Sugen^ (ie^eti/ un6 &i^ 
(Sraottat ^afTen« 



CLXXIV. 
$(n @leim. 

«rftttt, ten lo, SJUtn 1770* 

€$ n^urbe UnDant fepn/ mein Iie6f{ec @Ieim/ 
tottitt ic^ 36nen 5ad SSecflnugen DerBergeti 
tpontey Datf mir ^^re Srettnt)fc<)aO tint) t)i$ 
^rp6en Oat?on/ tocmif ©ie mic(^ äber^äufen^ 
machen* IRoc^ 6tn ic^) 3&nen meinen 2)anC 
für ben aufmuneernben ^t\)fatt f(i)u\bld^ bm 
@ie ben erfien ©efangen be^ 97* Slmabid eri 



354 

tfiülttt — ttit^ fttc aüti Q^hne «nO 9(n|<y 
nt^mt/ nai @ie tton meiRem SMoflen«« faaen- 
nn^ fc^on n^alte ic^ toltbn ein SSriefi^en/ 
mit 6<m anmt^nftm etfättnU besMUt, ttti 
mit jemaiftö semat^C tooc(en ift 3(^ oxiS 
ii{(^t/ 06 tie @(|>rel6taf(( bti SDiogene« f» 
nieMic^ wac/ ttnO fo Diel artige (leine SBequem^ 
lidtUlUtt enthielt: a^ec t>a« t9ei§ i(^/ tag t>i( 
jeinOec meinet. J(tnt>e«finbec Diefe Qd^ttibtaftl 
t^ten SRac^foromen a(ö ein J^eiKdt^um oetma« 
e^en foOen/ weitfiei/ fo (ange 3emani> tft/ btt 
meinen {Rannten tr^st/ oOet fo (anse mein 
Stamme .auf itgett^ eine 9irt dauern Witt»/ ein 
Simtmabl bn Sreunöfc^aft 6lei6ea foS^. not 
mit ®Ieim feinen mdanb btt^tt (>a(. 3<^ 
ivetöe mic^ {Wat wo^ Ritten ^ nOe^ bai Q^mtit 
(6e(&afte in dianten/ dmö Hn ((einet Snt^tt^ 
0a«mu^/ t>en ic^ auf SZec^^nung Det Si^eunt« 
f(()aft f(()rei6e/ 6ie mit fasen ma^tt abtt 
batfy bin lH) getvig/ fag i<b (eine fc^Iec^te 
@a(t)en in eine ©Areibtafei tt>ect>e fct)tei6ett 
linnen/ t>ie mit »on @Uim gegeben wotoen 
ifl, unb in Die et fe(6ft fo attige @a(6en ge< 
fc^rieben b<iU @ie wetzen to(^ nldft 66fe 
tarubet/ i>a§ €ineä oDet )we9 tiefet ((einen 
'^^ucfe/ fonoetlit^ bai €r|fe/ Oa$ mit fo »ie( 



355 

€^re ntoitt/ in füUbtli Beftttnd Qtbxudt eri 
fcteinen lotrt? & fjot mlii) baxum ithtUn^ 
nnt> meine €ifelfeit ift )u Mm^ setDefen / e4 

3c& f*l(fe 3ftnen Wer 6^n Slnfang mefi 

tiev 9l&o|>fobie u6er Oie @rasi<n — >Der@ei 

banf</ 3{)nen aui^ nur ein fleineö Setdnuflm 

tu mac^^en/ 6at eftvaä fo 93efriet)iflenDe4 fuc 

roi€(^ ! 6le finD t>er Srfie/ t>er- t>iefe< @»ieU 

weit inftf^n bttommt; unO icO i{eee6ie^Df 

erfordernde S&e^utfamfeie jn gefcrauil^en / ^a$ 

mit feine Slftfcl^rife 6at>Dn in frentte ^änbt 

fommen finne* 3c6 Me fe(6f{ feine Sopi^ 

{)at)on^ nnD mii§ mir alfo &a< bKänttfcri^X 

toieber luijftitcen* Syod) f&nnen @ie ti frre^ 

SBo^en lang nnb Mdf langer 6el^al(en/ toenn 

&U tooDen* 3(b 6in etlic^ Sage (er nie^t 

100^1 gemefen; ti n)ar nic(}t genug um franf 

itt fepn / a6er genug um (iupiö ju fepn / mb 

lieber £el6 noc^ @ee(e lu tttoüi flägerm 6rau# 

(Oen in fonnen. 3^r fdxief^in^ 3(re Serfe 

ttnO 3(re @€^rei6lafel (a6m tnlä) auf einmal 

tDietier muneer gemacht; nnt) noenn DoOenM 

nod^ ^(e Stp^^tt fommen/ n^flc^e @ie mir fo 

halb ati miglid^ iuf4>i(fen n^erDen^ fo Vff^ 

ie^ 3^nen Don ?eit |u Seit e(t9a< fen^en {u 






95^ 

fepii. 

. Qttfetm 3aco6i f^icte f(|> feitt €)^mi»lat 
SDiodeoe« o^Mte S5cief. 3(^ ertoarte eine 
l9ott Don i^Qt/ unO Detffa^re i(ia bttrcfr 
mefner t^oatommenflen ^irtU^fete* 3(& fAi 
36oea bell URtoiSen nic^t att^Oricten/ (>eii i( 
&ber bie Iottet6äbif(6e Srt empfinde / toe«KI 
et in ^tt ^ambucgifc^eti 31* S^itnns tiii§^ 
Mt n>irt>« ^Uic^toobl (afte ic^ für ba^ 93ef{e/ 
M Seute fi9ie toir fttt^/ (ftbecfe^ett 6ie mit 
bUfe €ieelfdO f!c(^ ein ftSr aOemabt tt6er (i< 
SBeUiMaunien folcf^er Ungetiefer ^inmedfe^eo/ 
iinb l^cen SBcg forese^e« feilen/ o()ne €ogau 
ticm 5at)on ju nehmen/ 5a6 Oie Ibefagten Um 
fleiiefef um fte ^(rumf(6n>armen k« 9Beno 6ie 

frgenD einen deum minorum gentium (Dom 

6aeQ(en^®cfc<)(ecOt) auf Der 6dee ^(en/ 
ti>ei(()er nic6t Don ju flutet J^erfunft tDSre / um 
|l((> mit Detflleic^en Canaille ^erumtufc^meiien/ 
jfo mir' e< ein anDm^l €in fo((^r tonrDe 
tin flutet SBerf t^uu/ menn er folc^en SrUii 
jcaüern Da« aRaul mit eben ber SRaterft Üopfte/ 
IDelcbe fle fo gerne um flc^ merfen. 9iber mir 
tDoSen (^nn# a(^ wenn tDir nic^td taDon 



j.^ 



' / 



557 

lofifffii/ tDenn itnö efne ^lUdt auf btt Slafe 
ff^z un^ nie t^erseffen/ ba§ ti btn ^otas 
lett iin^ SUflilen/ öm @a9'^ unD ^o^ 
ye'n iinO ge^n andern Don unfern alUn ünt) 
neuen ^eunöen/ nic^t bcffet/ too nld)t fc^Hm^ 
mer/ erdangen i^* ^ö) felbf{ ematte feine 
ibeffere SSedegnuna t>ott Mefem unsefc^Uffenett 
93o(fe/^ unD toetDe dl^'c&d^ttid^^ ^<9 eidenen 
SRl^Mblwstn, atö (^9 teitm mld^t meine 
gceunöe fteffen/ fepn. 

3c^ umarme @ie/ mein UeB^et/ (efier 
Qleim! SRein J^er) fa^t mit, 5a§ n>ir uni 
,tiod^ f^entDetOeu/ in Oiefer SCBelt nd6m(i4 — 
^enn in (Sl^fium / bai t>ctfltf}t fi((r Don felbfl. 
3(|^ 6ln emid 

36t aant eigener 38* 

CLXXV. 

3ln 3. ©• 3afol)i. 

erfiirtf itn 19. SReri i77e» 

aSenn meine armen Briefe meinem lUUn 
3aco6i etliche an^ene^me SlugenbUtfe mac()en 
f&hnen^ o^er i^m btn Unmuts t^rßreuen ^tU 
fen/ ben mir und |umei(en mit aOer unfrer 
fVlilöfop^ie nic^t erwehren tönnen/ Aber t)le 



95S 

5nbtlniU^ttUt9i unb Wti§^anblnn9tn btv ttt 
t^oti Seutett iu cmpfinbm, mAdtt Z>lo^€ntt 
nadi feinet cr)nlfd)tn &ptaiifur)Uit @(bviti 
fen trennt — 6oate lä^ meinem 3aco6| nUlU 
üttt ^ofita^e einen 9rief f<t)reiben? €fi| ao^ 
tete^ toire e^ / lieber S^eunb # n^enn &U eben 
fo f<45ne 93rtefe/ unb eben fo nie&Uct^e Serfe 
tm mir erwarteten ^ ali Diejeniaen t^ontit ®ie 
mic(^ bef^enfen. 3lber @ie flnb in billig / Om 
Unterfc^ieb {u üergelfen^ ber )mif(f)en ^cn Umi 
ttinben einei Votttn, ifif ber eine ^b^t^ttttns 
^ribenbe b^t, obne ^ora< ^gen ja m&flTen/ 
unb einem Poeten ^ ber pro deo et patria Dier 
Zait ia ber SBocbe/ jeben itoep ©ttmbettf 
publice SSorlefitnsen If^Iten m»S* ^n bei 
Sb^t/ mein bellet 3tafob{/ meine ©ituation 
ifl nicbt gar poetifcb/ unb ma< mürbe er({ aui 
meiner fD^ufe/ au4 meinet Saune ^ unb aui 
meinem blieben SKettfcbenoet^anb iDerben/ totnn 
idi) DoOenbä fo fcbmacb feon n^oQte / micb burcb 
Die aSucfenf{ic(>e ber fcriblerifcben fjfnfefteo/ 
n)etn)n fn unfern Reiten be^nobe ber Zag uu 
finf?ert tottb, nieberdefcbN^n ma^en (äffen. 

Solamen mberis, Ucbct SÄeobU 

3* fcbicfe 3bnen, mein «ebtr, ben SJrlef ber 
«eroeinten UnstHannun, unb i^t kibitt^ 6e^ 



359 

ffc^f foUbtt in. 3f(^ mid)tt mit fe(6|{ bit 
J6pi§e ^e^3^afe aBnagCR/ öaß iöt'ti nur efnett 
iäuQinWd }ut moill(!b Wün tonnttV ba% 
tüft im^tt Unstnanmt meine greun^in fep* 
tittt) 6{e/ mein liebet 3aco6i/ m Ratten 6ie 
S^ren fluten @en{u^/ ba @(e/ na^bem @ie 
Mefen (ateinifc^ 0efc^rie6enen / affefttrten/ (!ei 
ften feitfamen %ief (afen / unO Mefeö aUfrän^ 
fifc^e Sf<^$endeft(^t/ tiefen fUnbüd stnuQ if{/ 
<iBe £ie6etfd&ttet auf voanilQ SReilen {u t)er# 
Pannen/ anfa^tn, ti aw!^ nur im Sraum für 
mofllic^ (allen fonnfeu/ bü9 bU SSerfafTerin 
bet erßen SSriefe aucl^ liefen itottfttn Qif(i)tk0 
6en ^aU, mb ein fo ontigrasiefe^ fatale^ 
eeüc^te fähren (6nnte? Sluaenblictlicf» nieOer 
auf bit Aniee^ unb (en @raiien unb btt aSei 
nni Urania/ nnb aOem ia>ai f4)&n unb gut 
<il/ bfefe fc^tpere &&nbt a^sebeeen« -r 6ie 
burfen ßd barauf terfaifett/ ba§ 6ie mijr 
iu II tb flnb, ali ba% i($ ^fycct unb mti0 
her Sreunbin ( tp^c^e , IDanf fe9 @oet! f ine 
ians anbere SNrt wn ehtem deficite tti$t, oft 
ed S(eic( fc^n oor |n>an|(0 3abren juns mar) 
t>erraeben foffte/ toa^ für eine ttiberlicbe Srei 
aeur 6ie im SSegriff t^aren/ für bie iPan# 
t^ea 36re« SBielanbe« in (alten« 916er bms 



S6o 

foUm @(e baf&t m^^tiitt mtUn l unb f»ttm 
mid) SIpoao erlitt / {u bm i^ meine ^anbt 
tote bct t^xUd)t Frieder €&r9fe^ ergebe/ f» 
foO S&nen 6iittten ac^( Sagen / a bato bti 
^mpfansi bU^i gered^net/ fein einjider SSer« 
' Selinden / t>en @ie mac(Kn n^oDen« SBirf t^ 
^abe l* fcl)on inft 3&re ^Jrofa unD 3gre 
fBerfe/ an t>ie ^urgec $u 3e((e iu tajbelm 
3cl^ n)urt)e cd ef^un/ n)enn mirö StieOel nic^e 
tt>edaenommen gätte« SI6et n>aä aufgefc^oBen 
tültbf ifl barunt nfc^t aufaegoben* 9)?acgen 
©U |ic& immer auf eine Übt f*«vfe/ fefte 
c&ican6fe (itltlt itfa§U ©ocg icg beftnne mic^: 
Mnfer ©leim bat ble öreo ecffen SBogen meii 
tier ©rajlen in J&atibenj icfy gäbe fle H^m 
fiic ©ie unö ffic mf* aefcgirft; nnö ta bau 
tcn ©ie ein fo fc^one« gelH Da« SBleöemcaeb 
tuna^recgt {u Qtitm(f)tn, ba9 ti, btnU ic^r 
immer beffer fe^n tt)ir&, g^nen 3|ire ©iinOen 
in eriafTen/ Damit ©ie bU meini^en fiberf^em 
grepHcft toiH ti Q\xt, n^enn ©ie juJ^* oöee 
fonft It^cnbrn in Der S^age ein I^^i^ifcbe« Sbe^ 
«tec Ritten* Slbec ba% ti für ein ®mit toit 
»a^afbriae, noeb^enDi« fe^/ Qlanhiify UU 
ntimgi. 3bre tl&tnt f*6ne €inbi{t)ttnfl«raf^ 
^br itmiwm J&era, 3br mupfalifc^e« Ä6t# 



I 



361 

ba« cffltte 5alenf/ toA 6fe 6a6et!, mU %tW 
tIflfeU fcftSne Secfe su mc^iiixix (9luc nicftt 
gar iu Iei*t/ licbdec 3afo6l!) unDem^fib^ 
f*e« Üulnauft/ mit einem ^ubfcften ©fog 
fran56fifc& ^ comlfcftec £)»)etn, foHte 6fe in 5et 
8lucfüc|>en ?9?u§e, Deren 6fe genfegen/ ÖBun^ 
ter t^un mactien* S>er Üuinaule unt) Die co^ 
mifc^^en Opern nur (celä s'entend) um flc?> ju 
befleffiern/ o*er 3&rem ©effle^ tea&renl) ba§ 
©fe fic^ mit tiefer SIrt t)on fugen ©plelen hu 
fc&äftfflen/ eine analogife&e SRa&runa ju 
^zUxip unb um 3&nen aDenfaff« gemifTe me^ 
c&anifcfte Äun(It>ort&ciIe obiulerneuA um berent^ 
tpiffen 6ie eben Oie ©egenmart eineä t^eater^ 
nüt^ig ^a^en f&nnten. 



« 

CLXXVI. 

gin €6ent)ettfel6en. 

Crfurt, ten 4» STj^rW» 1770» 

Serfleten 6ie/ mein Ne&er 3afo6{/ Dag lc& 
(Sie fo (ange auf meine Slntwort 5a6e t«ar^ 
len laflTen, 3c& 6ln öiefe Seit über nicbt«tt>e^ 
tiiger <M mein eigen d^mefen. 3c6 i^^i§ nic^t 
wa^ beneiden i(l: aber ofe, febr pft, ifl Die 



Sl&cflide aSure/ btt 6ie d^nießett/ ein Gegend 
(ianO meinet eitlen / o^nma^^tigen asfinfc^e* 

3t(^t testet tbtUf hüt b<a ütbtnitou^iit 
S3i(t> 3bve^ SMaherö in meiner 6ee(e t>catm 
btu 34 fann unt) n>ia 3(»nen nicf^e fa^i 
tnW^tbt i(& t^Ufe aufci(()tide/ uni^erfalfc^te Se^ 
fc(Kiöen^it/ biere« f(^u(t)teme aRißfeauen in 
fic$ felbft/ biefe QJereitmiUdtelt bem ®eniu< 
bei Getanen aOetf anfiuopfern^ toag nic^t im 
nerllc^ SBert^ genua f^at, ober boltenöee denog 
if{/ um einen $Ia| in feinem Tempel {u tnu 
t>ienen/-n)ie feftt ic& aOe Hefe Suge/ n>el^ 
dft {u flleicder Seit ba< eb(e S^tti, mb ben 
ächten ®enie bejetc^nen/ an 3^nen Hebe« 

Stiebt Uli ob man fc^Sne 3'm 3i^tred ^en 
{eniS unb gute/ fe^t j)ute SteOen in ^bttn 
Seilen fern bermlgfe/ fonbern tbeil bAi 
® a n i e fufammenaenonrmen ntc^t f c|| & n/ ni(6t 
reif den na ift/ um einen ^U^ in einer 
eammtund ber beflen 6t&cte meine« ^afoii 
iu berbienen. ^d) bebiene mi((/ toie @ie Ubtn, 
mein efteurer grennb/ be« 9te€(ft</ ba4 Gie 
mir anffleeraflen ^aUn, o^ne Surud&altunflt 
Sßettn icO SRuge ^2efe/ ioollt' ic^ 3^neti en 
detail fa^en/ marum mir bai &tnd an bie 
föutitt iu 3e((e nic^t rec&t sefottt/ ober 



3^9 

pour francher le mot, Warum << Jni(6/ ttlU 
(i)t ftntimtntüU gSj« «lÄflenommen/ mlftelraa* 
%lQ fl«05n*t $at. SI6« eJne oajmtine €rin* 
nerunfl/ Ue6Het 3<»fo6i/ erlauben ©te meiner 
unwcfatf*ten, wahren 8ce6e. «Wl* fc5u*t 
flber^aupt/ bag 61e Syrern ©elfle, (ttwnlg* 
fienö feit einiger Seit) o0julelc|)te SRa^rung 
geben, ©le wrfte^en ml*/ o^ne ba^ j* ml* tu 
erfloren nWd ^«6e. 88««» «'« f"» f**"**^ 
6el({ oW bec ^WiC bie ©olrattf*e 
e*tt(e, ben Senop^on unb gurlplb«« 
infonberöelt i« feinen Vertrauten mtt*en/ 
fit, na* ber alten / e^rll*<n unb feftr euer» 

8if*en 3lebfn<flrt in succum et sanguincm 

toerwanbetn würbe/ Wie t>irt »ortreffU*e« wur« 
ben ©le t^uU/ wie weit würben ©le (I* UM 
tibertreffen (6nnen! 

aie roelfleo 3&rer bW^rlgen ©ebl*te iat 
ben tro§ bem 6oö{>aften «nb t>era*tun9öw&r* 
OlQtn pewifiagc ftewlffer flnnwfll*er Äunjl* 
rl*ter- einen el9ent&fimll*ett €^ararter 
t>on f*6tter elnf(lltl«er fSiatwc, feiner Cmpün* 
bms, fanftee greube/ unb Don einer aewlffen 
mor«Ilf*ett ©ratle/ wel*e d* Iel*ter fu&len 
tili bepnlren läSt. ©iefe wahren unb ru^# 
renben ©*6n&elten t»erben eine au«er<i 



364 

lefene Sammltttis 3^ret Ui^litn ^celtai 
6atn Qml§ ttttf{er6(id^ mb ctafTifcft mat^tn. 
aibec tennoc^ munfc&te ic& nic&e / t>a§ 6(e 
immer in bem dleicben £one fortfu(^ren* aSati 
€rfc6$)>fe ffc^, dar ju leicht/ mnn man fic^ 
Wog auf ein« m fanfttr empfinftunseo «nö 
M^ttt (ac^enOer Sbl^btt clnfi^xautt, nnb ani^ 
in s^fhiltyoüflt itftx tahn 9(b enbtic^ einer 
semilTen ©atietae nic^f erto^^rem J^ier Ift 
Hin btffmt tüatbi atö bet^ bm iib blt %tt90 
bdt genommen ^abc, Sf^nen }u stbtn. Vos 

exemplaria grsca — rem tibi socraticae etc. 

€inem ^afobl brauche idt) Uin SBort mebt f^itt^ 
übit }tt imn. 

*ier/ Ucbtt 3afo6l/ ^abm Sie einen 95rtef 
t>on meiner 8e(!en greunDin/ Der Semaftlin mei^ 
ne j 6e(fen greunOe^/ 0er 3)hteter Der (te6enön)ur^ 
6idfien^inDer/ unD DerSKufe meiner glitcflicDeit 
SttdenD* 3:>ai @e^imni§ ifl nun (eran« — @ o^ 
Pbiiia Stocke ^el§t f!e/ nnb ifl Die fjrau 
eine« a)?ain$ifc(»en f}oftatbi, toeicDer eDema&W 
ubtt Dreißig 3o^re Der geheime ©ecrertr mb 
^onfibmt De« Derfiorbenen Sl^ainsifcDen ;€ko§# 
Dofmeifler« trafen Don ©eaDion toav, mb 
ftc?> a«: erffer 9?af& wnD ©^nDif, De? Deffen 



365 

6i)dtt# bm ®rafen ton Geabion^ iu SBarti 
Raufen anfhiU. 

I 

CLXXVII. 

S( ti ® ( e { m. 

Srftttt, itn 9- Sttap» 1779, 

^Ut, lUifltt @(eim/ fenbe ic^ 3^neii e(tt)a«/ 
^aß Bit batan erinnern foO/ ba% S5t SStei^ 
lanO noc^ Übt, unb, £)an( feo Dem ^immel 

Un6 DicQeic^ fällt 2Hm , Dergegdc^ee 
SreunD/ be^ bUftt &tUdtnbtlt tln, Dag 6fe 
t^erfptocben Mett/ mii: Die ®ra{ien (innen 
t>ier{e&n tagen jutficF {ufc^tcfen / unD Dag e^ 
nun mnlifttnß a^t SEBoc^cn f!nD. 

3* Dftee ©le rec^)t fe^r/ fenDeh ©ie mlc 
DIefe JMeinidfeit mit Der etilen $o(l* 3c& b^ 
Darf i^rer unD alfo foOen @ie mir fte (äffen; 
bai if{ 6iatd unD c^rifimägis. 

@u(e iüd battt icD/ rnicD ein n^enig mit 36f 
nen jn iatitcn. ^(einer Srculofer i ©ie b(iUn 
meinen SlmaDi^ in profane ^anDe fommen 
(afTen. €rü tor etlicDen Sagen Dae f!c& ein 
foIcDer/ ein ^eeer SRefferty eih homunculus, Det 
auf Der ^oetereo ^ernmrei^t^ unD poetifc^e« 



Qtn, SRufeniVImanacben anö Der^ldA^n lafanu 
men6etteU# setfi^mt ^ae er fid), t)a§ er t><ii 

toai Oaß atflfle l(i/ - (3&r^ö Warfen Serbot« 
ttnseac^cee/ faste er) flrofe SieOett Oarauö a6i 
copirt^abe* £ie6(Ier ®(eim/ @ie (tnt> ein toei 
nig iu febr €ntbufia(l für baä / toai 3&nea 
fc^jSn 6au*t 3n Der greuöe ^^tei J&erjen« 
(innen 6ie fic& Hiebt ^ntbolten e^ mittutbeüen« 
SIber meine 9{anufcri))te einem $eter Wieffttt 
in {eigen/ einem SRenfcf^en/ n>etc9er feint tocvf 
bammten Sopieen einzelner and bem $ufam0 
menbange b^^<^^d^ni>nimener ©teQen aOenci 
halben mieber wmtlit, bai Ift, mit 3brer 
€r(anbnl& — nicbt recbt! 3cb ri^quire nun 
ade 9lugenbUcfe Fragmente i>em Slmabid ^ier 
obet bort gebructt {u Uktn, unb icb {ann 3b^ 
nen nic^t fagen/ toU nnangenebm mir bai 
to&vt* S>er Porgebac^te ^anberdmann bat 
anctf bie ®ra|ien ge(efen/ S>ie6 gefiubnb er 
mir felbft* (S9/ S9! SRein lieber! {ffier n>irb 
3bnen me^r SRanufcripte sub rosa fcbicfen? 
^oben 6ie biefe fleine Sucbflgnng! @ie 1)a0 
bin (te mobl oerbient« Scb liebe unb Perebre 
^' barum nicbt iventger/ unb> beg {umS^ei^ 



3^7 

c^ett/ ^aUn @fe (iet mä) meine ^an5 unO 
meinen ^uß btt ^unnbfd^aft t)a|u. febenBie 
too^l/ mein MuUth^cv. — 9i6er &{e @ra{ien/ 
bie Stallen! 



CLXXVIIL 

9ln €6en0enre(6em 

9tlutt, Un z* 3unp 1770. 

mttlUbfitt Sreunt) i eben 6in ic^ im 9Je# 
griff nac^ itlpiid abmt^en. ^iSf mtbc {cüi 
obtt fleben Zast ba bleiben* mdd^ eine 
@l&dWiUlt, »enn i0 meinen @(e{m ba um0 
«tmen fonnte! — SSamm/ ac^ »arum mu§ 
eine fo große Xlnft tn^ifc^en uni befeflidt fe9n! 
SEBarnm i(l 3br Ä6nl$/ t>en 6ie/ (unter un« 
Qt(üiO ein tvenig mebr Heben/ ali er Don 
Oentf^en ©legten geliebt jn fe^n Derölent, 
jii<*t^?ufaaee Qtnndi einem ^Poeten, btt am 
«nVe t>ocö »obl einer fo gut |i?, aW ein frani 
iSßf^er/ ein €anonlcae m ^. grätig ju gebe«? 
3c|> bin aUtn gro§en J&erren feint) , n^enn Itf^ 
btbtnU, n)ie menig fte fic^ um nnfere« ®[eU 
(^en befummecn« £>oc& ic& b<)be jege nic^e 
3eit{umec()ma(en; nicbe einmabi 3ei(3bnen 
für attti bai ©c^^ne {u banfen / bai 6ie mir 



368 

t>on meinen Ue6en ®rasten U^m, unb für 
bai arttge nait>e fleine ®cbid)t(lbtn ^ )u totU 
cbem lä) auc^ mein 3}otum fc^rciien toetbe/ 
fo6a(D ic& n>iebec t>on Scip^i^ fomme. 3» itlpi 
|fd tDer^e i(^ unret ^ertn ditid^eni ^totctUon 
feon^ ^cr mtr Ucfac(^e gi^bt^ i^n für einen 
fe^r toatmtn Sceunb ju Ratten* ^c^ umarme 
@ie mit bem Stn% btt Srajien , unO tounfctie 
mi((> {u 3&nen cbu @ie ju mir* 



CLXXIX. 

9(tt SSoOmer. 



€ä ßnb o^ngefa^r t>ieric6n Za^t, mein t^eui 
rer S^eunM ba§ mir ein S5riefc6en Don 3^^ 
nen/ mit t)en &flilnsm btt p^itofop^ifc^^en 
SOJufe t)cä ^errn iton^axb 9ßei({erö {uge; 
fommen ifl; unb eben jcgt erhalte lä)f t>cu 
mutWä) buxii) ^e§de(eden^eit / 3^re toUbtu 
(oUe angenehme 3ufc(;rift t)om iS* SRert/ 
n>elc()e folglich Aber in)e9 SD^onat^ über t)er 
Steife t)on B&dd} ttadi) €rfurt. juSrac^te* 

SDad freunblic^e ^nbenfcn meiner ebemabtf^ 
gen ^e(be(ifct)en ©onner/ unb Dor aDen bai 
3&nfle/ 1(1 mir In fto&em @rabe fcftä^bor* - 






^69 

HUt Mi foöt* fc& Sfeheii baS gjergnfigen ^ei 
fc^cetbett/ ^aä @ie mir b\xt(b ?bitannmad)uns 
timi neu aufge^enDen @enie^/ tpie ^er junge 

• 

J&err ?SR elfter ff!/ gemocht f)abtu. ©elf t)ie^ 
Ten 3a^ren habt id) efn fo großcö Sergnugeit 
nic^t empfunOen. SBa^ lägt ftc^ ni^t t>on eii 
nem jungen SRann emarten/ ber fo anfangt! 
Set 6e9 fo feinem/ fo lebhaftem/ fo eigentbumi 
liebem 9Bi$ / fo t>{ei @c^acff[nn / fo t>Ul f&toiß 
«c^tungdgeifl / nnb eine fo fcbSne ©runblag^ 
a^ttt ©elebrffteit btfx^tl — 3c& biete @le, fa# 
gen @ie ^errn SReifier in meinem ^a^men^ 
dag id^. i|^n ebre unb liebe/ unt) ni(i)t6 mtf)t 
n)unfcbe al« mad ©fe unt) er felbft au to&n^ 
fd)cn id)tinm , — i^n fo na^e a(ä m6g(icb be? 
mir SU Ilaben. — UnglucHf^er ©elfe ff! unfec 
€&urfürf! über t)ie ^ieftge ^X(kbi unt) Unit>erft^ 
xhx v^^i fo fe^r J^err / t)ag er Don Dem (Sefe^ 
tifpenfiren tSnnte/ n)e(c^e^ Die 9{eformfrten 
non aOen ^ieffgen Stemfcrn au^fc^Uegt; fonf{ 
bliebe mfr einige Hoffnung/ ^errn 3J?eff!et 
i)ereinf!^bfe5er iu bringen/ miemo^t Die p^ilo^ 
fo|)&if(()e S<^cultiSt Dermdbl^n fiarf unO me^t 
atö uberflfiffia befegt ill» - Sr^g^n ©ie rnic^ 
nf^t mit tt)el(9en beuten ! — ©rSgtent^eil^ mit 
feieren/ bereu "Si^^^mw (Pir nf((}t einma^l 



./ 



370 

tannttn, tU icd ^ie^etr tamß mlö^ üUt md}, 
jure talionis, tUn fo toenis taton teuften/ 
(a§ ein SBcbmer ober SBielantf in ber Sßeft 
feo* Sin i^errn (Reißer/ r6nnt' icft ^ofeu/ 
einen unoerbcoffenen unb rfifüsen Se^utfen {u 
finöen/ in btx (erfulif^en Slcbeif/ blt Sbaxbai 
rei/ Me 9)^t>anterei/ MeSa6a{ett unb btn totts 
tDfinfcliten etf^mad am Wtulma^iQtn , bU 
in bm nixbUdi^tn £6ei(e t^on ^DentfctlanO 
noc6 6erfrfic()en/ in beßireicem f&Ut in ()ier/ 
ober 3ena/ ober <tuf ir^enb einer benoc^r^ 
Un Slcabemie wnrOe i&m aOeseit bai refor; 
mirte ®(au6end6efenntn{§ im S^e^e ^e^en/ 
tvofern er nicbt ber ^ann ift/ ber flc6 )«ir 
9n0fpur9if(ben (^onfefßon entfcb(ie§m fann — 
toelcbe^ freplicb/ fofern (eine (eronbern SSer^ 
^Altniffe im SBeae fielen/ einem Vbilofop^en 
fo fcb^er nicbt batten foKte. ^ mei ibttUßt, 
Uttt icb ttbd^t, ba§ @u({er/ 3&r alter 
freuer Sreunb/ ber bep bm ^^^ilofop^en pl^ 
de soucis |u Sa^s $ouei, tmdi Vermag /' e(er 
ali icb im @tanbe fepn foKtt/ unferm jungen 
^reunbe iu bienen» SSie bem aucb fev/ i^ 
toerbe tbun toai i(^ fann* fKicbtlß toelcber 
meine gante Sreube u^er biefe^ Vbanomen mit 
mir tbeilt/ tpirb fein ^obrebner in ber ^leftgen 



37« 

ittt^tttnttltmi feph CanmWt id) fd6fl, 
außer bem tlnilstn ^xtiUl t>om t>oriden 3a(>r# 
Der tie SEBaferfc^e UeNefeguns 5e^ Sucland 
beerfft/ feinen SlntfreU MeX 3c^ n)erDe i6a 

aKeit meinen SrettnDen majorum et minorum 

gentium empfehlen j 6e9 bm erjieti/ ^eren 
3{nsaH faum bii tum ge^eüidten @eptenario 
reiche/ braucht er feine anbere Smpfe^Iung/ 
atö fein eigne« SSetDienff. — ZUi ifi a6er Uiß 
0er! aOeö toai i^ für einmal t^un fann» 

2>a§ J^err SR e ifi er mit mir &bix aDeö 
Slei^fiimmis tenfen foQee — {u t)er(anden — 
DaDor (eo>a6re mi($ 0er Fimmel ! 3l(er nac^ 
Oen (epOen 9(uffa$en/ n^elc^e icO t^on i^m st$ 
lefen l^afte/ lefonOer« Dem f (einen tHoman n6er 
t)ie !Ratnr/ (eforge id^ ni^t, Ooß i^mSJ^u^ 
farion fo anf!o§id fepn n)erDe^ üli 5em gu^ 
ten J&errn ® * *♦ 3n ter 2^af tt)ur&en ©ie 
{tlbft mb aOe meine alten greunOe ju g* ge^ 
t0alU8i t9ie e« fc^eint/ betroffen fepn/ n^enu 
tc& loieöer {u ^b^tn fomroen/ nnb 36nen leii 
gen fSnnfe^ Oog ic^ immer 0er SBielanO 
BltT/ Oen ©ie t^mabli geliebt (a6en ; nnr um 
ein gut £^eil fiiter/ ge(a§ner unO malgr^ 
moi m£iKke^ Ooitt geßimmt/ Oie S)inge Oiefer 
VBtH (t9ie meine SJ^ufarion unO i&r $5«^ 



37Ä 

ulaif natSi feiner SSefe^runs) (n einem ti^H 
)u bHxa(i)ttn, mld)ii tom^d t>on öemjeni^tt 
Derrc^iet)en iff/ mxln i^ t>U @t>ie(e meinet 
Keinen noc^ nic^e {i9eQji(>irideu SRaö^ 
d) e n ^ 6etra($(e / bem ic^ manche @ttmDe aufr 
opfere* 

2tn öer ZW, mein 6efier 95obmer/ bfe ^tf 
jramefer Oe^ ^crrn ^^Ifttti tauQcn ni(3bt Die(; 
unt) fe{t&em Die Ottave rime bti 31 tiefe mb 
Saff unt) bie SKuftf in Den frepen SSerfen bti 
Ouarini mb ^etafeafio mein O^c Der« 
tDo^nf ^a6en; gefiele iä), Dag mir ^e^amefer 
ton Der 9(rt/ tele fie ^err 9)} ei der gemacht 
^at/ ein @eDic&( ntc^e Defto angenehmer maf 
^ttif um nic^tä ^artere^ in Ustn. 9(6er fo 
ftnnlic^ 6in {c^ nic6(/ Daß fie mic^ ^inDern 
foDten, Da^@cfe6ne unD @uee in Dem ©eDIc^t 
felbff j« empfinDem €lne ^infenDe Schone 
fottte fr^pUc^ nicfyt tanjen, unD wenn fie ti 
thnt, fo njerbe i* fcbnjerfl* 6ereDet toetDe» 
Unntn, Dag pe mie ©ca^fe tan je; aber fc^iii 
{ann f!e Dettnocb fei^U/ unD tt>tnn fte ti t|{/ 
fo babe icb klugen ti fogar Durcb ein @iei 
{0 feben. 

©0 tJiel/ mein tbeurer S5oDmerl ^atte t^ 

H U^i 9Soc()en gefctirieben^ mb nnnf na^ 



373 

einer bntd^ ^mbttUtUt) Stifaüt tttanh^un 

Un'mbrec^und / fa^re Id) fort. Unter anbetm 

(itt l(b inbeß ju Seipjid gemefett/ too fc() fc^c 

ansene^me neue S5efanntfc^aften gemacht ^abe^ 

8Belge If! toMUdi Der red^tfcftofne Kebenöf 

»utWge aRonn/ tt)ie er 3&«en t>on aüm, bit 

ll^n })erf6n(i€& Unnm, befc^rieben moröen feptt 

mu§. ^d^ mxbt nimaf)kn bavan Denfen/ 

votbtt @ie mit feinen trauerfpie(en / noc^ i^ti 

mit Sbfen ^^yametern su terfS^nen» Slbet: 

tiefet Stecht mu§ ic^ i^m ant^m, ^a§ er mit 

unae^eud^elter ^octrac^tung t>on 3|ineh uht> 

3^ren SSerbienlften gefproc^en ^at/ un^ t)ag 

92iemanb in t)er SBelt Die Sritif/ biOiae ober 

nniiülQt, mit me^r ©elaffm^elt/ ald er^ m 

txist. 

3(^ n)ei§ nicbt/ mein tbeurer 93obmer/ ob 

bie ^ti^tx&s^ iur aebeimen ©efc^ic^te 

bei 50? en fehlen/ in 3&w ©tab^ befannt 

, ünb ober ni(()t. ©oOte ei 3bnen angene^^m 

ietfu, fo tDiO ic& mit ^ctQt\!tQtn 9Inffa(t mai 

. (&en/ ba^ f{e 3&nen unb unfcrm ^reitin^ 

, oer/ burc^ i^errn SKeicb ubermacbt iDerbcti 

foDen, ^d) meiß ni^t ob ed mein meißer @e^ 

, nlnt ober meine Sitelfeit ift, bie mir fagt/r 

ba6 3N^n beobeti/ uub t>orne^m(ic6 un^ 



374 

ferm t^ttxttn Qreifitiaer bUfti Sbn^ am 
itni^m fe9ii Hnntt, Mni^Htni a poiiori. 
^mpU^Un Gie micO tiefem (teuren alten 
%ttnnbt, befftn 9inbtnUn itb fo sttn in meb 
nem &tmnt^ unterbaue/ nnb beffm Umgang 
unb S5e(e|^ruttd ic^ fo bltl |tt banfm babi. 

3(& preife Surfet fettd^ ba9 tß tintn f^tU 
bCQdtt unp Ulrich *) ojt btm dinbcv bt^ 
&aati Mb btt Stitittt ^t; nnb aBafetn^ 
^iQcUf Bäflni nnb aUt blt dc^ mefner mtt 
iUbt eritttterti/ umarme ic^ bon gantern Jg^eri 
ien. $U fel^fl/ unö meine aUe toutbigt 
!Rama/ 3^re rec^tfc^affne ®e^u(flit^ »erben 
immer an meinen jidrtli4({ett tSeünnungen nnb 
6ef{en ptunrc^en Sint^eit 6a6en/ unt> mi( bU$ 
fen bin l(b, fo lange ic^ (e(e^ 3(^r ic« 

92« (Sf« Unfer Gegner Ut micb gan{ t>ergef/ 
fen. ^ein Srennb ia Stocke/ btt &U unb 
{5rei(ittgeril unb aDfe rec^^tfc^affnen S&rcber/ 
bie er perfSnlic^ fennen gelernt ^at/ bttc^tU 
Hagt auc^ über Uefe 9}erge§li(bfeieJ &n ^ett 
foSre fein dtatffi^tn, nnb ein füatfii^ttt fein 
tSirtttofo fepn* 



?75 
CLXXX. 

Sl n 3 f I» 6 {. 

I erftitt, im 3«ßn<. ^77*- 

3<& tarnt 3^Ren ni^f t^tt fuc 36c amt* 
ntf>mHti @e?(&enly fuc bU 6amm(uns t^^ttt 
64rift(n tanfeit/ mtitt Sbrurer/ ali Hi ic^ 
ße datt} bürct^Ufen mb tvieberd^Iefen ^atte. 
3(t bur^iCief fte nur mit flinidem fHud«/ unO 
f(t»f(f te |ie foflüeic^ iu meinem SSnc^ainbec / 
ttm mir uitb mjeinec Sc«» ba^ fßetdnistn mt 
fem ^ttSobi ju (eHtitr in dtnlt%tn, auf bie 
§e<|ttemße SBeife {n .oecfc^ajfen. Unl> bec pm 
toüniiifte 95u(^{nt>ec )iebt mic| nun übec fec^ 
SBo^tn auf unb mein 3ttfo6i ifi immec oo(& 
fein ©efonflener. 3(^> fann 36»«« «'f» J«*'*^^ 
no($ nie^t en detail oon biefec f&uiiaU ipti* 

c^e«/ a6ec oud bem fffi^tiden IDuccOdeMt/ 
fann fc^ 3^nen mi9<idta, ba9 bie flenouece 
{prdfuns ba^ €n(tn(fett cecOfftctiden ivicbv 
mUbti i(& äbec ben Sindicf eine« fo f((>6neo 
fQocrat^^ eon bem toai fite mie^ ein mafittS > 
pabulum animi, 3lm6rof!a unb SReefttC f&c . 
meine ©eele ifi/ empfunben 6a6e. Solche ^ 
SSciefe^ mein Siebec^ tv)e @ie tfiec bon mei« 
nee Sceunbin ttftaUin, tefommen ®lt 9\iM 



S76 

Stotifel bon atttn (Sttbett ^er; mt ^at Sdff# 
@tf(bmad unt) (fmpfinbuna/ bec nidit meinen 
^atobi ließt/ bemunOert unt) (ie^t? S>fe6 foO 
unD mug @ie gesen bai ®ttxa(lfyit unempjinD^ 



CLXXXI. 

8(tt €6enbenfeI6ent 

3* ^aSe 3&ren ?lpoBo unb 3&re fammfll^ 
Aen aSerfe erhalten/, mein (ie6ec/ unb bantt 
Sönen nocbma^Iö für bct)bti. 3n bem erflen 
|)a6e ic^ nic^t ein^aac/ fon&ern eine dro§e 
SRenge fluter; fel^r guter S5erfe flefunOem 3cö 
öepe&e3&n^»/ ©i^ Men re(*t aeratbenj bai 
@an{e n>at nl^e D^Uig fo, toU i(i)i gerne ge# 
f)abt iäm; ti Testen mlr^ @ie Rieten 3bre 
3t)eebeffer 6enn$en fftnnen; a6er i^ fcbo6 bie 
©c^utb auf bm UmHanb, t)a§ ba« ©tuet ein 
S}ocfpie( feo/ unb mie aüt bm bcin^H mi(3idt 
fo tolc ti if!/ fc^Su/ unb ^f^ttt toixbii. . 

aRit 3&t^ti fSmtUc^en SBerfen (in ic^ me^c 
d(ä i((^ fagen fanu/ {ufriebeu/ unb fo ofe icb 
ineinem ©elfl unb J&erjen ^gu^lic^ t^un »iB^ 



377 

mxbc l^ fie MtbnUUt^. (SU tt)(ffen fc^on^ 
dag nntct btn iUbctttf ^tnni im S&aOe unb 
Die S3cf{ale meine £ie6linge ftnb. 9l6ei:> n)te 
aderliebfi if{ t)ie f leine nai&e Stja^Iund/ in 
^orm eined iUb^i, ba^ ©c^attenfpiel! — 
SBec 5<)t t)0( 3^nen jema^tö Unfc^ulb unt> 
@(^a(f^aftidfeit fo fein t>er6ini)en / unb S^inge/ 
n>elc^e unter einc^ anbern ^inbtn WupfvlQ 
iDorben n^aren^ mit einer fo jucbtiden SBiene/ 
^unD mie einer, fo lieben^murOigeti Suru^b^^ 
tung/ obae bag e^ ^nrucfbaltund fc^eint/ fa^ 
gen (önnli? 3bre a);ufe bat aDen fKtH , 
attt Siebticbfeit^ SRunterfeit unb Itnfcbulb; aüei 
baS ungefärbte SSJefen unb bie ftcb ftlbfl un6e^ 
n>u§te SRagie/ n?e(cbe bie finbübung^fraff 
fineö poetifc^en ^Ibano einem ^äbcben t>oti 
funfiebn 3abren geben Unn. ^enn icb jemabl^ 
in eine ^ufe D^Iiebt gemefen bin^ fo bin icb 
ti in bie S^rige* ^i i(l n)irflicb gegen mein 
^cti gcfprocbeu/ menn idb f<^g^/ bieg ober 
Jeneö 6tucti(l mein gaborlt. Sitte pnb e«/ 
aDe 3bre lieber, aUc 3br^S5riefe/ aücßtoai 
Sbnen bie@ratien eingegeben bc^bm, bai iflf 
^üti toaß @ie fc6 reiben« £ange/ lange itnb 
^IffcfUcb mögen @ie UUn / Ueben^märbiger 



57« 

{Kant!/ imb afe auf66rett/ bat SJergnttgitt 
aOfer fc^otieii Geelen unter unfecet Oßatioti iu 



CLXXXII. 

S( R ® I e I m. 

3c6 6in alfo (it itWs semefen uoO ^ait 
in 3^ rem ünb meinem SBeige einen felr 
(ie6en^t9utb{aen SRann fennen ^tUxnt, einen 
aj^ann/ 5er {u btntn itf)&xt, mit »eichen {c|i 
tounfc^e^ mein Üben iu}tt6rinden* €(obfuJ 
i({/ toai man einen homme d'esprit nenne ^ 
in einem ^o^en ®xabc mb bcx an3ene&m#e 
9efeafc^after t>on btt ^tlt; unb ®att>e ein 
fo t>&iIofop^if4)er Sopf al^ iä) jema5(^ einen 
gefannt M^ X>efer ift Qoni unb. gar ein 
^a(er unb ein ^ann nait^ meinem ^eri 
len. 3((» fa^e 3^nen nläiti ton fKti^tn, 
iep'bem icO mid[^ auf^Ult, mll @ie ibn nicöe 
fe^r ju liefen fc^einen : a6er bai bin id^ 0er 
SBa^r^eie fc^ulbid/ 5a§ er mir unenOIicf» 4>iel 
StdE^eung unb greun^fcbafe ermiefen bat/ und 
bag er überbauet/ fo tt)ie icb ib» fennen so 
'xnt ^abe, tln ebefmutöifler SDfann Ifl. Cr 



379 

^at ttmi btuitti In fetnm ^fywcatttt nnb im 
fefoett ^anltttn, -bai i^m^ btnt id), {utvei^ 
len ^ä)abtn ibixU $l6er 5et ®iron5 Uinti 
etm&tbi fc^dnt mir fe^r fluf. Un^ fo Diel 
mein bc9tt euim, bon Seipjig. S>o(^ neinf 
tioc^ ein< t>ott ittPiH- 3c6 toett nic^e^ toai 
ftur eifett 9tat>poce 3^nett ein dmiffet ^altt 
mos abdeflatret 6a6eti/ bet {umir fam/ n>26# 
renb ba§ mein Portrait in SRignator gemacht 
tt)uir5e« i^iet ^a6en &t bai SSabte bon btt 
Badjc fo fut) a« mödllcO* S>er e^rlic^e 9);ann 
faflte mit/ er ^äeee btn f&nfttas bon ffevxn 
Canonicum ®Ieim/ mic^ )u tt(ud)tn, ba^ er 
eine €opie t>on bm Portrait jte^men b&tfttf 
totid)tt, toU &lt, mein (ie6er ^anonic u^z 
f^5rten/ bon mir gemacht tombt 2c* ^(tf 
iKntQ)orte(e i^m mit aSer m&dlic^en i^ofi^ 
Ud)Uitß toU Üb mir ein SSetflnugen Darauf 
tnaitm touxbCf fein SbtQtf)un &tatt finbtn ju 
lafftn, tDofern ti öerma^Ien miillä) toiu^ 
StOein fo Diel ic^ to&^U, murOe Dem J&errn 
€anonicnj ®leim (melc^er/ unter un^ itfastf 
S}ttt SRdier/ mein fe^r ^uter Sreunb utiD 
Ratten fep) mit einem ^{fln«tur;®ema&(be 
nic^t fltöient fepn/ inöem icf^ too^I Mußte; Oa§ 



380 ' 

Me SKbniffe/ welche S^m ®(dm «on fefniir 
greunbeti ^ahtp aDe einen demiffen dlei^fon 
migen ^^tmat Ratten/ aud bem fleinen abet 
Ini @r6gere {u malen/ n^urte fd^merlic^ tacfti 
fam fepn^ mii auc^ ber 6ef{e ^a\tt aQ)iM 
fe(>ir Dabeo ®efa^i; Uufe/ b(e genaue 9le^n((c^^ 
feit bti 93ÜDeä mit bem Ortginal/ $u Detliei 
ren ic» 3c^ t^urb^ aber Otefeir 6ac^e toti^ 
fel6f{ an S)ttm ®Ieim r4)rei6en/ nnb wtixhi 
flete mic^ fnimifc()en auf eine anöere Geleaem 
t)eit/ ton feinet/ bti befaßten ^aUti S)m\> 
Dermiget jtt tuerben ; n^omitei: fic^ Oenn/ nicftf 
gan) Derdnu^t/ n)ie ed mir fcf^ieu/ iucucfpd* 
£)er Schier/ mein Itebfler @(eim/ xoai , Daß 
0raf nicbt in Seipiifl n)ar; benn fon^ toare 
ic& ton ®rafen in Oer näbmlicften @r6§e/ xo\t 
man ^rufüiucfe d^m^bnlic^ Su mfkUn pflegt/ 
ton ibnt gemalt tooröen/ unö bann tDurOe 
mein @r(te^ gemefen fegu/ eine €opie taton 
machen iu (äffen unt) f!e meinem ©leim {usu^ 
Wdin. Sluu/ mein Seiler/ tverDen (Sie Oie 
@ute babeu/ ftd^ iu gctuiben; binnen einem 
Sabre foO^n @ie bai Original felbfl f^ahtnf 

et vous en agirez alors sclon volre sajnle 
volonte. 



38C 

Unf^ 3a(o6{ ^at sroge Urfa^e ubn mdtt 

lattQCi (Büüfdfymldtn unQtf^aUm in fepn. ^d> 

hin ci auf mic^ Ulbft, a6cc nun i(l ^e^ 6a(Ae 

nit^t me^c ju Reifen« 3c& mdc^te i|fm gerne 

iüfine Se9 frage fc^icfen; ic& mi% nur ntc()t 

tt>o&fn> 6enn er ifl ja immer auf btt tXeife» 

@eQn @te Doc^ fo gütig unt> melOen mir'ä; 

unb n)0 er auc^ fepn mag/ fc^ictm @ie i6m# 

Md) bitte ©le, Wefen ©rief ju, In mlä)m 

einer t>on feiner guten SreunDin £« 9{. einge^ 

fcl)lo(fm if!« 3c& umarmt @ie/ mein t^eurer 

greunt)/ mit fc^uc^ternem ^erjen. 3c^ toutbt 

tintrofibar fepu/ menn @ie b&fe auf mic^ toai 

ten unt> icb bin nicbt gan$ ru^ig u6er biefen 

$unft/ bii ©ie beffen felbfiDerficbert ^aben 

werben 3&ren xc. 



— — *iW»— W— — —■! ■ ' 



p 

i 



x' 



3n btx ©eßnerfd^en SJuc^^anblung jlnb 

Mbtn anbetn fSer(ag$6Ac^ern auc^ 

folgeube jii ^a6en: 

»riefe imtfcften ®lefm/ aBÜ6*4&einfe (SJerfafi 

fer tiiS StrbltidbeOo) t<nb ^obann t>. fIKäßer; 

üui @Ulmi Ututat\iil)m Sf^ac^laffe; ^r# 

-aueititbm ton SBii^. A6rte; 2 ^De« 8« 

@€&rei6pap» 1805 unD 1806. 4 9{t(>Ic. 14 »u 

ober 8 P» 15 'f* 

öer ©c^iüetjer: SSobmer, ©uljer/ @eg# 

ner. Sluö @(efmd Uttttc^tlfd^m 9}a(^(affe; 
beratt«dede6en t)on SSSÜb^^orte; 8» 1804«- 
@Aretbpap. i SXtbft. 20 $u ober 3 fl» i8 ft» 

Cicero / g)f«S;«/ famtlicbe ^Briefe/ äbetfe$tunb 
erläutert Don $. 3)7. SBielanb ; qu 8« 5 %be* 
Srucfpapier» 10 9ltblt* 21 sr. ober 19 ft«^ 

S>et 6ie titib (egte SBanb i(l nocb unter ber 
9>re(re* 

SBielanb/ €• ^*/ ©ammlung profaifcbec 
Bdixifttni 2 S3be* neue Slufl. 8* i779* 20 gr* 

ober I H. 30 fr» 

iab9 Sobanna ©ra9 ^ ein Jrauerfplet. 

5 gr« ober 22 tu 

— r- fomtfcOe €riab(unaenj n* 8Iufl» 8* 12 ar* 

ober 54 fr* 

— — fAtafpü unb yantbea; 8* 8 flr ob» 36 fr^ 

— — stt)o Oben auf bte ®e6urt unb aufer# 
Hebung be^ €r(6fer«; 8« 1754* i d^» 6 pU 

P0e|, 6 f r» 



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